Peter Heller

 3,8 Sterne bei 122 Bewertungen
Autor von Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte, Der Fluss und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Extreme Erfahrungen und extreme Erfolge: Peter Heller, geboren 1959 und aufgewachsen in New York, lebt in Denver, Colorado. Heller studierte am renommierten Dartmouth College in New Hampshire und arbeitet seit seinem Abschluss als Journalist, unter anderem für Outdoor-Magazine.

Er ist ein Spezialist für Extremexpeditionen, ruderte durch die Tsangpo-Schlucht in Tibet, surfte von Kalifornien an die mexikanische Küste und begleitete Paul Watson in seinem Kampf gegen den Walfang. Seine zahlreichen spannenden Erlebnisse verschriftlichte er in mehreren Sachbüchern, wie beispielsweise »Wir schreiten ein«, das 2008 in deutscher Übersetzung erschien.

Mit diesem sowohl körperlichen als auch schriftstellerischen Training wagte er 2012 sein Debüt als belletristischer Autor. Sein erster Roman »The Dog Stars« erschien 2013 unter dem Titel »Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte« auch in Deutschland. Es folgten mehrere weitere erfolgreiche Bücher, die nächste Übersetzung erschien jedoch erst 2019, mit »Der Fluss«, der deutschen Ausgabe des im selben Jahr erschienenen Hits »The River«.

Neue Bücher

Cover des Buches Das Ende der Sterne (ISBN: 9783453324336)

Das Ende der Sterne

Erscheint am 22.07.2026 als Taschenbuch bei Heyne.
Cover des Buches Das Ende der Sterne (ISBN: 9783759903426)

Das Ende der Sterne

Erscheint am 20.07.2026 als Hörbuch bei Random House Audio.

Alle Bücher von Peter Heller

Cover des Buches Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte (ISBN: 9783847905196)

Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte

(58)
Erschienen am 19.04.2013
Cover des Buches Der Fluss (ISBN: 9783312011346)

Der Fluss

(37)
Erschienen am 19.08.2019
Cover des Buches Die Lodge (ISBN: 9783755600084)

Die Lodge

(7)
Erschienen am 11.04.2022
Cover des Buches Wir schreiten ein (ISBN: 9783866480834)

Wir schreiten ein

(2)
Erschienen am 06.03.2008
Cover des Buches Das Ende der Sterne (ISBN: 9783453324336)

Das Ende der Sterne

(0)
Erscheint am 22.07.2026
Cover des Buches Der Fluss (ISBN: B085HYGB9B)

Der Fluss

(7)
Erschienen am 05.03.2020

Neue Rezensionen zu Peter Heller

Cover des Buches Der Fluss (ISBN: 9783312011346)
Minijanes avatar

Rezension zu "Der Fluss" von Peter Heller

Minijane
Ein Abenteuerroman

Auf dieses Buch habe ich mich riesig gefreut. Ganz viel Natur und Abenteuer, haben meine Erwartungen hochgeschraubt!


Es geht um die beiden jungen Männer Wynn und Jack, die sich ein Freisemester für eine mehrwöchige Kanutour auf dem nordkanadischen Maskwa River genommen haben. Sie beide lieben die Natur und freuen sich nicht nur auf die sportliche Herausforderung beim Durchqueren der menschenleeren Wildnis Nordkanadas, sondern auch auf das Angeln, das Übernachten im Freien und den Hauch von Nervenkitzel, den sie verspüren, wenn sie auf jegliche Kommunikationsmittel der modernen Welt verzichten bei ihrer Reise. Dennoch sind sie erfahren und gut ausgerüstet mit Kleidung, Proviant und einem Gewehr für alle Fälle.

Peter Heller beschreibt die beeindruckende Natur bis ins kleinste Detail. Umso verstörender ist der Bruch, als die Freunde Brandgeruch wahrnehmen und realisieren, dass es in unmittelbarer Nähe einen gewaltigen Waldbrand gibt.

Doch der Autor läßt seine Protagonisten nicht einfach vor dem Feuer fliehen, sie werden in einen „Notfall“ eines anderen Kanuten verwickelt und verlieren nicht nur gefährlich viel Zeit, sondern auch den Großteil ihrer Ausrüstung.Außerdem werden sie in eine weitere für sie lebensgefährliche Situation hineingezogen. 

Die Feuerwalze bewegt sich unerbittlich in ihre Richtung. Selbst ein Fluss bietet da keinen Schutz mehr, wenn er nicht breit genug ist. Das Ausmaß der Naturgewalten wird vom Autor sehr eindringlich beschrieben. Man fiebert und leidet mit und hofft, dass dieses Abenteuer ein gutes Ende nehmen wird.


Gut gelungen fand ich die immer wieder eingestreuten Rückblicke, durch die man als Leser die beiden jungen Männer näher kennenlernt und erfährt wie ihre Freundschaft entstanden ist, was sie verbindet und was ihnen im Leben schon widerfahren ist.

Die Naturbeschreibungen fand ich schön, auf die detailreichen Ausführungen zu Kanutechniken bis hin zu ausführlichen Packlisten hätte ich auch gut verzichten können.

Ich kann verstehen, dass Peter Heller seinem Roman kein klassisches Happy End geben wollte, trotzdem hadere ich etwas mit dem Abschluss der Geschichte und das nicht nur weil es wirklich sehr abrupt kommt.

Alles in allem gefiel mir der Roman aber wirklich gut, auch wenn es für mich nicht ganz das Highlight war, dass ich mir erhofft hatte.

Cover des Buches Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte (ISBN: 9783847905196)
belli4charlottes avatar

Rezension zu "Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte" von Peter Heller

belli4charlotte
Bedrückende Endzeitstimmung

Eine besonders gefährliche Blutkrankheit hat die Menschheit fast vollständig ausgelöscht und die Natur holt sich die Erde zurück.

Darunter ein paar wenige Überlebende. In diesem Fall Hig und Bangley. Sie nehmen den Kampf ums Überleben auf und versuchen an Lebensmittel und sonstige Vorräte zu kommen, denn es gibt ja auch keine Produktionen mehr.

Teilweise sind sie gezwungen zu jagen oder auch weniger lieb same Dinge zu essen oder zu trinken. Das was Hig oftmals auf das Überleben sichert ist das noch funktionierende Flugzeug, eine Cessna. Mit dieser macht er Erkundungsflüge, denn die anderen Menschen sind zunehmend mehr Feind als Freund. Doch er schafft es sogar eine Frau kennen zu lernen, aber hat das überhaupt Zukunft?

Der ältere, eher Einzelgänger Bangley wirkt hingegen immer unfreundlich und mürrisch. Er hat kein Interesse an anderen Menschen. Er ist extrem misstrauisch und tötet lieber, als kennen zu lernen. 

Auch wenn die zwei Männer nicht unterschiedlicher sein könnten, so verbindet sie eben der gemeinsame Kampf ums Überleben.

 

Man findet hier ein regelrechtes Endzeitszenario mit Tiefgang. Es herrscht fast dauerhaft eine düstere und spannungsgeladene Atmosphäre. 

Die bedrückenden Stimmungsbilder, die vermittelt werden sind sehr plastisch und man kann als Leser sehr schnell in diese Szenen eintauchen. Die beiden Hauptfiguren wurden richtig gut charakterisiert und wirken authentisch. Es ist schon eher dystopisch, aber dennoch mit vielen realen Aspekten, so dass man durchaus diese Story als mögliche Zukunft sich vorstellen könnte. 

Ich mag die zwei Figuren und auch die Story an sich, nur ziehen sich mache Szenen doch sehr, so dass man das Gefühl hat, dass diese wie Lückenfüller erscheinen.

Zudem wechseln die Geschehnisse teils sehr abrupt, so dass man keinen wirklichen roten Faden finden kann. 

Sonst durchaus ein gutes Buch.

Cover des Buches Die Lodge (ISBN: B09WZ3XXDD)
JonathanSpiess avatar

Rezension zu "Die Lodge" von Peter Heller

JonathanSpies
(K)eine Fortsetzung - trotzdem ein zufriedenstellender Roman

Technisch gesehen ist dieser Roman eine Fortsetzung. Der Protagonist Jack - eine Weile nach den Ereignissen aus dem sehr zu empfehlenden Roman Der Fluss, versucht sich von den Geschehnissen zu erholen. Wer den Vorgängerroman gelesen hat, wird die Hauptfigur gut wiedererkennen, mit seinen Gedanken, seiner Leidenschaft fürs Angeln und die Natur, und seinem Charakter. Dennoch ist es nicht erforderlich Der Fluss gelesen zu haben, um in die Lodge reinzukommen. Wer aber vorhat Der Fluss zu lesen, sollte dies zuvor tun, da in Die Lodge sonst einiges gespoilert wird!

Inhaltlich steht in dieser Geschichte die Natur weit weniger im Vordergrund als in dem anderen Roman. Ich finde, der Autor ist seinem Stil und auch dem Charakter seiner Geschichten treu geblieben und hat dadurch mit der Lodge eine runde Geschichte geschaffen.

Dennoch ist mir die Geschichte etwas zu oberflächlich, in dem Sinne, dass die Geschehnisse zu wenig und nicht tief genug von den Protagonisten reflektiert werden. Der Autor hat offenbar bewusst die Erzählperspektive ausschließlich von Jack aus gewählt, was jedoch dazu führt, dass man stets eine recht einseitige Perspektive auf die Dinge erhält. Das ist in Ordnung, doch hat die Geschichte deshalb nach meinem Geschmack zu wenig Tiefgang, weil der Umstand der einseitigen Sichtweise nicht kompensiert wird.

Es ist gar nicht so leicht herauszuarbeiten, was mir dem Gefühl nach in dieser Geschichte fehlt. Ich denke, die romantische Beziehung zwischen Jack und Alison wird eher im Vorbeigehen behandelt, da wäre noch Potential gewesen. Das Bedrohungsszenario mit den Behanldungen der reichen Leute wurde mir ebenso mit zu wenig Tiefgang abgehandelt.



Gespräche aus der Community

»Es gibt keinen Ort, an dem ich jetzt lieber wäre«, dachte er. Aber auch: »Etwas stimmt nicht«.

In "Der Fluss" beschreibt Peter Heller Schönheit und Gewalt der Natur auf eine Weise, die unter die Haut geht.

110 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Peter Heller wurde am 13. Februar 1959 in New York City (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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