Als der Mainzer Kriminalkommissar Schack Bekker am Morgen des Fastnachtssamstag schwer verkatert aus dem Schlaf geklingelt wird, ahnt er noch nichts Böses. In der Mülltonne, die zu seinem Kostüm gehört, findet sich neben einer Vielzahl von Pfandflaschen auch eine abgeschlagene Frauenhand. Die komplizierte Suche nach einer jungen Toten lässt di von Bekker so geliebte Fastnacht zu einem Fest mit ganz anderen Vorzeichen werden. Während die Straßen von Mainz im Ausnahmezustand der Fastnacht pulsieren, führt Altstadtkommissar Schack Bekker - ein echtes Mainzer Urgestein - die Leserinnen und Leser mitten hinein ins närrische Treiben. Zwischen Konfetti und Kostüme enthüllt er, dass hinter der fröhlichen Fassade auch dunkle Geheimnisse liegen.
Der Klappentext konnte meine Neugierde wecken. Und klar musste ich dann das Buch von Peter Jackob lesen.
Es handelt sich hierbei um den ersten Fall von Schack Bekker, aber ich weiß jetzt schon, dass ich die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen werde, zumal ich vor Jahren mal den vierten Band gelesen habe.
Ich liebe an Regionalkrimis, dass sie oft detailliert wiedergeben, durch welche Straßen die Charaktere laufen. So ist es auch hier. Und es macht richtig Spaß, mit dem Protagonisten durch die Mainzer Altstadt zu laufen. Da die Handlung zur Zeit der Fastnacht spielt, muss ich auch sagen, dass die Atmosphäre gut eingefangen wurde.
Erzählt wird im auktorialen Stil, wobei ich die Figuren als authentisch und lebendig ausgearbeitet empfinde. Ihre Ausführungen sind nachvollziehbar. Außerdem ist die Handlung schlüssig und lässt keine Fragen offen.
Mir wurde ein spannender Krimi geboten, der mir tolle Lesestunden bereiten konnte. Die Auflösung habe ich so nicht kommen sehen und konnte daher gut miträtseln.
Da ich gut unterhalten wurde, vergebe ich vier Sterne. Außerdem gibt es von mir eine Leseempfehlung.














