Der Belarus-Deal

von Peter Hereld 
4,4 Sterne bei24 Bewertungen
Der Belarus-Deal
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Neue Kurzmeinungen

tweedledees avatar

Spannende Thrillerunterhaltung, das Ende kam etwas zu schnell

Alanda_Veras avatar

Leicht und locker geschrieben, auch spannend, für Zwischendurch durchaus lesenswert.

Alle 24 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Belarus-Deal"

Wie weit würdest du gehen, um die Story deines Lebens zu schreiben?

Tom Harberg, 22 Jahre alt, studiert Journalismus und jobbt im Fitnessstudio. Um seine Karriere voranzutreiben, ist er auf der Suche nach der großen Story. Durch den Hinweis eines ehemaligen Klassenkameraden stößt er im anonymen Darknet auf die Second Birth Company – eine globale Organisation, die menschliche Organe zur Transplantation anbietet.
Seine investigativen Nachforschungen führen ihn auf einer abenteuerlichen Reise nach Minsk in Weißrussland, wo er sich dem dubiosen Unternehmen als Kunde vorstellt. Dort macht Tom eine grauenvolle Entdeckung: Er ist nicht wie geplant als Empfänger eines Organs vorgesehen.
Eine lange, atemraubende Flucht beginnt …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781503900288
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:252 Seiten
Verlag:Edition M
Erscheinungsdatum:30.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    ArnoSchmittvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Toller Thriller
    Toller Thriller

    Mich hat die Leseprobe und das Cover vom Belarus Deal sehr angesprochen. Ein toller Thriller mit guten Tempo bei dem es um Organhandel geht. Im Mittelpunkt steht der Student Tom, der von einer großen Karriere als Journalist träumt und sich in größte Gefahr begibt.


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    T
    Tim01011990vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Thriller
    Thriller

    Student Tom Harberg jobbt im Fitnessstudio. Er sucht die große Story. Im Darknet stößt er auf eine globale Organisation die menschliche Organe  zur Transplatation anbietet. Ein spannender Thriller der toll geschrieben ist.

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: wahnsinnig spannender Thriller
    wahnsinnig spannender Thriller

    Klapptext:


    Tom Harberg, 22 Jahre alt, studiert Journalismus und jobbt im Fitnessstudio. Um seine Karriere voranzutreiben, ist er auf der Suche nach der großen Story. Durch den Hinweis eines ehemaligen Klassenkameraden stößt er im anonymen Darknet auf die Second Birth Company – eine globale Organisation, die menschliche Organe zur Transplantation anbietet.

    Seine investigativen Nachforschungen führen ihn auf einer abenteuerlichen Reise nach Minsk in Weißrussland, wo er sich dem dubiosen Unternehmen als Kunde vorstellt. Dort macht Tom eine grauenvolle Entdeckung: Er ist nicht wie geplant als Empfänger eines Organs vorgesehen.

    Eine lange, atemraubende Flucht beginnt …


    Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch und wurde nicht enttäuscht.

    Der Autor hat mich mit dem Thriller sofort in den Bann gezogen.Die Seiten flogen nur so dahin .Ich wollte das Buch kaum noch aus den Händen legen.


    Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgeaerbeitet wurden.

    Am Anfang war ich von Tom nicht so sehr begeistert.Doch im Laufe der Handlung hat er sich verändert und wurde mir sehr sympatisch.

    Ich bin mit Tom auf eine abenteuerliche und gefägliche Reise nach Misk gegangen.Auch bei seiner Flucht war ich dabei.Dabei habe ich viele spannende und atemberaubende Momente erlebt.

    Viele Szenen wurden sehr detailiiert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Durch die sehr packende und fesselnde Erzählweise des Autors wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Ich habe mit gelitten,mit gebangt und mit gefühlt.Das hat mir sehr gut gefallen.Fasziniert haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze.Ich hatte das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zuerleben.

    Durch die guten Recherchen des Autors habe ich viele Informationen über das Dark Net und den Organhandel erhalten.Diese Themen greift Peter Hereld in seinem Thriller auf.Ihm ist dabei ein fabelhaftes Meisterwerk geungen.

    Die Spannung blieb von Anfang bis zum Ende sehr interessant.Ich wurde einfach mit gerissen und mir wurde zu keiner Zeit langweilig.

    Auch das Ende fand ich sehr gut und ein gelungener Abschluß.


    Das Cover finde ich auch sehr gut gewählt.Es passt perfekt dem Buchtitel und der Geschichte.


    Ich hatte wunderschöne und faszinierende Lesemomente mit diesem Buch.Für Leseliebhaber von Thrillern ist diese Lektüre sehr empfehlenswert.

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    C
    chris_mavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: teilweise langatmiger Thriller, viel Action, wenig wirklich inhaltliches
    Durchschnittlicher Thriller über Organhandel

    Einen Thriller über Organhandel fand ich sehr spannend. Das Thema an und für sich ist schon sehr interessant. Aus diesem Grund war ich sehr neugierig und voller Vorfreude auf das Buch. Meine Erwartungen waren wohl zu groß.

    Doch der Reihe nach. Der Anfang des Buches beginnt wirklich gut. Man kommt zudem schnell in die Geschichte was am Schreibstil des Autors liegt, der leicht zu lesen ist. Die Figur Tom durchaus lustig, sucht noch nach der Chance im Leben. Irgendwie unzufrieden aber wirklich selbst was dran ändern kommt ihm nicht in den Sinn. Als dann sein ehemaliger Schulfreund auftaucht und ihn in die Richtung seines Berufs des des Journalisten stößt, scheint er etwas aufzublühen.

    Geheimnisvoll sind diese Informationen über ein Dark-Net. Hier stößt er auch auf die Information eines illegalen Handels mit Organen. Blindlings macht er ein Treffen aus und fährt nach Minsk, ohne wirklich mehr zu wissen, was eigentlich läuft. Dort beginnt eine regelrecht Flucht vor allem und jedem, teilweise auch sehr blutig. Zurück aus Minsk versucht er hinter das ganze zu kommen, was dort passiert ist und sucht seinen Freund nochmals auf und nochmals beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

    Klingt alles recht interessant. Was mir jedoch sehr gefehlt hat ist, eine vernünftige Beschäftigung mit dem Thema, gerade als Journalist. Für mich kam das ganze Thema Organhandel im Buch nicht wirklich vor. Es war eher ein Randthema. Ich habe ihm Buch nur eine endlose immer wiederkehrende Flucht aus allen möglichen Situationen von Tom gelesen. Ja, am Anfang durchaus interessant und spannend aber mit dem immer wiederkehrenden Verlauf irgendwann einfach nur noch langweilig.

    Dieses Buch hat für mich zuwenig Einblicke in den illegalen Organhandel gebracht. Abläufe, Hintergründe und noch so einiges mehr, das hätte ich lesen wollen. Der Schreibstil und das durchaus zusammenpassen der Geschichte bewerte ich hier, auch wenn ich insgesamt enttäuscht vom Buch bin. Wer jedoch Action, Flucht, Dramatik in Dauerschleife will für den ist das Buch geeignet. Ich habe mich durchgerungen 3 von 5 Sternen zu vergeben.

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    S
    Streiflichtvor 8 Monaten
    Erschreckend und super spannend!

    Dieses Buch hat mich wirklich mitgerissen. Die ersten paar Seiten in „Der Belarus-Deal“ fand ich etwas schwierig, weil mir die Hauptfigur ein bisschen fremd war. Sein Denken, Handeln und Reden fand ich etwas „flapsig“. Tom Harberg ist ein junger Mann, der eigentlich Journalist sein will, seine Zeit aber hauptsächlich als völlig unmotivierter Trainer im Fitnessstudio verbringt bzw. vergeudet. Eines Tages bekommt er einen Hinweis auf eine große Story im Darknet, die ihn berühmt machen könnte... Er recherchiert und lässt sich leichtsinnigerweise auf eine gefährliche Reise nach Weißrussland ein, die ihn sein Leben kosten könnte. Und dann wird es rasant und spannend....

    Gut gefallen hat mir die Verarbeitung des Themas Organhandel in einem Roman. Niemals trocken, aber immer ganz nah an der Realität, denke ich. Für mich war es erschreckend, nochmal so nah dran zu sein, auch wenn ich von diesem Thema schon einiges wusste.

    Tom hat mir nach und nach immer besser gefallen. Das, was ich erst ein bisschen zu „flapsig“ fand, hat mir dann wirklich Spaß gemacht. Ich finde, der Autor Peter Hereld hat es gut hinbekommen, Tom als 22-Jährigen darzustellen, der auch eine entsprechende Sprache spricht und manchmal auch ein bisschen unbedacht und leichtsinnig handelt. Ich hatte bisher noch nichts von Peter Hereld gelesen, aber dieses Buch hat mich überzeugt. Gut fände ich es, wenn es von diesem Buch einen Nachfolger gibt. Vielleicht wieder mit dem Journalisten Tom Harberg in der Hauptrolle.

     

    Für mich ist „Der Belarus-Deal“ ein toller, absolut lesenswerter Thriller, der mich sehr in seinen Bann gezogen hat. Sehr spannend und unterhaltsam und zugleich erschreckend und dramatisch. Meiner Meinung nach auch ein guter Anlass, um auch für sich selbst noch einmal über das Thema Organspende nachzudenken...

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    Diana182s avatar
    Diana182vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Spannung von der ersten bis zur letzten Seite- ein kreativer Thriller, der es in sich hat!
    Der Belarus Deal! Spannung pur gepart mit Suchtpotential

    Das Cover zeigt einen Mann, der eine Treppe heraufeilt. Er wirkt gehetzt und verfolgt. Darunter ist der Titel des Buchs vermerkt. Schnell wird deutlich, dass wir es hier mit einem spannenden Thriller zu tun haben.


    Auch die Buchbeschreibung unterstreicht diesen Eindruck und so musste ich schnell mit dem lesen beginnen.


    Schon auf den ersten Seiten wird deutlich: Hier haben wir es mit einem Buch zu tun, welches Suchtpotential birgt. Denn kaum hat man die ersten Seiten gelesen, möchte man mehr erfahren und wird nun nur so durch die Absätze gleiten.


    Der Schreibstil des Autors ist flüssig, mitreißend und sehr Ideenreich. Ich staunte manchmal nicht schlecht, was er sich hat einfallen lassen und was seine hier gezeichnete Figur alles durchleben muss.


    Der Leser durchlebt hier wirklich ein Wechselbad der Gefühle. Ich habe mit Tom gezittert und öfters mal die Luft angehalten und dabei ganz stark gehofft, dass alles ein gutes Ende nehmen wird. Dies zeigt auch, wie gut diese Figur gezeichnet wurde. Denn Tom wirkt auf mich schnell menschlich und authentisch.


    Nach und nach entwickelt sich ein grausames Szenario rund um das Thema Darknet und Organhandel. Die Spannung steigt stetig an und unvorhersehbare Wendungen fesseln den Leser zusätzlich an das Buch.


    Das Ende hat abermals viele Überraschungen im petto, schließt das Buch aber sehr gut und stimmig ab. Vorhersehbar war diese Geschichte auf keinen Fall!


    Mein Fazit:
    Die Spannung packt den Leser schon auf den ersten Seiten – danach wird er das Buch so schnell nicht mehr aus den Händen legen.


    Ich habe das Buch regelrecht inhaliert und vergebe daher eine spanungsgeladene Leseempfehlung sowie volle Punktzahl!

    Kommentare: 1
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    Seehase1977s avatar
    Seehase1977vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Moderner, temporeicher und actiongeladener Thriller mit brisantem Thema und kleinen Schwächen!
    Spannender, rasanter aber nicht immer glaubhafter Thriller zu einem brisanten Thema

    „Wie weit würdest du gehen, um die Story deines Lebens zu schreiben?“

    Der Journalismus-Student Tom Hardberg jobbt in einem Fitnessstudio. Der Job, ja eigentlich auch sein Leben langweilen ihn und schon lange ist der Student auf der Suche nach einer großen Story, die seine Karriere befeuert und sein tristes Leben aufpeppt. Dann bekommt Tom von einem ehemaligen Klassenkameraden einen brisanten Hinweis. Die Recherchen im Darknet lassen den Studenten auf eine globale Organisation stoßen, die menschliche Organe zur Transplantation anbietet. 


    Um seinen Nachforschungen eine belegbare Grundlage zu verschaffen, macht sich Tom auf den Weg nach Minsk in Weißrussland, um das im Untergrund arbeitende Unternehmen noch genauer unter die Lupe zu nehmen. Vor Ort macht der junge Mann eine schreckliche Entdeckung, die für ihn zur tödlichen Gefahr wird. Tom muss fliehen, um sein Leben zu retten…

    Meine Meinung:

    Der Thriller „Der Belarus-Deal“ von Peter Hereld ist mein erstes Buch des Autors und hat mich aufgrund des Klappentextes angesprochen und neugierig gemacht. Der Autor greift das brisante Thema „Organhandel“ auf und hat einen modernen und rasanten Thriller geschrieben, dem es aber stellenweise an Glaubwürdigkeit fehlt. 

    Peter Hereld hat einen modernen und erfrischend anderen Schreibstil, an den ich mich anfangs doch erstmal gewöhnen musste. Aber einmal in der Story angekommen, lässt sie einem dann auch nicht wieder los. Denn schon der Prolog weckt das Interesse und macht definitiv Lust aufs Weiterlesen. Nervenkitzel und Spannung sind fast von Beginn an gegeben, was auch den durchaus brisanten Themen Darknet und illegaler Organhandel geschuldet ist, zudem wird das Tempo permanent hochgehalten. 

    Während Toms spektakulärer Flucht überschlagen sich unter anderem auch durch überraschende Wendungen die Ereignisse. Alles geht mehr oder weniger Schlag auf Schlag und dem Leser bleibt kaum Zeit Luft zu holen. Hin und wieder geht die Fantasie mit dem Autor durch und er lässt unrealistische und überzogene Szenen vor dem geistigen Auge seiner Leser entstehen. 

    Die Darstellung des Hauptprotagonisten Tom als Superheld, der auch von muskelbepackten Killern und gezielten Schüssen auf seine Person nicht aufzuhalten ist, wirkt schon sehr konstruiert und an den Haaren herbeigezogen. Der Charakter Tom hat sich in vielerlei Hinsicht keine Sympathiepunkte bei mir verdient. Mir war er zu flapsig und zu übertrieben sarkastisch.

    Mein Fazit:

    „Der Belarus-Deal“ von Peter Hereld ist ein spannungs- und actiongeladener Thriller der durch hohes Tempo und Nervenkitzel besticht. Das brisante Thema illegaler Organhandel bietet zusätzlich Sprengstoff und stimmt nachdenklich, denn möglicherweise ist die illegale Beschaffung gesunder Organe, egal zu welchem Preis, längst erschreckende Realität. Kleiner Schwachpunkt sind meiner Meinung nach die konstruiert wirkenden und überzogenen Szenen, die dem Buch teilweise die Glaubwürdigkeit nehmen. Nichtsdestotrotz hat mich der Autor mit seinem Plot gefesselt und gut unterhalten, weswegen ich sehr gerne eine Leseempfehlung ausspreche.

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    Suntjevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Anders, moderner Stil - erbarmungslos
    Action pur- ohne Gnade


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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor 8 Monaten
    Der Belarus-Deal

    Der Journalist Tom ist zur Zeit nicht richtig im Geschäft und verdient seinen Lebensunterhalt als Helfer in einer Muckibude. Doch dann trifft er einen alten Bekannten aus Schulzeiten, der heute gefährlich tief in der Internetszene unterwegs ist. Er überzeugt Tom davon, einen reißerischen Artikel über die Organmafia zu schreiben.

    Also begibt sich Tom auf Internetrecherche, sein Freund Reuter gibt ihm genaue Instruktionen, wie man sich unerkannt im Netz bewegt. Hier gibt Tom an, dringend eine Niere zu benötigen, erstmal um an die nötigen Informationen zu kommen. Da weiß er noch nicht, wohin ihn das bringen wird. Er wird nach Minsk „eingeladen“. Nach einer abenteuerlichen Reise dort angekommen, stellt sich allerdings heraus, dass er nicht Empfänger sondern Spender sein soll. Und sie wollen nicht die Niere von Tom, sondern sein Herz.

    Absolute Spannung, das Thema Organhandel grandios dargestellt. Für Tom eine Hetzjagd von Weißrussland nach Deutschland zurück und immer sind sie ihm auf den Fersen und trachten nicht nur ihm nach dem Leben.

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite!
    Spender statt Empfänger

    „...Wenn die Augen der Spiegel der Seele sind, und so sagt man wohl, dann läuft `s derzeit nicht gerade rosig für mich...“


    Das Buch beginnt mit einer heutigen Szene in Mexiko. Dann wechselt das Geschehen nach Europa. Dort kann so etwas nicht passieren. Oder doch?

    Der 22jährige Tom Harberg ist nur noch pro forma beim Journalistikstudium eingeschrieben. Sein Geld verdient er als Coach im Fitnessstudio. Das befriedigt ihn aber in keiner Weise. Das Eingangszitat gibt seinen psychischen Zustand sehr gut wieder. Doch Tom ahnt nicht, dass es noch schlimmer kommen soll.

    Reuter, ein Schulkamerad, wendet sich an ihn. Er gibt ihm einen Stick mit einer Internetadresse im Darknet und verspricht, dass dort ein brisantes journalistisches Thema auf ihn wartet. Tom stößt auf eine Internetseite, die Organe zur Transplantation anbietet.

    Der Autor hat einen fesselnden und rasanten Thriller geschrieben. Sein Protagonist erzählt die Geschehen aus seiner Sicht.

    Der Schriftstil des Buches unterstützt das hohe Tempo der Geschichte. Anfangs fällt Tom durch seine sarkastischen Bemerkungen auf. Eigentlich habe ich ihm nicht viel zugetraut. Er scheint am Leben zu verzweifeln und nicht zu wissen, was er will. Das aber ändert sich im Laufe der Handlung. Tom läuft zu großer Form auf und ist gewillt, sein Leben so teuer wie möglich zu verkaufen.

    Reuter ist ein Computerexperte. Als ausgezeichneter Schüler hatte er es in der Schule bei den Klassenkameraden nicht leicht. Nur Tom hat ihn in Ruhe gelassen, denn das war seine Versicherung, das Abitur in Mathematik und naturwissenschaftlichen Fächern halbwegs zu bestehen.

    Reuter führt im Gespräch Tom in die Feinheiten und versteckten Seiten des Internets ein. Hier kann der interessierte Leser noch eine Menge lernen.

    Tom steht vor der Entscheidung, ob er einen Artikel zu dem Thema schreiben will oder die ganze Sache fallen lässt. Sein innerer Kampf wird detailliert wiedergegeben. Gut finde ich, dass ein Teil seine Gedanken kursiv hervorgehoben werden,. Dadurch wirkt das Ganze wie ein Zwiegespräch mit sich selbst. Das folgende Zitat steht für den ironischen und doch bildhaften Schriftstil:

    „...Bisher war dein Leben so spannend wie Dressurreiten - wird Zeit, dass sich das endlich mal ändert...“

    Tom entschließt sich, im Internet eine Niere zu bestellen. Er kann nicht wissen, dass er in dem Moment sein Todesurteil unterzeichnet hat. Das begreift er erst in Minsk, wohin ich als Leser ihn folgen darf. Für Tom beginnt dort das Abenteuer seines Lebens.

    Minsk wird kurz, aber prägnant beschrieben. Der Autor beschränkt sich auf die wesentliche Unterschiede zu deutschen Städten.

    Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann gezogen. Der Autor hat sie bewusst in die nähere Zukunft gelegt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ein Teil davon schon Gegenwart ist.

    Kommentare: 7
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    zeilenflitzers avatar
    Leserunde zu "Der Belarus-Deal" von Peter Hereld
    Am 30.01. ist es endlich soweit. Der neue Thriller von Peter Hereld "Der Belarus-Deal" erscheint in der Edition M bei Amazon-Publishing. Grob um-rissen geht es ums investigativen Journalismus, Darknet und Organhandel. 
    Nun sind wir gespannt gespannt, was Ihr von der Story haltet, deshalb stellt der Verlag zwanzig signierte Exemplare für eine Leserunde zur Verfügung.
    Bis zum 31.01. werden alle Anfragen gesammelt und daraus zwanzig Gewinner ermittelt.
    Mehr erfahrt ihr im Buchtrailer - Ihr dürft gespannt sein.###YOUTUBE-ID=kCY5jVdCntY###

    Peter Hereld wird die Leserunde begleiten.
    Wir möchten darum bitten, dass die Teilnehmer zum Ende der Leserunde eine Rezension abgeben.
    Viel Glück und beste GrüßePeter Hereld und das Amazon-Autorenteam
    Zur Leserunde

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