Peter Lovesey Upon A Dark Night: A Peter Diamond Mystery

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Inhaltsangabe zu „Upon A Dark Night: A Peter Diamond Mystery“ von Peter Lovesey

Peter Diamond, the traditionalist dinosaur of Bath CID, finds the low murder rate in the city a touch frustrating, so he decides to check whether a couple of suicides which his colleague is investigating have been accurately classified. On the outskirts of the city a woman is found unconscious in a hospital car park, but when she recovers she can't remember who she is or how she came to be there. Soon after she is released into the care of the local authority, Diamond has a 'proper' case to get his teeth into when a woman's body is found in the garden of a flat after a somewhat drunken party. None of the other guests knew her and it is not clear whether she slipped, jumped or was pushed, and with no clue as to her identity Diamond has a puzzle to satisfy his quirky talents. In a mystery of stunning complexity, Peter Lovesey amply demonstrates his gifts as the grand master of the contemporary whodunnit.
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    Upon A Dark Night: A Peter Diamond Mystery

    TheRavenking

    Eine junge Frau erwacht aus dem Koma. Wer ist sie, und warum hat man sie in finsterster Nacht bewusstlos auf dem Parkplatz eines Krankenhauses zurückgelassen? Sie kann sich an nichts mehr erinnern, nicht mal an ihren Namen. Dann begegnet sie in einer Obdachlosenunterkunft der Ladendiebin Ada, die sie unter ihre Fittiche nimmt und ihr den Namen Rose verpasst. Gemeinsam versuchen die beiden das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen. Währenddessen findet die Polizei auf einer verlassenen Farm einen Toten. Es scheint ein simpler Fall zu sein. Wie es aussieht hat sich der Mann mit einer Schrotflinte das Leben genommen. Doch langsam schleichen sich Zweifel ein. Die Position der Leiche schließt Fremdeinwirken nicht aus und was hat es mit den rätselhaften Löchern auf sich, die im Garten gebohrt wurden? Bald kommt es zu einem weiteren Todesfall und Superintendent Peter Diamond erkennt nur langsam, dass die Frau ohne Gedächtnis im Mittelpunkt der Geschehnisse steht. Der Schlüssel zum Verbrechen scheint in ihrer Vergangenheit zu liegen. Was macht einen großen Schriftsteller aus? Wahrscheinlich die Fähigkeit über jedes mögliche Thema absolut fesselnd schreiben zu können. Wie es seine Art ist, erzählt Peter Lovesey die Geschichte von Upon A Dark Night aus vielen verschiedenen Blickwinkeln und keine von ihnen ist auch nur annähernd langweilig. Ob es die Gedanken einer unter Amnesie leidenden jungen Frau sind oder die Sorgen eines übergewichtigen Polizisten mittleren Alters, Loveseys Erzählweise fesselt stets, ganz egal, ob er die Alltagssorgen seiner Figuren behandelt oder einen spannenden Mordfall. Sein Detektiv Peter Diamond ist kein herausragender Ermittler im Stile eines Holmes oder Poirot. Auch verfügt er über keine charakteristischen Macken oder Schrullen, die ihn vom Durchschnitt abheben würden. Er kommt als ganz normaler Polizist daher. Doch der auf den ersten Blick etwas grobe und aufbrausende Mann wächst einem schnell ans Herz. Diamond ist Spürnase mit Herz und Seele, wie eine Bulldogge verbeißt er sich in den Fall und lässt nicht locker bis er gelöst ist. Immer wieder unterlaufen ihm Fehler, und es kommt sogar vor, dass er als kompletter Vollidiot dasteht, aber diese Fehlbarkeit macht ihn im Grunde nur noch sympathischer. Die Peter-Diamond-Romane gehören zu den Krimis klassischer Schule. Diamond hat sich mit der modernen Forensik zwar einigermaßen arrangiert und erkennt sie als hilfreich an, doch er verabscheut Computer und macht am liebsten alles auf die altmodische Art. Sein geringes Gespür für Diplomatie bringt ihn dabei immer wieder in Konflikt mit seine Vorgesetzten. Diese Querelen innerhalb des Polizeiapparats nehmen allerdings nur jeweils einen geringen Raum ein. Im Vordergrund steht die spannende Mördersuche. Der Autor versteht, dass es noch Leser gibt, die von ihren Krimis einfach nur gut unterhalten und nicht mit Unmengen von Sozialkritik und ermittlerischem Fachjargon erschlagen werden wollen. Lovesey ist vielleicht der Letzte Mohikaner dieser Gattung, ein unermüdlicher Verfechter kompliziert verschlungener Handlungen, die sich trotz ihrer realistischen Anleihen klar im Fiktiven verorten. Hätte er vor hundert Jahren gelebt, wäre er einer der bekanntesten Detektivautoren seiner Zeit gewesen. Heute fungiert er fast schon unter der Kategorie Geheimtipp. Aber Moden kommen und gehen, und vielleicht wird man ihn irgendwann wiederentdecken: den guten alten Rätselkrimi, den Whodunit klassischer Sorte, der dem Leser das Mitraten ermöglicht, das kunstvolle Kombinieren, das Ent- und Verwerfen verschiedener Theorien. Der sich nicht seines Eskapismus schämen muss, weil er lediglich dem Zweck der Unterhaltung des Lesers dient. Upon A Dark Night ist ein hervorragender Kriminalroman, den ich nur weiterempfehlen kann.

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