Die Geschichte und das Schicksal von Agnes sind mitreißend, packend und verstörend. Nachdem ihr Vater getötet wurde und ihre Mutter stirbt, ist sie die Einzige, die ihre Geschwister und auch sich selbst beschützen kann – vor den anderen Menschen in ihrem Alpendorf, vor Missbrauch und Nötigung und vor den Qualen des Kinderheims, die sie selbst durchlebt hat.
Keglevic nimmt wahrlich kein Blatt vor den Mund, so brutal und teilweise erschreckend nüchtern beschreibt er Agnes Leben und ihre Mitmenschen. Und dennoch steckt eine gewisse Zärtlichkeit in seinen Beschreibungen eines Mädchens, das sich nicht anders zu helfen weiß, als sich schlussendlich zu wehren.
Eine Geschichte mit tragischem Ende; also nichts für jene, die auf ein Happy End hoffen. Na ja, je nach Sichtweise zumindest.
⚠️ Achtung vor:
• (sexuelle) Misshandlung von Kindern
• Tod, Tod eines Kindes
• Mord
⛰️ Empfohlen für diejenigen, die:
• harte Geschichten abkönnen
• düstere Erzählungen zu schätzen wissen
• es nicht immer weich und watte-umpackt brauchen







