Peter Kurze

 5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von VW Käfer, Citroën 2CV - Die Ente und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Peter Kurze

Der Bremer Peter Kurze, Jahrgang 1955, studierte Maschinenbau und Betriebswirtschaft. 1980 machte er sich mit einer Firma für Kfz-Ersatzteile und Automobil-Literatur selbstständig. 1987 schrieb Kurze sein erstes Buch, es handelte vom VW-Kübel Typ 181. Ende der 80er Jahre gehörte er zu den Gründern der legendären Motorradfahrer-Zeitschrift "GummikuH".1995 eröffnete Kurze ein Bildarchiv (Themen: Auto, Motorrad, Luftfahrt Bremen), in dem rund 100.000 hochwertige Fotos aus den Jahren 1950 bis 1975 vorhanden sind und das der Medienbranche zur Verfügung steht. Im gleichen Jahr startete er die Buchreihe „Autos aus Bremen“, die die traditionsreiche Unternehmens- und Technikgeschichte der Bremer Kraftfahrzeugindustrie (Borgward, Hanomag, Mercedes) darstellt. Im Delius Klasing Verlag gibt er die Reihe „Bewegten Zeiten“ heraus, die ein erinnerungsträchtiges Wiedersehen mit den Automobilen der 50er und 60er Jahre ist. Durch seine zahlreichen Veröffentlichungen und Forschungen hat er sich als Kenner der Materie ausgewiesen. Kurze ist Beirat im Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte (Focke-Museum).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Peter Kurze

Cover des Buches VW Käfer (ISBN: 9783667118363)

VW Käfer

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Erschienen am 03.04.2020
Cover des Buches Citroën 2CV - Die Ente (ISBN: 9783667118332)

Citroën 2CV - Die Ente

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Erschienen am 03.04.2020
Cover des Buches Austin und Morris Mini (ISBN: 9783667101235)

Austin und Morris Mini

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Erschienen am 13.04.2015
Cover des Buches Wohnwagen der 50er- und 60er-Jahre (ISBN: 9783768837552)

Wohnwagen der 50er- und 60er-Jahre

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Erschienen am 07.04.2014
Cover des Buches Besser fahren, Borgward fahren 1957 (ISBN: 9783927485570)

Besser fahren, Borgward fahren 1957

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Erschienen am 02.09.2016
Cover des Buches Kleinwagen der Fünfzigerjahre (ISBN: 9783768825115)

Kleinwagen der Fünfzigerjahre

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Erschienen am 17.07.2008
Cover des Buches Luxuswagen der Fünfzigerjahre (ISBN: 9783768836890)

Luxuswagen der Fünfzigerjahre

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Erschienen am 16.09.2013
Cover des Buches VW Käfer (ISBN: 9783768814775)

VW Käfer

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Erschienen am 18.09.2003

Neue Rezensionen zu Peter Kurze

Neu
Cover des Buches VW Käfer (ISBN: 9783667118363)W

Rezension zu "VW Käfer" von Peter Kurze

Grad schön war's...
wschvor 10 Monaten

Der Käfer krabbelt noch immer. Und kribbelt noch immer...

Peter Kurze ist es gelungen, in diesem eher Bild- als Textband schöne Fotos des Krabbeltieres in allen möglichen Situationen zusammen zu stellen. Nichts gegen die Texte. Diese sind sehr nett geschrieben. Aber zunächst hängt man sich doch an den auch qualitativ sehr guten Fotos auf.

Der Käfer an Gasolin-Tankstellen (erinnert sich noch jemand an diese Tankstellen?) inklusive eine Gasolin-Tankwartin, der Käfer am Badestrand mitsamt eines Jammerschinken sprich Ziehharmonika spielenden Herrn, zu dessen Musik ein junges Paar tanzt und eine adrett auf dem Kotflügel drapierte Dame eine Mundharmonika spielt... 

Heute unvorstellbar, da grölt eine per iPhone gefütterte Bluetooth-Box.

Der Käfer im Gebirge, in der Innenstadt mit schneebedeckten Strassen. Schnee in der Innenstadt! Das Käfer Cabrio irgendwo in den Weinbergen im Raum Stuttgart, der Käfer mit den 'Augenlidern' über den Frontscheinwerfern. 

Der 1303 S in zitronengelb mit schwarz lackierter Haube. Käfer überall. Auch einmal gemeinsam mit ein paar NSU Prinzen auf dem Schrottplatz. 

Auf den ersten Seiten ein paar historische Aufnahmen des ehemaligen KdF-Wagens und dessen Produktion. Nur auf Seite 107 des Buches scheint etwas danebengegangen zu sein. In der Bildunterschrift ist die Rede vom 21.529.464sten Käfer, das Foto zeigt aber ein Stillleben von Schaltern und VW-Emblemen...

Ansonsten ist der Band ein Augenschmaus. Er lässt bei der entsprechenden Leseraltersklasse Erinnerungen, bei den Jüngeren vielleicht eine gewisse Vorstellung von den Zeiten des Käfer-Daseins wach werden.


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Cover des Buches Citroën 2CV - Die Ente (ISBN: 9783667118332)W

Rezension zu "Citroën 2CV - Die Ente" von Peter Kurze

Der Traum der 68er Generation...
wschvor 10 Monaten

Wahrscheinlich nicht von allen 68ern. Aber eine Ente war schon was super cooles. Manche träumten auch vom 500er Fiat, die ganz Verwegenen vom NSU TT, die Grössenwahnsinnigen vom TTS. Da war die Ente schon eher erreichbar.

Gemütlich, bequem und ohne jede elektronische Ablenkung mit aufgerolltem Dach und hochgeklappten Fenstern durch die Landschaft rollen. Das war einfach schön. Kein SUV, der von hinten angebrettert kam. Das Dach sollte aufgerollt sein, damit der dichte Qualm der Gauloises oder Gitanes schnell abziehen kann. Und die Ente ist einfach gefahren - oder manches Mal auch nicht. Französisches Auto eben, savoir vivre war das Motto.

In dem netten Bild-/Textband wird die Geschichte der Ente wiedergegeben. Von der Vorstellung des 2CVauf dem Genfer Automobilsalon anno 1948, dicht umlagert von Besuchern bis hin zum letzten  Modell, der Ente Hermès mit Volllederausstattung aus dem Jahr 2008. Über diese Cappucinofarbene Lackierung lässt sich sicher streiten, die Innenausstattung mit dem in der gleichen Farbe gehaltenen Leder sicher nicht.

Von aussen sehr viel schöner war das "patriotische Sondermodell" anlässlich der Fussball-WM 1986, ganz chic in bleu-blanc-rouge mit Farbübergängen ineinander übergehend lackiert.

Die Ente in der Wüste, im Flussbett (nicht abgesoffen, sondern fahrend), mit von Laien durchzuführender Demontage der Türen, um diese einer ordentlichen Putzaktion zu unterziehen, die Sahara-Ente mit zwei Motoren und Vierrad-Antrieb, die Ente in bester Schräglage beim Langstreckenrennen 1958 auf dem Hockenheimring usw.

Einige technische Zeichnungen für den daran interessierten Leser gibt's auch dazu.

Der Méhari fehlt leider. Nicht aber die Kasten-Ente, die sich zu einer Art Campingmobil ausbauen liess. Und, soweit man den Kasten ohne Fenster bekam, konnte man sogar noch etwas an der Kfz-Steuer und der Versicherung sparen. Denn dann war die Kasten-Ente als Handwerker-Lieferwagen klassifiziert. 

Auf jeden Fall kann man sich bei Durchblättern, Lesen, Betrachten der Fotos an die donnernden 14 PS, die nach einer immensen werkseitig durchgeführten Tuning-Aktion serienmässig ab 1963 auf 16 PS katapultiert wurde freuen. 

Und in Erinnerungen an die 68er-Jahre schwelgen.

PS: das Buch ist auch gut zum Vererben geeignet. Damit die zukünftigen Generationen sehen, wie die Automobilität nach dem Zweiten Weltkrieg mal begonnen hat... 

Nix Navi, nix Kofferraum voll Subwoofer, weder Bluetooth, HeadUp-Display LED-Scheinwerfern, ABS oder sonst was - nur ENTE. PUR.


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