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peter_märkert

vor 2 Jahren

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Hab noch nie eine Leserunde gestartet … also, ich spende 12 Belegexemplare und bin sehr gespannt, ob sich jemand meldet. [Textteil von Admin entfernt - Adressen bitte nur im Bewerbungsformular angeben & nicht hier im Beitrag oder per Mail an den Autor]

Es handelt sich um einen Mordfall im Milieu der Bewährungshilfe. Kriminalkommissar Kramer holt sich Unterstützung bei der Bewährungshelferin Marie Marler. Entwickelt sich da eine Liebesgeschichte oder entscheidet er sich für die frühere Lebensgefährtin, die ihm plötzlich wieder Interesse signalisiert?

»Es gibt kein Halten mehr, wenn man einen Berg hinabstürzt, nichts, um sich festzuklammern. Man traut sich nicht mal, den Blickwinkel zu ändern, sondern starrt gebannt in die Tiefe.«

Kristof Driesen wird nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft in der Bochumer Altstadt erschossen. Gibt es einen Zusammenhang mit seinen Überfällen? Oder dem heftigen Streit in der Familie?
Hauptkommissar Kramer erhofft sich Unterstützung bei Marie Marler, die als Bewährungshelferin Kristofs Freunde betreut. Sie erfährt von einem zurückliegenden Missbrauch.

Liebe Grüße
Peter Maerkert


Autor: Peter Märkert
Buch: Unter die Räder gekommen

Patno

vor 2 Jahren

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Na dann mach ich doch einfach den Anfang und hüpfe in den Lostopf. Für spannende Krimiunterhaltung bin ich immer zu haben. Daher bewerbe ich mich um ein Exemplar und würde mich freuen, Teil dieser Leserunde zu werden.

britta70

vor 2 Jahren

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Das klingt sehr spannend für mich als großer Krimifan und Soziologin. Ich bin gespannt, was dahinter steckt.
Sehr gerne wäre ich hier dabei. ☺

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burro

vor 2 Jahren

Missbrauch anzeigen oder dem Kind das Verhör ersparen

Hallo nochmal.
Mir hat das Buch gut gefallen. Hier meine Rezension:

http://www.lovelybooks.de/autor/Peter-M%C3%A4rkert/Unter-die-R%C3%A4der-gekommen-1201817452-w/rezension/1215025037/

https://www.amazon.de/review/RET2N8PJWD4A4/ref=pe_1604851_66412761_cm_rv_eml_rv0_rv

(Für die nächste Leserunde würde ich auch eine andere Unterteilung mit Kapiteln vorschlagen, damit man besser kommentieren kann).

Danke, dass ich mitlesen durfte.

PollyMaundrell

vor 2 Jahren

Ich habe gerade festgestellt, dass ich ganz vergessen habe meine Links zur Rezension zu teilen.
Natürlich habe ich es weitläufig im Internet verteilt :-)
Unter anderem hier:
http://www.lovelybooks.de/autor/Peter-M%C3%A4rkert/Unter-die-R%C3%A4der-gekommen-1201817452-w/rezension/1214730308/

und auf meinem Blog:
http://franzyliestundlebt.blogspot.de/2016/01/rezension-unter-die-rader-gekommen-von.html#more

Julitraum

vor 2 Jahren

Cover und Thema

Das Cover finde ich gut, sehr dunkel - fast schwarz mit einer Gestalt im Hintergrund. Es passt sehr gut zu einem Krimi.

Julitraum

vor 2 Jahren

Zum Verhältnis von Opfer und Tätern
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burro schreibt:
Es gibt gewisse Faktoren, die den Menschen stark machen ->"Resilienz". Trotz der Tatsache, Opfer gewesen zu sein, besteht die Möglichkeit, ein Leben auf dem rechten Weg zu führen. Auch Menschen bzw Opfer, die wenig Resilienz besitzen, müssen andere Menschen nicht auch zu Opfern machen. Wenn man im Besitz eines halbwegs gesunden Geistes ist, weiss man, welche Konsequenzen das eigene Handeln hat. Man kann das Handeln selbst kontrollieren. Man macht niemand automatisch zum Opfer, weil man selbst Opfer war.

Ja, das denke ich auch. Wenn man doch das Leid selbst erfahren hat, schreckt man dann nicht erst recht davor zurück, selbst zum Täter zu werden. Dennoch gibt es sicher genug Grauzonen, man steckt in keinem Menschen drin. Es ist sicher auch immer eine Sache des Umfelds, eine Sache, wie schwer und wie lange ein Missbrauch oder Misshandlungen gedauert haben. Trotzdem bleiben auch Opfer, die zu Tätern wurde, immer auch Opfer und ihre Taten sind sicherlich nicht ganz so schwer zu beurteilen. Es ist und bleibt schwierig.

Julitraum

vor 2 Jahren

Zum Verhältnis von Opfer und Tätern
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Mich hat in diesem Buch sehr der Täter, also der Onkel Wolfgang erschreck. Er schämt sich überhaupt nicht, er denkt noch, so schlimm war es nicht. Sie haben doch nichts gesagt, sie haben sich nicht gewehrt, geschrien... und schließlich war es nicht so schlimm, was er erlebt hat. Schrecklich so eine Rechtfertigung. Bei ihm merkt man sehr, daß er überhaupt kein Unrechtsbewußtsein hat, keine Menschenliebe, keine Empathie. Hauptsache, seine Bedürfnisse sind befriedigt. Alles andere wird mit Geld oder Geschenken geregelt.

Gut, daß Moritz den Mut aufbrachte, sich seiner Lehrerin anzuvertrauen. Fabian war vielleicht in dem Alter schüchterner. Vielleicht suchen sich manche Täter auch schon instinktiv Kinder aus, von denen sie denken, daß sie sich nicht so wehren. Vielleicht machen manchen Tätern auch selbstbewußte Kinder Angst und sie lasse diese in Ruhe.

Julitraum

vor 2 Jahren

Missbrauch anzeigen oder dem Kind das Verhör ersparen
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Patno schreibt:
Mißbrauch anzeigen - ja natürlich, wie soll man sonst den Täter aus dem Verkehr ziehen, nette Worte werden wenig bringen. Das Verhör des Kindes ist sicher schwierig. Doch vielleicht unterschätzen wir auch die Kinder und sie sind froh, wirken befreit, wenn sie sich offenbaren können. Und zunächst steht ja sicher erst einmal ein Gespräch mit einem Therapeuten auf dem Programm, der dann entscheidet, wie man mit dem Kind umgeht. So stelle ich es mir zumindest vor.

Denke ich auch. Wenn man die Täter davonkommen läßt, ist man ja fast mitschulidig, wenn er sich ans nächste Kind heranmacht. Es ist schrecklich schwierig zu berurteilen. Jeder Mensch, jedes Kind ist anders. Gut, daß es Therapeuthen gibt.

Julitraum

vor 2 Jahren

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Hier nun endlich meine Rezensionslinks. Entschudligung, daß ich mich erst so spät melde. Das Buch habe ich dann aber fast in einem Rutsch durchgelesen. Wirklich toll geschrieben, es hat mich sehr berührt und nachdenklich gemacht. Wie leicht verurteilt man jugendliche Straftäter, wenn man doch gar nicht deren bisheriges Leben kennt. Oft beginnt so vieles schon im Elternhaus, nicht nur Missbrauch, auch Vernachlässigung wie bei Timo. Es macht mich immer fertig, wenn ich daovn höre, wie Kinderseelen so verletzt werden. Wie sollen sie damit fertig werden, später ein besseres Leben führen? Es ist manchmal nur ein schmaler Grat auf dem Weg ins Abseits oder abwärts. Schnell können solche Kinder "unter die Räder kommen". Vielen Dank, daß ich mitlesen konnte.

http://www.lovelybooks.de/autor/Peter-M%C3%A4rkert/Unter-die-R%C3%A4der-gekommen-1201817452-w/rezension/1220291351/

http://wasliestdu.de/rezension/sehr-realistischer-und-spannender-krimi-der-beruehrt-und-nachdenklich-stimmt

https://www.amazon.de/review/R2P5P8V7JCXVRS/ref=cm_cr_rdp_perm

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