Peter Lohmann Intelligenzbestien

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Inhaltsangabe zu „Intelligenzbestien“ von Peter Lohmann

Die 17-Jährige Jule raucht, klaut und schneidet sich. Am liebsten hängt sie im Netz rum: dort ist sie mit ihren selbstproduzierten Videos ein kleiner Star. Der gleichaltrige Tobi ist scheu, unglücklich verliebt und redet so wenig wie möglich. Ihre Mütter Sabine und Mona haben sich in den Kopf gesetzt, die Kinder auf ein sündhaft teures Hochbegabteninternat zu schicken. Ein windiger Finanzhai soll das Geld beschaffen. Eine kurze und schnelle Web Story über wilde Partys, verräterische Videos und gehackte Konten.

Klasse Buch, mehr muss man nicht sagen. Die Sprache ist toll - schnell, einfach und konzentriert. Sollte verfilmt werden!

— Tom291
Tom291

Dieses Buch muss man nicht gelesen haben! Es gab überhaupt keine richtige Geschichte!

— Anne11997
Anne11997
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  • Kurz hält besser

    Intelligenzbestien
    Tom291

    Tom291

    17. November 2016 um 18:30

    Ich mag diese dicken Wälzer nicht, mit denen man uns ständig langweilt. Dieses Buch weiß, was es will. Die weibliche Hauptperson ist klar gezeichnet, und die Sprache ist mehr als überzeugend. Das Buch ist sicherlich nicht für jeden geeignet. Aber wer gerne unterwegs ist und böse Mädchen mag, der wird es lieben.

  • Keine richtige Geschichte!

    Intelligenzbestien
    Anne11997

    Anne11997

    08. January 2016 um 14:02

    Cover: Das Cover ist in grau gehalten. Man erkennt auf einem schwarzen Kasten den Titel des Buches. Im Hintergrund erkennt man ein Gebäude. Ich finde das Cover sehr trostlos durch die Farbwahl. Man hätte mehr aus dem Bild machen können.   Meine Meinung: Der Autor hat mich angesprochen ob ich nicht sein Buch lesen würde. Mir hat die Thematik angesprochen und deshalb begann ich zu lesen...   Die Handlung: Zuerst fand ich die Handlung spannend, aber schon nach kurzer Zeit habe ich gemerkt, dass die Handlung nicht so meins ist. Sie hat Abwechslung, trotzdem war sie sehr einseitig. Mir persönlich hat die Geschichte nicht angesprochen. Die Charaktere: Die Charaktere waren mittelmäßig. Jule und Tobi hatten mehr einen Monolog. Zusätzlich gab es zwischen den Mütter keine wirklichen Gespräche. Alles sehr ungenau mit den Charakteren.  Der Stil: Dieser Stil hat mich überhaupt gar nicht angesprochen. Da sehr eintönig und monton war. Es gab kaum Spannung und die Geschichte litt sehr darunter. Der Stil war sehr abgehackt. Man sollte  auf jeden Fall diesen Teil des Buch überarbeiten.      Das Ergebnis: Dieses Buch kann ich keinem so richtig empfehlen, da mir die Handlung und die Charaktere nicht sonderlich angesprochen haben. Zusätzlich war der Stil grausig.

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  • IQ hoch zwei

    Intelligenzbestien
    Halodri

    Halodri

    01. October 2014 um 12:13

    Diese Story rund um Intelligenzwahn und überforderte Muttis ist einfach klasse. Die weibliche Hauptfigur ist so fertig mit der Welt, dass sie einem eigentlich Leid tun müsste. Aber das tut sie nicht. Sie ist tough und hackt sich durch das halbe Internet. Geld taucht auf und verschwindet wieder, und die überdrehte Mutter nervt, was das Zeug hält. Unsere Heldin aber hält bis zum bitteren Ende durch, obwohl die unendlichen Weiten der virtuellen Realitäten drohen, sie mit in die Tiefe zu reißen. Mehr will ich nicht verraten. Spoiler-Gefahr!

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  • So, und jetzt geht mein Anschlussflug

    Intelligenzbestien
    Haenschen

    Haenschen

    30. July 2014 um 11:42

    Ob Jule und Tobi wirklich hochbegabt sind oder sie es doch lieber auf einem Berufskolleg, ´tschuldigung!, versuchen sollten, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber für die Story ist das komplett egal. Jule hackt sich durch das halbe Netz, um Geld zu besorgen, das irgendwie abhanden gekommen ist. Ob der Autor sich mit diesen Dingen wirklich auskennt, ist genauso wurscht wie die vermutete Hochbegabung der Akteure. Eigentlich geht es auch mehr um ihre frustrierten Eltern, natürlich ist auch eine Lehrerin dabei!, die nicht wahrhaben wollen, dass ihre Kids nicht so sind, wie sie es gerne hätten. Ach ja, mich würde interessieren, ob es die beschriebene Selbsthilfegruppe für Eltern hochbegabter Kinder wirklich gibt. Echt krass! Ich hab´s Im Flugzeug auf dem Weg nach Los Angeles gelesen. Sehr gute Unterhaltung. Eigentlich vier Sterne, aber für die schöne Partyszene gebe ich einen extra, womit wir wieder bei fünf wären. Hä, hochbegabt ´is ´was Anderes, immer diese Rechnerei .... Ach ja, eigentlich hatte ich die Selfpublishing-Abteilung von Amazon schon zu den Akten gelegt, weil alle Bücher, die ich bislang bei den Umsonst-Werbeaktionen runtergeladen habe, eher von bescheidener Qualität waren, jetzt mal vorsichtig ausgedrückt. Die Sachen sind sowohl inhaltlich als auch sprachlich oft einfach nur eine Unverschämtheit. Dieses Ding aber hat schon was. So, und jetzt geht mein Anschlussflug.

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  • Kurz und gut

    Intelligenzbestien
    SimSaLa

    SimSaLa

    23. July 2014 um 12:17

    Ein schöner Roman für unterforderte HackerInnen. Ich hab´ ihn auf dem Smartphone in der U-Bahn gelesen und hab´ mich köstlich amüsiert. Und schön kurz ist er auch. Daumen hoch und geliked!

  • Eine echte Bestie

    Intelligenzbestien
    Isabel72

    Isabel72

    07. October 2013 um 09:20

    Eine Story rund um zwei hochbegabte Teenies und ihre "überkandidelten" Mütter. Im Mittelpunkt steht die 17-Jährige Jule. Sie klaut, raucht, schneidet sich und produziert richtig geile Video-Blogs. Kurz und gut: eine echt nervige Intelligenzbestie. Der gleichaltrige Tom schweigt und kriegt nichts geregelt. Ihre Mütter haben sich in den Kopf gesetzt, die beiden auf einem Hochbegabteninternat unterzubringen, das eine ganze Stange Geld kostet. Ein ominöser Finanzhai, der das Geld beschaffen soll, stirbt plötzlich bei einem Autounfall. Es passiert einiges: Geldkoffer liegen auf dem Dachboden rum, virtuelles Geld wandert durch die unendlichen Weiten des WWW und die lesbische Ex-Freundin nervt. Jule macht, was sie will. Hauptsache es gibt immer genug Zigaretten und Schokolade. Am Rande finden sich viele lustige Szenen und Begebenheiten: Beobachtungen im Wartezimmer eines Psychotherapeuten, eine Selbsthilfegruppe für hochbegabte Kinder, das Leben einer Nachrichtensprecherin am Samstagmorgen oder eine wilde Party kurz vor den großen Ferien, die man verfilmen sollte. Intelligenzbestien ist atemlos und verzweifelt wie ein Nirvana-Song, aber ab und an auch voller Hoffnung. Die Hauptperson Jule spukt immer noch in meinem Kopf rum. Ich will nicht sagen, dass sie besonders sympathisch ist. Aber sie ist authentisch und ein echter Computerfreak. Und weibliche Hacker sind ja immer noch eine ziemliche Rarität. Und: ich habe lange kein Buch mehr gelesen, in dem so viel geraucht wurde! Die Sprache ist flüssig, schnell und "rotzfrech". Für einen Roman ist die Geschichte sicherlich etwas zu kurz. Aber im Internetzeitalter, wo alle wenig Zeit haben, sollte man sich davon nicht abschrecken lassen. Offenbar gibt es Intelligenzbestien nur als E-Book im Selbstverlag. Auch weil es sich um ein Debüt handelt, klare fünf Sterne!

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