Das Haus in Cold Hill

von Peter James 
3,6 Sterne bei41 Bewertungen
Das Haus in Cold Hill
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (28):
CorneliaPs avatar

wer feinen Grusel mag, ist hier richtig.. Man fiebert und leidet mit der Familie mit und die alte fiese Omma ist richtig gruselig

Kritisch (8):
Lena1201s avatar

Eine schlichte viel zu vorhersehbare Geistergeschichte die mir persönlich überhaupt nicht gefallen hat. Schade

Alle 41 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Haus in Cold Hill"

Spannend und herrlich schaurig: Englands Bestsellerautor Peter James hat eine hervorragende, gruselige Geistergeschichte geschrieben.

Für Ollie und Caro Harcourt und ihre Tochter Jade ist es ein wirkliches Abenteuer: Ihr neues Zuhause ist ein riesiger, verfallener alter Kasten. Genau das Richtige, um es von Grund auf zu sanieren, eine veritable Geldanlage. Doch die Harcourts sind nicht die einzigen Bewohner. Ungewöhnliche Dinge gehen hier vor sich, eine gespenstische Frau in Grau wandelt durch die Flure. Als die verängstigten Harcourts schließlich die dunkle Geschichte von Cold Hill erfahren, ahnen sie, dass ihr Leben auf dem Spiel stehen könnte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596297740
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:27.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    PagesofPaddys avatar
    PagesofPaddyvor 7 Monaten
    Es wäre so viel mehr möglich gewesen

    Peter James, den man ja hauptsächlich als Krimi/Thriller Autoren kennt hat ein sehr klassisches Horror Buch geschrieben. Ob dieses Buch gelungen ist, erfahrt ihr hier. 
    Es fällt mir etwas schwer das Buch zu beurteilen. Einerseits war es ganz solide. Einfach ein klassisches Haunted House Horrorbüchlein, andererseits war es auch ziemlich belanglos. Die Story ist nicht super originell und wenn man ehrlich ist hat man das alles schon oft genug gelesen bzw. gesehen. Jeder der schon mal ein Buch in dieser Richtung gelesen hat wird sehr viel wiedererkennen. Natürlich ist es auch schwierig das Rad neu zu erfinden, grade in einem solchen Genre. Aber ein bisschen mehr hätte es schon sein können. So ist das Buch zwar teilweise atmosphärisch aber das wird immer wieder durch die ziemlich nervigen Hauptfiguren kaputt gemacht. Im letzten Drittel habe ich schon 1-2 mal die Augen verdreht. Klischees und „überraschende“ Wendungen lassen einen immer mal wieder schmunzeln. So richtiger Grusel kam bei mir nie auf. Auch wenn ich sagen muss das die erste Hälfte noch durchaus stimmig ist. So bleibt als Fazit eins: Wer so ein ganz klassisches Horrorbuch lesen möchte, der darf gerne mal zugreifen.
    Dass das Buch kein kompletter Flop ist, ist hauptsächlich der ersten Hälfte zu verdanken. Der Rest ist leider ziemlich vorhersehbar. Schade.

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    Mira20s avatar
    Mira20vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gruslig-schaurige Spannung garantiert!
    Gruslig-schaurige Spannung!

    Da ich die Thriller von Peter James sehr mag, war ich auf dieses Buch nun sehr gespannt.
    „Gespenstergeschichten“ gehe ich immer mit einer gehörigen Portion Skepsis an. Sind sie zu unrealistisch, so finde ich sie überhaupt nicht mehr interessant. Diese Gespensterinszenierung fand ich aber richtig gruselig. 

    Ollie, Caro und ihre gemeinsame Tochter Jade ziehen in das grosse Anwesen in Cold Hill um. Eine Sanierung soll den Wert der Immobile steigern und später einen Wiederverkauf ermöglichen. In die Rechnung nicht mit einkalkuliert aber hat die Familie eine bösartige geisterhafte Erscheinung, die sie von Anfang an mit allen Kräften drangsaliert.

    Ein dramatischer Einstieg ins Buch zeigt dem Leser von Beginn an, dass mit dem Geist von Cold Hill nicht zu spassen ist. Allerdings muss sich dann der Leser wieder gedulden bis das Buch von interessant wieder auf atemlos spannend wechselt. 

    Subtil und langsam verändert sich die Stimmung im Haus. Atmosphärisch beschreibt der Autor die kleinen und feinen Veränderungen, die in jedem Einzelnen der drei Hausbewohner vorgeht. Die Gefahr wird immer realistischer und unheimlicher. Bei vielen Autoren wäre für mich das Ende vorhersehbar gewesen. Peter James aber hat mich schon oft überrascht. Gerade die Aussicht nicht zu wissen, wie den nun das Ende aussehen könnte, hat die Spannung enorm gesteigert. 

    Die eher gemütliche Steigerung der Spannungskurve wird mit dem guten Schreibstil des Autors überbrückt. Einbettet ist die Geschichte in einem unheilvollen, alten Haus, dessen Stimmung der Autor gut eingefangen hat. Als Thriller würde ich den Roman aber trotzdem nicht bezeichnen.

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    Frau_Kochleses avatar
    Frau_Kochlesevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine absolut klassische & raffinierte Gruselgeschichte, so wie man sie sich wünscht! Gänsehautgefahr!
    Gruseln erlaubt!

    Inhaltsangabe 

     Die Familie Harcourt freut sich auf ein neues Abenteuer und eine neue Herausforderung. Ollie, Caro & Tochter Jade ziehen in das schon lange leerstehende Haus in Cold Hill ein. Ein riesiges, verfallendes Anwesen, den sie wieder Leben und Glanz verleihen wollen. Doch schnell wird ihnen die Freude und Euphorie genommen. Nicht nur die Bau,- und Sanierungsarbeiten bringen sie an die Grenzen ihrer Nerven, es scheint auch etwas anderes mit dem Haus nicht zu stimmen. Merkwürdige Dinge passieren, die sie nicht rational erklären können. Eine gespenstische Frau erscheint, bedroht die Familie. Als die Harcourts mit der Zeit die Geschichte von Cold Hill erfahren, können sie nicht anders, als um ihr Leben zu fürchten.


    Meine Meinung

    Das Cover zog mich schon einige Male in verschiedenen Bauchläden an, und trotzdem ließ ich es immer wieder sinken und sah mich weiter um - keine Ahnung warum, wieso, weshalb. Doch schlussendlich - glücklicherweise - kam es dann irgendwann in meine Obhut und landete kurze Zeit später im Koffer, auf nach Amrum, mein Ort zum Abschalten und Lesen. Und dort widmete ich mich recht schnell diesem Exemplar, von dem ich immer wieder angezogen wurde. Solch´ düsteren, mysteriösen, gespenstischen Cover entsprechen genau meinen Geschmack, was das Genre "Horror bzw. Grusel" anbelangt. Ein altes, heruntergekommenes, verwittertes großes Haus, allein und verlassen, abseits von der Stadt, und alles was das Auge zuerst einfängt, ist in diesem architektonisch verwinkelten Anwesen ein einzig erleuchtetes Fenster im ganzes Haus. Ich liebe das Cover! Ich freute mich auf eine schaurige Geschichte und wurde nicht enttäuscht. Zuerst fing es ziemlich harmlos an und hatte doch einen gewissen Reiz. Es gab Passagen im Buch, bei denen ich am liebsten geschrien hätte "Packt Euch und nichts wie weg" - aber, dann wäre es ja langweilig und kein Gänsehautbuch mehr gewesen. Durch die Beschreibung der Protagonisten und deren Handeln, ließ ich mich tatsächlich auf die falsche Fährte leiten & zum Ende hin, war die Story zwar vorhersehbar, aber trotzdem nochmal richtig fesselnd. Ich kann gar nicht genau sagen, ob ich das Buch so schnell durchgelesen habe, weil ich Urlaub hatte und die damit verbundene freie Zeit zum viel Lesen genutzt habe, oder weil es mich einfach so sehr gefesselt hat und ich gebannt wissen wollte, wie es weiter geht. Auf jeden Fall, liebe ich solche schaurig-spannenden, klassischen Gespenster-Geschichten & jeder, der genauso empfindet, sollte dieses Buch von Peter James lesen. Sehr empfehlenswert!

    Fazit

    Eine anfänglich harmlose Geschichte mit einem gewissen Gruselfaktor, der sich im Laufe des Plots unaufhörlich steigert & zwischenzeitlich für Verwirrung sorgt (jedenfalls bei mir), sodass Suchtpotenzial definitiv vorhanden ist. Eine raffinierte, klassische Schauergeschichte, die einlädt sich an düsteren Tagen & mit Kerzenschein, kuschelig warm in den Sessel zu lümmeln, um sich dieser Story hinzugeben.

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    Marakkarams avatar
    Marakkaramvor einem Jahr
    klassisch, schöne Geistergeschichte

    So vieles von dem, was wir tun - und was Tiere tun - ist durch Erinnerung geprägt. Vielleicht bleibt ein Mensch, der lange Zeit an einem begrenzten Ort verbringt, ja in dessen Energie eingeprägt.

    Olli und Caro haben alles auf eine Karte gesetzt und ziehen mit ihrer Tochter Jade auf`s Land. Ihr neues Zuhause: Cold Hill, ein riesiger, alter, verfallener Kasten, der von Grund auf saniert werden muss.
    Aber es steckt noch mehr dahinter, denn Cold Hill ist nicht nur baufälliger als es aussieht, es birgt auch noch ein düsteres Geheimnis.
    Und es kommt recht schnell der Zeitpunkt, an dem die Harcourts sich mit der Frage auseinandersetzen müssen, ob es in ihrem Haus spukt und ob Geister einem Menschen wirklich gefährlich werden können...

                                                             ~ * ~ * ~ *
     Ich persönlich mag auch die ruhigen, die eher leisen Geistergeschichten sehr. Wer große Szenarien und Schockmomente sucht, ist mit diesem Buch falsch beraten. In Cold Hill haben wir es mit eher schleichendem, subtilen Grusel zu tun, mit den klassischen Geistererscheinungen, wie der Frau im altmodischen Kleid oder dem kauzigen Alten mit Pfeife, der die Familie zu warnen versucht, bis hin zu Betten, die sich drehen.

    Die Story an sich fand ich unheimlich interessant. Mich faszinieren diese alten Gemäuer und ihre Vergangenheit und Peter James macht das sehr gut. Er lässt die Geschichte der ersten Eigentümer immer wieder ein wenig durchblitzen. Ich wäre der Sache zwar gerne noch ein wenig ausführlicher auf den Grund gegangen, aber auch so reicht es für ein schlüssiges Ende.

    Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Mit seiner Art auch alltägliche Gespräche (mit den Handwerkern, über das Kaffeekochen....) in den Fokus zu rücken, erinnert es einen fast schon ein wenig an die ersten Bücher des Meisters.

    Und auch wenn der Spannungsbogen manchmal ein klein wenig abflacht, ist der Roman größtenteils atmosphärisch unheimlich dicht und ich vermochte das Buch kaum aus der Hand zu legen. Langweilig fand ich es jedenfalls zu keiner Zeit.

    Fazit: Ja, es wäre vielleicht noch ein klein wenig mehr gegangen, aber auch so ist "Cold Hill" ein schauriges Gemäuer, das mich mit seiner Geschichte fasziniert hat.
    Meine Leseempfehlung für alle Fans des Genres.

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    Lissy77s avatar
    Lissy77vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schaurig schöne, klassische Gruselgeschichte :-)
    Das Haus in Cold Hill

    Da ich nochmal Lust auf ein gruseliges Buch hatte, bin ich bei meiner Suche auf „Das Haus in Cold Hill“ von Peter James gestoßen. Den Autor kenne ich bereits durch seine Krimis, die mir sehr gut gefallen.

    „Das Haus in Cold Hill“ ist meiner Meinung nach eine Gruselgeschichte im klassischen Sinn. Schrecken-Szenarien, Gänsehaut und schlaflose Nächte sucht man hier vergebens. Die Geschichte ist sehr vorhersehbar und wartet auch nicht mit viel Neuem auf. Aber gerade diese typische Geistergeschichte, mit einem Haus, in dem es spukt und dessen ehemalige Bewohner keine freundlichen Absichten hegen, konnte mich in ihrer Einfachheit überzeugen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Charaktere haben mir gut gefallen, wobei man sich natürlich fragt, warum die Familie nicht schon viel früher versucht die Flucht zu ergreifen.

    Ich hatte vorab auf mehr Spannung und Grusel gehofft, war aber nicht enttäuscht, als dem nicht so war. Wer allerdings ein spannendes Buch mit Gänsehautfaktor sucht, ist hier falsch.

     

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    MissGoWestvor einem Jahr
    Kurzmeinung: "Das Haus in Cold Hill" ist ein kurzweiliger Gruselroman, der mir hin und wieder einen Schauer über den Rücken jagen konnte.
    "Geschenkt ist noch zu teuer" trifft auf "Das Geisterschloss" mit einem Hauch von "Poltergeist"

    Geschenkt ist noch zu teuer trifft auf Das Geisterschloss mit einem Hauch von Poltergeist – so lässt sich Das Haus in Cold Hill von Peter James beschreiben. Oliver Harcourt pokert hoch, als er das alte Herrenhaus Cold Hill auf dem Land nicht weit von Brighton kauft. Schnell zeigt sich, dass das Gemäuer mehr Renovierungen nötig hat als zuerst angenommen. Zudem merkt er bald, dass nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Um seine Frau Caro nicht zu beunruhigen, spricht er allerdings nicht darüber. So machen er, Caro und deren Tochter Jade sowie einige andere Leute eine unheimliche Begegnung nach der anderen, aber dank des turbulenten Arbeits- bzw. Schulalltags, Freizeitaktivitäten und Umbaustress wird das Übernatürliche mehr oder weniger ignoriert, zumal ein Umzug aufgrund von Geldsorgen keine Option wäre. Genau hier liegt das Problem des Schauerromans – obwohl Ollie über die dunkle Vergangenheit des Haus recherchiert, redet er sich alles schön und gerät trotz der Ereignisse nicht in Panik: „Das Haus war etwas Zauberhaftes.“ (S. 320) Kann man wirklich so hart im Nehmen sein und derart den Kopf in den Sand stecken? Ab einem bestimmten Punkt kann man einfach nicht mehr an rationale Erklärungen glauben.


    Normalerweise liebe ich Geschichten von Spukhäusern, aber neben einem interessanten Schauplatz sollten vor allem die Charaktere liebenswert sein, damit man mit ihnen fühlen kann. Ollie, Caro und Jade wirkten distanziert vom Geschehen – jeder war in seiner eigenen Welt gefangen und reagierte nicht wirklich auf die Geschehnisse. Die 12-jährige Jade bekommt zum Beispiel jede Nacht Besuch von einem Mann in ihrem Zimmer, der sagt, er sei ihr Dad, und weil er wie ihr Vater aussieht, denkt sie, er wäre es, und erzählt nie etwas davon. Macht das Sinn? Nicht wirklich… Erklärungsversuche für die Ereignisse werden gesucht – verweilende Energie, Ley-Linien, selbst ein Gehirntumor –, aber letztendlich bleiben viele Fragen offen.


    Fazit: Das Haus in Cold Hill ist ein kurzweiliger Gruselroman, der mir hin und wieder einen Schauer über den Rücken jagen konnte, aber noch mehr den Kopf schütteln ließ über die Familie, die offensichtlich härter im Nehmen ist als jeder andere Mensch, der sich dem Unerklärlichen gegenübersieht.

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    nessisbookchoices avatar
    nessisbookchoicevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein tolles Gruselbuch, das ich jedoch im Rahmen der Jugendliteratur ansiedeln würde. Dennoch eine gute Unterhaltung für jung und alt!
    Toller Gruselroman mit einem etwas wirren Ende

    Titel: "Das Haus in Cold Hill"    (Rezensionsexemplar)
    Autor: Peter James
    Erscheinungsdatum: 27. April 2017
    Seitenanzahl: 368 Seiten
    Genre: Roman / Gruselbuch 
    Preis: Taschenbuch 9,99€
    Verlag: Fischer Taschenbuch
    Inhalt:
    Für Ollie und Caro Harcourt und ihre Tochter Jade ist es ein wirkliches Abenteuer: Ihr neues Zuhause ist ein riesiger, verfallener alter Kasten. Genau das Richtige, um es von Grund auf zu sanieren, eine veritable Geldanlage. Doch die Harcourts sind nicht die einzigen Bewohner. Ungewöhnliche Dinge gehen hier vor sich, eine gespenstische Frau in Grau wandelt durch die Flure. Als die verängstigten Harcourts schließlich die dunkle Geschichte von Cold Hill erfahren, ahnen sie, dass ihr Leben auf dem Spiel stehen könnte.

     

    Zunächst möchte ich mich beim Fischer-Verlag für das Rezensionsexemplar des Buches bedanken! 

    Für mich war "Das Haus in Cold Hill" mein erstes Buch von Peter James, weshalb ich relativ unvoreingenommen an die Geschichte herangegangen bin.

     

    Cover und Klappentext:

    Das Cover ist in Anbetracht der Geschichte wirklich gut gewählt!
    Es zeigt das Haus, um das es sich in dem Buch dreht. Es gibt ein beleuchtetes Fenster, welches mich neugierig gemacht hat.
    Bereits diese Abbildung weckte bei mir Interesse und ich wollte wissen, worum es geht.

    Der Klappentext fasst alles Wichtige grundlegend zusammen, verrät aber nicht zu viel.
    Es bleibt mysteriös und geheimnisvoll.

    Durch beide Elemente vermutete ich bereits, dass es sich um ein wahres "Gruselbuch" handelt und war gespannt.

     

    Figuren:

    Das Buch beginnt mit einem Einblick in den Einzug einer anderen Familie und den darauf folgenden Begebenheiten.
    Diese sind, dafür, dass man sich erst im ersten Kapitel des Buches befindet, wirklich düster und rasant dargestellt, welches meine Neugier allerdings nur noch weiter entfachte.

    Besagte Familie erschien mir zu Beginn eher befremdlich, was aber nicht weiter schlimm war.

    Familie Harcourt, um die diese Geschichte sich auch dreht, war mir von vornherein sehr sympathisch.
    Sie stellten sich als normale Menschen mit einem Traum heraus, den sie verfolgten.
    Es gab ein bisschen von allem: harmonische Familienidylle, Skepsis, realistische Ängste, Probleme der Tochter und auch kleinere Streitigkeiten.

    Bis etwa zur Hälfte des Buches erschienen mir die Eltern, Ollie und Caro, etwas zu perfekt.
    So kam es rüber, als seien die beiden erst seit kurzem verheiratet und wären noch in der Honeymoon-Phase, welches sich mir nach über einem Jahrzehnt an Ehejahren nicht ganz erschloss.
    Dies änderte sich jedoch in der zweiten Hälfte und wurde etwas glaubwürdiger.

    Der Handlung angepasst haben sich auch die Figuren verändert. Und nicht immerzu ins Positive, was ich aufgrund der derzeitigen Ereignisse aber gut verstehen und mich daher total in die Situation und die Personen hineinversetzen konnte.
    Mehr möchte ich hierzu nun allerdings nicht mehr verraten. ;)

     

    Schreibstil und Inhalt:

    Die eindeutige Eingliederung in ein Genre fiel mir nicht leicht, weshalb ich das Buch allumfassend als "Jugendgruselroman" beschreiben würde.

    Zu Beginn jedes Kapitels war als Überschrift der Tag angegeben, an dem sich die Handlung dieses abspielte. So manches Mal half es mir bei der Rückverfolgung und Zusammensetzung einzelner Dinge und visualisierte toll die Entwicklung der Story.
    Zwischenzeitlich war ich wirklich verwirrt von einigen Dingen und deren zeitlicher Abfolge. Anhand der Jahreszahlen und Datumsangaben konnte ich dies gut einordnen.

    Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und angenehm zu lesen und man stockt dabei keineswegs.
    Die Wortwahl passt für mich allerdings eher in ein Jugendbuch, da sie teils sehr einfach gehalten ist.

    Andererseits weist sie aber auch speziellere und schwerer verständliche Aspekte auf, wie zum Beispiel ein Gespräch über Energien verstorbener Personen, das Körpergedächtnis oder Ähnliches.
    Dies wurde mit einigen Metaphern, Vergleichen oder auch Beispielen belegt, sodass ich hier intensiver lesen musste, um es gänzlich zu verstehen und auf die Grundhandlung zu beziehen, welches dann aber ohne Problem funktionierte.

    Gerade diese Teilaspekte empfand ich als wirklich interessant zu lesen!

    Wirklich toll und überraschend empfand ich auch einzelne illustrierte Abbildungen, die an zwei Stellen der Geschichte auftauchten.
    Es gab der Handlung einen neuen Schwung und die bildliche Darstellung im eigenen Kopf wurde angeregt.

    Neben allen positiven Belobigungen, muss es natürlich auch etwas Negatives geben...
    An einigen Stellen hätte ich mir eine detailliertere Ausführung des Bildes gewünscht.
    Dabei wäre eine etwas gruseligere Beschreibung schön gewesen, um den gewünschten Gruselfaktor auf ein höheres Level zu heben.

    Dabei empfinde ich es als wichtig zu sagen, dass es sich hier natürlich keinesfalls um einen Horrorgruselroman dreht, nach dessen Lesen man sich kaum noch traut aufzustehen oder die Augen zu schließen.
    Einige Dinge stellten sich mir als ehrlich gruselig dar, sofern man sich in die Lage hineinversetzte und es sich visuell in der eigenen Fantasie zusammenreimte.

    Daher würde ich behaupten, dass dieses Buch eine perfekte Vorlage für einen wirklich gruseligen Film bieten würde!

    Das Ende war etas chaotisch und verwirrend.
    Hier hätten es ein paar mehr Seiten und eine (mehr auf dem Silbertablett servierte) Erklärung einfacher und deutlicher gemacht.

    Alles in allem wurde ich aber gut unterhalten und möchte daher dem Buch
    4/5 Sternchen geben.

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    PanPanReaders avatar
    PanPanReadervor einem Jahr
    Schaurig, fesselnd und auch etwas verwirrend

    Ich bin ja eher ein sehr schreckhafter Mensch und hab eigentlich vor fast allem Angst. Deswegen lese ich eher ungern Krimis und noch weniger Horror. Aber manchmal packt es mich einfach und das war auch bei diesem Buch der Fall.

    Beim ersten Durchlesen der Buchbeschreibung, die jeder oben nach lesen kann, weshalb ich mir eine Zusammenfassung der Geschichte spare, dachte ich nur so: "Joa. Klingt halt wie ein Horrorfilm mit 0815 Story. Probieren wir es mal aus."
    Und das habe ich dann auch. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass mich der Anfang erst wenig gefesselt hat und ich das Buch zwischendurch für längere Zeit zur Seite gelegt habe und immer nur Stückchenweise voran gekommen bin. Aber das hat man ja oft bei Büchern, die Einleitungsphase... ätzend.
    Ein Pluspunkt ist dann aber wider rum, dass man trotz längerer Pausen schnell wieder rein findet und sich weiter auf das "Abenteuer" einlassen kann. Doch ab einer bestimmten Stelle, wenn alle Ereignisse sich langsam anfangen zu zuspitzen, dann möchte man dieses Werk von Peter James nicht mehr aus der Hand legen.  Es ist packend geschrieben und man hat manchmal selbst das Gefühl von irgendjemandem beobachtet zu werden. Obwohl ich ein schreckhafter Mensch, ja sogar ein Angst-Panda , bin, so kenne ich doch den ein oder anderen Horrorfilm und hab viele Elemente auch in diesem Buch wiedererkannt. Aber das ist kein Minuspunkt. ´Ganz im Gegenteil. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, während des Lesens würde sich die Geschichte wie ein Film vor meinen Augen abspielen. (Ich hab zwar keine Ahnung wie alt Ethan Hawk ist, aber er wäre eine tolle Besetzung für Ollie Harcourt) Bis zur letzten Seite hat man immer noch auf eine Rettung für die Familie gehofft, gebangt und gezittert. Ich sage jetzt nicht, welchen Ausgang das ganze nimmt. Nur dass es ein passendes Ende ist und wie bei manchen Horrorfilmen aber leider einige Fragen zurück lässt, die leider nicht geklärt werden und über die man nur spekulieren kann. (Der einzige Punkt, wieso es keine 5 * gab. Da bin ich eigen) Aber ansonsten eine abgerundete Sache.
    Ein Stephen King ist es nicht, aber wer sich an dieses Genre heran wagen möchte, dem kann ich es nur empfehlen.

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    cvcoconuts avatar
    cvcoconutvor einem Jahr
    Spuk in der Villa

    Eine junge Familie zieht in eine alte Villa. Voller Elan stürzen sie sich in die Restauration, doch aus kleinen Reparaturen werden immer größere. Sehr schnell stellen sie dann auch fest, dass einige Dinge nicht so sind wie sie scheinen. Der Roman beginnt recht harmlos, steigert sich aber sehr bald in Spannung und Grusel. Man fragt sich als Leser immer wieder, warum bestimmte Dinge passieren und ob es dafür nicht eine natürliche Erklärung gibt. Durch recht kurze Kapitel wird man in Atem gehalten, vor allem da sie immer offen enden.

     

     

     

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    Baerbel82s avatar
    Baerbel82vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Klassische Gruselgeschichte, spannend und schaurig zugleich.
    Gänsehaut garantiert!

    Die Krimi-Reihe um Detective Superintendent Roy Grace aus Brighton hatte ich mit Begeisterung verschlungen und auch „Das Haus in Cold Hill“ hat mich nicht enttäuscht. Worum geht es?

    Was sich in Cold Hill House abspielt, ist jenseits des Vorstellbaren. Ungewöhnliche Dinge geschehen: Aufgedrehte Wasserhähne in der Nacht, eine alte Frau in einem blauen Kleid, die hinter einem steht, ein Bett, das sich während der Nacht um hundertachtzig Grad dreht.

    Obwohl der Umzug von Brighton raus aufs Land in das alte Haus für Ollie und Caro Harcourt eine große Investition ist, wollen sie das Wagnis eingehen. Doch schon bald fürchten sie um ihr Leben, denn was immer in diesem riesigen, verfallenen Herrenhaus noch lebt: Es ist ihnen nicht wohl gesonnen und will sie töten.

    „Das Haus in Cold Hill“ von Peter James ist eine gruselige Geistergeschichte voller überraschender Wendungen und hat mich ein bisschen an die Romane des frühen Stephen King erinnert. Dem Autor gelingt es, Spannung aufzubauen und zu halten. Eigentlich nicht mein Genre. Aber ein Peter James-Fan kommt wahrscheinlich nicht drum herum, auch diesen Roman zu lesen. Ich habe es jedenfalls nicht bereut.

    Fazit: Klassische Gruselgeschichte, spannend und schaurig zugleich.

     

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    Autor Peter James ist ein Könner des Genres. Außerdem besticht sein Buch durch wahren Gruselfaktor, der so manchen Leser abends nicht einschlafen lassen wird.

    ›Das Haus in Cold Hill‹ von Mega-Bestsellerautor Peter James ist eine schaurige, gruselige Geistergeschichte so voller überraschender Wendungen, dass sich dem Leser die Nackenhaare sträuben.

    Überraschende Wendungen und die unaufhörliche Zunahme der unerklärlichen Bedrohung, der sich die Familie ausgesetzt sieht, machen den Roman zu einem packenden Lesevergnügen mit Gänsehautgarantie.

    Mehrere unerwartete Twists verpassen dem Roman einen zutiefst düsteren aber auch schwarzhumorigen Flair. Eine Mischung, die überzeugt.

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