Peter Henisch Morrisons Versteck

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 5 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(0)
(2)
(2)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Morrisons Versteck“ von Peter Henisch

Jim Morrison, legendärer Sänger der Rockgruppe „The Doors“, ist am 3. Juli 1971 in einer Pariser Badewanne gestorben. Herzversagen mit 27. Doch es gibt auch andere Stimmen, die den Mythos um den „Lizard-King“ beschwören: Jim is alive. Davon ist jedenfalls die Fotografin Petra überzeugt: An der Mauer eines geheimnisvollen Gartens ist ihr ein Exhibitionist begegnet, in dem sie J. M. wiederzuerkennen meint. Nur so viel, schreibt sie in ihrem Brief an den Journalisten Paul, ich bin einer Weltsensation auf der Spur. Dazu notiert Paul sarkastisch: Das hatte ich befürchtet. Mit einem Augenzwinkern verbindet Peter Henisch die Mythen, die sich um Morrisons Leben ranken, mit realen Elementen und baut daraus eine kühne Rockbiographie – ein Muss für alle Doors-Fans und jene, die es noch werden wollen, zum 40. Todestag einer Ikone der Popkultur.

Fazit: Für Jim Morrison Fans ist dieses Buch mit Sicherheit ein Muss und auch eine Bereicherung, für Leser, die den Rocksänger und sein Leben ein weniger kennenlernen möchten, kann ich das Buch jedoch nicht empfehlen.

— Bellexr

Stöbern in Romane

Lauter gute Absichten

Erhellend.

jamal_tuschick

Sonntags fehlst du am meisten

Ein bewegendes Familiendrama

SarahV

Die Stille zwischen Himmel und Meer

Klare Leseempfehlung!

skiaddict7

Die Außerirdischen

Was passiert, wenn eine fremde Macht das Böse im Menschen hervorkehrt...

smayrhofer

Fever

Ein postapokalyptischer Roman mit einem Protagonisten, der an das Gute im Menschen glaubt. Wahnsinnig spannend und fesselnd!

TanyBee

Das saphirblaue Zimmer

New York, 3 Zeitepochen 3 Frauen wunderbarer Roman!

Katze2410

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Morrisons Versteck" von Peter Henisch

    Morrisons Versteck

    isag

    15. July 2012 um 20:49

    Ich glaube, so lange habe ich noch nie für ein Buch gebraucht. Ich hatte sehr große Schwierigkeiten, mich in das Buch hineinzulesen. Ohne genau sagen zu können, was genau, hat aber irgendwas an diesem Buch doch genug Faszination auf mich ausgeübt, daß ich weitergelesen habe. Und als ich ca. die letzten 2/3 dann doch innerhalb einer Woche beim Zugfahren gelesen habe, fand ich auch mehr in die Handlung hinein, die aus 2 miteinander verknüpften Ebenen besteht. Dabei habe ich aber sehr lange überhaupt keinen roten Faden gefunden, nur der zeitliche Ablauf ist für mich nachvollziehbar gewesen - wenn auch mit manchmal vorwarnungslosen Wechseln zwischen den Ebenen. Interessant finde ich auf jeden Fall, wie hier biografische Fakten und Mythen zu einem Roman geknüpft wurden. Aber durch den wie ich finde sehr extremen Schreibstil (viele zumindest in Deutschland absolut ungebräuchliche Fremdwörter - ob das in Österreich gängigere Wörter sind, kann ich nicht beurteilen, spontaner Wechsel zwischen deutsch, englisch und teilweise auch französisch, mal mit und mal ohne anschließende Übersetzung, plötzliche Perspektivwechsel ohne Vorwarnung, insgesamt wie ich finde oft komplizierte Sätze) liest sich das Buch leider alles andere als flüssig, so daß ich trotz der interessanten Ansätze nur 2 Sterne gebe.

    Mehr
  • Rezension zu "Morrisons Versteck" von Peter Henisch

    Morrisons Versteck

    Wir-Lesen

    06. October 2011 um 21:44

    Nicht nur Amy Winehouses Tod vor einigen Wochen hat den geradezu legendären "Club 27" wieder in Erinnerung gerufen - der frühe Tod des Leadsängers der Doors jährt sich in diesem Jahre zum 40. Mal. Dies nahm der Haymon Verlag zum Anlass, Henischs Roman "Morrisons Versteck" aus dem Jahre 1991 in einer Neuauflage zu veröffentlichen. Jim Morrison, schreibt das Rock-Magazin ROLLING STONE, Nr. 88 vom 5. August 1971, a man who sang, wrote and drank hard as a leadsinger of the DOORS, has died - peacefully ... Morrison's death, despite (and because of) strategic efforts of his wife Pamela and his friends, was shrouded in mistery. Schön formuliert. (Henisch 2011: 16) - So urteilt der Journalist und Autor Paul. Und auf diese Zeilen ist er nicht ohne Grund gestoßen: Für seine gute Bekannte (und von ihm angehimmelte) Petra recherchiert er die wichtigsten Lebensstationen des Lizard-King. Petra ist geradezu besessen von Jim Morrison und in letzter Zeit schreibt sie Paul Briefe, in denen sie von einem ominösen M. berichtet. Ist Jim tatsächlich in einer Badewanne gestorben, weil er unsauberes Heroin konsumiert hat? Generation ist Reproduktion. Entsetzliche Vorstellung! Father! Yes, son? Ich will nicht so werden, wie du geworden bist. Aber deswegen brauchte er nicht gleich zu sterben, damit konnte er sich noch runde sieben Jahre Zeit lassen. Obwohl es manchmal den Anschein hat, daß er drauf aus war. Self-destructive, schreiben die Rock-Chronisten. (Henisch 2011: 49) Oder lebt er noch und sein Tod wurde nur vorgetäuscht? Bald stellt sich heraus, dass Jim sehr wohl gestorben ist, aber nun als Untoter M. weiter durch die Welt wandelt. In Petra findet er einen Fan, dem er seine Lebensgeschichte erzählen kann. Nur - so richtig interviewen lassen möchte M. sich eben doch nicht. Außerdem ist Petra nie so ganz sicher, ob M. sich noch an alles richtig erinnert, und so bittet sie Paul, der ihr keinen Wunsch abschlagen kann, nicht nur darum, ihr die wichtigsten Informationen zu beschaffen, sondern diese wenn möglich auch gleich noch in geordneter Reihenfolge zusammen zu schreiben. Pauls Verleger Morgenrot ist von dieser Idee jedoch überhaupt nicht angetan, die Doors mochte er noch nie - keines der Bandmitglieder, aber vor allem Jim Morrison nicht. Dennoch unterstützt er Paul, der - wie es der Zufall so will - ohnehin gerade zu einer Lesereise durch die USA aufbricht und diese Gelegenheit dazu nutzt, Jim Morrisons Lebensstationen zu besuchen. Wenn er gerade nicht zu offiziellen Leseterminen unterwegs ist, interviewt er Menschen, die mit Morrison zu tun hatten, liest Biographien über den charismatischen Sänger und verstrickt sich mehr und mehr in Morrisons oftmals abstruse Gedankenwelt, häuft Bücher über Bücher an, die Morrison als Inspiration empfand, und entfernt sich zunehmend von der realen Welt. Henischs Roman ist keine Biographie im eigentlichen Sinn, obwohl man viel über Morrison und die Geschichte der Doors erfährt. Diese Informationen sind fragmentarisch im Roman verstreut, mal von Paul, mal von M. kommentiert - und so ganz genau erfährt man den Urheber der Gedanken meist erst ein paar Absätze später. Nicht immer ganz einfach zu lesen und doch unheimlich fesselnd, zieht Henisch seinen Leser mehr und mehr in Morrisons Zweifel an sich und der Welt, verdeutlicht Morrisons Selbstbild von sich als Autor, lässt an der Entstehung der verschiedenen Doors-Songs teilhaben und lässt schmunzeln über die Absurdität dieser Geschichte. Eine sehr viel gelungenere Art, Morrisons Vita zu verschriftlichen, als einfach nur eine weitere dröge Biographie zu schreiben. Nicht nur, aber besonders für Fans der Doors ein sehr gelungenes Werk!

    Mehr
  • Rezension zu "Morrisons Versteck" von Peter Henisch

    Morrisons Versteck

    Anka2010

    16. August 2011 um 19:09

    Jim Morrison lebt?! Die Frage stellt sich die Journalistin Petra, nachdem sie im Park einen Mann fotografiert hat. In ihm glaubt sie den 1971 verstorbenen Frontsänger der Rockband The Doors wiedererkannt zu haben. In einem Brief an ihren "alten Bekannten" Paul bittet sie ihn um Mithilfe. So beginnt die Biografie der etwas anderen Art. Stück für Stück erfährt der Leser mehr über Jim Morrisons Leben, seine Karriere, seinen Erfolg und schließlich seinen Tod in einer Pariser Badewanne. Ich muss sagen, dass ich mich, bevor ich mich ans Lesen gemacht habe, erstmal ein bisschen über Jim Morrison und The Doors informiert habe. Natürlich sind mir einige Songs der Band bekannt, wie zum Beispiel "Light my fire", aber die große Erfolgsgeschichte der Band und vor allem der Hype um Jim Morrison liegt eine Weile vor meiner Zeit, sodass ich nicht viel davon mitbekommen habe. Was mich dazu bewogen hat, diesen Buch zu lesen, war die Einbindung der Biografie in einen Roman. Natürlich steht Jim Morrison im Mittelpunkt und die Geschichte, die in diesem Roman erzählt wird, läuft immer wieder auf sein Leben zurück, jedoch geht der "Roman"-Charakter nicht verloren. Der Autor Peter Henisch lässt uns die zwei Charaktere Petra und Paul kennen lernen, die eine gemeinsame Vergangenheit verbindet und die den Kontakt nun anlässlich der Recherche wiederaufleben lassen. Zwischendurch fließen immer wieder Zeilen aus Liedtexten ein. Etwas ungewöhnlich, da die Sprache dann plötzlich ins Englische wechselt, aber eigentlich eine ganz interessante Idee, die natürlich nicht in der Biografie fehlen darf. Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, war ich doch etwas verwirrt und auch demotiviert, denn der Anfang ist ziemlich wirr. Die wörtliche Rede fehlt, bzw. wird nicht als diese gekennzeichnet, alles wird irgendwie durcheinander geworfen und der Schreibstil ist ziemlich extravagant. Zu allem Überfluss fiel mir auf, dass der Text zeitweise rechtsbündig abgedruckt ist, was das Lesen nochmals erschwert hat. Je mehr man liest, desto mehr gewöhnt man sich an diesen Schreibstil, jedoch ist mir persönlich das Lesen nicht leicht gefallen. Für mich war dieser Roman eine neue Leseerfahrung mit positiven und negativen Aspekten. Für alle Fans von Jim Morrison und The Doors ist dieser Roman selbstverständlich ein Muss. Sie haben das nötige Hintergrundwissen, um den Text zu verstehen und bekommen Jim Morrisons Geschichte noch mal auf eine andere Art und Weise erzählt. Eine tolle Idee solch eine Biografie in einen Roman zu verpacken! Ich würde gern 3,5 Sterne vergeben! P.S. für die Gestaltung des Buches möchte ich dem Haymon Verlag ein Lob aussprechen. Die abgerundeten Ecke sind eine klasse Idee, die lästige Knicke an den "Ecken" vermeidet.

    Mehr
  • Rezension zu "Morrisons Versteck" von Peter Henisch

    Morrisons Versteck

    Bellexr

    10. August 2011 um 19:13

    Auf den Spuren Morrisons . Auf der Rückseite des Taschenbuches steht: „… - ein Muss für alle Doors-Fans und jene, die es werden wollen.“ Bei dem zweiten Teil des Satzes habe ich mich angesprochen gefühlt. Zumal ich zwar selten aber doch ab und an gerne Biografien lese. Außerdem hat mich die Person Jim Morrison interessiert und besonders der Mythos, der um sein kurzes Leben entstanden ist. Was war so besonders an dem Lizard-King, der in kurzer Zeit mit seiner Rockband The Doors regelrecht zu einer Legende wurde und mit nur 27 Jahren in Paris starb? Und die Biografie mit einem Augenzwinkern zu erzählen und Morrison irgendwo in der Nähe eines abgelegenen Dorfes ein Eremitenleben führen zu lassen, fand ich eine gelungene Idee. Und so bin ich voller Vorfreude ans Lesen gegangen und wurde ziemlich enttäuscht. . Peter Henisch erzählt das Leben von Jim Morrison mithilfe der Fotografin Petra und dem Journalisten Paul. Dieser kennt die Fotografin schon viele Jahre und hat fast genauso lange nichts mehr von ihr gehört. Bis Petra ihm einen seltsamen Brief schreibt, indem sie ihm mitteilt, dass sie an einem Ort, den sie geheim halten möchte, Jim Morrison begegnet sei und dies rund 20 Jahre nach dessen Tod. Auf diesen einen folgen weitere Briefe, indem Petra dem Journalisten von Gesprächen mit M (so nennt Petra den Rocksänger) schildert. Ungefähr zur selben Zeit erhält Paul ein Angebot für eine Lesereise nach Amerika und dies verbindet er damit, den Spuren des Rockstars zu folgen. Diese schildert er gleichfalls einem Freund mithilfe von Briefen. . Dies alles hört sich jetzt erst einmal sehr originell an, doch es ist einfach nur verwirrend. Mir ist es unheimlich schwer gefallen, dem eigenwilligen Schreibstil von Peter Henisch zu folgen. Zu oft wechselt er die Perspektiven, sodass ich oft gar nicht wusste, ob jetzt gerade die Geschichte von Paul oder von Jim Morrison erzählt wird. Immer wieder wechselt er ins Englische, lässt Liedtexte einfließen, dann wieder verwendet er anscheinend Auszüge aus Dokumenten oder Interviews, mal in Deutsch mal in Englisch. Aber das Ganze wirkte auf mich stellenweise total zusammenhangslos und die Gedankengänge des Autors konnte ich oft nicht nachvollziehen. Hinzu kam, dass Peter Henisch seinen Schwerpunkt nicht auf Morrison legt, sondern ziemlich ausgewogen über Paul wie auch Morrison berichtet. Hier hätte ich mir etwas mehr Morrison und etwas weniger Paul gewünscht. . Wie gesagt steht auf der Rückseite des Buches: Für alle Doors-Fans oder jene, die es werden wollen. Meiner Meinung nach ist dies ein Buch ausschließlich nur für Doors-Fans. Man merkt, dass Peter Henisch sich ausgiebig mit der Person Morrison und dessen Leben beschäftigt hat und so fehlte mir einfach viel zu viel Hintergrundwissen, um viele Passagen verstehen zu können. Ab der Mitte des Buches habe ich mir im Internet eine Kurzbiografie von Jim Morrison und The Doors durchgelesen und konnte dann wenigstens einigermaßen den Gedankengängen des Autors folgen. . Fazit: Für Jim Morrison Fans ist dieses Buch mit Sicherheit ein Muss und auch eine Bereicherung, für Leser, die den Rocksänger und sein Leben ein weniger kennenlernen möchten, kann ich das Buch jedoch nicht empfehlen.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks