Peter Hobbs Am Ende eines kurzen Tages

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Inhaltsangabe zu „Am Ende eines kurzen Tages“ von Peter Hobbs

Ein Kampf um Leben und Liebe in Zeiten der Not

Cornwall, 1870: eine Region von wildromantischer Schönheit, die zu verelenden droht. Charles Wenmoth, ein junger Laienprediger, sucht in dieser Welt wachsender Armut nach Zeichen für die Gegenwart Gottes, an der er immer stärker zweifelt – wäre da nicht Harriet, die vor Liebe und Zuversicht leuchtet, obwohl sie schon früh erblindet und tödlich erkrankt ist. Als die junge Frau stirbt, trauert Charles nicht nur um sie, die ihm Kraft geschenkt hat, sondern auch um den Verlust seiner Kindheit und damit einer Welt voller Möglichkeiten. Am Ende wird er die Bürde, den eigenen Weg allein bestimmen zu müssen, als Freiheit begreifen und im Naturschauspiel, das ihn täglich beglückt, die lang ersehnten Zeichen erkennen. In seinem gefeierten Debüt gelingt Peter Hobbs das ergreifende Porträt eines jungen Mannes auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und seinem Platz in der Welt.

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  • Rezension zu "Am Ende eines kurzen Tages" von Peter Hobbs

    Am Ende eines kurzen Tages

    Liisa

    25. October 2007 um 12:39

    Peter Hobbs Roman »Am Ende eines kurzen Tages« ist ein ruhiger und langsamer Roman in dem es zudem um menschliche Grundfragen über Sein und Vergänglichkeit und über Gott bzw. Religion geht. Man muss den Mut von Hobbs aber auch seiner Verlage bewundern so einen Roman als Debütroman vorzulegen, ist er doch ziemlich gegen das gebürstet, was üblicherweise auf dem aktuellen Buchmarkt »geht«. Die Leser finden sich im bitterarmen Cornwall im Jahr 1870 wieder und lernen Hobbs Protagonisten Charles Wenmoth kennen. Charles Wenmoth ist ein junger Schmied und Laienprediger, der versucht der Bevölkerung zu helfen und sie zu bekehren bzw. zum Glauben zurück zu bringen - ein hartes Brot. Lichtblicke sind sein Patenonkel, ein alter Freund namens James und vor allem Harriet French, eine junge Frau aus seiner Gemeinde. Harriet ist erblindet und todkrank und fasziniert Charles durch ihre glaubende Zuversicht und Ausstrahlung. Als sie stirbt, stürzt Charles in eine ernste Glaubenskrise und hinterfragt seinen gesamten Lebensentwurf. Am Ende findet er für sich eine Antwort, um sich dem Leben neu zu stellen. Wie gesagt, ein gewichtiger Roman dessen Sprache sehr eindrücklich ist. Trotzdem ist der Roman ganz sicher kein Buch für die große Masse und wer nicht ernsthaft bereit ist, sich auf ihn einzulassen, wird vermutlich eher enttäuscht sein, besteht er doch fast nur aus Erinnerungen, Reflektionen und religiösen Grübeleien des Charles Wenmoth. Ich hatte ehrlich gesagt meine Schwierigkeiten mit der Stimmung, die der Roman heraufbeschwört. Mir war das Ganze einfach zu deprimierend und bedrückend. Trotzdem muss ich sagen, ist es Hobbs gelungen eine bestimmte Form christlicher Religiosität sehr genau zu beobachten, zu analysieren und literarisch zu beschreiben. Durch die zeitliche Ansiedlung der Geschichte im 19. Jahrhundert mag der Leser verleitet sein zu glauben, diese Art der christlichen Religiosität gäbe es so nicht mehr doch das wäre ein Irrtum. Es gibt sie sehr wohl noch, heute und mitten unter uns. Denjenigen, die so glauben kann man sicher Achtung und Respekt nicht absprechen, mag aber nach der Lektüre dieses Romans auch ein gewisses Mitleid mit ihnen empfinden, denn ihr Glaube ist nicht von Freiheit bestimmt, sondern eher von Pflichten und Lasten und der Angst vor dem eigenen Vergehen und dem Tod obwohl gerade das ja nicht das Wesen echten Glaubens ist. Peter Hobbs »Am Ende eines kurzen Tages« ist ein ungewöhnlicher aber nichtsdestotrotz lesenwerter Roman, dem es zu wünschen ist, dass er Leser findet, die ihn zu schätzen wissen.

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