Peter James Das Haus in Cold Hill

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Inhaltsangabe zu „Das Haus in Cold Hill“ von Peter James

Spannend und herrlich schaurig: Englands Bestsellerautor Peter James hat eine hervorragende, gruselige Geistergeschichte geschrieben. Für Ollie und Caro Harcourt und ihre Tochter Jade ist es ein wirkliches Abenteuer: Ihr neues Zuhause ist ein riesiger, verfallener alter Kasten. Genau das Richtige, um es von Grund auf zu sanieren, eine veritable Geldanlage. Doch die Harcourts sind nicht die einzigen Bewohner. Ungewöhnliche Dinge gehen hier vor sich, eine gespenstische Frau in Grau wandelt durch die Flure. Als die verängstigten Harcourts schließlich die dunkle Geschichte von Cold Hill erfahren, ahnen sie, dass ihr Leben auf dem Spiel stehen könnte.

Eine absolut klassische & raffinierte Gruselgeschichte, so wie man sie sich wünscht! Gänsehautgefahr!

— Frau_Kochlese
Frau_Kochlese

Schaurig schöne, klassische Gruselgeschichte :-)

— Lissy77
Lissy77

"Das Haus in Cold Hill" ist ein kurzweiliger Gruselroman, der mir hin und wieder einen Schauer über den Rücken jagen konnte.

— MissGoWest
MissGoWest

Sehr gelungene Geistergeschichte, die mal ohne Blut und Ekel auskommt. Schaurig angenehm! Der Schreibstil ist lebendig und fesselnd.

— BerniGunther
BerniGunther

Ein tolles Gruselbuch, das ich jedoch im Rahmen der Jugendliteratur ansiedeln würde. Dennoch eine gute Unterhaltung für jung und alt!

— nessisbookchoice
nessisbookchoice

Klassische Gruselgeschichte, spannend und schaurig zugleich.

— Baerbel82
Baerbel82

schaurige schöne Gruselgeschichte

— Irrenmagnet
Irrenmagnet

Lesbar aber nicht gut. Und schon gar nicht gruselig.

— maggiterrine
maggiterrine

Nette Geschichte eingebettet in viel Produktwerbung.

— Taluzi
Taluzi

Tolle klassische Geistergeschichte mit viel Atmosphäre, auch wenn mich das Ende etwas gespalten zurücklässt.

— Betsy
Betsy

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Aufgrund des Schreibstil und der komplexen Geschichten Angolas nicht mein Buch.

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    Das Haus in Cold Hill
    Frau_Kochlese

    Frau_Kochlese

    31. August 2017 um 22:28

    Inhaltsangabe   Die Familie Harcourt freut sich auf ein neues Abenteuer und eine neue Herausforderung. Ollie, Caro & Tochter Jade ziehen in das schon lange leerstehende Haus in Cold Hill ein. Ein riesiges, verfallendes Anwesen, den sie wieder Leben und Glanz verleihen wollen. Doch schnell wird ihnen die Freude und Euphorie genommen. Nicht nur die Bau,- und Sanierungsarbeiten bringen sie an die Grenzen ihrer Nerven, es scheint auch etwas anderes mit dem Haus nicht zu stimmen. Merkwürdige Dinge passieren, die sie nicht rational erklären können. Eine gespenstische Frau erscheint, bedroht die Familie. Als die Harcourts mit der Zeit die Geschichte von Cold Hill erfahren, können sie nicht anders, als um ihr Leben zu fürchten. Meine Meinung Das Cover zog mich schon einige Male in verschiedenen Bauchläden an, und trotzdem ließ ich es immer wieder sinken und sah mich weiter um - keine Ahnung warum, wieso, weshalb. Doch schlussendlich - glücklicherweise - kam es dann irgendwann in meine Obhut und landete kurze Zeit später im Koffer, auf nach Amrum, mein Ort zum Abschalten und Lesen. Und dort widmete ich mich recht schnell diesem Exemplar, von dem ich immer wieder angezogen wurde. Solch´ düsteren, mysteriösen, gespenstischen Cover entsprechen genau meinen Geschmack, was das Genre "Horror bzw. Grusel" anbelangt. Ein altes, heruntergekommenes, verwittertes großes Haus, allein und verlassen, abseits von der Stadt, und alles was das Auge zuerst einfängt, ist in diesem architektonisch verwinkelten Anwesen ein einzig erleuchtetes Fenster im ganzes Haus. Ich liebe das Cover! Ich freute mich auf eine schaurige Geschichte und wurde nicht enttäuscht. Zuerst fing es ziemlich harmlos an und hatte doch einen gewissen Reiz. Es gab Passagen im Buch, bei denen ich am liebsten geschrien hätte "Packt Euch und nichts wie weg" - aber, dann wäre es ja langweilig und kein Gänsehautbuch mehr gewesen. Durch die Beschreibung der Protagonisten und deren Handeln, ließ ich mich tatsächlich auf die falsche Fährte leiten & zum Ende hin, war die Story zwar vorhersehbar, aber trotzdem nochmal richtig fesselnd. Ich kann gar nicht genau sagen, ob ich das Buch so schnell durchgelesen habe, weil ich Urlaub hatte und die damit verbundene freie Zeit zum viel Lesen genutzt habe, oder weil es mich einfach so sehr gefesselt hat und ich gebannt wissen wollte, wie es weiter geht. Auf jeden Fall, liebe ich solche schaurig-spannenden, klassischen Gespenster-Geschichten & jeder, der genauso empfindet, sollte dieses Buch von Peter James lesen. Sehr empfehlenswert! Fazit Eine anfänglich harmlose Geschichte mit einem gewissen Gruselfaktor, der sich im Laufe des Plots unaufhörlich steigert & zwischenzeitlich für Verwirrung sorgt (jedenfalls bei mir), sodass Suchtpotenzial definitiv vorhanden ist. Eine raffinierte, klassische Schauergeschichte, die einlädt sich an düsteren Tagen & mit Kerzenschein, kuschelig warm in den Sessel zu lümmeln, um sich dieser Story hinzugeben.

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  • klassisch, schöne Geistergeschichte

    Das Haus in Cold Hill
    Marakkaram

    Marakkaram

    15. August 2017 um 17:00

    So vieles von dem, was wir tun - und was Tiere tun - ist durch Erinnerung geprägt. Vielleicht bleibt ein Mensch, der lange Zeit an einem begrenzten Ort verbringt, ja in dessen Energie eingeprägt. Olli und Caro haben alles auf eine Karte gesetzt und ziehen mit ihrer Tochter Jade auf`s Land. Ihr neues Zuhause: Cold Hill, ein riesiger, alter, verfallener Kasten, der von Grund auf saniert werden muss. Aber es steckt noch mehr dahinter, denn Cold Hill ist nicht nur baufälliger als es aussieht, es birgt auch noch ein düsteres Geheimnis.Und es kommt recht schnell der Zeitpunkt, an dem die Harcourts sich mit der Frage auseinandersetzen müssen, ob es in ihrem Haus spukt und ob Geister einem Menschen wirklich gefährlich werden können...                                                          ~ * ~ * ~ *  Ich persönlich mag auch die ruhigen, die eher leisen Geistergeschichten sehr. Wer große Szenarien und Schockmomente sucht, ist mit diesem Buch falsch beraten. In Cold Hill haben wir es mit eher schleichendem, subtilen Grusel zu tun, mit den klassischen Geistererscheinungen, wie der Frau im altmodischen Kleid oder dem kauzigen Alten mit Pfeife, der die Familie zu warnen versucht, bis hin zu Betten, die sich drehen. Die Story an sich fand ich unheimlich interessant. Mich faszinieren diese alten Gemäuer und ihre Vergangenheit und Peter James macht das sehr gut. Er lässt die Geschichte der ersten Eigentümer immer wieder ein wenig durchblitzen. Ich wäre der Sache zwar gerne noch ein wenig ausführlicher auf den Grund gegangen, aber auch so reicht es für ein schlüssiges Ende. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Mit seiner Art auch alltägliche Gespräche (mit den Handwerkern, über das Kaffeekochen....) in den Fokus zu rücken, erinnert es einen fast schon ein wenig an die ersten Bücher des Meisters. Und auch wenn der Spannungsbogen manchmal ein klein wenig abflacht, ist der Roman größtenteils atmosphärisch unheimlich dicht und ich vermochte das Buch kaum aus der Hand zu legen. Langweilig fand ich es jedenfalls zu keiner Zeit. Fazit: Ja, es wäre vielleicht noch ein klein wenig mehr gegangen, aber auch so ist "Cold Hill" ein schauriges Gemäuer, das mich mit seiner Geschichte fasziniert hat. Meine Leseempfehlung für alle Fans des Genres.

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  • Das Haus in Cold Hill

    Das Haus in Cold Hill
    Lissy77

    Lissy77

    02. August 2017 um 11:50

    Da ich nochmal Lust auf ein gruseliges Buch hatte, bin ich bei meiner Suche auf „Das Haus in Cold Hill“ von Peter James gestoßen. Den Autor kenne ich bereits durch seine Krimis, die mir sehr gut gefallen. „Das Haus in Cold Hill“ ist meiner Meinung nach eine Gruselgeschichte im klassischen Sinn. Schrecken-Szenarien, Gänsehaut und schlaflose Nächte sucht man hier vergebens. Die Geschichte ist sehr vorhersehbar und wartet auch nicht mit viel Neuem auf. Aber gerade diese typische Geistergeschichte, mit einem Haus, in dem es spukt und dessen ehemalige Bewohner keine freundlichen Absichten hegen, konnte mich in ihrer Einfachheit überzeugen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Charaktere haben mir gut gefallen, wobei man sich natürlich fragt, warum die Familie nicht schon viel früher versucht die Flucht zu ergreifen. Ich hatte vorab auf mehr Spannung und Grusel gehofft, war aber nicht enttäuscht, als dem nicht so war. Wer allerdings ein spannendes Buch mit Gänsehautfaktor sucht, ist hier falsch.  

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  • "Geschenkt ist noch zu teuer" trifft auf "Das Geisterschloss" mit einem Hauch von "Poltergeist"

    Das Haus in Cold Hill
    MissGoWest

    MissGoWest

    24. July 2017 um 17:52

    Geschenkt ist noch zu teuer trifft auf Das Geisterschloss mit einem Hauch von Poltergeist – so lässt sich Das Haus in Cold Hill von Peter James beschreiben. Oliver Harcourt pokert hoch, als er das alte Herrenhaus Cold Hill auf dem Land nicht weit von Brighton kauft. Schnell zeigt sich, dass das Gemäuer mehr Renovierungen nötig hat als zuerst angenommen. Zudem merkt er bald, dass nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Um seine Frau Caro nicht zu beunruhigen, spricht er allerdings nicht darüber. So machen er, Caro und deren Tochter Jade sowie einige andere Leute eine unheimliche Begegnung nach der anderen, aber dank des turbulenten Arbeits- bzw. Schulalltags, Freizeitaktivitäten und Umbaustress wird das Übernatürliche mehr oder weniger ignoriert, zumal ein Umzug aufgrund von Geldsorgen keine Option wäre. Genau hier liegt das Problem des Schauerromans – obwohl Ollie über die dunkle Vergangenheit des Haus recherchiert, redet er sich alles schön und gerät trotz der Ereignisse nicht in Panik: „Das Haus war etwas Zauberhaftes.“ (S. 320) Kann man wirklich so hart im Nehmen sein und derart den Kopf in den Sand stecken? Ab einem bestimmten Punkt kann man einfach nicht mehr an rationale Erklärungen glauben. Normalerweise liebe ich Geschichten von Spukhäusern, aber neben einem interessanten Schauplatz sollten vor allem die Charaktere liebenswert sein, damit man mit ihnen fühlen kann. Ollie, Caro und Jade wirkten distanziert vom Geschehen – jeder war in seiner eigenen Welt gefangen und reagierte nicht wirklich auf die Geschehnisse. Die 12-jährige Jade bekommt zum Beispiel jede Nacht Besuch von einem Mann in ihrem Zimmer, der sagt, er sei ihr Dad, und weil er wie ihr Vater aussieht, denkt sie, er wäre es, und erzählt nie etwas davon. Macht das Sinn? Nicht wirklich… Erklärungsversuche für die Ereignisse werden gesucht – verweilende Energie, Ley-Linien, selbst ein Gehirntumor –, aber letztendlich bleiben viele Fragen offen. Fazit: Das Haus in Cold Hill ist ein kurzweiliger Gruselroman, der mir hin und wieder einen Schauer über den Rücken jagen konnte, aber noch mehr den Kopf schütteln ließ über die Familie, die offensichtlich härter im Nehmen ist als jeder andere Mensch, der sich dem Unerklärlichen gegenübersieht.

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  • Toller Gruselroman mit einem etwas wirren Ende

    Das Haus in Cold Hill
    nessisbookchoice

    nessisbookchoice

    18. July 2017 um 16:30

    Titel: "Das Haus in Cold Hill"    (Rezensionsexemplar)Autor: Peter JamesErscheinungsdatum: 27. April 2017Seitenanzahl: 368 SeitenGenre: Roman / Gruselbuch Preis: Taschenbuch 9,99€Verlag: Fischer TaschenbuchInhalt:Für Ollie und Caro Harcourt und ihre Tochter Jade ist es ein wirkliches Abenteuer: Ihr neues Zuhause ist ein riesiger, verfallener alter Kasten. Genau das Richtige, um es von Grund auf zu sanieren, eine veritable Geldanlage. Doch die Harcourts sind nicht die einzigen Bewohner. Ungewöhnliche Dinge gehen hier vor sich, eine gespenstische Frau in Grau wandelt durch die Flure. Als die verängstigten Harcourts schließlich die dunkle Geschichte von Cold Hill erfahren, ahnen sie, dass ihr Leben auf dem Spiel stehen könnte.   Zunächst möchte ich mich beim Fischer-Verlag für das Rezensionsexemplar des Buches bedanken!  Für mich war "Das Haus in Cold Hill" mein erstes Buch von Peter James, weshalb ich relativ unvoreingenommen an die Geschichte herangegangen bin.   Cover und Klappentext: Das Cover ist in Anbetracht der Geschichte wirklich gut gewählt!Es zeigt das Haus, um das es sich in dem Buch dreht. Es gibt ein beleuchtetes Fenster, welches mich neugierig gemacht hat.Bereits diese Abbildung weckte bei mir Interesse und ich wollte wissen, worum es geht. Der Klappentext fasst alles Wichtige grundlegend zusammen, verrät aber nicht zu viel.Es bleibt mysteriös und geheimnisvoll. Durch beide Elemente vermutete ich bereits, dass es sich um ein wahres "Gruselbuch" handelt und war gespannt.   Figuren: Das Buch beginnt mit einem Einblick in den Einzug einer anderen Familie und den darauf folgenden Begebenheiten.Diese sind, dafür, dass man sich erst im ersten Kapitel des Buches befindet, wirklich düster und rasant dargestellt, welches meine Neugier allerdings nur noch weiter entfachte. Besagte Familie erschien mir zu Beginn eher befremdlich, was aber nicht weiter schlimm war. Familie Harcourt, um die diese Geschichte sich auch dreht, war mir von vornherein sehr sympathisch.Sie stellten sich als normale Menschen mit einem Traum heraus, den sie verfolgten.Es gab ein bisschen von allem: harmonische Familienidylle, Skepsis, realistische Ängste, Probleme der Tochter und auch kleinere Streitigkeiten. Bis etwa zur Hälfte des Buches erschienen mir die Eltern, Ollie und Caro, etwas zu perfekt.So kam es rüber, als seien die beiden erst seit kurzem verheiratet und wären noch in der Honeymoon-Phase, welches sich mir nach über einem Jahrzehnt an Ehejahren nicht ganz erschloss.Dies änderte sich jedoch in der zweiten Hälfte und wurde etwas glaubwürdiger. Der Handlung angepasst haben sich auch die Figuren verändert. Und nicht immerzu ins Positive, was ich aufgrund der derzeitigen Ereignisse aber gut verstehen und mich daher total in die Situation und die Personen hineinversetzen konnte.Mehr möchte ich hierzu nun allerdings nicht mehr verraten. ;)   Schreibstil und Inhalt: Die eindeutige Eingliederung in ein Genre fiel mir nicht leicht, weshalb ich das Buch allumfassend als "Jugendgruselroman" beschreiben würde. Zu Beginn jedes Kapitels war als Überschrift der Tag angegeben, an dem sich die Handlung dieses abspielte. So manches Mal half es mir bei der Rückverfolgung und Zusammensetzung einzelner Dinge und visualisierte toll die Entwicklung der Story.Zwischenzeitlich war ich wirklich verwirrt von einigen Dingen und deren zeitlicher Abfolge. Anhand der Jahreszahlen und Datumsangaben konnte ich dies gut einordnen. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und angenehm zu lesen und man stockt dabei keineswegs.Die Wortwahl passt für mich allerdings eher in ein Jugendbuch, da sie teils sehr einfach gehalten ist. Andererseits weist sie aber auch speziellere und schwerer verständliche Aspekte auf, wie zum Beispiel ein Gespräch über Energien verstorbener Personen, das Körpergedächtnis oder Ähnliches.Dies wurde mit einigen Metaphern, Vergleichen oder auch Beispielen belegt, sodass ich hier intensiver lesen musste, um es gänzlich zu verstehen und auf die Grundhandlung zu beziehen, welches dann aber ohne Problem funktionierte. Gerade diese Teilaspekte empfand ich als wirklich interessant zu lesen! Wirklich toll und überraschend empfand ich auch einzelne illustrierte Abbildungen, die an zwei Stellen der Geschichte auftauchten.Es gab der Handlung einen neuen Schwung und die bildliche Darstellung im eigenen Kopf wurde angeregt. Neben allen positiven Belobigungen, muss es natürlich auch etwas Negatives geben...An einigen Stellen hätte ich mir eine detailliertere Ausführung des Bildes gewünscht.Dabei wäre eine etwas gruseligere Beschreibung schön gewesen, um den gewünschten Gruselfaktor auf ein höheres Level zu heben. Dabei empfinde ich es als wichtig zu sagen, dass es sich hier natürlich keinesfalls um einen Horrorgruselroman dreht, nach dessen Lesen man sich kaum noch traut aufzustehen oder die Augen zu schließen.Einige Dinge stellten sich mir als ehrlich gruselig dar, sofern man sich in die Lage hineinversetzte und es sich visuell in der eigenen Fantasie zusammenreimte.Daher würde ich behaupten, dass dieses Buch eine perfekte Vorlage für einen wirklich gruseligen Film bieten würde! Das Ende war etas chaotisch und verwirrend.Hier hätten es ein paar mehr Seiten und eine (mehr auf dem Silbertablett servierte) Erklärung einfacher und deutlicher gemacht. Alles in allem wurde ich aber gut unterhalten und möchte daher dem Buch 4/5 Sternchen geben.

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  • Schaurig, fesselnd und auch etwas verwirrend

    Das Haus in Cold Hill
    PanPanReader

    PanPanReader

    16. July 2017 um 14:19

    Ich bin ja eher ein sehr schreckhafter Mensch und hab eigentlich vor fast allem Angst. Deswegen lese ich eher ungern Krimis und noch weniger Horror. Aber manchmal packt es mich einfach und das war auch bei diesem Buch der Fall. Beim ersten Durchlesen der Buchbeschreibung, die jeder oben nach lesen kann, weshalb ich mir eine Zusammenfassung der Geschichte spare, dachte ich nur so: "Joa. Klingt halt wie ein Horrorfilm mit 0815 Story. Probieren wir es mal aus." Und das habe ich dann auch. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass mich der Anfang erst wenig gefesselt hat und ich das Buch zwischendurch für längere Zeit zur Seite gelegt habe und immer nur Stückchenweise voran gekommen bin. Aber das hat man ja oft bei Büchern, die Einleitungsphase... ätzend. Ein Pluspunkt ist dann aber wider rum, dass man trotz längerer Pausen schnell wieder rein findet und sich weiter auf das "Abenteuer" einlassen kann. Doch ab einer bestimmten Stelle, wenn alle Ereignisse sich langsam anfangen zu zuspitzen, dann möchte man dieses Werk von Peter James nicht mehr aus der Hand legen.  Es ist packend geschrieben und man hat manchmal selbst das Gefühl von irgendjemandem beobachtet zu werden. Obwohl ich ein schreckhafter Mensch, ja sogar ein Angst-Panda , bin, so kenne ich doch den ein oder anderen Horrorfilm und hab viele Elemente auch in diesem Buch wiedererkannt. Aber das ist kein Minuspunkt. ´Ganz im Gegenteil. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, während des Lesens würde sich die Geschichte wie ein Film vor meinen Augen abspielen. (Ich hab zwar keine Ahnung wie alt Ethan Hawk ist, aber er wäre eine tolle Besetzung für Ollie Harcourt) Bis zur letzten Seite hat man immer noch auf eine Rettung für die Familie gehofft, gebangt und gezittert. Ich sage jetzt nicht, welchen Ausgang das ganze nimmt. Nur dass es ein passendes Ende ist und wie bei manchen Horrorfilmen aber leider einige Fragen zurück lässt, die leider nicht geklärt werden und über die man nur spekulieren kann. (Der einzige Punkt, wieso es keine 5 * gab. Da bin ich eigen) Aber ansonsten eine abgerundete Sache. Ein Stephen King ist es nicht, aber wer sich an dieses Genre heran wagen möchte, dem kann ich es nur empfehlen.

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  • Spuk in der Villa

    Das Haus in Cold Hill
    cvcoconut

    cvcoconut

    29. June 2017 um 22:04

    Eine junge Familie zieht in eine alte Villa. Voller Elan stürzen sie sich in die Restauration, doch aus kleinen Reparaturen werden immer größere. Sehr schnell stellen sie dann auch fest, dass einige Dinge nicht so sind wie sie scheinen. Der Roman beginnt recht harmlos, steigert sich aber sehr bald in Spannung und Grusel. Man fragt sich als Leser immer wieder, warum bestimmte Dinge passieren und ob es dafür nicht eine natürliche Erklärung gibt. Durch recht kurze Kapitel wird man in Atem gehalten, vor allem da sie immer offen enden.      

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  • Gänsehaut garantiert!

    Das Haus in Cold Hill
    Baerbel82

    Baerbel82

    28. June 2017 um 16:58

    Die Krimi-Reihe um Detective Superintendent Roy Grace aus Brighton hatte ich mit Begeisterung verschlungen und auch „Das Haus in Cold Hill“ hat mich nicht enttäuscht. Worum geht es? Was sich in Cold Hill House abspielt, ist jenseits des Vorstellbaren. Ungewöhnliche Dinge geschehen: Aufgedrehte Wasserhähne in der Nacht, eine alte Frau in einem blauen Kleid, die hinter einem steht, ein Bett, das sich während der Nacht um hundertachtzig Grad dreht. Obwohl der Umzug von Brighton raus aufs Land in das alte Haus für Ollie und Caro Harcourt eine große Investition ist, wollen sie das Wagnis eingehen. Doch schon bald fürchten sie um ihr Leben, denn was immer in diesem riesigen, verfallenen Herrenhaus noch lebt: Es ist ihnen nicht wohl gesonnen und will sie töten. „Das Haus in Cold Hill“ von Peter James ist eine gruselige Geistergeschichte voller überraschender Wendungen und hat mich ein bisschen an die Romane des frühen Stephen King erinnert. Dem Autor gelingt es, Spannung aufzubauen und zu halten. Eigentlich nicht mein Genre. Aber ein Peter James-Fan kommt wahrscheinlich nicht drum herum, auch diesen Roman zu lesen. Ich habe es jedenfalls nicht bereut. Fazit: Klassische Gruselgeschichte, spannend und schaurig zugleich.  

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  • Etwas stimmt nicht mit diesem Haus

    Das Haus in Cold Hill
    Mali133

    Mali133

    14. June 2017 um 17:41

    "Das Haus in Cold Hill" ist ein Roman von Peter James und ist 2017 im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen.Inhalt:Sie sagen, dass die Toten einem nichts mehr anhaben können. Da liegen sie falsch. Denn was sich in Cold Hill House abspielt, ist jenseits allem Vorstellbaren: aufgedrehte Wasserhähne in der Nacht, eine graue Frau, die durch Wände schwebt, unerklärliche Unfälle. Obwohl das Haus für Ollie und Caro Harcourt eine riesengroße Investition ist, wollen sie das Wagnis eingehen. Doch schon bald fürchten sie um ihr Leben, denn was immer in diesem Haus noch lebt: Es ist ihnen nicht wohl gesonnen und will sie töten.Fazit:Ich liebe Gruselgeschichten und war bereits nach dem Prolog sehr angetan von dem Buch. Für Leser dieser Art von Büchern ist der Verlauf der Handlung leider nicht besonders überraschend, aber mich hat das Buch trotzdem in seinen Bann gezogen und bis zum Ende die Spannung aufrecht erhalten.Der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen. Er ist locker und flüssig und liest sich ausgesprochen angenehm. Die Charaktere werden alle ausführlich beschrieben und wirken dadurch lebendig. Man taucht in ihre Gefühls- und Gedankenwelt ein und kann sich so wunderbar in sie hineinversetzen. Auch die Beschreibung der Handlungsorte war anschaulich und man hatte immer ein recht klares Bild vor Augen, wie die einzelnen Orte wohl aussehen.Das Buch ist in einzelne Kapitel aufgeteilt, welche alle eine angemessene Länge haben. Man kann das Buch also jederzeit aus der Hand legen und später weiterlesen. Zur Einführung in die Vorgeschichte des Hauses gibt es einen kurzen Prolog, der sehr gut wiederspiegelt was mit Cold Hill House nicht stimmt. Danach wird kapitelweise aus der Sicht von Ollie, Caro und Jade Harcourt erzählt und die Geschichte wird so aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.Ich hatte keinerlei Probleme mich in die Geschichte einzufinden und wollte das Buch zeitweise gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Handlung ist gut ausgearbeitet und durch das abgeschlossene Ende wurden auch alle Fragen beantwortet. Leider ist diese Geistergeschichte anderen sehr ähnlich, wodurch vieles voraussehbar ist und keine größeren Überraschungen auf den Leser warten. Das ist zwar schade aber insgesamt hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und ich finde das Buch ist auf jeden Fall lesenswert.Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen!

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  • Das Haus in Cold Hill

    Das Haus in Cold Hill
    JuliB

    JuliB

    26. May 2017 um 15:29

    Klassische Haunted Horror House Story, die zwar gut erzählt ist, aber keinerlei besondere Überraschungen bietet. Wobei man bei dem Plot wahrscheinlich auch kaum damit aufwarten kann.   Das Haus in Cold Hill war der erste Roman, den ich von Peter James gelesen habe und ich fand mich durchaus bis zum Schluss gut unterhalten. Nur die Vorhersehbarkeit störte mich etwas. Wer American Horror Story kennt, sollte eventuell zu einem anderen Nervenkitzel greifen. 3 von 5 Sterne

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  • Patziger Geist sucht dumme Familie

    Das Haus in Cold Hill
    maggiterrine

    maggiterrine

    23. May 2017 um 17:25

    Eigentlich hatte ich einen Krimi erwartet. Über eine schön schaurige Geistergeschichte hätte ich mich aber auch gefreut. Leider konnte dieses Buch nichts von beidem bieten.Das beste, was man über dieses Buch sagen kann, ist, dass es flüssig zu lesen war. Das war auch wichtig, da ich sonst niemals bis zum Ende dieses über 300-seitigem Machwerk gekommen wäre.An der Geschichte dagegen hat mich wirklich einiges gestört:- Obwohl es relativ früh im Buch klar ist, dass es in dem Haus spukt (und der Hauptcharakter dies auch schnell akzeptiert), werden bis zum Ende immer noch Erklärungen für unnatürliche Vorkommnisse gesucht. Warum?! Das hat mich so sehr genervt, dass ich am Ende das Buch mit "Das war der verdammte Geist!!!" angebrüllt habe...- Völlig nutzlose und inhaltsleere Sexszenen, die vermutlich nur das "Fifty shades of gray"-Publikum ansprechen sollten...- Ein Geist, der offensichtlich bevorzugt über patzige SMS kommuniziert. Das war so ziemlich das Gegenteil von gruselig! Obwohl ich beeindruckt war, dass ein 300 Jahre alter Geist sich noch die Mühe macht sich in die moderne Technologie reinzufuchsen. Respekt!Alles in Allem musste ich immer wieder an "Das Gespenst von Canterville" von Oscar Wilde denken (ein wirklich empfehlenswertes Buch!) und wie souverän die amerikanische Familie dort mit ihrem lästigen Gespenst umgegangen ist. Die hätten sich so etwas nicht bieten lassen...

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  • nette Unterhaltung mit wenig Spannung

    Das Haus in Cold Hill
    Taluzi

    Taluzi

    20. May 2017 um 11:51

    Die Familie Harcourt hat ein altes verfallenes Landhaus gekauft in Cold Hill. Ollie plant es möglichst selber nach und nach zu sanieren. Doch das Haus hält manch böse Überraschung bereit. Nicht nur, dass die Elektrik und die Wasserrohre veraltet sind, so dass die Familie sich doch Handwerker ins Haus holen muss, sondern der alte Kasten birgt auch ungewöhnliche und gespenstische Gestalten. Die Familie beschließt der Geschichte des Hauses auf den Grund zu gehen und so die Ursache für den Spuk zu erfahren. Was sie nicht weiß, ist, dass sie in tödlichen Gefahr schweben. „Das Haus in Cold Hill“ von Peter James startet mit einem grausamen Prolog und endet mit einem spannenden Epilog. Leider wird dazwischen die Spannung durch inhaltsähnliche und wiederkehrende: Dialoge mit Handwerkern, Handlungen, wie das Kaffeemachen der Tochter mit der Nespressomaschine für den Vater, die Autofahrt zur Schule und die Liebesbekundungen der Eltern im Keim erstickt. Dabei ist die Geschichte um ein Spukhaus zwar nicht neu, aber doch immer wieder interessant. Besonders kurzweilig wurde es als den Ursachen für den Spuk auf den Grund gegangen wird und die Geschichte des Hauses in den Fokus kommt. Hier will man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil man die Ursachen für den Spuk wissen will. Leider wird diese Thematik nicht vertieft und die Hintergründe nicht schlüssig aufgeklärt, so dass das Ende mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Schade. Gerade dies hätte der Geschichte den nötigen Kick gegeben. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, so dass die Geschichte schnell lebendig wird. Durch kurze einfache Sätze und kleine Kapitel, lässt sich das Buch schnell mal zwischendurch lesen. Auf Grund der geringen Spannung und klar strukturierten Sprache eignet sich dieses Buch auch für jugendliche Leser.

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  • Ein altes Haus und seine düstere Geschichte

    Das Haus in Cold Hill
    Betsy

    Betsy

    13. May 2017 um 10:37

    "Dieses Traumhaus, in das sie vor gerade vierzehn Tagen gezogen waren, hatte sich in einen Albtraum verwandelt, wie er ihn sich niemals hätte vorstellen können."Das Ehepaar Ollie und Caro Harcourt und ihre Tochter Jade, ziehen in das alte und verfallene Cold Hill House ein, ohne auch nur zu ahnen auf was sie sich da wirklich einlassen. Schon nach kurzer Zeit wird klar, dass dieses Haus renovierungsbedürftiger ist als gedacht und die Kosten dafür immer mehr in die Höhe schießen, aber dies ist noch das geringste Problem der Familie, da eine Reihe von verstörenden Vorkommnissen auftreten, die bald nicht mehr mit reiner Logik zu erklären sind und scheinbar der Geist einer älteren Frau in diesem Haus herumspukt. Das Haus entpuppt sich nach und nach als einziger Alptraum mit einer mehr als tragischen Vorgeschichte und es scheint als gebe es kein lebendiges Entkommen daraus.  Peter James, den man normalerweise als Krimiautor kennt, probiert hier mal etwas Neues aus und mir persönlich gefiel es sehr gut. Einmal angefangen liest sich die Geschichte sehr flüssig und schnell und man wird in deren Bann gezogen, weil man selbst unbedingt wissen will wie es für die Familie Harcourt ausgeht. Wer hier eine brutale Horrorgeschichte erwartet der wird enttäuscht sein, da es eher eine sehr klassische Gespenstergeschichte ist, die teilweise auch wenig überraschen kann, aber dafür mit seiner Atmosphäre durchaus punkten kann. Ein altes, verfallenes Haus, unheimliche Vorkommnisse, eine düstere Vorgeschichte, das Gefühl nicht alleine in einem Raum zu sein, Geistererscheinungen, Alpträume und die Angst langsam aber sicher den Verstand und die Kontrolle über alles zu verlieren. Schon das Cover in Schwarzweiß mit dem herrschaftlichen Haus und dem Schneesturm passt perfekt für diese Geschichte. Teilweise erinnert die Geschichte mit dem geheimnisvollen Haus ein wenig an Manderly aus Rebecca oder auch Thornfield Hall aus Jane Eyre, wo ja auch etwas geisterhaftes in der Luft lag und diese Gemäuer eine gespenstische Atmosphäre vermittelten. Filmmässig hat das Buch dann aber auch so einige Ähnlichkeit mit dem Film "Die Frau in Schwarz". "Es ist, als wollte irgendwas uns hier nicht haben. Was zum Teufel haben wir getan? Wo sind wir da nur reingeschlittert?" Der Prolog, der den Leser in diese Geschichte um das Haus in Cold Hill hineinzieht, ist schon sehr fesselnd und lässt einen erwartungsvoll weiterlesen um zu erfahren wie es anderen mit diesem Haus erging. Was mir hier sehr gut gefiel ist, dass man es sich wirklich gut vorstellen kann wie die Familie sich nach und nach vor dem eigenen Haus fürchtet und anfangs noch versucht rationale Erklärungen für alles zu finden, doch irgendwann ist dies einfach nicht mehr möglich. Besonders Ollie scheint hier mehr und mehr von dem Geist heimgesucht zu werden, der ihn bald schon an seinen Verstand zweifeln lässt und auch seine Karriere langsam aber sicher zu torpedieren scheint. Überraschend ist hier, dass die Geister in dieser Geschichte sich teilweise recht offen zu erkennen geben und die Harcourts nicht die einzigen sind die die alte Frau sehen, sondern auch andere und das diese scheinbar einen weitreichenderen Einfluss hat als man es normalerweise von anderen Geistergeschichten kennt. Nebenbei gibt es hier ein paar Figuren die medial veranlagt sind und auch priesterliche Unterstützung tritt auf den Plan. Obwohl die Handlung stellenweise jetzt wenig Neues enthält, das man so nicht schon einmal gelesen oder gesehen hat,, ist man trotzdem gespannt wie es wohl ausgehen wird. Zum Ende hin wurde es dann leider immer hektischer und manches ließ mich dann auch etwas verwundert und mit ein paar offenen Fragen zurück, was leider bei solchen übersinnlichen Geschichten oder Filmen leider oftmals der Fall ist. Zwar wird die Geschichte der alten Lady aufgeklärt, doch am Ende ging es dann auch um die Zeitebene und um das Alter der Protagonisten, das scheinbar eine Rolle spielte, auch wenn dieser Umstand nicht näher aufgeklärt wurde und mir persönlich dann schon zu konstruiert wirkte. Allerdings ist dann der Abschluss auch wieder sehr gut gemacht worden und hat mir durchaus gefallen, weil es dann wieder die unheimliche Stimmung des Anwesens perfekt aufgriff, aber wie gesagt das Ende lässt mich dennoch etwas zwiespältig zurück. Fazit: Wer alte, klassische Geistergeschichten mag und selbst bei so düsteren Gemäuern, wo überall Schatten zu lauern scheinen ein mulmiges Gefühl hat, ungern alleine in einen dunklen Keller geht oder bei völliger Stille beim kleinsten Geräusch zusammenzuckt, dem kann ich diesen Roman wirklich ans Herz legen. Obwohl nicht wirklich mörderisch gruselig, ist es für Leser die eine blühende Fantasie haben und sich gerne in solche Geschichten hineinfühlen, doch unheimlich genug und man selbst möchte so etwas wohl nie erleben. Spannend und atmosphärisch, wenn auch großteils nicht wirklich überraschend, lässt es sich schnell lesen und ist die perfekte Lektüre bei unfreundlichem Wetter, da dies noch zum Gespensterfeeling beiträgt. Leider war das Ende dann nicht so ganz meins, da einerseits nicht alles gänzlich aufgeklärt wurde und es mir andererseits am Schluss etwas zu hektisch zuging. Auch die anfängliche Stimmung war dann nicht mehr so spürbar und es wirkte zu gewollt, im Sinne von: ich muss da noch was draufsetzten für das Ende, was hier leider nicht so gut gelang. Dafür ist der eigentliche Abschluss der Geschichte dann wieder sehr gut gemacht worden.

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  • Cold Hill House

    Das Haus in Cold Hill
    Fornika

    Fornika

    07. May 2017 um 14:15

    Unweit von Brighton steht das hochherrschaftliche Cold Hill House. Naja, zumindest war es mal hochherrschaftlich. Vor dem Zerfall. Doch die Familie Harcourt will ihm neues Leben einhauchen, scheut weder Kosten noch Mühe noch Handwerker. Doch ist das Haus wirklich unbewohnt? Zweifel machen sich breit. Und Angst…  Peter James ist für seine Krimis bekannt und wagt sich mit diesem Buch in die Welt des Grusels. Naja, oder was er eben für Grusel hält. Mich hats beim Lesen durchaus gegruselt: vor seiner platten Schreibe, der lahmen Story, den saudämlichen (ehrlich!) Protagonisten und dem vorhersehbaren Ende. Das sah ich auch ohne übersinnliche Fähigkeiten meilenweit kommen. Ich weiß nicht genau welche Zielgruppe hier erreicht werden soll, die Horrorfans gähnen ab Seite 2 und selbst der geneigte Ich-les-alles-Leser dürfte ziemlich schnell von der dahintröpfelnden Geschichte gelangweilt sein. Hält einen ja bei anderen Werken vielleicht ein ansprechender Schreibstil an der Stange, so hat James auch hier für mich total danebengegriffen. Kurze Sätze, kurze Kapitel und lahme Dialoge prägen seine Story. Ich konnte dem Buch so leider gar nichts abgewinnen und verteile somit 1,5 Punkte für eine im Ansatz mittelmäßige Geschichte und den Hauch von Atmosphäre, der zumindest am Anfang mal kurz aufkam. Bevor auch er sich wahrscheinlich zu Tode gelangweilt hat.

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