Peter Koop scheu

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Inhaltsangabe zu „scheu“ von Peter Koop

Seit ihrer frühesten Kindheit hat Marie versucht, die Erwartungen ihrer Eltern zu erfüllen. Nach außen hin angepasst, ist sie dabei innerlich zunehmend erstarrt. Immer wieder flüchtet sie in ihre Tagträume. Als sie Hannah begegnet, kann sie ihr Leben nicht länger aufschieben. Zum ersten Mal liebt sie und wird geliebt. Mutig stellt sie sich ihren Ängsten und macht sich auf die Suche nach neuen Erfahrungen. Dabei gewinnt sie bald erste Freunde, begegnet aber auch ganz unmittelbar Gewalt und Obdachlosigkeit. Sie lernt verschiedene Spielarten des Sex kennen. Immer weiter wagt sie sich voran, aber immer wieder gerät sie bei dem Versuch, Hannahs Nähe zuzulassen, an ihre Grenzen…

Ein sehr außergewöhnlicher Roman über ein Mädchen, dass ihre "Scheu" überwinden muss, um ins Leben zu finden... Definitiv lesenswert...

— YumikoChan28
YumikoChan28

Ein Buch, dass noch einige Zeit nachklingen wird.

— RaccoonBooks
RaccoonBooks

Sehr schöner nachdenklicher Roman

— Vampir989
Vampir989

Schöner, leiser Roman über ein stilles, besonderes Mädchen.

— ClaraOswald
ClaraOswald

Ein außergewöhnlicher Roman der einen überrascht in vielerlei Hinsicht

— jawolf35
jawolf35

Ihre Geschichte ist nicht einfach

— Schnuck59
Schnuck59

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  • Leserunde zu "scheu" von Peter Koop

    scheu
    pekoo

    pekoo

    Seit ihrer frühesten Kindheit hat Marie versucht, die Erwartungen ihrer Eltern zu erfüllen. Nach außen hin angepasst ist sie dabei innerlich zunehmend erstarrt. Immer wieder flüchtet sie in ihre Tagträume. Als sie Hannah begegnet, kann sie ihr Leben nicht länger aufschieben. Zum ersten Mal liebt sie und wird geliebt. Mutig stellt sie sich ihren Ängsten und macht sich auf die Suche nach neuen Erfahrungen. Dabei gewinnt sie bald erste Freunde, begegnet aber auch ganz unmittelbar Gewalt und Obdachlosigkeit. Sie lernt verschiedene Spielarten des Sex kennen. Immer weiter wagt sie sich voran, aber immer wieder gerät sie bei dem Versuch, Hannahs Nähe zuzulassen, an ihre Grenzen … Ich freue mich, an dieser Stelle zehn Exemplare meines soeben erschienenen Romans »scheu« zur Verlosung anbieten zu können. Wer gerne ein wenig mehr über den Roman erfahren möchte, ist eingeladen, mich auf meiner Webseite (http://peterkoop.de/#scheu) zu besuchen. Eine Leseprobe steht dort (auch als PDF zum Download) zur Verfügung. Ich freue mich auf Eure Fragen und Anregungen. Peter Koop

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    • 195
  • Ein wirklich außergewöhnlicher Roman...

    scheu
    YumikoChan28

    YumikoChan28

    21. February 2017 um 23:00

    … über ein ebenso außergewöhnliches Mädchen, dass ihre „Scheu“ ablegen muss, um das Leben kennen zu lernen. Der Name des Romans Scheu des Autors Peter Koop ist definitiv Programm und passt zu der Thematik in diesem Buch, wie die Faust aufs Auge... Inhalt: Seit ihrer frühesten Kindheit hat Marie versucht, die Erwartungen ihrer Eltern zu erfüllen. Nach außen hin angepasst, ist sie dabei innerlich zunehmend erstarrt. Immer wieder flüchtet sie in ihre Tagträume.Als sie Hannah begegnet, kann sie ihr Leben nicht länger aufschieben. Zum ersten Mal liebt sie und wird geliebt. Mutig stellt sie sich ihren Ängsten und macht sich auf die Suche nach neuen Erfahrungen. Dabei gewinnt sie bald erste Freunde, begegnet aber auch ganz unmittelbar Gewalt und Obdachlosigkeit. Sie lernt verschiedene Spielarten des Sex kennen. Immer weiter wagt sie sich voran, aber immer wieder gerät sie bei dem Versuch, Hannahs Nähe zuzulassen, an ihre Grenzen… Die Hauptcharaktere: Marie: Marie ist ein 19- jähriges Mädchen, dass zu Anfang der Geschichte, nach dem viel zu frühen Tod ihrer Eltern, in einem Hotel absteigt. Noch dazu in einer Stadt, in der sie niemand kennt. Warum das so ist, erfährt man erst nach und nach, denn Maries Vergangenheit war nicht immer einfach...Sie beobachtet Menschen lieber aus der Ferne, als sich mit ihnen zu umgeben und verliert sich des Öfteren in ihren eigenen Tagträumereien. Erst mit der Zeit – und durch die Hilfe von Hannah – lernt sie ihre Scheu abzulegen und richtig zu leben... Hannah: Marie lernt Hannah in einem Sexshop kennen und es ensteht zwischen den beiden bald mehr, als nur eine enge Freundschaft. Hannah wird zu Maries erster fester Freundin. Sie „rehabelitiert“ Marie nach und nach und führt sie in das richtige Leben ein. Dabei geht sie sehr geduldig vor und hat unheimlich viel Verständnis mit Marie... Kati und Flipper: Katie und Flipper sind zwei der Obdachlosen, die vor der Bahnhofsmission leben und sind ein Paar. Während Kati liebend gerne zeichnet, ist Flippers Leidenschaft die Musik. Beide haben eine nicht ganz einfache Vergangenheit...Die beiden werden bald gute Freunde von Marie und Hannah Gorbi, Magda und Gisela: Auch diese Drei gehören zu den Obdachlosen, die vor der Mission zu Hause sind. Alle haben sie ihre eigene Geschichte und versuchen deshalb auch auf verschiedene Art und Weise damit umzugehen... Ewa: Ewa ist eine Mitarbeiterin der Bahnhofsmission und kümmert sich teilweise sehr aufopferungsvoll um die Obachlosen auf dem Platz vor der Mission. Dennoch besitzt sie auch eine ganz andere Seite. Um diese ausleben zu können trifft sie sich regelmäßig mit Menzer in dem Hotel, in dem auch Marie wohnt... Menzer: Menzer ist ein durchtribener Mann, dessen einzige Aufgabe es zu sein scheint, die Menschen in seiner Umgebung so zu manipulieren, dass diese nicht wieder von ihm loskommen. Er scheint keinerlei Gefühlsregungen zu haben und weidet sich nur allzu gern am Unglück anderer... Gregor: Gregor hilft in der Mission aus, in der auch Ewa arbeitet und kümmert sich ebenfalls um Kati, Flipper und die Anderen. Im Gegensatz zu Menzer hat er ein unglaublich ruhiges und liebenswertes Wesen in sich und hilft anderen Menschen, wo er nur kann... Meine Meinung: Als ich anfing Scheu zu lesen, hatte ich nicht auch nur die geringste Ahnung, auf welche Reise ich mich begebe. Aber schon nach ein paar Seiten wurde mir klar, dass dies ganz sicherlich kein 0-8-15 Roman wird. Schön und zugleich fast poetisch beschreibt Peter Koop, die Geschenisse rund um seine Hauptprotagonistin Marie, die nicht nur nach und nach in ein normales Leben findet, sondern auch durch die Begegnung mit Hannah zum ersten Mal eine echte Freundin und die Liebe zu einem anderen Menschen kennen lernt... Auch, wenn mir die Annährung zwischen Hannah und Marie definitiv etwas zu schnell ging, mochte ich das Zusammenspiel der Beiden unheimlich gerne. Die Vertrautheit, mit der beide füreinander umgehen ist fast schon rührend und einfach nur schön. Selbst die Sexszenen zwischen ihnen sind nie abstoßend oder obzön beschrieben, denn auch hier behält der Autor seinen poetischen Erzählstil bei und macht das Ganze dadurch für den Leser greifbar und über alle Maßen nachvollziehbar... Was ich ebenfalls sehr schön fand, ist die Tatsache das der Roman mit so wenig Figuren auskommt. Hier trifft das Sprichwort „Weniger ist mehr“, wohl auf jeden Fall zu. Allerdings fiel mir das Lesen nach einiger Zeit immer schwerer, da es kaum Absätze gibt und auch die Wörtliche Rede (fast) nahtlos ineinander übergeht. So war es nicht immer ganz nachvollziehbar, wer gerade spricht... Das ist aber meckern auf hohem Niveau meinerseits, denn dieses kleine Manko schadete der Geschichte nicht im Geringsten... Mein abschließendes Fazit: Ein außergewöhnliches Buch über ein Mädchen, dass ihre „Scheu“ erst ablegen muss, um das Leben kennen zu lernen... Definitiv lesenswert...

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  • scheu

    scheu
    Lilly321

    Lilly321

    03. February 2017 um 17:26

    Der Einstieg in die Geschichte fällt einem sehr leicht und aufgrund der wenigen Personen kommt man zwischendrin auch nicht durcheinander. Als Erzählweise wurde ein auktorialer Erzähler genutzt. Dadurch erfährt man als Leser immer ganz genau, was in den einzelnen Personen vorgeht. Der Autor schildert die Ereignisse sehr detailliert, sodass man sich das alles sehr schön vorstellen kann. Die Hauptperson ist Marie, aus deren Vergangenheit ein Geheimnis gemacht wird, welches Stück für Stück gelüftet wird. Die Vergangenheit erklärt Maries teilweise komische Verhaltensweisen. Sie ist sehr zurückhaltend und kommt mit der Realität nicht so ganz klar, weshalb sie sich oft in Tagträume flüchtet. Nach einem schweren Schicksalsschlag begibt sie sich erst einmal in eine ihr fremde Stadt, wo sie Hannah kennenlernt. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und es entwickelt sich eine Liebesgeschichte. Diese bekommt durch Maries Handlungen aber stückweise Dämpfer. Marie wohnt direkt in einem Hotel nahe des Bahnhofes und beobachtet von da aus mehrere Obdachlose, mit denen sie sich langsam anfreundet. Das Buch ist durchweg spannend, kurzzeitig sogar wie ein Krimi. Ich selbst hab durch dieses Buch eine andere Sicht auf die Obdachlosen erhalten und stecke sie nun nicht mehr wie vorher alle in eine Schublade. Zusammenfassend kann ich dieses Buch nur allen empfehlen, denn mir hat es super gefallen.

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  • Rezension: Scheu

    scheu
    RaccoonBooks

    RaccoonBooks

    22. January 2017 um 17:54

    Meine Meinung:Als ich mit dem Buch begann, wusste ich nicht genau was mich erwarten würde, da die Beschreibung doch relativ wenig von der eigentlichen Geschichte preisgibt. Doch genau das ist hier vermutlich angebracht, da es schwer ist die Geschichte in Worte zu fassen.In diesem Buch begleiten wir Marie, die Protagonistin. Als Tochter zweier Prominenter ist sie einsam aufgewachsen. Als diese jedoch bei einem Unfall sterben ist sie plötzlich auf sich allein gestellt. Als Erbin eines großen Modekonzerns flieht sie in eine Stadt, in der sie niemand kennt und begegnet dort Hannah mit der sie schon bald darauf eine Liebesbeziehung eingeht.Marie ist ein zurückgezogener, scheuer Mensch und ihr fällt es oft sehr schwer sich zu öffnen. Einige ihrer Entscheidungen und Taten konnte ich oft nicht ganz nachvollziehen oder verstehen. Hannah auf der anderen Seite hat mir sehr zugesagt. Sie ist sehr sympathisch und reagiert verständnisvoll wenn es um ihre Beziehung zu Marie geht. Oftmals tat sie mir aber wirklich leid, da Marie sie des öfteren vor den Kopf stößt, ohne es wirklich zu bemerken.Am Anfang fiel es mir ein wenig schwer mich vollends in die Geschichte einzufinden, da die Handlung nur schleichend voranging. Aber dank des wirklich tollen Schreibstils kommt man auch hier zügig durch die Geschichte. Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht zu lesen, einige Stellen (vor allem erotische Szenen) sind gerade zu poetisch beschrieben.Neben Marie, ihrer Beziehung zu Hannah und dem Weg sich zu öffnen, gibt es auch noch einen zweiten Handlungsstrang. Dieser dreht sich um die Themen Obdachlosigkeit und Gewalt. Zwei heikle Themen, die auf unterschiedlich Weisen dargestellt und hervorragend in die Geschichte mit eingebaut wurden. Die ganze Zeit über wirkten die Geschehnisse sehr real, auch dann wenn es einmal zu härteren Vorfällen kam.Das einzige Problem, dass ich mit dem Buch hatte war leider das Ende. Es endet relativ offen und meiner Meinung nach viel zu optimistisch. Eine Geschichte, die solch eine Problematik aufgreift, kann eben nicht in einem einzigen großen Happy End enden.Fazit:Auch wenn ich anfangs nicht wusste was mich erwarten würde, hat mich das Buch sehr beeindruckt und bewegt. Abgesehen von ein paar Schwächen ein sehr gelungenes Buch, dass noch einige Zeit nachklingen wird.

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  • Sehr schöner nachdenklicher Roman

    scheu
    Vampir989

    Vampir989

    14. January 2017 um 19:34

    In dieser Geschichte geht es um Marie.Nachdem ihre Eltern verstorben sind ,lebt Marie eine Zeitlang in einem Hotel.Sie entflieht der reellen Welt und vor ihren Aufgaben .Sie ist sehr einsam und ängstlich.Dann lernt sie Hannah kennen.Diese ist das ganze Gegenteil von ihr.Durch Hannah verändert sich Marie.Sie wird stark und akzeptiert nun ihre Umwelt.Doch immer wieder stößt sie an ihre Grenzen.Der Schreibstil ist leicht und flüssig und so kommt man mit dem Lesen gut voran.Die Protoganisten werden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir dadurch bildlich gut vorstellen.Viele Szenen werden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mit Marie mitgefühlt und an ihren Ängsten teilgenommen.Durch seine eigene Art und Weise regt uns der Autor auch selbst zum Nachdenken an.Die Spannung bleibt von Anfang bis Ende erhalten und so kommt nie Langeweile auf.Das Cover finde ich auch sehr passend gewählt zum Buchtitel und der Geschichte.Mir hat das Lesen dieses Buches sehr viele Freude bereitet und ich kann es nur empfehlen.

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  • Lesenswert

    scheu
    Marys_Place

    Marys_Place

    09. January 2017 um 17:50

    Ich mag es, wenn Autoren Szenen so schildern, dass ich sie mir wirklich plastisch vorstellen kann. Dies ist bei der Lektüre dieses Buches wirklich sehr oft vorgekommen. Ob es nun der Bahnhofsplatz war, der Tanzschuppen, Hannas kleine Wohnung, die Party bei Hannas Freunden oder der verwunschene Buchladen waren - ich habe selten so schöne Beschreibungen von Orten und Personen gelesen. Die Geschichte ist soweit rund, auch die Sexszenen finde ich akzeptabel (auch wenn es für mich deutlich weniger hätten sein dürfen). Mir gefällt vor allen Dingen, dass es in diesem auch um Obdachlose geht, die sonst keine Lobby haben. Hier bekommen sie Raum und werden in die Geschichte eingebunden. Da ich etwas Erfahrung damit habe, finde ich gerade das sehr gelungen und weder überzeichnet noch untertrieben. Jeder Mensch hat ein Schicksal und einen Lebensweg, hier treffen einige aufeinander und dadurch verändern sich Wege. Maries Entwicklung bis zu ihrer Ankunft kann ich gut nachvollziehen. Dann geht mir alles etwas zu schnell. Sie ist für mich die unrundeste Person von allen, trotzdem mag ich die Figur sehr. Ich persönlich habe mich trotzdem etwas schwer getan mit diesem Buch, aus zwei Gründen. 1. Die Entwicklung von Marie geht mir viel zu schnell. Innerhalb von ein paar Tagen soll sich eine derart manifestierte Verhaltensweise auflösen - dies erscheint mir unrealistisch, aber wenn man das ewig in die Länge gezogen hätte, wäre es wohl langweilig geworden.2. Das Ende ist mir in mancher Hinsicht zu optimistisch, denn für alle noch lebenden Personen (außer Menzer) geht es irgendwie gut aus, und auch ihr Leben ändert sich in kürzester Zeit massiv, als wäre Marie eine Art Katalysator. Nichts desto trotz - ein lesenswertes Buch, welches ich gern weitergebe. Es ist ein modernes Märchen, dessen Ende sehr viel Raum für Fortsetzungen lässt.

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  • Marie u. Hannah.

    scheu
    ClaraOswald

    ClaraOswald

    08. January 2017 um 00:05

    Dieses Buch gewann ich im Rahmen einer Leserunde. Schon der Klappentext und die Leseprobe faszinierten mich und als ich es endlich in den Händen hielt, befürchtete ich, zu viel zu erwarten. Das war aber unbegründet.Der Roman beginnt, als Marie in ein Hotel zieht. Dort möchte sie sich eine Weile vor der Welt verstecken. Ihre Eltern sind verstorben und sie flüchtet vor der Aufgabe, die ihr gestellt wird. Sie braucht Ruhe um alles zu verarbeiten. Denn ihre Eltern haben sie vor allem beschützen wollen und nun ist Marie eine erwachsene Frau, die isoliert und ängstlich ist. Auf einem ihrer Streifzüge durch die Stadt lernt sie Hannah kennen. Hannah ist das Gegenteil von Marie, doch sie passen gut zusammen, denn Hannah gibt Marie Mut.Die beiden gehen eine Beziehung ein, Marie lernt Neues und sich zu öffnen. Sie geht raus und spricht die Menschen, die sie vorher nur beobachtete, an und lernt sie kennen. Doch immer wieder stößt Marie an ihre Grenzen und Hannah vor den Kopf. Zeitweise mutiert der Roman fast zum Krimi. Das macht die Geschichte noch spannender.Es geht hauptsächlich um Marie, ihre Entwicklung, wie sie aus ihrer Traumwelt ausbricht. Nicht alle ihre Handlungen sind unbedingt nachvollziehbar. Die Mehrheit der Protagonisten sind liebe Menschen, die Marie mögen – zu Recht.Die Geschichte ist sehr langsam, dadurch lernt man aber alle Protagonisten kennen und kann sich seine Meinung über sie bilden. Man erfährt stückchenweise über Maries und Hannahs Vergangenheit und kann sie so gut einschätzen. Der Schreibstil von Peter Koop hat mich beeindruckt, der gefiel mir besonders gut. Poetisch, sinnlich, nachdenklich. Man kommt sofort in Maries Welt und bleibt da für eine Weile.Das Cover erinnerte mich an Ballett - Schwanensee. Die Frau ist schön, doch man erkennt sie hinter ihrem Make-Up nicht wirklich. Das passt zum Buch und überhaupt, wir sehen nur die äußere Fassade und können nicht dahinter blicken.Ein ganz wunderbares Buch – eine absolute Leseempfehlung (:Hier ist noch eine Leseprobe zu finden: http://peterkoop.de/#scheu

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  • Ein außergewöhnlich interessanter Roman

    scheu
    jawolf35

    jawolf35

    05. January 2017 um 18:37

    Scheu von Peter Koop ist ein Roman der mich in vielerlei Hinsicht überrascht hat .Eine Geschichte über Selbstfindung ,die zwei Gesichter vieler Geschichten die oft nicht das sind was sie im ersten Augenblick erscheinen ,voller poetischer Momente gepaart mit einer erotischen Liebesgeschichte.Aufmerksam geworden bin ich durch das Cover der jungen Frau dessen halbes Gesicht man sieht und doch irgendwie nicht .Ein Cover welches nicht passender sein könnte und für mich die Botschaft des Buches gut wieder spiegelt ,das Leben,seine Geschichten und die Menschen  hatben zwei Gesichter und nichts scheint oft so wie es auf den ersten Blick scheint .Inhaltsangabe..Marie hat immer versucht die Erwartungen ihrer Eltern zu erfüllen .Nach außen hin angepasst ist sie innerlich immer mehr erstarrt und flüchtet immer mehr in Tagträume.Doch dann trifft sie Hannah und lernt langsam was Liebe und geliebt sein bedeutet.Sie findet neue Freunde und lernt ihre Ängste zu überwinden ...Zum Buch .Mir hat der Schreibstil gut gefallen er ist einfach und flüssig lesbar.Die Geschichte ist einfach besonders ,hier werden mehrere teils heikle Themen in eine mehr als stimmige Geschichte verpackt die den Leser den Einblick in eine andere Welt geben .Eine Welt in der die Sucht nach Dominanz und Gewalt im Vordergrund steht ,eine Welt die die Randgruppen der Gesellschaft wieder spiegelt durch Drogen und Alkoholabhängigkeit und damit dem Verlust seines Gesicherten Lebens mit der Endstation Obdachlosigkeit,aber auch andere Traurige Schicksale und zuletzt Maries Welt in der Geld eine große Rolle spielt aber Liebe und Geborgenheit nicht vorhanden ,einem Mädchen was scheinbar alles hatte und doch nichts .Meine Meinung.Ein gelungenes Buch welches sich sicherlich lohnt zu lesen und das noch einige Zeit nach klingen wird ,da es einfach nachdenklich stimmt in vielerlei Hinsicht

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  • scheu - eine etwas andere Geschichte

    scheu
    somnialee

    somnialee

    04. January 2017 um 17:28

    Inhalt: Seit ihrer frühesten Kindheit hat Marie versucht, die Erwartungen ihrer Eltern zu erfüllen. Nach außen hin angepasst, ist sie dabei innerlich zunehmend erstarrt. Immer wieder flüchtet sie in ihre Tagträume. Als sie Hannah begegnet, kann sie ihr Leben nicht länger aufschieben. Zum ersten Mal liebt sie und wird geliebt. Mutig stellt sie sich ihren Ängsten und macht sich auf die Suche nach neuen Erfahrungen. Dabei gewinnt sie bald erste Freunde, begegnet aber auch ganz unmittelbar Gewalt und Obdachlosigkeit. Sie lernt verschiedene Spielarten des Sex kennen. Immer weiter wagt sie sich voran, aber immer wieder gerät sie bei dem Versuch, Hannahs Nähe zuzulassen, an ihre Grenzen . . . Meine Meinung: Durch das Cover wurde ich sofort auf das Buch aufmerksam. Es reflektiert sehr gut Maries Entwicklung innerhalb der Geschichte wieder – erst ist sie sehr zurückhaltend, hinter einer „Maske“ verborgen und ihre einzige Form der Kommunikation mit anderen Menschen besteht darin, sie zu beobachten, aber schließlich bricht diese Maske auf und Marie wird offener. Alles beginnt in einem kleinen Hotel, von dessen Fenster aus Marie gut den Bahnhof überblicken und beobachten kann. Der Schreibstil ist flüssig, sehr detailreich und recht sachlich gehalten, aber trotzdem gibt es Szenen, wo man als Leser richtig mitfühlen kann. Als Marie und Hannah sich dann auch näher kommen, wird die Sprache sinnlicher und fast poetisch. Allerdings geht mir dieses Näherkommen etwas zu schnell – sie kennen sich gerade mal einen Tag und haben schon Sehnsucht nacheinander. Das fand ich schon etwas hochgegriffen im Anbetracht von Maries Verschlossenheit. Nach und nach erfährt man mehr über Marie – ihre Vergangenheit als Tochter prominenter Eltern, die kaum Nähe zuließen. Durch Hannah, die sie in einem Sexshop kennenlernt, erlebt sie zum ersten Mal, was Liebe ist. Bei einigen intimen Momenten zwischen den Beiden allerdings hat mich Marie mit ihrer Entschlossenheit überrascht. Das hat irgendwie nicht ganz zu der jungen, in Liebesdingen unerfahrenen Frau gepasst, die man bis dahin glaubte kennengelernt zu haben. Auch traf sie manchmal Entscheidungen, die man als Leser nicht ganz verstehen und nachvollziehen konnte, was in diesem Fall aber sehr authentisch ist, weil Marie eben Marie ist – zwar langsam aufbröckelnde Fassade, aber was Gefühle gegenüber anderen Menschen angeht, steht sie total am Anfang. Sie lernt mit der Zeit neue Leute kennen, öffnet sich, gewinnt Freunde. Kümmert sich um die Obdachlosen am Bahnhof. Man wird zum nachdenken angeregt: wie begegnen wir eigentlich obdachlosen Menschen? Nehmen wir sie überhaupt richtig als Individuen wahr? Alles in allem ein sehr schönes und mal etwas anderes Buch, welches vor allem durch die gefühlsmäßige Entwicklung der Protagonistin und der klaren, detailreichen Sprache überzeugt, die die einzelnen Charaktere in Gedanken real werden lässt.

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  • Sie öffnet sich und geht ihren Weg

    scheu
    Schnuck59

    Schnuck59

    03. January 2017 um 15:17

    In dem Roman „scheu“ von Peter Koop stellt sich die innerlich erstarrte Marie ihren Ängsten, macht neue Erfahrungen und öffnet sich. Von ihrem Hotelzimmer aus beobachtet Marie den Bahnhofsvorplatz und die Obdachlosen dort sehr genau. Dies ist zuerst ihre Art mit der Umwelt in Kontakt zu treten. In ihren Tagträumen verknüpft sie ihre vielfältigen Eindrücke und das Gehörte mit ihrer Vergangenheit. Nach Beobachtungen im Nebenzimmer will sie alles über Sexualität, auch im Grenzbereich, in Erfahrung bringen und lernt in einem Sexshop Hannah kennen. Auch bei ihr fällt es ihr nicht immer leicht Nähe zuzulassen und sich zu öffnen. Der Schreibstil des Autors ist flüssig. Er beschreibt Einzelheiten klar und sehr detailliert. Die erotischen Szenen zwischen Marie und Hannah beschreibt er sehr gefühlvoll und sinnlich, fast schon poetisch. Nach und nach erhält man Einblicke in die Vergangenheit und die Gedankenwelt von Marie. Durch ihre Beobachtungen und den Erlebnisse mit den Obdachlosen vom Bahnhofsvorplatz werden deren unterschiedliche Geschichten und Charaktere deutlich. Für mich spielen in diesem Roman Themen wie Nähe zulassen, Freundschaft, Wahrnehmung der anderen Person und den eigenen Weg finden, eine Rolle. Der Schluss hat den Hauch eines Märchens, bei dem es ein gutes Ende gibt.

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  • Lässt einen nicht so schnell wieder los

    scheu
    Blacksally

    Blacksally

    01. January 2017 um 18:45

    Mich hat das Buch durch sein Cover und dem Klappentext total angesprochen, weswegen ich es haben musste.In dieser Geschichte begegnen wir Marie. Als Tochter zweier Prominenter ist sie sehr alleine und abgeschottet aufgewachsen. Als diese jedoch bei einem Unfall sterben ist sie plötzlich auf sich allein gestellt. Als Erbin eines großen Modekonzerns flieht sie in eine Stadt in Deutschland, in der sie niemand kennt und niemand nachfragt. Dort begegnet sie Hannah, und plötzlich lernt sie die schönen Seiten des Lebens kennen. Sie wird geliebt und hat Freunde, die für sie da sind und für die sie auch da sein kann. Ich muss sagen ich habe Marie in ihren Entscheidungen nicht immer verstanden. Sie ist oft von sich selbst verwirrt und weiß nicht was sie will, dann macht sie des öfteren sehr dumme Dinge, die ihr nachher meist leid tuen. Das hat mich auch etwas gestört beim Lesen, ich konnte es manchmal einfach nicht nachvollziehen. Ansonsten mochte ich Marie sehr, sie ist eine tolle Freundin für die anderen Personen im Buch geworden und auch wenn sie Reich ist, lässt sie es überhaupt nicht raushängen.Der Schreibstil der Geschichte hat mich sehr angesprochen. Fast Poetisch könnte man das Buch beschreiben. Es gibt Sexszenen im Buch die sehr sinnlich beschrieben werden, andererseits gibt es Szenen bei denen man total mitfühlen konnte und man völlig vom Buch eingenommen war. Die Mischung aus beidem war sehr gut, weswegen ich das Buch auch sehr gerne gelesen habe.Der Autor:Leider habe ich nichts über den Autor im Internet gefunden.Mein Fazit:Ein interessantes Buch, das einen nicht so schnell wieder loslässt.

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