Peter Hohmann Feywind

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Inhaltsangabe zu „Feywind“ von Peter Hohmann

Als Feywinds Vater unter mysteriösen Umständen stirbt, beginnt der junge Gildenmagier auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen und macht damit einen mächtigen Feind auf sich aufmerksam – die Inquisition. Gemeinsam mit dem Krieger Mangdalan, der Elfe Nalda und dem dämonischen Schrumpfdrachen Shnurk versucht Feywind in der Elfenstadt Jalnaptra Antworten zu finden. Doch der Gegner ist ihnen dicht auf den Fersen und als die Gefährten die wahren Beweggründe der Inquisition aufdecken, steht plötzlich weit mehr als nur ihr Leben auf dem Spiel.

Ein sehr schöner Fantasyroman

— MissSweety86

Genial geschriebene Fantasy für Erwachsene.

— samea

Das Format ist leider unglücklich gewählt, der Schreibstil teils etwas trocken und die Geschichte zieht sich etwas in die Länge.

— StMoonlight

Klassische Fantasy mit altbewährten Strukturen, die ruhig beginnt und sich kontinuierlich in ein fulminantes Finale steigert. Empfehlenswert

— louella2209

Fantastische Geschichte mit einer starken Entwicklung des Hauptcharakters!

— JuliaSperfeldt

Spannender Phantasieroman mit einigen unvorhersehbaren Überraschungen.

— niknak

Ein Buch in guter alter Fantasy Manier.Fesselnd und spannend bis zum Ende mit hohem Tempo von Anfang an

— jawolf35

Ein Fantasy im klassischen Stil - atmosphärisch, spannend, magisch, in einem bildhaften Schreibstil, der nach einer Fortsetzung schreit.

— Ambermoon

Ein Buch, das mit seinem Charakter mitwächst!

— Avalaia

Lesetipp: Ein Hochgenuss für jeden Fantasy-Fan

— Gina1627

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  • Leserunde zu "Feywind" von Peter Hohmann

    Feywind

    PeterHohmann

    Liebe Lovelybooker,nachdem ich die letzte Leserunde gerade abgeschlossen habe, beginnt gleich die nächste. :-) Dieses Mal geht es nicht um Fantasy im Zweiten Weltkrieg wie in der vorigen Runde, sondern mit FEYWIND um einen eher klassischen Fantasy-Roman.Hier mal der Klappentext:Als Feywinds Vater unter mysteriösen Umständen stirbt, beginnt der junge Gildenmagier auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen und macht damit einen mächtigen Feind auf sich aufmerksam - die Inquisition. Gemeinsam mit dem Krieger Mangdalan, der Elfe Nalda und dem dämonischen Schrumpfdrachen Shnurk versucht Feywind in der Elfenstadt Jalnaptra Antworten zu finden. Doch der Gegner ist ihnen dicht auf den Fersen und als die Gefährten die wahren Beweggründe der Inquisition aufdecken, steht plötzlich weit mehr als nur ihr Leben auf dem Spiel.Wer sich bewirbt, erklärt sich damit einverstanden, seine Rezension auch auf Amazon zu posten (es ist halt nun mal die Verkaufsplattform Nummer 1)Alle Bewerbungen kommen in einen Lostopf, aus dem ich dann ganz altmodisch Zettel ziehe. :-) Chancengleichheit ist somit gewährleistet. :-)Beste Grüße,Peterwww.peterhohmann.net

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  • Der Weg vom magisch begabten Jungen zum Magier

    Feywind

    samea

    15. October 2016 um 18:37

    „Feywind“ von Peter Hohmann ist Fantasy für Erwachsene. Der Jungmagier Feywind erlebt die Verfolgung der Magier durch die Inquisition und findet seinen ermordeten Vater. Nun setzt er alles daran diesen Mord aufzuklären und findet in dem Krieger Mangdalan, der Elfe Nalda und dem dämonischen Schrumpfdrachen Shnurk Verbündete.Wie ich von Autor gewohnt bin, sind die Protagonisten exzellent ausgearbeitet und entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter. Der Verlauf der Handlung hat immer wieder Höhepunkte, die teilweise wirklich schön und lustig, teilweise aber auch dramatisch und grausam sind. Aus diesem Grund halte ich das Buch für Leser ab 16 Jahren für geeignet. Vorhersehbar ist dieser Roman nicht. Und das ist auch gut so, denn schließlich ist Peter Hohmann ein Meister der überraschenden Wendungen und des Unvorhersehbaren. Ich würde mich Freuen, wenn es einen zweiten Teil von Feywind geben würde.

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  • Feywind

    Feywind

    MissSweety86

    10. October 2016 um 17:14

    Inhalt : Als Feywinds Vater unter mysteriösen Umständen stirbt, beginnt der junge Gildenmagier auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen und macht damit einen mächtigen Feind auf sich aufmerksam - die Inquisition. Gemeinsam mit dem Krieger Mangdalan, der Elfe Nalda und dem dämonischen Schrumpfdrache Shnurk versucht Feywind in der Elfenstadt Jalnaptra Antworten zu finden. Doch der Gegner ist ihnen dicht auf den Fersen und als die Gefährten die wahren Beweggründe der Inquisition aufdecken, steht plötzlich weit mehr als nur ihr Leben auf dem Spiel. Meinung :Die Geschichte um Feywind und seinen Freunden hat mir sehr gut gefallen. Ich war sofort von dem Buch gefesselt und konnte es kaum aus der Hand legen. Ganz besonders gut gefallen hat mir der kleine Drache Shnurk. Auch die Elfenstadt Jalnaptra war so schön umschrieben das man sie sich in ihrem vollen Glanz vorstellen konnte. Der Autor versteht es den Leser in eine Welt voller Magie zu entführen. Ich hoffe das es noch eine Fortsetzung geben wird.Fazit :Für alle die Fantasy lieben ein Muss."Feywind" von Peter Hohmann ist im Prometheus Verlag erschienen. Hat 425 Seiten und kostet als Taschenbuch 14,95€ und als ebook 4,99€.

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  • Feywind

    Feywind

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. September 2016 um 18:04

    „Feywind“ von Peter Hohmann war wieder einmal ein Leckerbissen aus dem Fantasy-Bereich. Die Geschichte ist eine sehr spannende und tolle Entwicklungsgeschichte des Magiers Feywind, der sich vom schüchternen und doch recht naiv wirkenden  Jungen zu einer starken Persönlichkeit mausert. Er wächst an seinen Aufgaben und an den Geschehnissen innerhalb der Geschichte und ist eine Figur, die mir persönlich wirklich sehr gefällt, wahrscheinlich gerade wegen seiner tollen Entwicklung! Die Welt und die Bewohner um Feywind herum sind vom Autor sehr gut in Szene gesetzt und im Ganzen wunderbar umgesetzt worden. Mich hat das Buch genau dadurch wirklich sehr begeistert, man träumt einfach mit. Man ist weit weg und genau deswegen mag ich Fantasy-Bücher so! Ob es einen zweiten Band geben wird?! Ich würde ihn auf jeden Fall lesen wollen!

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  • mitreißendes Fantasie-Abenteuer

    Feywind

    robberta

    16. September 2016 um 16:54

    Feywind        Peter Hohmann Als Feywinds Vater unter mysteriösen Umständen stirbt, beginnt der junge Gildenmagier auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen und macht damit einen mächtigen Feind auf sich aufmerksam - die Inquisition. Gemeinsam mit dem Krieger Mangdalan, der Elfe Nalda und dem dämonischen Schrumpfdrachen Shnurk versucht Feywind in der Elfenstadt Jalnaptra Antworten zu finden. Doch der Gegner ist ihnen dicht auf den Fersen und als die Gefährten die wahren Beweggründe der Inquisition aufdecken, steht plötzlich weit mehr als nur ihr Leben auf dem Spiel. XXXXMeine Meinung: Der ängstliche junge Magier Feywind kehrt in sein Heimatdorf zurück und wird dort feindselig beäugt. Als er dann die Leiche seines Vaters entdeckt beginnt er auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Um das Rätsel zu lösen begibt er sich auf eine gefährliche Reise. Verschiedenen Fantasie-Welten in denen es unter der friedlichen Oberfläche nur so brodelt. Doch wer ist der Verräter? Wem kann Feywind vertrauen? Der Schreibstil ist locker und flüssig zu lesen. Ein ebenso spannendes wie mitreißendes Fantasie-Abenteuer. Ich hoffe auf eine Fortsetzung.

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  • Freundschaft besiegt Angst

    Feywind

    StMoonlight

    15. September 2016 um 17:51

    Als der gerade zum Magier ernannte Feywind in sein Heimatdorf zurückkehrt, gerät er schon bald darauf ins Visier der Inquisition. Seinen Vater findet der junge Mann im Wald – ermordet. Und dann taucht auch noch ein offensichtlich geistig behinderter Hühne auf, der bei seinem Vater Unterschlupf gefunden hatte. Bald schon stellt sich heraus, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Feywind wird in eine Welt gezogen, von der er nie zu träumen gewagt hätte … Leider war der Einstig in das Buch für mich als schwer. Der Schreibstil ist doch recht gewöhnungsbedürftig. Es fehlt mir hier ein wenig an „Feuer“. Es passiert zwar eine ganze Menge, eben durch den recht trockenen Schreibstil lief das aber leider alles recht teilnahmslos an mir vorüber. Schade. Ich möchte an dieser Stelle auch direkt einmal das Format bemängeln. Ich finde es total umständlich zu lesen, da die Schrift so nah an die Innenseite gedruckt ist und der Leser die vorangegangenen Seiten (inkl. Cover) stark nach außen biegen muss. – Was dann auch nicht schön für das Buch selbst ist. Feywind wirkt von Anfang an ein wenig naiv auf mich. Es macht ihn ein wenig sympathisch. Leider konnte ich nicht so richtig „warm“ mit ich, werden. Den Schrumpfdrachen Shnurk dagegen habe ich sofort ins Herz geschlossen. . Ich finde Shnurk hatte sehr viel Mut – und ich muss gestehen, dass der kleine Pseudo-Dämon mir auch stets lieber war, als einer der anderen Protagonisten. Shnurk sollte ein eigenes Buch bekommen! ;-) ~°~ Fazit ~°~ Das Format ist leider unglücklich gewählt, der Schreibstil teils etwas trocken und die Geschichte zieht sich etwas in die Länge. Schön dagegen sind die Wendungen der Charaktere, die zeigen dass in jedem ein Held steckt und Freundschaft Angst besiegt.

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  • Fantasy zum Genießen!

    Feywind

    louella2209

    12. September 2016 um 13:41

    Inhalt:Feywind, der junge Gildenmagier kehrt nach erfolgreich bestandener Prüfung zurück in seine Heimat. Dort wird er jedoch nicht mit offenen Armen empfangen. Die Inquisition wütet in den Dörfern um alle Magie zu vernichten. Feywind findet seinen Vater leblos auf und sein Tod wirft einige Fragen auf. Feywind ist fest entschlossen dieses Rätsel zu lösen und die Inquisition mit allen Mitteln aufzuhalten. Gemeinsam mit dem Krieger Mangdalan, der Elfe Nalda und seinen heimlich beschworenen dämonischen Schrumpfdrachen Shnurk macht er sich auf in die Elfenstadt Jalnaptra, um von den weisen Wesen die gesuchten Antworten zu erhalten. Die Schergen der Inqusition, jedoch, sind ihm bereits auf der Spur und sie bringen großes Unheil über die Stadt. Feywind und seine Gefährten stehen vor der härtesten Prüfung ihres Lebens und müssen viele Opfer bringen, ehe sie die wahren Hintergründe des Feindes erfahren. Ein Kampf um Leben und Tod beginnt und die Wahrheit über den Tod seines Vaters bringt Feywinds Leben gehörig aus den Fugen. Gelingt es ihm sich gegen die übermächtige Inquistion zu stellen und der Magie ihr Gleichgewicht wiederzugeben? Meine Meinung: Mit „Feywind“ schuf der Autor Peter Hohmann einen sehr klassischen Fantasy-Roman mit altbewährten Strukturen und verpasst diesem einen persönlichen individuellen Anstrich. Das größte Glanzstück ist Peter Hohmann mit seiner Hauptfigur und Namensgeber des Romans „Feywind“ geglückt. Er gewinnt durch seine empathische und sensible Art sofort die Sympathie des Lesers. Wie oft schon, war ich von den „strahlenden“ Helden genervt, eben weil sie schon zu perfekt sind, um im Verlauf der Geschichte eine Weiterentwicklung zu durchlaufen. Feywind ist ganz anders und punktet gerade mit seinen Schwächen, er ist nicht mutig, verehrt heldenhafte Krieger und wünscht sich, selbst so sehr,Großes zu vollbringen. Man begleitet Feywind durch die gesamte Handlung auf seinen Weg zum Helden und großen Magier. Man spürt schon zu Beginn, das es mit seinen magischen Fähigkeiten etwas besonderes auf sich hat. Feywind fällt zwar hin und wieder in alte Verhaltensmuster zurück, er geht Konfrontationen gerne aus dem Weg und hadert oft mit seinem Schicksal. Doch man verzeiht ihm diese kleinen Unzulänglichkeiten schnell, denn er rappelt sich immer wieder auf und seine innere Stärke wächst mit jeder Seite. Nicht nur Feywind, auch seine Mitstreiter bleiben nachhaltig in Erinnerung. Mangdalan der Krieger, ein loyaler Gefährte, der sich mehrere Male als echter Freund erweist und sich beide so gut ergänzen. Ohne Mangdalans Schwert und sein strategischer Sinn wäre so manche Situation noch auswegloser gewesen. Mangdalan träumt selbst davon ein Zauberer zu sein und er trägt viel zur Weiterentwicklung des jungen Magiers Feywind bei. Die Elfen sind hier mal etwas anders wie gewohnt dargestellt. Sehr aufgeschlossen und überraschend gastfreundlich, aber dennoch erhaben, weise und stolz. Die trotz herber Verluste keine Vorwürfe gegen Feywind erheben. Trotzdem erzürnt er noch später den Zorn der impulsiven Elfe Nalda, die ihn schon von Beginn an begleitet. Shnurk, der dämonische Schrumpfdrache ist meine persönliche Lieblingsfigur in diesem Roman. Er lockert das doch sehr ernste und düstere Geschehen immer wieder auf und hat es zudem faustdick hinter den Ohren. Und auch auf seinen Schultern lastet ein Geheimnis, das es aufzudecken gilt. Aber nicht nur die Charaktere, auch der Weltentwurf ist dem Autor mehr als geglückt. Durch seinen angenehmen Erzählstil verleiht er dem Setting einen fantastischen Ausdruck ohne überladen zu wirken. Man kann entspannt der Story folgen und nebenbei das Ambiente genießen. Die Dosierung zwischen bildhaften Beschreibungen und Fortschreiten der Handlung hält hier gekonnt die richtige Balance. Für das Finale hat sich der Autor für Feywind eine ganz besondere Rolle zugedacht, dessen Auflösung auch den Leser verblüfft. Es gibt hier zwar keinen fiesen Cliffhanger, aber dennoch schreit dieser Roman nach einer Fortsetzung. Ich würde Feywind gerne noch in weitere Abenteuer folgen. Denn als Figur beweist er viel Potenzial, aus der man sicherlich noch mehr herauskitzeln kann. 4 Sterne für diesen Roman und eine klare Leseempfehlung.

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  • Feywind: Vom ängstlichen Jüngling zum mächtigen Magier!

    Feywind

    JuliaSperfeldt

    10. September 2016 um 15:55

    Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar, das ich in einer Leserunde gewonnen habe. Autor: Peter HohmannTitel: FeywindGenre: FantasyJahr: 2015Verlag: Prometheus VerlagProtagonisten: zu Beginn der Handlung Feywind: ein junger Magier, der zu Beginn des Buches die Abschlussprüfung der Magierakademie gemeistert hat, Mangdalan: ein Krieger und ehemaliger Waffenmeister, der unter einem magischen Bann steht, Nalda: eine Elfe und Meisterin im Bogenschießen; Mangdalans Geliebte, Shnurk: Ein Schrumpfdrache und Dämon aus einer niederen Sphäre Handlung: Feywind hat die Abschlussprüfung an der Akademie bestanden und kehrt nun nach Hause in das kleine Dorf Waldfelsen zurück, in dessen Nähe auch der Turm seines Vaters, Ardantes, steht steht. Doch Feywind merkt, dass eine Veränderung stattgefunden hat. Die Leute gucken in missmutig an und meiden ihn. Einzig die Wirtin des Gasthofes, Marta, klärt ihn darüber auf, dass die Inquisition auch auf diesem kleinen Fleckchen Erde ihre Spuren hinterlassen hat - die alte Hexe Feja wurde verbrannt! Zudem scheint Feywinds Vater schon eine geraume Zeit verschwunden. Im Dorf lenkt außerdem ein Neuankömmling, ein blonder Hüne, die Aufmerksamkeit auf sich. Er erscheint schwachsinnig und vollkommen willen- und wehrlos. Feywind hat Mitleid mit ihm und nimmt ihn mit zu Ardantes Turm und findet heraus, dass ein Bann auf ihm liegt. Als er für ein magisches Ritual eine Zutat benötigt, macht er sich auf den Weg zu Fejas Hütte. Unterwegs findet er die Leiche seines Vaters, der offenbar ermordet wurde! Als er den Zauber von dem Blonen lösen kann, finden sich beide schon bald in den Fängen der Inquisition wieder und müssen aus Waldfelsen fliehen!_____________________________________________________________________Das Buch behandelt Feywinds Flucht vor der Inquisition und insbesondere dessen Charakterentwicklung, die fantastisch gelungen ist. Er ist kein strahlender Held - nein - er ist anfangs sogar feige und versucht seinen Konflikten aus dem Weg zu gehen. Innere Ängste und Zweifel nagen ständig an ihm. Jedoch entwickelt sich Feywind zu einem starken, aber zwiegespaltenen Magier. Man kann dabei wunderbar nachverfolgen, warum er so handelt, wie er handelt. Besonders überraschend fand ich, dass er sich am Ende sogar der schwarzen Magie bzw. Nekromantie bedient hat.Auch seine Begleiter waren sehr gut ausgearbeitet: Magdalan, der Feywind immer dann Mut gibt, wenn er ihn am dringensten benötigt. Nalda, die unserem jungen Magier ein wenig distanziert behandelt, da sie Dämonenbeschwörung gegenüber abgeneigt ist - eine Magieform, die Feywind immer wieder praktiziert, ohne jedoch böse Absichten damit zu verfolgen.Und dann wäre da natürlich noch Shnurk, ein kleiner Drache, der sich zu Feywinds bestem Freund entwickelt und ihn aus seinen oft aussichtslosen Situationen rettet. Auch die Schauplätze waren sehr anschaulich beschrieben. Da die Geschichte im Winter beginnt, konnte man in Waldfelsen die Kälte richtig in sich spüren. Durch die Tatsache, dass die Inquisition erst kürzlich vor Ort war, hatte man die ganze Zeit eine bedrückende Stimmung. Genauso toll waren die anderen Orte: die Nebelsümpfe, dann das Elfenreich Jalnaptra - man konnte den Wind regelrecht in den Blättern der großen Bäume rascheln hören. Dort hat auch Feywind seine große Liebe, Valena, gefunden, die aber leider nur kurz währte und tragisch ausging. Umso trauriger, als dann alles von der Inquisition verbrannt wurde. Auch in den Städten konnte man mit Feywind gemeinsam Angst haben, dass man von der Inquisition erwischt wird, wenn man durch die Gassen und Straßen schleicht. Ein bisschen schade fand ich allerdings, dass es keine Karte gab, auf der man den Weg unserer Helden nachverfolgen konnte. Da das bei Fantasy-Büchern heute ja fast schon Standard ist, war es doch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Das ist allerdings nur mein persönliches Empfinden und keineswegs ein negativer Kritikpunkt. Aber vielleicht eine kleine Anregung für einen eventuellen zweiten Teil.Der Schreibstil von Peter Hohmann ist eine wahre Freude. Ich war von Anfang an am Geschehen dabei und konnte das Buch nur schwer wieder aus der Hand legen. Es ist an keiner Stelle zu langatmig oder abgehackt gewesen. Die Gedankengänge von Feywind sind wunderbar beschrieben und überhaupt hat das gesamte Buch einen "Fluss", sodass man gar nicht gemerkt hat, wie viele Seiten man schon gelesen hat. Metaphern wurden oft eingesetzt, aber niemals unnötig oder an der falschen Stelle. Manchmal kam ich mir schon vor wie in einem Bilderbuch. Über eine kleine Stelle bin ich dann aber doch mal gestolpert: "Andere waren längst nicht mehr imstande, ihr Leben zu verteidigen, und fielen wie von einer Sense gemähtes Heu." Seite 408Also man kann nur Gras mit einer Sense mähen, denn Heu ist schon ein paar Tage altes gemähtes Gras. Aber da bin ich jetzt doch etwas kleinlich, denn das war wirklich das einzige Stilmittel, was nicht ganz zu Ende gedacht war.Also alles in allem ein wunderbarer Fantasyroman, den ich gerne in meine Sammlung aufnehme! Eine absolute Kaufempfehlung für alle Fans von der klassischen bzw. High Fantasy! Man kommt hier wirklich auf seine Kosten und ich habe eine wunderbare Zeit mit diesem Buch verbracht und hoffe inständig auf eine Fortsetzung.Die anderen Bücher von Peter Hohmann sind jedenfalls schon auf meine Wunschliste gewandert! Wohlverdiente 5 Sterne für dieses Buch und mein drittes Highlight in diesem Jahr!

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  • Feywind - Wind der Magie

    Feywind

    niknak

    08. September 2016 um 22:52

    Inhalt: (Klappentext)Als Feywinds Vater unter mysteriösen Umständen stirbt, beginnt der junge Gildenmagier auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen und macht damit einen mächtigen Feind auf sich aufmerksam - die Inquisition. Gemeinsam mit dem Krieger Mangdalan, der Elfe Nalda und dem dämonischen Schrumpfdrachen Shnurk versucht Feywind in der Elfenstadt Jalnaptra Antworten zu finden. Doch der Gegner ist ihnen dicht auf den Fersen und als die Gefährten die wahren Beweggründe der Inquisition aufdecken, steht plötzlich weit mehr als nur ihr Leben auf dem Spiel. Mein Kommentar: Es ist ein wirklich gelungenes Buch. Die über 400 Seiten sind sehr angenehm zu lesen und stets kurzweilig. Der Autor Peter Hohmann erzählt fesselnd und reißerisch die Geschichte von Feywind und seinen Gefährten. Hat man einmal das Buch in der Hand, dann kann man es nicht mehr weglegen. Es gibt immer wieder unerwartete Wendungen, wo man sich dachte: "Oh mein Gott"; "Das kann jetzt doch nicht wahr sein"; oder auch "Unmöglich". Dadurch ist das Buch nie langweilig und der Spannungsbogen bleibt konstant über das gesamte Buch erhalten. Man merkt, wie Feywind sich im Laufe des Buches verändert. Er wächst weit über seine Grenzen hinaus - aus dem einstigen, ängstlichen Einzelgänger wird ein kampfbereiter, äußerst starker Magier, der für seine Überzeugungen einsteht und dem seine Freunde sehr wichtig sind. Mein Fazit: Es ist ein äußerst gelungenes Werk, das sehr viel Potential für einen zweiten Band bietet. Dies war ganz sicher nicht das letzte Buch von Peter Hohmann, das ich gelesen habe. Absolute Leseempfehlung, für alle, die gerne Phantasiebücher lesen. Ganz liebe Grüße, Niknak

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  • Feywind

    Feywind

    jawolf35

    08. September 2016 um 20:34

    Ich liebe ja Fantasybücher jedoch könnten mich bisher meist jene über Zauner und Magier nicht wirklich begeistern .Wie gesagt bisher .Feywind ist ein Buch der guten alten Fantasymanier welches schon am Anfang durch einen mehr als sympathischen Hauptcharakter punktet .Feywind der Junge Zauberer ist so was von untypisch .Anfangs eher so der Typ Antiheld ,der schüchtern Streber  ,zurückhalten und absolut null Selbstvertrauen wächst er erst nach und nach an seinen Aufgaben und der Hilfe seiner Freunde .Zum Inhalt : Erfreut seine Magierschule bestanden zu haben kehrt Feywind nach Hause zu seinem Vater zurück um diesen kurz darauf ermordet aufzufinden .Währenddessen wird die Jagt auf Magieübende von der Inquisition immer weiter voran getrieben .Als Feywind dann auch noch den Krieger Mangdalan vor ihnen rettet gerät auch er ins Visier dieser und ein turbulentes und spannendes Abenteuer beginnt .Zum Buch Es enthält 425 Seiten und gliedert sich in 21 Kapitel auf .Der Schreibstil ist einfach und flüssig lesbar ,die Handlung von hohem Tempo jedoch ohne einen zu überfordern.Die Schauplätze sind wunderschön bildlich umschrieben und bilden eine angenehme und anschauliche Atmosphäre die einen richtig in die Geschichte eintauchen lässt .Die Hauptcharaktere sind wunderbar authentisch ,jeder für sich mit einer ganz eigenen Persönlichkeit die sehr natürlich nicht nur Stärken sondern auch Schwächen aufweist .Meine Meinung .Ich war wirklich fasziniert von dieser Geschichte .Nicht nur durch das Wachsen der einzelnen Personen durch ihre Aufgaben sondern auch von der Geschichte an sich .Nie wusste man was wohl als nächstes geschehen wird ,oft wurde man durch Wendungen in der Geschichte überrascht und musste gespannt abwarten wie es wohl weitergeht .Für mich ein wirklich gelungenes Buch von dem ich mir gern noch weitere Abenteuer wünschen würde .

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  • Ein kleiner Zauberlehrling entwickelt sich zu einem mächtigen Magier

    Feywind

    Ambermoon

    05. September 2016 um 18:52

    Als Feywinds Vater unter mysteriösen Umständen stirbt, beginnt der junge Gildenmagier auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen und macht damit einen mächtigen Feind auf sich aufmerksam die Inquisition. Gemeinsam mit dem Krieger Mangdalan, der Elfe Nalda und dem dämonischen Schrumpfdrachen Shnurk versucht Feywind in der Elfenstadt Jalnaptra Antworten zu finden. Doch der Gegner ist ihnen dicht auf den Fersen und als die Gefährten die wahren Beweggründe der Inquisition aufdecken, steht plötzlich weit mehr als nur ihr Leben auf dem Spiel...(Klappentext) ---------------------------------------- Feywind, ein schüchterner und unsicherer Magier kehrt von der Magier-Akademie zurück in sein Heimatdorf. Doch ihn erwartet hier keine freudvolle Rückkehr. Die Inquisition, welche die Magie vernichten will, hat auch hier bereits gewütet und ließ die Scheiterhaufen brennen. Die Bewohner sind argwöhnisch gegenüber Magiern und beäugen Feywind mißtrauisch. Sein Vater, einst ein mächtiger Magier, liegt ermordet im Wald und als Feywind einen Zauber von einem scheinbar geistig zurückgebliebenen Hühnen nimmt, entpuppt sich dieser als Schwertmeister des Königs. Ab diesem Zeitpunkt nimmt das Unglück seinen Lauf und die Inquisition ist nun auch hinter Feywind her. Doch wer steckt hinter dieser Inquisition und was ist ihr eigentliches Ziel? Feywind und seine neuen Gefährten versuchen diesen Fragen auf den Grund zu gehen und entdecken, daß etwas viel Größeres und Gefährlicheres hinter dieser Inquisition steckt. Mögen die Spiele beginnen! Mit diesem Buch hält man einen Fantasy im klassischen Stil in den Händen. Mutige Krieger, elegante Elfen und mächtige Magier, eingebettet in einem typischen Fantasy-Setting. Trotzdem ist dieser Fantasy keineswegs langweilig, sondern presentiert sich mit frischem Wind. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Der Plot fesselnd und ruhige Töne wechseln sich mit tosender Spannung gekonnt ab ohne Langeweile aufkommen zu lassen. Die Charaktere sind gut gezeichnet und vor allem der Hauptprotagonist Feywind erhält hier Tiefgang. Anfangs ist dieser ein typischer Antiheld - schüchtern, unsicher, geplagt von Selbstzweifeln und in der Magie keineswegs geübt. Im Laufe der Story wandelt sich dies. Er entwickelt sich von einem kleinen Zauberlehrling zu einem mächtigen Magier. Feywind wächst mit seinen Aufgaben und ebenso auch seine Magie. Was mich jedoch nach einer Zeit störte war seine immer wieder aufflackernde Unsicherheit und das daraus resultierende Mimimi. Das Setting ist unglaublich bildhaft und atmosphärisch. Dies ist ja bei einem Fantasy ein Muss, schafft aber trotzdem nicht jeder. Hier wandelt man als Leser durch mittelalterlich wirkende Dörfer und Städte, gruselige und angsteinflößende Sumpflandschaften und frühlingshafte und mystische Elfenlande. Hier wieder dieser klassische Touch, der jedoch nicht ausgelutscht wirkt, sondern den Leser mitreißt. Auch an spannenden Kämpfen und Schlachten mangelt es nicht. Diese verlaufen zwar blutig, sind aber auch für Zartbesaitete erträglich. Es kommt auch immer wieder zu überraschenden Wendungen und der Showdown am Ende ist eine Spannung für sich und ebenfalls verdammt gut in Szene gesetzt. Es bleiben am Schluß jedoch ein, zwei kleine Fragen, aber für mich irgendwie wichtige Frage, offen. Das ist jedoch Meckern auf hohem Niveau und da dieser Fantasy regelrecht nach einer Fortsetzung schreit, könnten diese Fragen im nächsten Teil beantwortet werden. Fazit: Der Autor ließ mich in eine fantastische Welt abtauchen, sodass ich gar nicht mehr auftauchen wollte und das Buch fast in einem Rutsch gelesen habe. Ein Fantasy im guten klassichen Stil - atmosphärisch, magisch, spannend, in einem bildhaften Schreibstil, der nach einer Fortsetzung schreit. Daher gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung und dies wird mit Sicherheit nicht mein letzter Hohmann-Fantasy gewesen sein.

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  • "...wenn der Wind der Magie durch die Baumwipfel Jalnaptras weht."

    Feywind

    Avalaia

    05. September 2016 um 11:40

    "Dalmatis aber hatte gesagt: 'Nur der Träumer kann Wege beschreiten, die noch niemand vor ihm gegangen ist.'" (S. 31) Zum Inhalt:Feywind, ein junger Absolvent der magischen Studien, möchte nach seinem Abschluss der Universität Wallstadt zurück in sein Heimatdorf, Waldfelsen, um dort seinen Vater und vielleicht den ein oder anderen Kindheitsfreund zu besuchen. Als er ankommt, ahnt er nicht, dass der größte Feind der Magier, die Inquisition, ihre Wurzeln bereits so tief in die Welt geschlagen hat, dass sie sogar sein abgelegenes, kaum bekanntes Dorf erreicht hat. Marta, die Besitzerin der Tarverne, klärt ihn leise darüber auf und auch erzählt sie ihm, dass sein Vater schon längere Zeit verschwunden ist. Mit einem mulmigen Gefühl kehrt Feywind zum Turm seines Vaters zurück - und findet ihn verlassen. Die Bibliothek ausgeräumt, die Substanzen leer. Kurze Zeit später findet er auch die Leiche seines Vaters etwas abseits auf einem Waldweg.Nur ein paar Tage vor Feywinds Eintreffen war auch ein verwirrter, ein bisschen dumm erscheinender, blonder Hühne nach Waldfelsen gekommen. Feywind ahnt, dass etwas mit ihm nicht stimmt, und entführt ihn, um das Geheimnis zu lüften: Ein Bann liegt auf dem Mann. Er bricht ihn mit all seiner Kraft und muss sich danach erst mal erholen. Er stiehlt sich davon, um ein paar Happen zu Essen von Marta zu ergattern, doch alsbald muss er feststellen: Der Feind steht vor seiner Tür - die Inquisition ist da! Jetzt heißt es sterben oder fliehen, und Feywind erhält Hilfe von unerhoffter Seite: Der blonde Mann entpuppt sich als großer Krieger und verhilft dem jungen Magier zur Flucht.Ab sofort ist Feywinds Leben total auf den Kopf gestellt und der junge Mann muss über sich hinauswachsen, um die neuen Herausforderungen zu bestehen. Sprache und Stil:Wie immer glänzt Peter Hohmann mit einem ungewohnten, aber gut zu lesenden Schreibstil voller Leben und Bilder. Hier kommen kaum abgedroschene, sondern vielmehr neue Sprachelemente und Vergleiche zum Einsatz, ebenso wie manches Wort, dessen Existenz hier und da bereits vergessen worden sein mag oder nicht mehr geläufig ist. Man kann sich die beschriebenen Orte und Personen sehr gut vorstellen, ohne dabei von ausschweifender Beschreibungslust gequält zu werden. Charaktere und Entwicklung:Unser Hauptprotagonist Feywind ist zu Beginn ein eingeschüchterter, ja beinahe schon feiger junger Mann, der sich selbst sehr wenig zutraut - und so geht er auch durchs Leben. Sein großes Idol ist Dabenas Mondklinge, ein Romanheld, dessen Geschichte er in- und auswendig kennt und sich auch immer wieder rezitiert, wenn ihn Zweifel oder Angst plagen. Durch seine Abenteuer und Erlebnisse allerdings wandelt er sich zu einem harten, erwachsenen Mann, der genug Selbstbewusstsein besitzt, um sich seinen Ängsten zu stellen und für seine Ziele einzustehen - und dabei niemals aufgibt. Er war mir von Anfang an sehr sympathisch.Seine Freunde Nalda und Mangdalan, das "Kriegerpaar", ergänzen sich super. Mangdalan, der befreite blonde Kämpfer, steht Feywind immer zu Seite, auch, wenn er damit hier und da einen Konflikt mit seiner Freundin, der Elfenprinzessin Nalda, provoziert. Nalda allerdings behält meist ein bisschen der kühlen Distanz bei, die man Elfen so gerne nachsagt.Shnurk, ein dämonischer Schrumpfdrache, ist meiner Meinung nach immer wieder ein kleines Highlight mit seinen gewieften Sprüchen und seiner - wahrscheinlich ungewollt - komischen Art. Auch er ist mir sehr ans Herz gewachsen. Insgesamt also glaubwürdige Charaktere, die einem durchaus sympathisch werden, aber nicht bis ins kleinste Detail ausgearbeitet sind. Das müssen sie für diese Geschichte allerdings auch nicht sein. :-) Eigene Meinung / Fazit:Feywind ist auf den ersten Blick ein relativ klischeebehafteter Fantasyroman, der im altbackenen Kleid daher kommt. Zu Beginn war ich sehr kritisch, da sich ungefähr alles einfand, was man so bei einem klassischen Fantasybuch erwartet: grazil kämpfende Elfen, ein muskelbepackter, tapferer Krieger, der sogar einer Übermacht Herr wird, eine geheimnisvolle Elfenstadt, Magier, von der Inquisition gejagt und freche Dämonen. Hm. Dann aber hat sich dies gewandelt. Kaum ist die Reisegesellschaft in Jalnaptra eingetroffen, fängt Feywind an, sich zu entwickeln - und mit ihm das Buch. Der anfangs dominierende Jugendbuch-Flair verschwindet mit den Grausamkeiten, die Feywind erleben muss. Nicht nur unser junger Held erhärtet an den Folgen dieses unerbittlichen Krieges zwischen Gut und Böse, Grau und Grau: auch das Buch wird erwachsener, härter. Das finde ich eine wirklich bemerkenswerte, ja bewundernswerte Entwicklung. Selten gelingt es einem Autor, den Leser so nah an der Erfahrung des Protagonisten teilhaben zu lassen. Es ist kaum zu beschreiben - es ist nicht der Schreibstil, der sich ändert, oder das allmähliche Brechen der Klischee-Regeln, oder auch die Reise, die Feywind antreten muss - es ist wie ein Wimpernschlag. Strahlende, beinahe kindstreue Augen, die langsam erkalten, blinzeln, und wenn sie wieder aufgehen, fehlt das Strahlen und ist einer eisigen Entschlossenheit gewichen. Das hat meine ganzen anfänglichen Zweifel in einem fortgewischt und meine Begeisterung für das Werk entflammen lassen. Natürlich hat es hier und da ein paar kleine, zugegebenermaßen subjektive Schwächen, wie einen Elfenkönig, der meiner Meinung nach nicht die Erhabenheit ausströmt, die man erwartet, oder ein paar winzige Charakterentwicklungen, die in meinen Augen nicht unbedingt dem entsprechen, was man sich vorstellen kann. Trotzdem gibt es von mir eine Leseempfehlung für jeden, der bereit ist, sich einem klischeehaften Jüngling auf seiner Reise anzuschließen und als erwachsener, tapferer Mann wiederzukehren. 4,5 von 5 Sternen!

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    • 2
  • Auf, in ein spannendes magisches Abenteuer!

    Feywind

    Gina1627

    04. September 2016 um 20:48

    Das Gleichgewicht der Magie auf der Welt ist in Gefahr!  Was ist der Grund dafür?  Kann der junge Feywind,  der gerade erst nach bestandener Prüfung in die magische Gilde aufgenommen wurde, die Menschheit und die magischen Wesen vor der Inquisition noch retten und den mysteriösen Tod seines Vaters aufklären? Mit Hilfe von Mangdalan, einem ehemaligen Waffenmeister des Königs und der Elfe Nalda, der Tochter des Elfenkönigs, versucht er dieses Rätsel zu lösen. Unverhofft steht ihm auch noch Shrunk, ein dämonischer Schrumpfdrache und mit der Zeit sehr guter Freund zur Seite. „Feywind“ ist ein sehr spannender und begeisternder Fantasy-Roman, der mich sofort gepackt hat. Der Autor hat einen leicht zu lesenden und sehr bildhaften Schreibstil, bei dem man  sich die Menschen und Landschaften, mit der eigenen Fantasie dazu, sehr gut vorstellen kann. Feywind ist am Anfang ein sehr unsicherer und ängstlicher junger Magier, der sich im Laufe der Geschichte zu einem richtigen Helden entwickelt. Mangdalan, den er aus einer verzwickten Situation rettet, verkörpert einen  großen, starken und unerschrockenen Kämpfer der sich in die Elfentochter Nalda verliebt hat. Sie verfügt auch über magische Kräfte, die sie mutig einzusetzen weiß, aber nicht immer zu Feywind steht.  Der liebenswerteste von allen ist Shrunk, ein kleiner Schrumpfdrache, der auch schon mal seine hinterlistige Seite zeigen kann. Auf der Suche nach dem Mörder seines Vaters, gerät Feywind ins Vesier der Inquisition.  Zufällig bekommt er mit, dass diese einen Feldzug gegen die Elfen planen und er macht sich zusammen mit seinen Helfern auf einen abenteuerlichen Weg nach der Elfenstadt Jalnaptra, der  mit vielen spannenden Hindernissen, Untoten, Dämonen und leider auch vielen Opfern gesät ist. Dort erfährt er von dem Zirkel der Zwölf, die mit Hilfe der Aszibare  für das Gleichgewicht der Magie sorgen. Wer ist dieser unbekannte Shemar Lumithian, der alles bedroht? Als Leser wird man in einen richtigen Lesebann gezogen und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Immer wieder passieren unvorhersehbare Ereignisse, sodass es bis zum Schluss spannend bleibt. Einige offene Erzählstränge lassen einen dann auch noch auf eine Fortsetzung der Geschichte hoffen. Peter Hohmann hat mich mit seinem Buch „Feywind“  voll überzeugt und sehr gut unterhalten  und bekommt von mir verdiente 5 Sterne. Ich werde es als Lesetipp  auf jeden Fall weiterempfehlen.

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  • Epische Geschichte die nach einem Folgeband schreit!

    Feywind

    Wuerfelheld

    12. March 2016 um 15:25

    Nun, nachdem sich einige Rollenspiel-Verlage auch an Romanen, sowohl Reihen, Neuauflagen und Neues versuchen, steigt Prometheus mit FEYWIND, einem Fantasy-Roman, auch in diese Geschäft ein. Also Klappe auf und die Nase in die Seiten gedrückt. Klappentext: Als Feywinds Vater unter mysteriösen Umständen stirbt, beginnt der junge Gildenmagier auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen und macht damit einen mächtigen Feind auf sich aufmerksam – die Inquisition. Gemeinsam mit dem Krieger Mangdalan, der Elfe Nalda und dem dämonischen Schrumpfdrachen Shnurk versucht Feywind in der Elfenstadt Jalnaptra Antworten zu finden. Doch der Gegner ist ihnen dicht auf den Fersen und als die Gefährten die wahren Beweggründe der Inquisition aufdecken, steht plötzlich weit mehr als nur ihr Leben auf dem Spiel. Zum Inhalt: Feywind ist nicht nur der Name dieses Werkes, sondern auch der unseres magischen Protagonisten. Dieser besagte Feywind reist von der ihm ausbildenden Akademie in sein Heimatdorf, um dort seinen Vater zu besuchen, zurück. Schneller als gedacht steckt Feywind allerdings bis über beide Ohren in Schwierigkeiten, schließlich ist die Inquisition derzeit auf dem Feldzug gegen alles Magische und die Anzahl der Scheiterhaufen wächst stetig. Aber die Schergen der Inquisition ist nur der Anfang, so wird Feywind Zeuge eines Überfalles, welches schlechte Kindheitserinnerungen mit sich bringt, und dann auf steckt er auch noch seine Nase, durch Neugier getrieben, in eine Sache die ihn nicht angeht und entführt einen Mitarbeiter des örtlichen Schmieds. Dieser Mitarbeiter besticht nicht nur durch seine Stärke, sondern befindet sich in einem Bann, welchen Feywind gewillt ist zu brechen. Als er sich dieser Aufgabe stellt und auf das Ergebnis wartet begibt sich Feywind in Dorf. Und erneut Schwierigkeiten, Flucht und Ruck Zuck wird sein Gemäuer von der Inquisition belagert. Aber ohne es zu wissen erhält Feywind Hilf von dem Arbeitssklaven. Es gelingt die Flucht und eine Reise beginnt. Auf dieser Reise stellt sich heraus, dass der Hühne der mit einem Bann belegt war, einer der Königtreusten Krieger ist und die Ereignisse im Reich nicht verhindern konnte und durch seine Aufwiegelung unter Bann geriet. Feywind und Mangdalan, so der Name des Hühne, werden von der Elfe Nalda, die Mangdalans Gefährtin ist begleitet. Als die drei, mit sprichwörtlich letzter Kraft das Elfenreich erlangen und Unterschlupf erhalten, wird der Lauf der Dinge, der vor vielen Dekaden angestoßen wurde, beschleunigt. Ohne es zu ahnen ist Feywind der Katalysator für das drohende Chaos und dem immer dichter werdenden epischen Netzes welches sich auftut das Reich mit Dunkelheit zu erfüllen. Mehr wird nicht verraten, sonst arten es in ein Spoeler-Festival aus! Mein Fazit: Herzlich Willkommen in einer düsteren Welt der Fantasy, könnte man einfach und schnell zu diesem Werk sagen, allerdings würde man dann einiges verschweigen. Wer Fantasy konsumiert ist hier genau richtig. Hohmann klöppelt eine düstere Welt zusammen, welch dabei auch immer schön mit den bekannten Klischees der Fantasy spielt, allerdings bricht er auch mit einigen Klischees ohne das dies gekünzelt oder merkwürdig wirkt. Es ist einfach toll zu lesen das auch mal ein elfischer Bogenschütze auch mal fehlbar ist, oder das ein Krieger nicht immer unverletzt aus einem Kampf geht. Aber es gab nicht nur Sonnenschein im Reich. So sind mir zwei drei Szenen einfach ein wenig zu vorhersehbar, wie etwa die Wächter. Das Werk wird, man mag es für Fantasy kaum glauben, abgeschlossen. Wobei man direkt anfügen kann, dass das Kopfkino ohne Probleme fünf und mehr Ansätze findet um die Geschichte weiterzuführen. Es bleibt zu hoffen das Peter Hohmann nachlegt! Wie oben ja erwähnt ist dies der Roman-Einstieg vom Verlag. Daher mal ein wenig zur Aufmachung. Das Cover kommt schwach daher und sagt mir nach der Lektüre nicht wirklich zu. Die gewählte Papierqualität ist auf jeden Fall hervorragen und man kann nur raten diese beizubehalten. Allerdings hapert es am Buchrücken, da sollte nachgebessert werden. Runde Bücher sehen nicht toll aus! Das Lektorat ist ein Ding für sich, es gibt ein paar Fehler, meistens weggelassene Worte. Der Verlag ist hier auf dem Richtigen Weg. Eine Fantasy-Welt von der ich mehr möchte! (vor allen mehr „Shnurk“) Meine Wertung: 4,25 von 5 Statuen

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