Peter Handke Die linkshändige Frau

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Inhaltsangabe zu „Die linkshändige Frau“ von Peter Handke

Marianne, dreißig Jahre alt, und ihr achtjähriger Sohn Stefan warten auf die Rückkehr Brunos, des Mannes und Vaters, von einer
mehrmonatigen Geschäftsreise. Als er zurück ist, erzählt Bruno von seinem Allein- und Fremdsein in Finnland, von seiner Angst und der daraus resultierenden Verbundenheit mit Marianne und Stefan «auf Leben und Tod. . . und das Seltsame ist, daß ich sogar ohne euch sein könnte, nachdem ich das erlebt habe«. Am Tag darauf beschließen beide, sich zu trennen. »Für immer?« fragt Bruno. Und nach und nach hören sie auf, die Tage zu zählen, die sie allein sind. Die neue Form des Daseins beginnt sie zu schützen und zu stärken.

Kleine Prosa von einem bedeutsamen, zeitgenössischen Schriftsteller. Beklemmung und Alltag.

— MichaelBeisteiner

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  • Rezension zu "Die linkshändige Frau" von Peter Handke

    Die linkshändige Frau

    Meg

    24. August 2011 um 18:52

    Bruno, der Mann der Frau, kommt von einer längeren Geschäftsreise zurück. Er erklärt ihr, dass er nun da er die Einsamkeit und Dunkelheit Finnlands erlebt hat, sich ihr sehr verbunden fühle aber nun auch ohne sie leben könnte. Das ist Mariannes Ausgangspunkt, die Frau deren Namen wir nur durch die anderen Protagonisten erfahren. Spontan, beschließt das Ehepaar sich zu trennen. Anstelle der Entfremdung in Finnland zieht sie sich mit ihrem Sohn zurück und nimmt wieder ihre alte Stelle als Übersetzerin an. Es folgen Epochen der Antriebs- und Ziellosigkeit, bis sich Marianne schließlich wieder für die Außenwelt öffnet und so etwas wie Heilung eintritt. Es ist das erste Buch, das ich von Handke gelesen habe, daher war mir der Stil anfangs nicht vertraut und ich fand ihn etwas befremdlich. Wäre das Buch nicht so dünn gewesen, hätte ich es vermutlich nicht zu Ende gelesen. Erst durch Nebencharaktere wird die Geschichte etwas aufgelockert und dynamischer. Das Ende ist, entgegen meiner Erwartung, überraschend hoffnungsvoll und positiv.

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