Peter Huth Die Selbstbediener

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Inhaltsangabe zu „Die Selbstbediener“ von Peter Huth

Vom Millionen-Mannesmann Klaus Esser über den Party-Bundesbanker Ernst Welteke - ein Skandal jagt den nächsten. Aber dies sind keine Einzelfälle. Denn unser Staat lädt regelrecht zum Selbstbedienen ein: Ob Parlamentarier oder Wirtschaftsboss, ob Gewerkschaft oder Krankenkasse, jeder wirtschaftet schamlos in die eigene Tasche - und in den meisten Fällen noch nicht einmal illegal. Die Journalisten Peter Huth und Jan Engelke decken die Fakten auf, erklären das komplexe System der Selbstbediener - und entlarven ihre Ausreden. "Jenseits aller Moral", "Schlicht unanständig" werden so manche Managergehälter genannt. Denn Skandale über Wirtschaftsbosse sind schwer in Mode. Aber die Wahrheit ist: Unser ganzer Staat ist zum Selbstbedienungsladen geworden. Ob in der Politik, bei den Krankenkassen, den Gewerkschaften, der Bundesbank oder den öffentlichen Apparaten - die Selbstbediener sitzen überall. Zwar finanziell nicht ganz so erfolgreich wie ihre Kollegen in den Konzernzentralen, sind sie jedoch umso dreister und erfinderischer, wenn es um die Ausschöpfung der Möglichkeiten geht, sich das Geld in die eigene Tasche zu stecken. Peter Huth und Jan Engelke entlarven das System der Abzockerei - und zeigen, wie einfach es geht!

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  • Rezension zu "Die Selbstbediener" von Peter Huth

    Die Selbstbediener
    Aeryn

    Aeryn

    22. November 2009 um 21:29

    „Die Selbstbediener“ hat inzwischen vier Jahre auf dem Buckel. Ist es deshalb nicht mehr aktuell, weil es besser geworden ist in der Abteilung Raffzahn? Herrscht inzwischen in Politik und Wirtschaft die Einsicht, dass man nicht alles zusammen raffen muss, was man zwar legal, aber moralisch doch bedenklich zusammen raffen darf? Nö! Peter Huth und Jan Engelke sollten trotzdem überlegen, ob sie nicht ein Update ihres Buches verfassen sollten. Allein das letzte Jahr dürfte genug Material liefern, was Gier und Dreistigkeit angeht. Eins hat mich beim Lesen des Buches allerdings beruhigt: Beim Abkassieren gibt es ganz offensichtlich keine Parteigrenzen, da sind sich unsere lieben Politiker (aka Volksvertreter) ausnahmsweise einig, wie die zahlreichen Beispiele zeigen. Das gibt Hoffnung und wer Sarkasmus in dieser Aussage findet, darf ihn kosten- und steuerfrei behalten. Währenddessen denke ich über einen Berufswechsel nach. Wo sonst, außer in der Politik, kriegt man für Nichtstun so viel Geld, hat eine gesicherte Zukunft und kann, wenn man will, ungestraft eine Menge heißer Luft und noch mehr Blödsinn verzapfen. Kleine Warnung: Mit vorgeschädigter Nackenmuskulatur dieses Buch lieber nicht lesen. Das ungewollte Kopfschütteln über so manche Dreistigkeit könnte ein vorhandenes Leiden verschlimmern und das dürfen wir den Krankenkassen doch nicht antun. Die brauchen die Beiträge schließlich für wichtigere Dinge als die Behandlung der Zipperleins ihrer Beitragszahler.

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