Peter Hoeg Der Plan von der Abschaffung des Dunkels

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Inhaltsangabe zu „Der Plan von der Abschaffung des Dunkels“ von Peter Hoeg

Als er an Biehls Privatschule kommt, hat Peter schon sieben Waisenhäuser und Kinderheime hinter sich. Immer öfter trifft er sich nun heimlich mit Katarina, um zu beraten: Warum haben alle Lehrer ihre Kinder von der Schule genommen ? Und was hat es mit den verschärften Sicherheitsmaßnahmen auf sich ? Peter Hoegs Roman geht unter die Haut - als Anklage eines unmenschlichen Schulsystems, als philosophische Betrachtung über die Zeit, als autobiographische Bewältigung und als ganz zarte Liebesgeschichte.

Auf den letzten Seiten entfacht das Buch seine volle Wucht mit seinen philosophischen Ansätzen wie mit dem Abschluss der Handlung.

— Briggs
Briggs

Mein erstes Buch des hochgelobten Peter Hoeg hat mich nicht überzeugt.

— seoirse_siuineir
seoirse_siuineir

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  • Zeit, Licht und Dunkel im Widerstreit

    Der Plan von der Abschaffung des Dunkels
    Briggs

    Briggs

    26. March 2017 um 19:41

    Bereits die ersten Seiten atmosphärisch und sprachlich dicht;ich konnte mich dem Sog des Buchs von vorn an nicht entziehen.Zunächst wusste ich nicht, worum es überhaupt ging. Die Geschichte des Heimjungen wird intensiv dargestellt, aber zeitlich zerrissen, als ginge es gar nicht wirklich darum.Doch die heftigen Sprünge in der Zeit geben Hinweise:"Was die Leute am Zeitmessen interessierte, war nicht die Zeit selbst, denn die wurde von anderen Gegebenheiten bestimmt. Was sie interessierte, war die Uhr." S. 79Kühle und Gefühlslosigkeit ziehen sich durch den Alltag wie durch das Buch; die Sprache des vermeintlichen Autobiographen bleibt leidenschaftslos und kalt und fesselt genau deswegen.Im letzten Drittel, als die Handlung anzieht und es wirklich spannend wird, komme ich allmählich dahinter, worum es im Buch eigentlich geht (Ich schweige darüber, das mag jeder Leser selbst finden),immer wieder lege ich es zur Seite, weil es schwer ist, und nehme es wieder hoch, weil es mich im Griff hat.Es klingt so lapidar. "Ist ein Mensch ganz, ganz allein, dann ist er verloren." S. 274 - - - Der Satz wirkt nur im Buch so gewaltig, wie er gemeint ist. Auf den letzten Seiten entfacht das Buch seine volle Wucht, es packt mit seinen philosophischen Ansätzen wie mit den Versuchen des lyrischen Ichs, sich zu retten.Beeindruckend.Beeindruckend und schwer. Ich verstehe denjenigen, der es zwischendurch zur Seite legt, doch für mich hat sich gerade auf den letzten Seiten das Lesen gelohnt.

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  • Typisch Hoeg

    Der Plan von der Abschaffung des Dunkels
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hoeg befasst sich in diesem Roman mit zwei Hauptthemen. Einmal beschreibt er anhand einer widersprüchlich gezeichneten jugendlichen Hauptperson die Erziehung schwer erziehbarer junger Menschen im früheren Dänemark, die mit für uns heute unverständlichen, aber gut gemeinten (das ist ein Aspekt des Buchtitels) Mitteln erfolgt. Sodann arbeitet er in diese Geschichte das philosophische Thema Zeit ein (für ihn ist das die dunkle Zeit in der Erziehung, die ebenfalls im Buchtitel anklingt). In dieser eigenwilligen Verbindung bringt der Autor über den einerseits schulisch nicht gerade glänzenden, anderseits aber außergewöhnlich begabten Protagonisten (er ist so genial, dass er Türschlüssel, nachdem er sie bloß gesehen hat, später aus dem Gedächtnis nachmachen kann) sein Allgemeinwissen (zu Erziehungswissenschaftlern wie Uexküll oder Sandford Fleming oder zu Zeittheorien) an seine Leserschaft. Ich habe mir schwergetan, den Romangestalten Glaubwürdigkeit abzugewinnen. Vielleicht darf das aber auch gar nicht verlangt werden. Möglicherweise geht es dem Autor so vorrangig um seine Themen, dass darüber die Profile der handelnden Personen vernachlässigt werden dürfen. Fazit: Eine sehr verwobene (offensichtlich autobiografische) Geschichte, so verwoben wie der Geist ihrer Protagonisten. Ergänzend anzufügen ist: Ein - wie wohl alle Bücher von Hoeg - problematisches Buch zwischen romanhafter Erzählung und pseudo-wissenschaftlichem Bemühen.

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    • 2
    Arun

    Arun

    25. June 2014 um 12:35
  • Rezension zu "Der Plan von der Abschaffung des Dunkels" von Peter Hoeg

    Der Plan von der Abschaffung des Dunkels
    vormi

    vormi

    27. August 2011 um 22:22

    Sorry, das war ja mal gar nicht mein Buch.
    Ich bin überhaupt nicht reingekommen, es schwankte zwischen verwirrendem Aufbau und Langerweile.
    Nach ca 120 Seiten habe ich schon abgebrochen, da war mir endgültig klar, das wird mit diesem Buch nichts mehr.

  • Frage zu "Der Plan von der Abschaffung des Dunkels" von Peter Hoeg

    Der Plan von der Abschaffung des Dunkels
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Weiß jemand, inwieweit es sich bei Peter Hoegs "Der Plan von der Abschaffung des Dunkels" um eine Autobiografie handelt?
    Liebe Grüße, muselmu

    • 2
  • Rezension zu "Der Plan von der Abschaffung des Dunkels" von Peter Hoeg

    Der Plan von der Abschaffung des Dunkels
    Arwen2112

    Arwen2112

    30. June 2010 um 15:49

    Es ist die Geschichte von Peter, Katarina und August. Peter (14) hat bereits mehrere Kinderheime durchlaufen, als ihm an Biehls Privatschule, einem streng geführten Internat Katarina (16) begegnet. Beide haben Probleme mit der Anpassung an den straffen Zeitplan und Leistungsgedanken der Schule. Heimlich treffen sie sich und starten ihr Experiment, um die unterschiedlichen Wahrnehmungsformen von Zeit zu verstehen. Gemeinsam wollen sie – mit philosophischen Betrachtungen - ihr großes Ziel erreichen - „die Zeit zu berühren...“ August, verhaltensgestört und ebenfalls Waise, wird aufgenommen. Aufgrund seiner Geschichte eigentlich völlig fehl am Platz an der Privatschule. Zugleich verschlimmern sich die rigiden Erziehungs- und Überwachungs-Methoden und alle Schüler werden psychologischen Tests unterzogen. Peter und Katarina vermuten, dass sie Teil eines viel umfassenderen Plans sind, den die Lehrer ihnen verschweigen. Doch August droht zunehmend an den Anforderungen zu zerbrechen. Gemeinsam beginnen sie, sich gegen die herrschende Hierarchie und das übermächtige System der Schule zur Wehr zu setzen, indem sie das strikte Zeitreglement der Schule unterlaufen und manipulieren. Und es gelingt tatsächlich – für kurze Zeit... In seiner Erzählung zeichnet Peter Høeg mit Biehls Privatschule ein Abbild der Gesellschaft, in der Perfektion und Leistung oberste Priorität besitzen und das einzig erstrebenswerte Gebot die Einhaltung strikter Regeln und Umgangsformen ist. Ein Wort blieb mir besonders in Erinnerung – die Schule als Veredelungsapparat und so charakterisiert Høeg die Gesellschaft als eine, die dafür die Unwissenheit des Kindes für ihre Zwecke gebrauchen „darf“. Das Ziel ist die Erlangung von Wissen und Vollkommenheit .… eine Geschichte, die berührt, bewegt und von einer eigenen Schönheit ist.

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  • Rezension zu "Der Plan von der Abschaffung des Dunkels" von Peter Hoeg

    Der Plan von der Abschaffung des Dunkels
    laughing_buddha

    laughing_buddha

    18. January 2009 um 12:22

    Ein düsteres (mir empfohlenes Buch) über die Einsamkeit von Kindern in einem Internat. Hoeg zieht eine spannende Geschichte in zwei Akten auf, um daran die Grenzen menschlicher Kälte und Angst zu erforschen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil Hoeg es schafft eine unheimliche Stimmung zu erzeugen. Das Buch ist aber sicher nicht jedermanns Sache, v.a. wenn man Angst und Einsamkeit im eigenen Leben noch nicht übermäßig nachfühlen musste, packt es einen wohlmöglich nicht.

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  • Rezension zu "Der Plan von der Abschaffung des Dunkels" von Peter Hoeg

    Der Plan von der Abschaffung des Dunkels
    literat

    literat

    17. July 2008 um 21:07

    Ein wunderbarer Roman eines sehr interessanten Autors.

  • Rezension zu "Der Plan von der Abschaffung des Dunkels" von Peter Hoeg

    Der Plan von der Abschaffung des Dunkels
    Mephisto

    Mephisto

    10. November 2007 um 21:05

    Ein langweilige erzählte Geschichte, der Plot ist zum Teil recht vewirrend dargestellt. Das einzig interessante, die Beschreibung über die Zeit, wird durch das endlose Philosphieren zunichte gemacht.

  • Rezension zu "Der Plan von der Abschaffung des Dunkels" von Peter Hoeg

    Der Plan von der Abschaffung des Dunkels
    petronella

    petronella

    14. May 2007 um 23:13

    Dieses Buch ist der Hammer. Ist eine Weile her, dass ich es gelesen habe. Inhaltlich weiss ich nur noch, dass es um ein unmenschliches Schulsystem und um drei Kinder in einem Waisenhaus geht. Aber ich kann mich sehr gut daran erinnern, dass dieses Buch mich echt umgehauen hat, es geht unglaublich unter die Haut. Für dieses Buch hätte ich gerne einen Stern mehr zur Verfügung gehabt.

  • Rezension zu "Der Plan von der Abschaffung des Dunkels" von Peter Hoeg

    Der Plan von der Abschaffung des Dunkels
    anja

    anja

    19. March 2007 um 11:47

    So poetisch wie der Titel ist auf eine gewisse Weise das ganze Buch.

    Teils sehr traurig und schockierend, unterhält es dank der super Schreibweise des Autors und der spannenden Geschichte trotzdem sehr und ist meiner Meinung nach keines dieser 'Mainstream-Krimis' wie man sie derzeit ziemlich viel sieht.

    Lesen!