Mit erzählerischer Leichtigkeit führt Peter Kutzer-Salm durch seine Kindheit und erste Jugendtage in Wien Pötzleinsdorf, jongliert den Leser wohldosiert mit einer Prise Humor, einer Portion Ernsthaftigkeit und ab und an einer Messerspitze voller Spitzbübigkeit durch die Nachkriegsjahre des 2. Weltkrieges, ge- und erlebt zusammen mit Großeltern, Eltern, Freunden, Nachbarn und 'Zwangsmietern' in der alten Kutzervilla.
Eine -wie ich finde- wundervoll gelungene erste Teilbiographie, erzählt teils dramatische Begebenheiten, wie den Besuch der Russen beim Großvater, auf der Suche nach versteckten deutschen Soldaten. Doch es wäre kein Kutzer-Gschichtl, würde nicht auch diese Episode, wie viele andere oft entsprechend gespickt mit einem Quäntchen Ironie, ein gutes Ende finden.
Rezension zu "Kutzer Gschichtln" von Peter Kutzer-salm

