Peter Hoeg Der Susan-Effekt

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Inhaltsangabe zu „Der Susan-Effekt“ von Peter Hoeg

Neues vom Autor von "Fräulein Smilla" Sie waren eine dänische Vorzeigefamilie, doch jetzt werden sie von der Polizei gesucht: Susan, die Physikerin, Laban, der Komponist, und die beiden 16-jährigen Zwillinge Harald und Thit. Ein hochrangiger Justizbeamter schlägt Susan einen Deal vor. Er wird ihre Familie retten, wenn sie ihm das geheime Protokoll eines wissenschaftlichen Gremiums beschafft, das die Gefahren der Zukunft erforscht. Doch plötzlich kommt ein Gremiummitglied nach dem anderen auf grausame Weise um. Ich-Erzählerin Susan, gesprochen von Sandra Schwittau, hantiert gern mit dem Brecheisen, sie setzt Männer mit einem Griff unter die Gürtellinie schachmatt, bäckt nachts um drei Croissants für ihre Kinder und hat eine außergewöhnliche Gabe: Jeder, der mit ihr spricht, gibt sein Innerstes preis. (9 CDs, Laufzeit: 11h 47)

Durchwachsen. Mal spannend und sehr gut und dann wieder zäh und zu ausschweifend.

— Ritja

Intelligentes Hörbuch, bei dem physikalische Erklärungen, Politik und Krimihandlung aufeinandertreffen. Sprachlich der Wahnsinn!

— sommerlese

Auf skurril, irreale Art erschreckend realitätsnah. Beängstigend gut.

— Lesestunde_mit_Marie

Toller interessanter Krimi

— beccy

Es hat mir wirklich Spass gemacht, das Buch zu hören. Wer Peter Hoeg mag, ist hier gut beraten. Die Stimme der Vorleserin ist sehr angenehm.

— Olivera_Lloyd

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    Der Susan-Effekt

    Ritja

    03. August 2017 um 18:58

    Die Geschichte von Susan und ihrer Familie hatte es in sich. Es war spannend und aufregend, aber auch langatmig und teilweise anstrengend.  Man muss sich für dieses Hörbuch Zeit nehmen. Es ist kein Hörbuch, was man nebenher hört, denn dafür sind die Themen zu komplex und sehr physikalisch. Ich konnte manchmal Susans Ausführungen nicht so gut folgen und musste manche Stelle zweimal hören. Es lag sicherlich auch daran, dass meine Physikkenntnisse eher mager sind und auch die Themen, die der Autor gewählt hat, manchmal recht komplex waren. Susan ist unaufgeregt und analytisch. Sie hat den Hang alles aus der Sicht der Physik zu sehen - auch die Liebe. Mir hat Susan mit ihrer pragmatischen Art gut gefallen. Manchmal staunte man nur, was die hochbegabte Familie konnte, sagte und welche Schlussfolgerungen sie aus den einzelnen Puzzelteilchen zogen. Sandra Schwittau hat die Geschichte richtig gut erzählt.  Ihre Stimme war so passend, ruhig und tief, dass man ihr gut und gerne fast 12 Stunden folgte.  Ich fand die Geschichte recht speziell und nicht so einfach. Leider konnte ich manchmal den Charakteren und der Handlung nicht so gut folgen. Teilweise waren die Handlungen mir zu verworren und analytisch, auch teilweise zu abschweifend.  Trotzdem würde ich jedem, der Lust auf ein anspruchsvolles und spezielles Hörbuch hat, diese Geschichte empfehlen.

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  • Wissenschaftsthriller mit besonderer Note

    Der Susan-Effekt

    Lesestunde_mit_Marie

    14. July 2016 um 14:20

    Die Hörvariante des Buches "Der Susan-Effekt" des Bestseller Autors Peter Høeg ist in vollständiger Lesung von der Sprecherin Sandra Schwittau interpretiert worden und 2015 im Der Hörverlag erschienen. Den Hörer erwarten 11 Stunden und 47 Minuten spannungsgeladenen Ohrenschmauses.Die Protagonistin und Ich-Erzählerin Susan ist eine analytisch denkende, pragmatisch orientierte, dänische Experimentalphysikerin, die mit einer besonderen Gabe ausgestattet ist: Jeder, der mit ihr spricht, gibt seine größten Geheimnisse preis. Dieser Effekt erhöht sich im Zusammenspiel mit ihrem Noch-Ehemann Laban, einem national bekannten Musiker und Komponisten. Die Kinder der beiden, das sechszehnjährige Zwillingspärchen Harald und Thit, ist ebenfalls äußerst begabt. Die reinste Traumfamilie könnte man meinen. Doch die Situation der Familie ist in arge Schieflage geraten, denn sie werden von der Polizei gesucht. Ein hoher Beamter, der dänische Staatssekretär Torkild Hegn, indes, möchte sich die Gabe Susans zunutze machen und bietet Susan und Ihrer Familie im Gegenzug Schutz und Hilfe an. Susan soll lediglich ein geheimes Protokoll der sogenannten „Zukunftskommission“ beschaffen. Zunächst muss Susan herausfinden, wer und was sich hinter der ominösen Zukunftskommission verbirgt. Puzzleteil für Puzzleteil wird aufgedeckt und sehr, sehr langsam ergibt sich ein Gesamtbild. Während der Suche geschehen brutale Morde - auch Susan und ihre Familie geraten ein ums andere Mal in Gefahr.Neben Susans Intelligenz und der oben beschriebenen besonderen Gabe, sind sowohl Susans als auch die Fähigkeiten ihrer Familie so außergewöhnlich, dass sie zuweilen bizarr und surreal wirken, durch die unaufgeregte Erzählweise aber völlig selbstverständlich daher kommen. Es ist dieser starke Kontrast zwischen dem entschleunigten Erzählstil und dem extraordinären Inhalt, der dem Ganzen eine ironisch-sarkastische Note verleiht. Ebenso passt die charakterstarke, etwas dunkle und raue Stimme der Sprecherin Sandra Schwittau perfekt zur Protagonistin, der analytischen Susan, die selbst für die Liebe eine wissenschaftliche Erklärung findet. Ich muss zugeben, dass ich mich an die Sprecherin zunächst gewöhnen musste, sie aber mit dem Fortgang der Geschichte immer passender fand. Denn wissenschaftliche Erklärungen und analytische Darstellungen der Sachverhalte sind die eigenwillige und besondere Erzählform in diesem Buch, die sich faszinierend originell von anderen Büchern abhebt. Peter Høegs sprachliche Virtuosität dürfte auch für den Übersetzer Peter Urban-Halle eine Aufgabe mit viel Anspruch und Spaß gewesen sein. Durchgehend die Zusammenhänge zu verstehen und den Wahrheitsgehalt zu überprüfen, stellt allerdings auch für mich als Hörer eine besondere Herausforderung dar.In Peter Høegs Werk wird die Frage nach den Grenzen der wissenschaftlichen Freiheiten und Fähigkeiten sowie der der Macht gestellt. Es wird ein Zukunftsszenarium dargestellt, dass trotz aller surrealer Umstände doch äußerst realistisch und im Rahmen des Möglichen erscheint. Eine Dystopie, die zum Nachdenken anregt.Fazit: Spannender und außergewöhnlicher Hörgenuss mit wissenschaftlichem Touch, der mit einigen physikalischen Erklärungen Anspruch erzeugt und überrascht sowie mit interessanten und außergewöhnlichen Charakteren aufwartet. Wer sich auf ein herausforderndes Hörbuch einlassen möchte, kann ich zu diesem dystopischen Wissenschaftsthriller nur raten. Ein sprachlicher Genuss mit einem Hauch Sarkasmus und Ironie!

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    • 8
  • Als Hörbuch harter Tobak

    Der Susan-Effekt

    sommerlese

    23. June 2016 um 18:00

    "*Der Susan-Effekt*" von "*Peter Høeg*" wird in der Hörbuchversion von "*Sandra Schwittau*" gesprochen. Die Buchvorlage aus dem Carl Hanser Verlag erschien 2015 und das Hörbuch wurde vom "*Hörverlag*" produziert. Susan ist eine analytisch denkende Experimentalphysikerin und hat ein besonderes Talent. Jeder, der mit ihr spricht, sagt die Wahrheit. Diese Gabe macht sich ein hoher Justizbeamter zu nutze. Als ihre Kinder ein Verbrechen begehen, hilft er Susan und ihrer Familie. Sie soll dafür ein geheimes Protokoll der Zukunftskommission beschaffen. Während Susan danach sucht, kommen die wissenschaftlichen Teilnehmer der Konferenz nach und nach auf schreckliche Weise um. Dieses Buch dreht sich um die Ausnahmefamilie Svendsen, alle sind hochintelligent und zeigen ein Familienleben, das so anders ist als in einer Mainstream-Familie üblich. Selbst die Gespräche mit den 16-jährigen Zwillingen erfolgen auf einem ganz anderen Level. Hier wird mit physikalischen Formeln das Leben beschrieben, selbst für die Liebe gilt für Susan eine wissenschaftliche Erklärung. Diese abgehobene Position macht die Familie für mich zu einer irrealen Familie, die auch in einem Science Fiction Film spielen könnte. Daher kam ich zu den einzelnen Personen auch keine Beziehung aufbauen. Auch Susans Ehemann, Laban Svendsen, hat dieses besondere Talent. Gemeinsam verstärkt sich durch ihre Verbindung der "Effekt". Was im Alltag auch ein Fluch sein kann, wird der Familie ein Rettungsanker, indem sie für einen hohen Politiker ein geheimes Protokoll der Zukunftskommission beschaffen soll. Im Gegenzug wird die Familie von verübten Verbrechen während eines Aufenthaltes in Indien rehabilitiert. Es gestaltet sich gefährlich und schwierig und Susan erscheint als eine Art weiblicher James Bond. Die gesamte Familie steht vor Mordversuchen und man fragt sich, was an dieser Kommission so brisant sein könnte. Was Susan beim Ermitteln herausfindet, ist ein Geflecht aus weltweiten politischen Intrigen, Einflussnahme und Machtdenken und finanziellen Gründen. Was zunächst fiktiv erscheint, wird immer mehr real und existent in unserer globalen Existenz. Peter Høeg stellt in diesem Roman die Frage, wozu die Wissenschaft fähig ist und was sie erreichen darf, auch welche Grenzen sie nicht überschreiten darf. Sein sprachliches Talent macht aus diesen Themen einen spannenden Roman, der mit einigen physikalischen Erklärungen überrascht. Genauso wie seine speziellen Ausnahmecharaktere. Dabei löst er zum Ende zwar die Verschwörung auf, die Situation der Familie klärt sich jedoch nicht völlig auf. Dieses Buch ist meisterhaft geschrieben, ich hatte aber so meine Schwierigkeiten mit dem Verständnis der Zusammenhänge. Auch die wissenschaftlichen Erklärungen sind nicht mein Interessengebiet, ich habe ihnen dennoch interessiert gelauscht. Bei der Hörbuchversion hatte ich Probleme, die Personen richtig einzuordnen. Auch wenn die Sprecherin hier einen hervorragenden Job macht. Ihr ruhiger, voller Stimmklang ist angenehm zu hören und bringt ein gefälliges Hörerlebnis mit sich. Wer sich auf ein etwas schwieriges Buch einstellen möchte, dem kann ich zu diesem Wissenschaftsthriller mit Zukunftsvisionen raten. Sprachlich ist es ein Genuss!

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  • Sehr gute Hörbucheinspielung

    Der Susan-Effekt

    WinfriedStanzick

    Die Geschichte im neuen Roman von Peter Hoeg beginnt sehr ungewöhnlich und auch ziemlich unrealistisch. Doch dass es der Autor mit wahrscheinlicher Realität und Plausibilität seiner Figuren nicht so ernst nimmt, daran sollte man sich als Leser sehr schnell gewöhnen. Denn dieser Stil zieht sich durch das ganze Buch durch. Susan, die Ich-Erzählerin des Buches, von Beruf Experimentalphysikerin, ihr Mann Laban, ein Komponist und ihre siebzehnjährigen Zwillinge Thit und Harald haben sich während eines Aufenthaltes im Ausland strafbar gemacht und ihnen drohen harte Gefängnisstrafen. Da taucht wie aus heiterem Himmel ein Anwalt aus Dänemark auf und holt sie in einer geplanten Aktion zurück in die Heimat. Doch er hat das nicht umsonst getan. Sozusagen als Gegenleistung für die Befreiung von der Strafverfolgung soll Susan für ihn wichtige Informationen beschaffen, Es geht um eine geheime Gruppe des dänischen Staates, die sogenannte Zukunftskommission. Susan hat eine ganz wichtige Fähigkeit, die sie in der Vergangenheit schon oft der Polizei und anderen staatlichen Stellen gerne zur Verfügung gestellt hat. Wenn Menschen in ihre Nähe kommen, sie reden hören, mit ihr im Kontakt sind, bzw. Susan mit ihnen, dann werden sie völlig unfreiwillig total aufrichtig und erzählen die intimsten und die geheimsten Dinge aus ihrem Leben und ihren (Berufs)alltag. Doch nicht nur diese Begabung, die sie den „Susan-Effekt“ nennt, macht sie und ihre Familie so außergewöhnlich. Auch in vielerlei anderer Hinsicht ist ihre Familie einfach nicht „normal“. Susan ihr Ehemann und ihre beiden Kinder sind das, was man hochbegabt nennt. Ihre Dialoge sind weniger von Emotionen geprägt, als von kühler analytischer Sprache. Obwohl dem Leser bis zum Ende nicht wirklich deutlich wird, warum die Familie im Ausland (wo genau?) mit hohen Gefängnistrafen zu rechnen hat, beginnt er irgendwann zu respektieren, dass es Peter Hoeg darum wohl gar nicht geht und gibt sich mit begrenztem Genuss dieser schrägen Geschichte hin. Dass sie am Ende an Fahrt aufnimmt und sich auf ein spannendes Finale zubewegt, erhöht den Lesespass. Dennoch: sie bleibt seltsam, gespickt mit vielen wissenschaftlichen Denkansätzen, im Sprachstil für Peter Hoeg typisch. Unrealistische, schräge Menschen, an deren Schicksal man aber mit einer gewissen Sympathie Anteil nimmt. Die Lesung von Sandra Schwittau gibt der Ich-Erzählerin Susan einen starken Charakter, sie macht sie mit ihrer Stimme auf eine Weise lebendig, als würde sie neben einem auf der Couch sitzen, wo man sich entspannt das Buch vorlesen lässt. Mehr noch als das Buch selbst gelingt es der Hörbuchfassung, die außergewöhnliche Spannung und die überraschende Komik von Peter Hoeg in eine erstklassige Unterhaltung zu verwandeln.

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    • 2
  • Toller interessanter Krimi

    Der Susan-Effekt

    beccy

    08. February 2016 um 12:09

    Sie waren eine dänische Vorzeigefamilie, doch jetzt werden sie von der Polizei gesucht: Susan, die Physikerin, Laban, der Komponist, und die beiden 16-jährigen Zwillinge Harald und Thit. Ein hochrangiger Justizbeamter schlägt Susan einen Deal vor. Er wird ihre Familie retten, wenn sie ihm das geheime Protokoll eines wissenschaftlichen Gremiums beschafft, das die Gefahren der Zukunft erforscht. Doch plötzlich kommt ein Gremiummitglied nach dem anderen auf grausame Weise um. Ich-Erzählerin Susan, gesprochen von Sandra Schwittau, hantiert gern mit dem Brecheisen, sie setzt Männer mit einem Griff unter die Gürtellinie schachmatt, bäckt nachts um drei Croissants für ihre Kinder und hat eine außergewöhnliche Gabe: Jeder, der mit ihr spricht, gibt sein Innerstes preis. Meine Meinung: Toll fand ich, das dies mal ein ganz anderes Buch ist. Die junge Wissenschaftlerrin, die weiß was sie will spielt hier die Hauptrolle. Besonders, für die, die schon "alles gelesen haben" im Bereich Thriller, werden hier freude dran haben, mit diesem spannendem Buch. Besonders der politische und wissenschaftliche Aspekt konnten mich hier ansprechen. Aus dem Grund würde ich das Buch auch eher als "anspruchsvollere Lektüre" bezeichnen. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, gelesen von Sandra Schwittau. Die Leserrin war mir vorher nicht bekannt, doch sie konnte mich sehr gut mitreißen, toll gelesen!

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  • Exzentrisch, spannend, interessant

    Der Susan-Effekt

    Olivera_Lloyd

    04. February 2016 um 21:30


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