Peter Jackob Das Geheimnis von Compton Lodge

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis von Compton Lodge“ von Peter Jackob

Januar 1899. Eisige Temperaturen halten London fest im Griff und sorgen dafür, dass Dr. John Watson sich auf das Krankenlager geworfen sieht. Kaum genesen, erfährt er zu seiner großen Überraschung, dass er in Fieberträumen den Freund und Partner Sherlock Holmes in Verzweiflung um Hilfe angefleht hat. Das Delirium scheint tief verborgene Erinnerungen heraufbeschworen zu haben. Und noch ehe Dr. Watson recht begreift, was Holmes ihm berichtet, steckt er schon mitten in einem neuen Fall, in dem er selbst eine Hauptrolle spielt. In bester angelsächsischer Tradition, atmosphärisch dicht, setzt Peter Jackob einen klassischen Kriminalfall vor der Kulisse von Canterbury in Szene. Nicht nur England-Freunde und Liebhaber von Armchair-Detective-Geschichten werden von diesem neuen Sherlock- Holmes-Fall begeistert sein.

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  • Ein Toller neuer Sherlock Holmes Roman

    Das Geheimnis von Compton Lodge

    Fenja1987

    09. March 2014 um 11:21

    Wir schreiben das Jahr 1899, es ist Winter und London leidet unter einer Kältewelle wie sie sie noch nie gesehen hat. Während dieser Zeit ist Dr. John Watson, wie so mach anderer für zwei Wochen ans Bett gefesselt. Kaum genesen erfährt er zu seiner großen Überraschung, dass er in Fieberträumen den Freund und Partner Sherlock Holmes in Verzweiflung um Hilfe angefleht hat. Das Delirium scheint tief verborgene Erinnerungen heraufbeschworen zu haben. Da Dr. Watson bis auf weiteres Krank geschrieben ist, stimmt er zu Nachforschungen zu unternehmen, auch wenn das bedeutet zurück nach Compton Lodge zu gehen, zurück in in seine Vergangenheit. Dort angekommen muss Sherlock Holmes allerdings erst noch einen anderen "Alten" Fall lösen. In diesem hat sogar die Kirche einen nicht unbedeutenden Anteil. Aber ist es wirklich ein anderer Fall? Schnell stellt sich heraus, dass mehr hinter all dem stecken muss, als zuerst angenommen.  Während der suche nach neuen und guten "Nachahmungsromanen" bin ich durch Zufall auf "Das Geheimnis von Compton Lodge" von Peter Jackob gestoßen. Der Klappentext verriet nur so viel: Dr. John Watson würde in diesem Roman eine sehr wichtige Rolle zu teil. Und da ich immer gerne mehr über Sherlocks Freund und Partner lese, schien mir dieses Buch eine gute Wahl. Allerdings hätte ich nie im Leben einen für mich so guten Sherlock Holmes Krimi erwartet.  Peter Jackob lässt Dr. John Watson aus der Ich-Perspektive von seinem wohl persönlichsten Fall erzählen. Dieser war so so erschütternd, dass er darum bat ihn erst nach seinem Tod zu veröffentlichen. Der Autor verwendet hierfür eine Sprache, über die selbst Doyle nicht meckern dürfte. Er schafft es auf anhieb die Atmosphäre der Sherlock Holmes Romane und die Charaktere einzufangen. Und als Leser denkt man bald man liest ein verlorenes Werk (Persönliche Subjektive Meinung). Sherlock Holmes agiert wie gewohnt, er gibt nur wage Hinweise, die Watson bisweilen zur Weißglut treiben. Als Leser ist man genau wie Watson selbst, nur teilweise informiert und auch wenn man es erahnen kann das beide Fälle vermutlich zusammenhängen, so setzt doch Sherlock Holmes zum Schluss erst alle Puzzleteile zusammen. Und man denkt: "Ah so war das alles".  Das Buch kann neben der Geschichte und der Sprache auch durch hochwertige Papierqualität und einem angenehmen Satzspiegel überzeugen. Es befindet sich am Anfang des Buches auch noch eine Karte von der Grafschaft Kent mit den wichtigsten Schauplätzen in diesem Roman. Ebenfalls sehr Informativ ist das Personenregister und die Anmerkungen am Ende des Buches, die dem Leser wichtige Ereignisse im Roman, aber auch die historischen Daten kurz erläutern.  Fazit: Auch wenn man es zunächst nicht vermutet, aber hinter diesem schlicht gestalteten Buchcover verbirgt sich ein toller wenn nicht genialer Sherlock Holmes Roman. Mit sehr viel insider Wissen rund um Holmes und Watson versteht der Autor es vom Anfang bis zum Ende den Leser mit Leichtigkeit zu fesseln. Nur zu gerne vergebe ich deshalb 5 von 5 Punkten und warte mit Ungeduld auf den nächsten Sherlock Holmes von Peter Jackob.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis von Compton Lodge" von Peter Jackob

    Das Geheimnis von Compton Lodge

    Ines_Mueller

    02. June 2013 um 20:51

    "Ich fuhr vom Tisch hoch, konnte gerade noch verhindern, die Decke mitzureißen und stürmte davon. Was war nur in ihn gefahren?" Peter Jackobs "Das Geheimnis von Compton Lodge" reiht sich in die lange Geschichte von Sherlock Holmes Adaptionen ein, ohne dass es ihm gelingt, den Zauber des Originals wiederzugeben. Obwohl der Autor versucht, den Stil Arthur Conan Doyles nachzuahmen, bemerken Leser des Originals sofort den Unterschied. Der Schreibstil ist zwar ähnlich, aber trotzdem vollkommen unterschiedlich. Er ist angenehm zu lesen, hätte aber teilweise noch detaillierter sein können. Die Charaktere entsprechen dem ersten Eindruck nach den originalen, erweisen sich aber bald als unterschiedlich. Besonders dieser Punkt hat mich gestört, da ich einfach anderes gewöhnt war. Der Aufbau der Geschichte war größtenteils identisch, doch hat mir die Auflösung überhaupt nicht zugesagt. Dies lag daran, dass sie weithergeholt wirkte und die Auflösung nicht hundertprozentig in sich schlüssig war. Wer Arthur Conan Doyles Werke kennt, weiß, dass das in ihnen als normal gilt. Fazit: Peter Jackob versucht sich in der Tradition des Arthur Conan Doyle, doch kann er es mit diesem nicht aufnehmen. Trotzdem gibt es von mir drei Sterne, da es sich bei diesem Werk um ein angenehmes Buch für Zwischendurch handelt.

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