Peter Heller

 3.5 Sterne bei 62 Bewertungen

Lebenslauf von Peter Heller

Peter Heller, geboren und aufgewachsen in New York, lebt in Denver, Colorado. Er ist ein Spezialist für Extremexpeditionen, er ruderte durch die Tsangpo-Schlucht in Tibet, surfte von Kalifornien an die mexikanische Küste und begleitete Paul Watson in seinem Kampf gegen den Walfang ("Wir schreiten ein" erschien 2008 in dt.Übersetzung). Derart trainiert, konnte er sich mit seinem literarischen Debüt an sein bislang größtes Abenteuer wagen: das Ende der Welt. Und so erscheint im April 2013 sein Roman "Das Ende der Sterne wie Big Hi sie kannte".

Alle Bücher von Peter Heller

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Peter HellerDas Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte
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Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte
Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte
 (51)
Erschienen am 19.04.2013
Peter HellerWir schreiten ein
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Wir schreiten ein
Wir schreiten ein
 (2)
Erschienen am 06.03.2008
Peter HellerVon den ersten und letzten Dingen
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Von den ersten und letzten Dingen
Von den ersten und letzten Dingen
 (0)
Erschienen am 01.09.1972
Peter HellerDer junge Kanitz und andere Geschichten
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Der junge Kanitz und andere Geschichten
Der junge Kanitz und andere Geschichten
 (0)
Erschienen am 01.01.1998
Peter HellerDas Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte
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Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte
Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte
 (3)
Erschienen am 15.01.2015
Peter HellerKook
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Kook
Kook
 (3)
Erschienen am 13.07.2010
Peter HellerThe Dog Stars
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The Dog Stars
The Dog Stars
 (1)
Erschienen am 07.05.2013
Peter HellerCeline: A novel
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Celine: A novel
Celine: A novel
 (1)
Erschienen am 07.03.2017

Neue Rezensionen zu Peter Heller

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silkedbs avatar

Rezension zu "Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte" von Peter Heller

Blieb für mich an der Oberfläche
silkedbvor einem Jahr

Ich hatte ganz klar eine falsche Vorstellung von "Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte" von Autor Peter Heller. Ich habe das Hörbuch gehört, das ganz großartig von Olaf Pessler gelesen wird. Der Sprecher versteht es hier ganz ausgezeichnet die Emotionen rüber zu bringen und die Figur des Hig zum Leben zu erwecken.
Meiner Meinung nach sind Titel und Cover hier eindeutig zu "niedlich" gewählt. Ich dachte auf den ersten Blick es wäre ein Kinderbuch und ich hatte mir eindeutig was Harmloseres drunter vorgestellt als es ist. So richtig jugendfrei ist "Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte" nämlich nicht. Es sterben doch ganz schön viele Menschen, auch wenn es natürlich meistens aus der Perspektive von Big Hig und seinem Nachbarn Bangley aus Notwehr ist und sie nur ihr Eigentum und ihr Leben verteidigen. Dann braucht natürlich der Hund auch was zu essen und da nimmt man eben das Frischfleisch das man gerade da hat. Und wenn zu den letzten Menschen auf Erden gehört, dann sollte man wohl auch für den Fortbestand der Menschheit sorgen.
Wie man auf diesen Titel gekommen ist, kann ich leider überhaupt nicht nachvollziehen, denn so wirklich was mit Sterndeutung oder ähnlichem hat Big Hig nicht am Hut und die Welt ist ja auch nicht untergegangen, sondern die Menschheit wurde von einer Grippe-Pandemie und ein paar anderen Krankheiten dahin gerafft.
Zu Anfang fand ich die Geschichte ein bisschen langweilig und wenn man ehrlich ist, dann passiert hier auch nicht wirklich viel. Die Handlung lässt sich auf wenige Seiten reduzieren, denn es gibt nur sehr wenige handelnde Personen (Überlebende) und einen räumlich begrenzten Radius an Schauplätzen. Diese Reduktion auf wesentliche Punkte ist es sicherlich auch, die das Buch in gewisser Weise besonders machen. Dazu kommt noch, dass die handelnden Figuren eher wortkarg sind und es an abwechselnden Ereignissen eben auch einfach mangelt. Hätte ich hier das Buch gelesen, so bin ich mir nicht sicher, ob ich bis zum Ende durchgehalten hätte. Positiv trägt hier aber ganz eindeutig der Hörbuchsprecher Olaf Pessler bei und so fühlte ich mich gut unterhalten. Wenn ich so im Nachhinein an dieses Buch denke, so muss ich aber auch sagen, dass ich für mich wenig raus ziehen konnte was mich zum Nachdenken anregt oder nachhaltig beeindruckt. Dafür blieb das Ganze für mich zu sehr an der Oberfläche, was ich umso erstaunlicher finde, da die Handlung aus der Perspektive von Hig erzählt ist. Insgesamt gesehen konnte mich "Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte" nicht für sich einnehmen, aber die Hörbuchfassung ist dennoch hörenswert.

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miss_mesmerizeds avatar

Rezension zu "Celine: A novel" von Peter Heller

Peter Heller - Celine
miss_mesmerizedvor 2 Jahren

Celine is a very peculiar woman. Her personal history made her become a private eye specialised in reuniting families. She has been tracking down people whom even the FBI could not locate. When Gabriela, a woman with an interesting family history, asks for her help to find her father, Celine does not immediately think of what this case might demand of her. Gabriela’s father disappeared many years ago when he, a professional photographer, was in a national park. The police suppose he was attacked by a bear, but they could never find the body. Celine and her husband agree to start the search anew. But soon they have to acknowledge that there are mighty enemies who will do everything to hinder them from discovering something.

Admittedly, I found the parts of Gabriela’s life as a girl, the strange family situation after her mother died in the ocean and her father married again, the most fascinating in the novel. They way her father’s new wife treats her, how they manage to hide from the outside world what is going wrong inside was most compelling and repellent at the same time. Yet, the search for her presumably dead father also had some interesting aspects, especially when they were looking more closely at the scene of crime and the traces.

Concerning the characters, the protagonist has some noteworthy spots, she is not the mediocre standard investigator whose private life is a mess and who is addicted to alcohol or drugs. Her family life before coming to the States and the things she hides from her own son make her outstanding in the ocean of crime novels. Peter Heller clearly has created a unique character here, but quite often she seemed a bit too peculiar to me to be authentic. In this regard I preferred her husband who is much more down to earth. Nevertheless, this is for me the strongest aspect of the novel: the characters are complex, shaped by their experiences and sensitive to others.

All in all, even though there is some kind of mystery about Gabriela’s father’s disappearance and also some suspense and even a kind of showdown, it is not this aspect that made the novel noteworthy, but Heller’s passion for detail in creating his characters. 

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ralluss avatar

Rezension zu "Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte" von Peter Heller

Hundssterne
rallusvor 2 Jahren

Irgendwann musste doch so etwas passieren. So, oder so ähnlich. Dass es dann eine Art Grippeepidemie war, an der die meisten starben, hatten manche doch prophezeit. Eben nur so eine Art Grippe, aber das waren bestimmt Viren, die, im Labor gezüchtet, den Weg ins Freie fanden. Aber so genau weiß das heute auch niemand mehr. Und es interessiert niemanden mehr. Weil es nur noch ums Überleben geht. Und da kämpft jeder gegen jeden.

So ist die Ausgangslage der vorliegenden Dystopie. Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte, im Original viel treffender The Dogstars. Der Hundsstern ist ja bekanntlich der Stern, an dem sich schon Generationen von Seefahrern orientiert haben, und nun gibt es viele solcher Sterne. Es gibt keine Richtung für die Menschheit, den Einzelnen, es müssen neue Richtbilder, neue Wege gefunden werden.

Big Hig hat alles verloren, sein vorheriges Leben, seine große Liebe; aber auch vieles gewonnen. Er hat die Epidemie überlebt, er hat einen Flecken gefunden, wo er leben und sogar fliegen kann.

„Es gibt keinen anderen sicheren Ort. Auf dem ganzen Planeten nicht. Wir haben das Gelände, wir haben Wasser, Strom, Essen, Waffen. Wir haben die Berge, nur für den Fall, dass uns die Beutetiere ausgehen. Wir müssen uns nicht mit Zank und Streit rumschlagen, und mit Politik auch nicht. Es gibt nur dich und mich. Uns kann nichts auseinanderbringen. So wie die Mormonen und alle anderen da draußen, die nicht mehr am Leben sind. Wir beschränken uns auf das Nötigste und überleben.“

Was er auf jeden Fall noch hat, in seiner neuen Enklave, das ist die Natur. Er streift mit seinem Hund Jasper durch die Wälder, auf der Suche nach Essen und natürlich auch auf der Suche nach Feinden.

„Manchmal wenn ich mit Jasper zum Angeln an den Sulphur River fuhr, stieß ich an meine Grenzen. Dann hatte ich das Gefühl, mein Herz könnte platzen. Platzen ist nicht dasselbe wie brechen. Unfassbar, diese Schönheit. Und es war nicht nur das, nicht nur schön. […] Kein Grund, sich bei irgendwem zu bedanken. Einfach nur sein. Einfach nur angeln. Einfach nur durchs Wasser waten, es wird dunkel, es wird kalt, es ist alles eins. Mit mir, irgendwie.“

Zusammen mit Bangley, einem vierschrötigen Waffennarr, hat Big Hig einen Flughafen besetzt. Durch seine Erkundungsflüge, als Frühwarnanlage, können Feinde schon lange vorher erkannt werden. Marodierende Banden ziehen durch das Land auf der Suche nach Nahrung, Wasser und Treibstoff. Big Hig hat, trotzdem er mehr hat als andere Überlebende, eine große Sehnsucht. Soll dies alles gewesen sein? Was ist mit der Zukunft? Was mit anderen Menschen, ja mit der Menschheit? Kann der tägliche Überlebenskampf alles sein? Es muss da draußen doch Menschen geben, die auch etwas Neues aufbauen wollen. Was ist mit der Liebe?

„Ist es möglich, so verzweifelt zu lieben, dass das Leben unerträglich wird? Ich spreche nicht von unerwiderter Liebe, ich spreche davon, in der Liebe zu sein. Mitten in der Liebe und doch verzweifelt. Weil man weiß, dass es enden wird, so wie alles auf der Welt. Einfach enden.“

Diesen Schmerz, den er verspürt, diese Leere, die in ihm ist, muss ausgefüllt werden. Nachdem er einen Funkspruch von einer weit entfernten Station aufgefangen hat, nimmt er seinen Hund Jasper und macht sich auf den langen Weg, auch auf die Gefahr hin, alles zu verlieren.

„Ich will nicht bei dem Versuch umkommen, zusammen mit Jasper die fünfhundert Kilometer nach Hause zu marschieren. Nach Hause. So trist es auch ist. Wo ich doch nichts mehr zu verlieren habe. Irgendwie ist nichts auch etwas.“

Peter Heller ist ein unglaublich intensiver und dichter Roman gelungen. Man spürt des Autors Verbundenheit mit der Natur, Die Beschreibungen, wie Big Hig durch die Wälder streift, auf der Suche nach Wild und Fischen, zeigen einen genauen Beobachter. Wie schrieb es Thursdaynext in ihrer Rezension: ‚Schnappschüsse der Einsamkeit‘. Auch die Natur ist angeschlagen.Das was Big Hig beobachtet, Dürreperioden, zu warmes Wasser für die Fische, immer weniger Wild, das hat der Mensch hinterlassen. Die Natur hat zwar die Gabe, uns zu heilen, aber eben nicht alle Wunden. Der Mensch ist dazu geboren, mit anderen Menschen zusammen zu leben und mit ihnen zu lachen, lieben und auch zu sterben. Was bleibt uns, wenn die meisten Menschen verschwunden sind? Was gibt uns noch die Kraft zu leben? Doch letztendlich nur die Hoffnung auf die Zukunft.

Peter Heller ist ein traurigschöner, schnörkelloser Roman mit einem sehr sympathischen Helden gelungen. Eine hoffnungsfrohe Dystopie.

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