Peter Henisch Eine sehr kleine Frau

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Inhaltsangabe zu „Eine sehr kleine Frau“ von Peter Henisch

Die sensible Erkundung der eigenen FamiliengeschichtePeter Henisch erinnert sich in diesem großen Roman an seine Großmutter, von der er das Erzählen gelernt hat. 1945, auf Spaziergängen durch das zerbombte Wien, erzählte die Großmutter ihrem Enkel Geschichten, die für sein Leben bestimmend waren – und nun, Jahrzehnte danach, sucht er nach ihrer eigenen Geschichte. Dreißig Jahre nach ›Die kleine Figur meines Vaters‹ – einem Klassiker österreichischer Literatur – setzt sich Peter Henisch noch einmal auf sehr beeindruckende Weise mit seiner Familiengeschichte auseinander. 2007 auf der Auswahlliste für den Deutschen Buchpreis »Ein leises Meisterwerk: In schlichten, melodischen Sätzen hat es die Zeit aufgehoben.« Ulrich Weinzierl in ›Die literarische Welt‹

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  • Eigentlich sehr gut...

    Eine sehr kleine Frau

    WildRose

    26. June 2017 um 22:45

    Es fällt mir sehr schwer, Peter Henisch's Roman "Eine sehr kleine Frau" zu rezensieren. Zum einen liegt dies daran, dass das Buch natürlich im Grunde mehr autobiographisch ist als Roman; und wie soll man schon die Erlebnisse und Empfindungen eines realen Menschen bewerten? Doch dieses Problem hat man natürlich mit jedem Erfahrungsbericht oder stark autobiographisch geprägtem Roman. Zum anderen ist das Buch im Grunde genommen wirklich, wirklich gut. Ich kann jeden Rezensenten, der ihm 5 Sterne gibt, gut verstehen. Es ist ein sprachlich sehr schönes, gewissermaßen melodiöses Buch, ja man kann den Schreibstil durchaus als kunstvoll bezeichnen. Zudem lässt sich "Eine sehr kleine Frau" flüssig lesen, ohne leichte Wegleselektüre zu sein. Als Wienerin gefiel es mir, endlich einmal ein Buch zu lesen, das in Wien spielt und in dem Wien eine so zentrale Rolle spielt. Eigentlich hätte es mir diese Tatsache leicht machen müssen, in das Buch hineinzufinden, doch leider gelang mir gerade das aus irgendeinem Grund nicht wirklich. Nicht so, dass ich behaupten könne, das Buch habe mich zutiefst berührt oder nachhaltig beeindruckt. Ich habe es gerne gelesen, ja. Die Großmutter des Autors dürfte eine wahrlich bemerkenswerte Frau gewesen sein. Man spürt, wie viel sie ihm stets bedeutete. Und doch konnte mich "Eine sehr kleine Frau" nicht so bewegen, wie ich mir das zu Beginn des Buches noch vorgestellt hatte. Ich finde dafür keine Begründung; es ist einfach so. Darum vergebe ich 3,5 Sterne.

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  • Rezension zu "Eine sehr kleine Frau" von Peter Henisch

    Eine sehr kleine Frau

    Pankraz

    13. October 2008 um 22:50

    Dear Peter Henisch,
    Eine mehr als lebendige Frau!
    Merci

  • Rezension zu "Eine sehr kleine Frau" von Peter Henisch

    Eine sehr kleine Frau

    Wolkenatlas

    02. September 2008 um 14:45

    Eine sehr kleine Frau - ein großes Buch Peter Henisch hat mit "Eine sehr kleine Frau" eine wunderbar zärtliche (nie kitschige) Hommage an seine Großmutter geschrieben. Die Großmutter, die ihn zur Literatur geführt hat und seine Liebe zur Musik geweckt hat. Er erzählt die Geschichte ihrer beiden (nicht sehr glücklichen) Ehen und nebenbei zeichnet er ein Bild Wiens zwischen den beiden Weltkriegen (und danach). Ein Buch, das sehr flüssig und kunstvoll einfach geschrieben ist (Peter Henischs Prosa ist wirklich- wie im Klappentext bemerkt, äusserst musikalisch...), mit einem Sog, der mich so lange vom Schlafen abhielt, bis ich die letzte Seite zugeklappt hatte. Großartig...

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