Peter Koop

 4.3 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von scheu, Friedemann Engel und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Peter Koop

Peter Koopscheu
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scheu
scheu
 (10)
Erschienen am 05.09.2016
Peter KoopRealität - Fantasie - Tod
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Realität - Fantasie - Tod
Realität - Fantasie - Tod
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Erschienen am 15.08.2017
Peter KoopFriedemann Engel
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Friedemann Engel
Friedemann Engel
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Erschienen am 04.12.2017

Neue Rezensionen zu Peter Koop

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YumikoChan28s avatar

Rezension zu "scheu" von Peter Koop

Ein wirklich außergewöhnlicher Roman...
YumikoChan28vor 2 Jahren

… über ein ebenso außergewöhnliches Mädchen, dass ihre „Scheu“ ablegen muss, um das Leben kennen zu lernen.
Der Name des Romans Scheu des Autors Peter Koop ist definitiv Programm und passt zu der Thematik in diesem Buch, wie die Faust aufs Auge...

Inhalt:
Seit ihrer frühesten Kindheit hat Marie versucht, die Erwartungen ihrer Eltern zu erfüllen. Nach außen hin angepasst, ist sie dabei innerlich zunehmend erstarrt. Immer wieder flüchtet sie in ihre Tagträume.
Als sie Hannah begegnet, kann sie ihr Leben nicht länger aufschieben. Zum ersten Mal liebt sie und wird geliebt. Mutig stellt sie sich ihren Ängsten und macht sich auf die Suche nach neuen Erfahrungen. Dabei gewinnt sie bald erste Freunde, begegnet aber auch ganz unmittelbar Gewalt und Obdachlosigkeit. Sie lernt verschiedene Spielarten des Sex kennen. Immer weiter wagt sie sich voran, aber immer wieder gerät sie bei dem Versuch, Hannahs Nähe zuzulassen, an ihre Grenzen…

Die Hauptcharaktere:

Marie:
Marie ist ein 19- jähriges Mädchen, dass zu Anfang der Geschichte, nach dem viel zu frühen Tod ihrer Eltern, in einem Hotel absteigt. Noch dazu in einer Stadt, in der sie niemand kennt. Warum das so ist, erfährt man erst nach und nach, denn Maries Vergangenheit war nicht immer einfach...
Sie beobachtet Menschen lieber aus der Ferne, als sich mit ihnen zu umgeben und verliert sich des Öfteren in ihren eigenen Tagträumereien. Erst mit der Zeit – und durch die Hilfe von Hannah – lernt sie ihre Scheu abzulegen und richtig zu leben...

Hannah:
Marie lernt Hannah in einem Sexshop kennen und es ensteht zwischen den beiden bald mehr, als nur eine enge Freundschaft. Hannah wird zu Maries erster fester Freundin. Sie „rehabelitiert“ Marie nach und nach und führt sie in das richtige Leben ein. Dabei geht sie sehr geduldig vor und hat unheimlich viel Verständnis mit Marie...

Kati und Flipper:
Katie und Flipper sind zwei der Obdachlosen, die vor der Bahnhofsmission leben und sind ein Paar. Während Kati liebend gerne zeichnet, ist Flippers Leidenschaft die Musik. Beide haben eine nicht ganz einfache Vergangenheit...
Die beiden werden bald gute Freunde von Marie und Hannah

Gorbi, Magda und Gisela:
Auch diese Drei gehören zu den Obdachlosen, die vor der Mission zu Hause sind. Alle haben sie ihre eigene Geschichte und versuchen deshalb auch auf verschiedene Art und Weise damit umzugehen...

Ewa:
Ewa ist eine Mitarbeiterin der Bahnhofsmission und kümmert sich teilweise sehr aufopferungsvoll um die Obachlosen auf dem Platz vor der Mission. Dennoch besitzt sie auch eine ganz andere Seite. Um diese ausleben zu können trifft sie sich regelmäßig mit Menzer in dem Hotel, in dem auch Marie wohnt...

Menzer:
Menzer ist ein durchtribener Mann, dessen einzige Aufgabe es zu sein scheint, die Menschen in seiner Umgebung so zu manipulieren, dass diese nicht wieder von ihm loskommen. Er scheint keinerlei Gefühlsregungen zu haben und weidet sich nur allzu gern am Unglück anderer...

Gregor:
Gregor hilft in der Mission aus, in der auch Ewa arbeitet und kümmert sich ebenfalls um Kati, Flipper und die Anderen. Im Gegensatz zu Menzer hat er ein unglaublich ruhiges und liebenswertes Wesen in sich und hilft anderen Menschen, wo er nur kann...

Meine Meinung:
Als ich anfing Scheu zu lesen, hatte ich nicht auch nur die geringste Ahnung, auf welche Reise ich mich begebe. Aber schon nach ein paar Seiten wurde mir klar, dass dies ganz sicherlich kein 0-8-15 Roman wird. Schön und zugleich fast poetisch beschreibt Peter Koop, die Geschenisse rund um seine Hauptprotagonistin Marie, die nicht nur nach und nach in ein normales Leben findet, sondern auch durch die Begegnung mit Hannah zum ersten Mal eine echte Freundin und die Liebe zu einem anderen Menschen kennen lernt...
Auch, wenn mir die Annährung zwischen Hannah und Marie definitiv etwas zu schnell ging, mochte ich das Zusammenspiel der Beiden unheimlich gerne. Die Vertrautheit, mit der beide füreinander umgehen ist fast schon rührend und einfach nur schön.
Selbst die Sexszenen zwischen ihnen sind nie abstoßend oder obzön beschrieben, denn auch hier behält der Autor seinen poetischen Erzählstil bei und macht das Ganze dadurch für den Leser greifbar und über alle Maßen nachvollziehbar...
Was ich ebenfalls sehr schön fand, ist die Tatsache das der Roman mit so wenig Figuren auskommt. Hier trifft das Sprichwort „Weniger ist mehr“, wohl auf jeden Fall zu.
Allerdings fiel mir das Lesen nach einiger Zeit immer schwerer, da es kaum Absätze gibt und auch die Wörtliche Rede (fast) nahtlos ineinander übergeht. So war es nicht immer ganz nachvollziehbar, wer gerade spricht...
Das ist aber meckern auf hohem Niveau meinerseits, denn dieses kleine Manko schadete der Geschichte nicht im Geringsten...

Mein abschließendes Fazit:
Ein außergewöhnliches Buch über ein Mädchen, dass ihre „Scheu“ erst ablegen muss, um das Leben kennen zu lernen...
Definitiv lesenswert...

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Lilly321s avatar

Rezension zu "scheu" von Peter Koop

scheu
Lilly321vor 2 Jahren

Der Einstieg in die Geschichte fällt einem sehr leicht und aufgrund der wenigen Personen kommt man zwischendrin auch nicht durcheinander. Als Erzählweise wurde ein auktorialer Erzähler genutzt. Dadurch erfährt man als Leser immer ganz genau, was in den einzelnen Personen vorgeht. Der Autor schildert die Ereignisse sehr detailliert, sodass man sich das alles sehr schön vorstellen kann.
Die Hauptperson ist Marie, aus deren Vergangenheit ein Geheimnis gemacht wird, welches Stück für Stück gelüftet wird. Die Vergangenheit erklärt Maries teilweise komische Verhaltensweisen. Sie ist sehr zurückhaltend und kommt mit der Realität nicht so ganz klar, weshalb sie sich oft in Tagträume flüchtet. Nach einem schweren Schicksalsschlag begibt sie sich erst einmal in eine ihr fremde Stadt, wo sie Hannah kennenlernt. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und es entwickelt sich eine Liebesgeschichte. Diese bekommt durch Maries Handlungen aber stückweise Dämpfer. Marie wohnt direkt in einem Hotel nahe des Bahnhofes und beobachtet von da aus mehrere Obdachlose, mit denen sie sich langsam anfreundet.
Das Buch ist durchweg spannend, kurzzeitig sogar wie ein Krimi.
Ich selbst hab durch dieses Buch eine andere Sicht auf die Obdachlosen erhalten und stecke sie nun nicht mehr wie vorher alle in eine Schublade.
Zusammenfassend kann ich dieses Buch nur allen empfehlen, denn mir hat es super gefallen.

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R

Rezension zu "scheu" von Peter Koop

Rezension: Scheu
RaccoonBooksvor 2 Jahren

Meine Meinung:
Als ich mit dem Buch begann, wusste ich nicht genau was mich erwarten würde, da die Beschreibung doch relativ wenig von der eigentlichen Geschichte preisgibt. Doch genau das ist hier vermutlich angebracht, da es schwer ist die Geschichte in Worte zu fassen.

In diesem Buch begleiten wir Marie, die Protagonistin. Als Tochter zweier Prominenter ist sie einsam aufgewachsen. Als diese jedoch bei einem Unfall sterben ist sie plötzlich auf sich allein gestellt. Als Erbin eines großen Modekonzerns flieht sie in eine Stadt, in der sie niemand kennt und begegnet dort Hannah mit der sie schon bald darauf eine Liebesbeziehung eingeht.

Marie ist ein zurückgezogener, scheuer Mensch und ihr fällt es oft sehr schwer sich zu öffnen. Einige ihrer Entscheidungen und Taten konnte ich oft nicht ganz nachvollziehen oder verstehen. Hannah auf der anderen Seite hat mir sehr zugesagt. Sie ist sehr sympathisch und reagiert verständnisvoll wenn es um ihre Beziehung zu Marie geht. Oftmals tat sie mir aber wirklich leid, da Marie sie des öfteren vor den Kopf stößt, ohne es wirklich zu bemerken.

Am Anfang fiel es mir ein wenig schwer mich vollends in die Geschichte einzufinden, da die Handlung nur schleichend voranging. Aber dank des wirklich tollen Schreibstils kommt man auch hier zügig durch die Geschichte. Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht zu lesen, einige Stellen (vor allem erotische Szenen) sind gerade zu poetisch beschrieben.

Neben Marie, ihrer Beziehung zu Hannah und dem Weg sich zu öffnen, gibt es auch noch einen zweiten Handlungsstrang. Dieser dreht sich um die Themen Obdachlosigkeit und Gewalt. Zwei heikle Themen, die auf unterschiedlich Weisen dargestellt und hervorragend in die Geschichte mit eingebaut wurden. Die ganze Zeit über wirkten die Geschehnisse sehr real, auch dann wenn es einmal zu härteren Vorfällen kam.

Das einzige Problem, dass ich mit dem Buch hatte war leider das Ende. Es endet relativ offen und meiner Meinung nach viel zu optimistisch. Eine Geschichte, die solch eine Problematik aufgreift, kann eben nicht in einem einzigen großen Happy End enden.

Fazit:
Auch wenn ich anfangs nicht wusste was mich erwarten würde, hat mich das Buch sehr beeindruckt und bewegt. Abgesehen von ein paar Schwächen ein sehr gelungenes Buch, dass noch einige Zeit nachklingen wird.

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Gespräche aus der Community

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P

Seit ihrer frühesten Kindheit hat Marie versucht, die Erwartungen ihrer Eltern zu erfüllen. Nach außen hin angepasst ist sie dabei innerlich zunehmend erstarrt. Immer wieder flüchtet sie in ihre Tagträume.

Als sie Hannah begegnet, kann sie ihr Leben nicht länger aufschieben. Zum ersten Mal liebt sie und wird geliebt. Mutig stellt sie sich ihren Ängsten und macht sich auf die Suche nach neuen Erfahrungen. Dabei gewinnt sie bald erste Freunde, begegnet aber auch ganz unmittelbar Gewalt und Obdachlosigkeit. Sie lernt verschiedene Spielarten des Sex kennen. Immer weiter wagt sie sich voran, aber immer wieder gerät sie bei dem Versuch, Hannahs Nähe zuzulassen, an ihre Grenzen …


Ich freue mich, an dieser Stelle zehn Exemplare meines soeben erschienenen Romans »scheu« zur Verlosung anbieten zu können. Wer gerne ein wenig mehr über den Roman erfahren möchte, ist eingeladen, mich auf meiner Webseite (http://peterkoop.de/#scheu) zu besuchen. Eine Leseprobe steht dort (auch als PDF zum Download) zur Verfügung.

Ich freue mich auf Eure Fragen und Anregungen.

Peter Koop

P
Letzter Beitrag von  pekoovor 2 Jahren
An alle Teilnehmer der Leserunde, inzwischen sind beinahe vier Monate seit Beginn der Leserunde vergangen und es ist an der Zeit, eine Bilanz zu ziehen und mich noch einmal bei Euch zu bedanken. Was mich gefreut hat: Natürlich habe ich mich über die vielen positiven Kommentare zu den einzelnen Leseabschnitten gefreut. Ich gebe zu, dass die Anerkennung mir sehr gut getan hat. Es ist schön, wenn die Geschichte, die man erzählt hat, nicht einfach nur zum Zeitvertreib gelesen wird, sondern anscheinend darüber hinaus noch etwas nachwirkt. Wofür ich dankbar bin: Dankbar bin ich für die vielen positiven Rezensionen und die durchgehend sehr gute Bewertung. Ich kann nur hoffen, dass die mehrfach von Euch geäußerte Absicht, den Roman weiterempfehlen zu wollen, auf positive Resonanz trifft. Für einen Selfpublisher ohne nennenswertes Budget ist Mund-zu-Mund-Propaganda eine der wenigen Möglichkeiten, die eigene Arbeit einem größeren Publikum bekannt zu machen. Was mir weitergeholfen hat: Neben den vielen positiven Anmerkungen hat es auch den einen oder anderen kritischen Hinweis gegeben. Ich habe dies sehr ernst genommen. Immerhin habe ich die Leserunde auch veranstaltet, um herauszufinden, ob ich beim Schreiben irgendwelche Fehler gemacht hatte. Dabei ging es mir nicht in erster Linie um Fragen des Geschmacks, denn darauf habe ich als Autor eher weniger Einfluss, sondern es ging viel mehr um Fragen des Verständnisses: Ist es mir gelungen, die Menschen im Roman so zu beschreiben, dass ihr Handeln für jeden nachvollziehbar ist? Ein Kritikpunkt tauchte dabei häufiger auf: Anscheinend ging es einigen von Euch manchmal etwas zu schnell – insbesondere was das Zusammenkommen von Marie und Hannah betraf. Es wird Euch vielleicht überraschen, aber ich gebe Euch in diesem Punkt recht: Es ging zu schnell – allerdings nicht ganz ohne Absicht. Marie macht innerhalb von vier bis fünf Wochen (mehr sind es nicht) eine Entwicklung durch, für die andere Monate oder sogar Jahre benötigen. Deshalb geht vieles für sie viel zu schnell – und genau das sollte der Roman widerspiegeln. Vielleicht wäre dieser Punkt deutlicher geworden, wenn ich den Roman nicht in Kapitel, sondern in einzelne Tage unterteilt hätte, wie ich es in einer früheren Fassung getan habe? Wie denkt Ihr darüber? Wäre dadurch die permanente Überforderung Maries und die damit in ihr verursachten „Sprünge“ deutlicher geworden? Was mich (leider) weniger gefreut hat: Ich konnte nicht unbedingt damit rechnen, dass der Roman jedem gefallen würde. Dazu fällt die Geschichte zu sehr aus dem Rahmen. Auch die recht eindeutigen Darstellungen von Sex und Gewalt sind sicher nicht jedermanns/fraus Sache. Trotzdem hatte ich gehofft, dass ein Teilnehmer der Leserunde, der den Roman nicht zu Ende liest, zumindest in einigen Worten erklärt, warum er/sie dies nicht tut. Auch das hätte mir weitergeholfen. Wenig Verständnis habe ich dafür, wenn ein Teilnehmer der Leserunde den Roman offensichtlich gar nicht erst in die Hand nimmt. Ich empfinde dies nicht nur als unfair mir gegenüber, sondern auch gegenüber all den anderen Bewerbern der Leserunde, die kein Rezensionsexemplar erhalten haben. Eine freundliche Nachfrage meinerseits wurde übrigens nicht einmal beantwortet. Was ich mir wünschen würde: Es wäre schön, wenn der eine oder andere von Euch auch noch einmal eine Rezension bei Amazon abgeben würde. Dazu muss man das Buch übrigens nicht unbedingt dort gekauft haben (ein Hinweis auf die Leserunde wäre aber sicher ganz sinnvoll). Ich ziehe zwar kleinere Buchläden vor, aber viele Leser besuchen nun einmal Amazon – und sei es nur, um dort nach einer Rezension zu suchen;-) Vielleicht würde es ja helfen, das Buch noch etwas bekannter zu machen. Danksagung und Ankündigung: Insgesamt bin ich sehr froh, die Leserunde veranstaltet zu haben, und ich möchte mich auf diesem Weg noch einmal bei Euch allen bedanken: Für die Anerkennung, aber genauso für die (wenigen) kritischen Anmerkungen. Falls Ihr noch mehr von mir lesen wollt: In den nächsten Wochen werde ich ein Theaterstück, das vor Jahren schon einmal bei einem kleinen Kölner Verlag erschienen ist, auf meiner Webseite (peterkoop.de) in einer überarbeiteten Fassung zum kostenlosen Download zur Verfügung stellen. Peter Koop
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