Peter Märkert Schweigen ist Tod

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Inhaltsangabe zu „Schweigen ist Tod“ von Peter Märkert

Der Leser wird Zeuge, wie Bewährungshelfer Windich in seinem Büro ermordet wird. Aber wer steckt dahinter? Die Mordkommission erhofft sich Hinweise von Mitarbeitern und Klienten. 'Wir müssen sein Motiv verstehen', meint Hauptkommissar Kramer. Dagegen versucht der Täter jede Spur zu verwischen, die ihn belasten könnte und schreckt dabei auch vor einem weiteren Mord nicht zurück.

realistisch, spannend, starke Figuren, interessantes Thema!

— BettinaLausen

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  • Spannender Ruhrgebietskrimi

    Schweigen ist Tod

    BettinaLausen

    25. November 2014 um 06:51

    Der Bewährungshelfer Windich wird in Bochum ermordet. Für den Leser ist schnell klar, wer der Mörder ist, weil der Autor das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven schildert. Da der Mörder nur bei seinem Spitznamen genannt wird, wird nicht zu viel verraten. Trotzdem bleibt die klassische Frage „Wer ist der Mörder?“ aus und die Spannung ergibt sich aus der Frage: Wird der wahre Mörder gefasst? Außerdem musste ich weiterlesen, weil mich die Figuren gepackt haben. Jeder Figur hat ihre eigenen Probleme, die sie zu bewältigen hat. Der Sprachstil ist flüssig zu lesen, an manchen Stellen jedoch sehr knapp, so dass heikle Situationen in ein paar Zeilen abgehandelt sind. Trotzdem hatte ich großes Lesevergnügen und kann das Buch weiterempfehlen!   Mein Fazit: realistisch, spannend, starke Figuren, interessantes Thema!

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  • Rezension zu "Schweigen ist Tod" von Peter Märkert

    Schweigen ist Tod

    Blog_of_Books

    29. October 2012 um 21:23

    Inhalt: Der Bewährungshelfer Alexander Windich ist bekannt dafür, dass er seinen Klienten nichts durchgehen lässt, doch ist das Grund genug ihn umzubringen? Hat vielleicht jemand Angst gehabt, er könnte wieder ins Gefängnis wandern und hat ihn deswegen ermordet? Fakt ist, der Bewährungshelfer ist tot, liegt erstochen in seinem eigenen Büro. Alle Spuren führen anfangs zu Lucas Briest, doch er scheint weder ein Motiv gehabt zu haben, noch traut man ihm einen Mord zu. War er möglicherweise einfach zur falschen Zeit am falschen Ort? Und was ist mit Jannis Kastas, der kurze Zeit vorher in Windich’s Sprechstunde kam? Ist er der Mörder? Meine Meinung: Ich bin keine typische Krimi-Leserin, denn ich muss in der passenden Stimmung für so ein Buch sein und zusätzlich muss es richtig gut sein. Von meinen letzten beiden Krimi’s bin ich leider eher enttäuscht gewesen. Jetzt wo es draußen allerdings kälter wird und auch früh dunkel, ist für mich die perfekte Zeit gekommen, um mich wieder an diese Thematik zu wagen. “Schweigen ist Tod” hat mir bereits nach den ersten Seiten gefallen. Als Leser taucht man direkt in die Mordhandlung ein, ohne jedoch zu wissen wer der Täter ist. Lediglich eine Person mit dem Spitznamen “Engel” wird genannt. Auch erfährt man nicht sofort das Motiv des Mörders, sondern dieses Rätsel wird nur Stück für Stück aufgedeckt, so dass es lange spannend bleibt. Da das Buch aus der Sicht von mehreren Personen geschrieben ist, erfährt man viele Details wie beispielsweise Empfindungen und Gedanken der einzelnen Protagonisten. Man hat tatsächlich das Gefühl, als wenn man mitten im Geschehen stecken würde. So lernt man selbst Alexander Windich kennen, obwohl dieser bereits nach den ersten Buchseiten tot ist. Außerdem wirkt dieses Buch sehr real, was wohl auch daran liegt, dass der Autor, Peter Märkert selbst Bewährungshelfer war und somit eigene Erfahrungen einbringen konnte. Was mir besonders gefallen hat, waren die unterschiedlichen Verdächtigen. Zur Mitte des Buches hin dachte ich, dass der Mörder nun bald gefasst werden würde, dann wendete sich das Blatt allerdings und neue Hinweise tauchten auf, die die Ermittler in eine völlig andere Richtung lenkten. Doch dies ist keineswegs verwirrend, sondern steigt die Spannung nur umso mehr. Kein Wunder, dass ich das Buch nicht aus den Händen legen konnte und in weniger als 2 Tagen gelesen habe. Neben “Schweigen ist Tod” sind bereits die Romane “Jeder Einzelne” und “Lauter” dieses Autors erschienen. Fazit: Wer zu dieser Jahreszeit auch wieder eine ordentliche Portion Spannung braucht, der macht mit diesem Buch garantiert nichts falsch. Kuschelt euch gemütlich unter eure Decke und kommt dem Mörder schrittweise auf die Spur! Von mir gibt es eine eindeutige Leseempfehlung!

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