ZIEMLICH UNSPEKTAKULÄR...
Die Fortsetzung des Abenteuers um das Silberne Horn von Arun (s. Band 1): "Ich bin Artimus - der das ewige Leben suchte... und ewigen Schrecken fand."
Noch sind Lea und ihre Freunde nicht hinter das Geheimnis von Artimus gekommen, doch die Hinweise auf den Forscher und seine Experimente häufen sich bei ihrem Streifzug durch das geheimnisvolle Haus. Bei ihren Recherchen stoßen die Gefährten auf einen geheimen Raum, in dem die Tagebücher des längst verstorbenen Alchemisten lagern. Doch mit jeder Seite, die sie lesen, erhöht sich auch der Schrecken, der sich hinter den Worten verbirgt...
Im Mittelpunkt dieser Folge steht der Bericht von Artimus, der von den Freunden in düsterer Atmosphäre vorgelesen wird, immer wieder unterbrochen durch Dialoge der Gefährten. Dieser Bericht aus der Vergangenheit hat nur zu bald Folgen auch für die Gegenwart und beeinflusst so auch Leas Geschichte. Und so wird es gerade am Ende noch einmal ein wenig brenzlig, wie sich das gehört. Hier kommt noch einmal Spannung auf, so dass die Folge dynamisch abgeschlossen wird, nicht jedoch ohne die Weichen für die nächste Episode zu stellen.
Auch in dieser (bereits der 15.) Folge der Dragonbound-Reihe wird das Geschehen passend durch Musik und eine Geräuschkulisse untermalt. Alles in allem fand ich die Fortsetzung jedoch eher unspektakulär. Wie bereits in der Besprechung zur vorherigen Folge erwäht, erinnert die Reihe ein wenig an die Hörspiele um John Sinclair - abstrus, spannend, amüsant und etwas spinnert. Kann man mal hören, muss man aber nicht.
Insgesamt ein nettes Hörerlebnis für zwischendruch, aber für mich wird es wohl keine weiteren Folgen geben.
© Parden
Peter Lerf
Alle Bücher von Peter Lerf
Die Legende von Katarak (Dragonbound 11)
Das silberne Horn von Arun 1 (Dragonbound 14)
Das silberne Horn von Arun 2 (Dragonbound 15)
Drachenfeuer: Dragonbound 1
Verloren im Mikrokosmos (Fraktal 1)
Neue Rezensionen zu Peter Lerf
GANZ UNTERHALTSAM, ABER KEIN MUSS...
Faldarun, der Wanderer, hat seine düsteren Absichten offenbart und verwickelt Lea in ein perfides Spiel um Leben und Tod. Sie soll innerhalb eines Tages einen magischen Gegenstand finden - das Silberne Horn von Arun. Die Suche führt in das von zahlreichen heimtückischen Fallen Haus des Alchimisten Artimus, der vor einiger Zeit auf mysteriöse Weise verschwand. Welches schreckliche Geheimnis wollte der Mann vor der Welt verbergen? Und was für eine Rolle spielt das Silberne Horn dabei? Lea hat nur wenige Stunden Zeit, die richtigen Antworten zu finden, denn wenn sie das Spiel des Wanderers verliert, droht Faldarun damit, ihre Freunde zu töten.
Lea und ihre Freunde erreichen ohne große Mühe das Dorf Arun, wo sie in einer Taverne mit ihrer Suche nach dem Silbernen Horn beginnen sollen. Nach anfänglichem Widerstand erklärt sich der Wirt dann doch bereit, den Gefährten bei der Suche zu helfen. Er führt sie einen langen und gefahrvollen Weg zum unsichtbaren Haus des schon lange verschwundenen Alchimisten Artimus. Dort verlässt der Wirt die Gruppe, die ihre Suche im Haus selbst fortsetzt, wo erneut gefährliche Fallen lauern.
Es ist irgendwie blöd, mit der 14. Folge einer Reihe zu beginnen, da ich annehme, dass es während der vorherigen Folgen ausreichend Gelegenheit gab, die handelnden Personen kennenzulernen. Dennoch kam ich recht schnell in das Geschehen hinein, auch wenn sich mir nicht erschloss, weshalb der Wanderer Lea zu seinen Spielchen zwingt. Das Hörspiel lebt von kleinen, spannenden Effekten, die durch eine passende Geräuschkulisse unterstrichen werden. Kleine Frotzeleien und Flirtereien unter den Gefährten lockern das Geschehen angenehm auf und sorgen für amüsante Szenen.
Da ich bereits wusste, dass es zu diesem Hörspiel einen zweiten Teil gibt, war ich nicht überrascht, als diese Folge nach 68 Minuten mit einem krassen Cliffhanger endete. Glücklicherweise liegt Band zwei hier schon bereit.
Ein wenig erinnert die Reihe an die Hörspiele um John Sinclair - abstrus, spannend, amüsant und etwas spinnert. Kann man mal hören, muss man aber nicht. Doch die Geschichte um das Silberne Horn will ich in jedem Fall noch zu Ende hören. Also: Fortsetzung folgt!
© Parden







