Peter M. Senge Die notwendige Revolution

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Inhaltsangabe zu „Die notwendige Revolution“ von Peter M. Senge

Klimawandel, Raubbau an natürlichen Ressourcen, wachsende Müllberge, giftige Abfälle – die bestehenden und drohenden Krisen des Industriezeitalters fordern jeden Einzelnen zum Umdenken auf. Wie kann der notwendige radikale Wandel gelingen, der zu einem nachhaltigen Wirtschaften führt? Peter Senge und seine Koautoren liefern in diesem Buch nicht nur eine eindrucksvolle Bestandsaufnahme gegenwärtiger Krisen samt Entstehungsgeschichte. Sie führen auch ein neues Denken vor, das unser soziales und wirtschaftliches System als Teil eines größeren natürlichen Systems begreift. Mehr noch: Anhand zahlreicher Beispiele zeigen sie, dass die notwendige Revolution bereits in vollem Gange ist. Die Autoren – Organisationsberater und Wissenschaftler – berichten von den Erfahrungen erfolgreicher Vorreiter des Wandels, von Einzelpersonen und Organisationen, die mit innovativen Ansätzen und in kooperativen Partnerschaften und Netzwerken bereits an der kreativen Gestaltung einer nachhaltigen Welt arbeiten. Die Beispielgeschichten von Coca-Cola bis zum Chemiekonzern DuPont zeigen, dass nachhaltiges Handeln kein karitatives Unterfangen ist, sondern ein notwendiges Gebot für Unternehmen, die auch in Zukunft erfolgreich und konkurrenzfähig bleiben wollen. Die Beispiele werden ergänzt durch Tools zur Strategieplanung sowie praktische Anleitungen für erfolgreiche Veränderungsinitiativen und den Aufbau von Unternehmensnetzwerken. Aus dieser Kombination entsteht ein unentbehrliches Handbuch für alle, die eine nachhaltige Welt für uns und unsere Nachkommen schaffen wollen.

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  • Rezension zu "Die notwendige Revolution" von Peter M. Senge

    Die notwendige Revolution

    michael_lehmann-pape

    29. November 2011 um 14:37

    Die konstruktive Möglichkeit der Arbeit an einer nachhaltigen Welt Es ist vorhanden. Dieses sich verbreitende „Unbehagen“ an der „industriellen Zivilisation“. Wenn nicht alles täuscht, stehen Zeiten eines Wandels drängend im Raum, die auf ein nachhaltiges Wirtschaften und Leben hinweisen. Deutlich sichtbar an einer „Selbstgefährdung der Industriegesellschaft“. Ein Leben im Spannungsraum zwischen ökologisch deutlich feststellbaren Begrenzungen und dennoch weiterhin globalem Wirtschaftswachstum mit dementsprechendem Hunger an Rohstoffen und Absatzmärkten. So kann im Buch die Überschrift des ersten Kapitels gleichsam als Credo und Grundgedanke des Autors im Raum belassen werden: „Eine Zukunft in Erwartung unserer Entscheidungen“. Dass solche Entscheidungen durchaus vereinbar sind mit einem nachhaltigem Leben, ohne gleich die Menschheit an die Lagerfeuer der Steinzeit zurück zu werfen, dies ist einer der wichtigen Schwerpunkte, die Peter M. Senge anhand vieler praktischer Beispiele schon existierend nachhaltigen Wirtschaftens herausarbeitet. Nach einer durchaus ausreichenden Einführung in das Thema, in der Senge vor allem die Ursachen der konkreten Misere deutlich benennt und konstruktiv darauf hinweist, dass „der Weg, der hinführt, auch wieder herausführt“ (einfach und dennoch wahr und klar begründet vorgelegt im Buch), wendet sich Senge der Grundvoraussetzung zu, auf der die Hoffnung für eine nachhaltige Lebensweise beruhen. Eine Kooperation zwischen Industrie, Organisationen und Individuen, die in gegenseitiger Ergänzung sich jener „80 zu 20“ Herausforderung der Reduktion des Kohlendioxids um 60 bis 80 Prozent zuzuwenden hat, die das Leben auf diesem Planeten überhaupt dauerhaft gewährleisten kann. So wie es Per Carstedt mit Saab in Schweden zusammen gelang, wichtige Schritte mit der Autoindustrie im Rahmen alternativer Energien zu gehen. Oder David Gottfried und Michael Italiano, denen ebenso kooperativ auf ganz anderer Ebene und mit ganz anderen Lösungen als Carstedt und dennoch methodisch durchaus verwandt es gelang, im amerikanischen Bauwesen neue Standards zumindest auf den Weg zu bringen. Diese und noch viele Beispiele mehr im buch zeigen auf, wie durch eine individuelle Idee und eine Kooperation mit einer großen Organisation (oder durch die Schaffung einer solchen), nachhaltiges Wirtschaften sich durchaus auch gesellschaftlich verankern kann. „Zweifeln Sie nie daran, dass ein einzelner Mensch oder eine kleine Gruppe von Mitverschwörern die Welt verändern kann“. Senge legt für diesen Satz theoretische Grundlagen vor, vielfache Praxisbeispiele und zeigt auf, dass, und vor allem, wie es funktionieren könnte, die „Erwartungen der Zukunft“ aus der Gegenwart heraus anzugehen und zu beantworten. Wobei es als sehr gelungen zu bezeichnen ist, dass Senge hier nicht dogmatisch Postulate formuliert, sondern tatsächlich, in Teilen auch durchaus kleinteilig, beständig in die Praxis geht. Beispiele aus der Praxis, die in der zweiten Hälfte des Buches aufgearbeitet und in Thesen gebracht werden. Mit dem klaren Schwerpunkt darauf, dass nur in Kooperation und gemeinsamen, kreativen Gestalten, durch die Einrichtung von „Netzwerken“ und den Mut, an „Prototypen zu lernen“, statt nur direkt mit perfekten und fertigen Antworten anfangen zu wollen konstruktive Lernwege eröffnet, die im Angehen der Probleme jene „Magie“ entfachen können (und werden), die zur Lösung drängender Probleme führt. Immer wieder, dabei bleibt Senge, gibt er auch in seinen theoretischen Betrachtungen eine Vielfalt von Möglichkeiten und Instrumenten mit auf den Weg, die umgehend praktisch erprobt werden könnten. Sinnvoll wäre vielleicht, mit dem letzten Teil des Buches zu Beginnen und sich die Visionen der Zukunft aus Senges Sicht näher anzusehen. Ausgestattet mit dieser „zielweisenden Vision“ kann dann das Buch in Einzelschritten gelesen und mit den zukünftigen Zielen abgeglichen werden. Im vielfachen Chor der Apokalyptiker bietet Senge konstruktive Instrumente und Beobachtungen, die er nicht aus dem luftleeren Raum entnimmt, sondern vielfach praktisch unterlegt. Ein wichtiges Buch für den Weg zu einem nachhaltigen Leben und einer zunehmenden Vernetzung von ökologischen Interessen inmitten einer sich technisch entwickelnden Welt.

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