Peter Leuschner Der Mordfall Hinterkaifeck

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Inhaltsangabe zu „Der Mordfall Hinterkaifeck“ von Peter Leuschner

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  • Rezension zu "Der Mordfall Hinterkaifeck" von Peter Leuschner

    Der Mordfall Hinterkaifeck

    Winterzauber

    21. October 2010 um 00:55

    Natürlich ist dieses Buch nur für Leute geeignet, die das Thema - Hinterkaifeck - interessiert. Peter Leuscher war der erste Journalist, der die Originalakten der Verbrechen, die 1922 in der Nacht vom 31. März auf den 1. April begangen wurden, sichten durfte.Er hat daraus ein interessantes, erschreckendes Sittenbild der damaligen Zeit erstellt. Man bekommt ein Gefühl für die Menschen, für ihre Lebensumstände, ihre Probleme. Dass die Täter nie gefaßt wurden, macht die ganze Geschichte noch gruseliger, als sie sowieso schon ist. Ich habe beim Lesen das Gefühl bekommen, dass sicher einige Leute im Dorf mehr wußten, als sie der Polizei erzählt haben. Komischerweise haben die Menschen weitgehend nur Mitleid mit den beiden ermordeten Kindern gehabt, nicht aber mit den Erwachsenen, so war zumindest mein Eindruck. Es kommen in dem Buch sehr viel verschiedene Menschen vor, die verhört wurden, weil sie die Opfer kannten oder aber aus irgendeinem sonstigen Grund ins Visier der Polizei gerieten. Das Buch ist eher dazu geeignet immer mal wieder reinzulesen und nicht ein Buch was man von vorn bis hinten in einem Rutsch durchlesen kann. Besonders bestürzt hat mich, dass fast alle Leute, die befragt / vernommen wurden, gelogen haben, so viele Leute haben sich Geschichten ausgedacht, entweder um andere Menschen zu belasten oder vorübergehend in Gewahrsam zu gelangen, da sie es dort warm hatten und zu essen bekamen. Mit diesen vielen Lügen,wurde die Zeit der Polizei jahrelang verschwendet, die Aussetzung einer Belohnung von 100.000 Mark für die Ergreifung der Täter, hat sicherlich einiges dazu beigetragen, dass die Leute sich gegenseitig bezichtigten. Sehr auffällig zu heute auch die Situation der Auffindung der Leichen, jeder von uns hat sicher schon einmal die Sendung - Autopie oder auch CSI - gesehen und etwas über Spurensicherung am Tatort gehört. 1922 gab es diese Spurensicherung-Teams noch nicht und die Täter hätten ihren Ausweis hinterlassen oder gesehen werden müssen, um erwischt zu werden.

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  • Rezension zu "Der Mordfall Hinterkaifeck" von Peter Leuschner

    Der Mordfall Hinterkaifeck

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. October 2009 um 12:14

    Auf dem Einödhof Hinterkaifeck in Bayern werden im Jahr 1922 sechs Menschen erschlagen, darunter zwei Kinder. Der oder die Täter werden nie gefunden. Dieses Buch befaßt sich ausführlich mit dem Kriminalfall, zählt sämtliche bekannte Fakten dazu auf und versucht zu rekonstruieren, wie es zu dem schrecklichen Verbrechen kommen konnte. Es besteht aus sehr viel Text und wird ergänzt mit zahlreichen s/w Fotos schriftlicher Dokumente, die entfernt mit dem Verbrechen zu tun haben, darunter einige wenige vom Tatort. Als Ergebnis der zweifellos intensiven Recherche des Autors wird bei einzelnen Personen sehr ins Detail gegangen (z.B. bei der Lebensgeschichte des ermittelnden Kriminalbeamten), ohne dem Tatmotiv oder der Identität des Mörders nur einen Schritt näher zu kommen. Es ist nichts weiter bekannt über diesen Fall außer der Ungeheuerlichkeit dessen, was in jener Nacht auf der Einöde geschehen ist. Das allein ist freilich schon genug, um einem bei der Lektüre das Blut in den Adern gefrieren zu lassen. Informativ und gruslig!

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