Peter Martin

 4,1 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Das Friedmann-Haus, BIBELSpürnasen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Peter Martin

Peter Martin ist Universitätsprofessor an der Iowa State University. Seine Forschungstätigkeit beschäftigt sich mit Lebensereignissen, die Art und Weise, wie man diese Ereignisse verarbeitet und welchen Einfluss sie auf das seelische Wohlbefinden haben. Der Autor ist in Bochum aufgewachsen. Beide Eltern waren als Kinder Flüchtlinge aus Ostpreußen und Schlesien - die historischen Ereignisse und die Übersetzung in die Erlebniswelt von Individuen haben ihn tief beeindruckt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Peter Martin

Cover des Buches Das Friedmann-Haus (ISBN: 9783741300349)

Das Friedmann-Haus

 (9)
Erschienen am 01.04.2017
Cover des Buches BIBELSpürnasen (ISBN: 9783765551925)

BIBELSpürnasen

 (3)
Erschienen am 01.08.2015
Cover des Buches Was lebt in Tümpel, Bach und Weiher? (ISBN: 9783440147764)

Was lebt in Tümpel, Bach und Weiher?

 (2)
Erschienen am 08.09.2015
Cover des Buches Schwarze Teufel, edle Mohren (ISBN: 9783930908646)

Schwarze Teufel, edle Mohren

 (1)
Erschienen am 01.01.2001
Cover des Buches Was lebt in Tümpel, Bach und Weiher? (ISBN: 9783440159002)

Was lebt in Tümpel, Bach und Weiher?

 (1)
Erschienen am 13.08.2020
Cover des Buches Die Bibel-Detektive (ISBN: 9783451711473)

Die Bibel-Detektive

 (0)
Erschienen am 12.02.2013
Cover des Buches Marjellchen (ISBN: 9783754944622)

Marjellchen

 (0)
Erschienen am 27.01.2022

Neue Rezensionen zu Peter Martin

Cover des Buches Was lebt in Tümpel, Bach und Weiher? (ISBN: 9783440159002)K

Rezension zu "Was lebt in Tümpel, Bach und Weiher?" von Wolfgang Engelhardt

Fachwissen aus erster Hand
Kristall86vor 2 Jahren

Klappentext:

„Der beliebte Gewässerführer stellt 400 Tier und Pflanzen im Porträt mit detailgetreuen Zeichnungen und Angaben zu eingewanderten Arten vor. Darüber hinaus bietet er einen Überblick über Gewässertypen, -belastung und -analyse sowie Naturschutzbestimmungen und geht auch auf die Auswirkungen des Klimawandels ein. Mit seinen umfassenden, aktuellen Informationen gilt dieser bewährte Naturführer zurecht als das Standardwerk für Limnologen.“


Ja, das ist es, ein Standardwerk für Limnologen. Man merkt sofort ab der ersten Seite, das dieses Buch mehr ist, denn seine sehr intensiven und ausführlichen Texte sind gespickt mit Fachbegriffen und Fachwissen. Man sollte hier definitiv etwas Vorwissen mitbringen, um nicht gleich bei jedem dritten Wort die Suchmaschine oder den Duden benutzen zu müssen. 

An sich ist das Buch äußerst aufschlussreich aufgebaut: Wir beginnen mit den Grundlagen wie ein Gewässer aufgebaut ist, welche Arten es gibt und gehen dann zu deren Bewohner über. Hier werden Pflanzen und Tiere gleichermaßen genauer beleuchtet. Leider fehlen hier die Vögel aber das lässt sich verschmerzen. Was leider nicht zu verschmerzen ist, ist die winzige Schriftgröße. Man muss äußerst sorgfältig und mit Bedacht lesen (am besten mit Lesezeichen) um nicht in der Zeile zu verrutschen. Bei diesem Buch wäre es sinnvoller gewesen, wenn es zwei Nummer größer produziert worden wäre (es hätte es definitiv verdient!) um den Texten mehr Größe zu gönnen. Wer sich aber daran gewöhnt hat, wird sehr schnell feststellen, das er hier ein Lexikon der besten Art für Tümpel, Bach und Weiher gefunden hat. Besser und informativer geht es nicht! 4 von 5 Sterne!

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Cover des Buches Zwischen Charleston und Stechschritt. Schwarze im Nationalismus (ISBN: 9783935549844)P

Rezension zu "Zwischen Charleston und Stechschritt. Schwarze im Nationalismus" von Peter Martin

umfassendes Grundlagenwerk über Rassismus in Deutschland
Papiertiger17vor 2 Jahren

Dieser Ausstellungsband ist ein umfassendes Grundlagenwerk über die Lebenssituation von Afrikanern und Afrodeutschen in der deutschen Gesellschaft in den Jahren von 1900 bis 2000. Anhand verblüffend vieler Einzelschicksale wird die Behandlung dieser Personengruppe durch die deutsche Mehrheitsgesellschaft in mehreren Lebensbereichen thematisiert: in der Politik, dem Leistungssport, der Musik-, Film- und Unterhaltungsindustrie sowie der Arbeiterbewegung und der Wissenschaft. Neben der Epoche des Nationalsozialismus wird ebenso auf die Zeit der Weimarer Republik und in Auszügen auf den Ersten Weltkrieg bzw. das Kaiserreich und die Zeit nach 1945 eingegangen. Es ist erschütternd festzustellen, wie oft schon die stets gleichen Vorurteile und Hetzkampagnen in der Vergangenheit bemüht wurden, wenn sich Teile der „deutschen“ Gesellschaft „plötzlich“ Menschen anderer Hautfarbe gegenüber sehen. Das Buch zeigt auf, welche irrationale Angst und Ablehnung gezielte, menschenverachtende Propaganda im Kollektivgedächtnis eines Volkes auf lange Zeit verankern kann. Mit vielen persönlichen Lebensgeschichten, einer zahlreichen Bebilderung und einer umfangreichen Quellenbasis belegt diese Dokumentation Rassismus, der bis heute andauert.

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Cover des Buches Das Friedmann-Haus (ISBN: 9783732526802)F

Rezension zu "Das Friedmann-Haus" von Peter Martin

Könnte gruseliger sein
ForeverAngelvor 5 Jahren

Jan ist ein Berliner Szenejournalist und Blogger und als er von dem Friedmannhaus erfährt, ist er nicht nur beruflich, sondern auch privat fasziniert. Innerhalb kürzester Zeit sind dort drei Menschen verschwunden: der Hausmeister Carl Kowalski, die Unternehmerin Bianca Meier und die BWL-Studentin Lea Daniels. Sie haben keine Spur hinterlassen, haben sich von jetzt auf gleich quasi in Luft aufgelöst. Sind sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Oder steckt etwas anderes, Übernatürliches dahinter? Genau dem will Jan auf die Spur gehen und zieht in Leas ehemalige Wohnung im Friedmannhaus ein.

"Ihr verschwendet eure Zeit mit euren Hanys, checkt sinnlos Mails und tippt überflüssige Posts in eure Computer. Das normale Leben. Aber bekommt ihr überhaupt noch mit, was um euch herum passiert? Was wisst ihr über die Menschen, mit denen ihr zusammenlebt?"
(Position 105 von 3235)

Die Geschichte wird auf zwei verschiedene Arten erzählt. Da ist einmal der personale Erzähler Jan, den wir bei seiner Arbeit begleiten und durch dessen Recherchen wir mehr über das Friedmannhaus erfahren. Er ist ein recht analytischer und ruhiger Mensch, der emotionale Aspekt bleibt leider ein wenig auf der Strecke. Ich konnte ihn als Leser bei dem beobachten, was er tat, aber nicht mit ihm fühlen und in seine Gefühlswelt eintauchen. Ein bisschen mehr über seine Gedanken erfährt man in der zweiten Erzählart, bei der es sich im Bloggeinträge von Jan handelt. Zudem erfahren wir im Prolog, was mit Carl Kowalski passiert, sodass wir Leser Jan gegenüber einen gewissen Wissensvorsprung haben. Eine gut gelungene Kombination, für meinen Geschmack könnten es sogar noch mehr Bloggeinträge sein.

"Als würde eine unsichtbare Kraft ihn in der Mitte auseinanderreißen! Die Haut begann zu brennen, die Haare auf dem Kopf, Brust und Rücken fühlten sich an wie Nadelns in seinem Fleisch. [...] Licht, auf einmal überall quälend helles Licht. [...] Als er die Lider öffnete, blickte er direkt in einen alles überstrahlenden Stern. Die Hölle? Der Himmel?"
(Position 97-98 von 3235)

Bei seinen Recherchen kommt Jan unvermeidlich in Kontakt mit den anderen Bewohnern des Friedmannhauses. Was haben sie gesehen, was wissen sie, was erzählt man sich über das Haus, was haben sie dort schon erlebt. Allerdings begegnet Jan dort ahuptsächlich ziemlich durchgeknallten Gestalten, was ab einem gewissen Punkt etwas unglaubwürdig wurde. Lebt in diesem Haus wirklich kein normaler Mensch, abgesehen von Jan? Andererseits treffen wir durchaus auch sympathische Figuren in dieser Geschichte, wie den stotternden, Actionfilme liebenden Ivo, oder Jans andere Freunde Nadja und Henning.

Das wirklich Reizvolle an Das Friedmann-Haus war jedoch die ewige Frage, die sich sowohl Jan wie auch ich die ganze Zeit über gestellt haben: sind die drei Verschwunden einem Verbrechen zum Opfer gefallen oder spukt es in dem alten Haus? Haben wir es mit einem Irren oder mit einem Geist zu tun? Ist das Verschwinden der drei Leute rational oder nur übernantürlich erklärbar? Diese ständige Ungewissheit, ob das Knarzen nun einfach Geräusche eines alten Hauses oder doch etwas anderes ist, hat für einen großartigen Nervenkitzel gesorgt. In seinen Blogbeiträgen stellt Jan selbst Theorien auf, die immer gewagter werden, angefangen bei Schwarzen Löcher über eine Verschwörung des Staates bis hin zu Dämonen. Doch was ist wohl wahrscheinlicher und was trifft letztendlich zu?

Das Friedmann-Haus hätte für meine Geschmack noch deutlich gruseliger sein können, aber es hat mich gut unterhalten, und das war mir bei diesem Titel die Hauptsache.

(c) Books and Biscuit

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