Peter Martin Das Friedmann-Haus

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Inhaltsangabe zu „Das Friedmann-Haus“ von Peter Martin

Aus diesem Haus verschwinden Menschen. Plötzlich. Spurlos. Jan, ein junger, erfolgloser Berliner Blogger und Szenejournalist, zieht ins Friedmann-Haus ein. In diesem denkmalgeschützten, aber leicht verwitterten Schmuckstück in Schöneberg haben sich in den letzten Wochen drei Personen scheinbar in Luft aufgelöst: Der Hausmeister, dessen Tageszeitung man aufgeschlagen auf dem Tisch fand. Eine alte Dame, deren Tee noch auf dem Herd kochte. Und eine Studentin, die ihren angeschalteten Laptop zurückließ. Die Polizei konnte keinen Hinweis auf ein Verbrechen finden ... Jan will dem Geheimnis des Friedmann-Hauses auf die Spur kommen und darüber in einem Blog berichten. Aber auch er hat Geheimnisse, und sein Interesse am Friedmann-Haus hat sehr persönliche Gründe. Als die Vermissten wieder auftauchen, nur um fast sofort wieder zu verschwinden, wird die ganze Sache immer unheimlicher - und gefährlicher! Ein temporeicher, atmosphärischer Thriller, in dem es vielleicht nicht für alles eine natürliche Erklärung gibt ...

Als Thriller für Zwischendurch ganz okay.

— KiddoSeven

Ein spannender und temporeicher Mystery-Thriller mit Gruselfaktor, manchmal etwas zu viel des Guten. Dennoch wirklich lesenswert!

— Seehase1977

Alles in allem eine spannende Story, die eben kein klassischer Thriller ist und besonders dadurch punkten konnte.

— Tynes

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  • Könnte gruseliger sein

    Das Friedmann-Haus

    ForeverAngel

    20. July 2017 um 11:29

    Jan ist ein Berliner Szenejournalist und Blogger und als er von dem Friedmannhaus erfährt, ist er nicht nur beruflich, sondern auch privat fasziniert. Innerhalb kürzester Zeit sind dort drei Menschen verschwunden: der Hausmeister Carl Kowalski, die Unternehmerin Bianca Meier und die BWL-Studentin Lea Daniels. Sie haben keine Spur hinterlassen, haben sich von jetzt auf gleich quasi in Luft aufgelöst. Sind sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Oder steckt etwas anderes, Übernatürliches dahinter? Genau dem will Jan auf die Spur gehen und zieht in Leas ehemalige Wohnung im Friedmannhaus ein. "Ihr verschwendet eure Zeit mit euren Hanys, checkt sinnlos Mails und tippt überflüssige Posts in eure Computer. Das normale Leben. Aber bekommt ihr überhaupt noch mit, was um euch herum passiert? Was wisst ihr über die Menschen, mit denen ihr zusammenlebt?" (Position 105 von 3235) Die Geschichte wird auf zwei verschiedene Arten erzählt. Da ist einmal der personale Erzähler Jan, den wir bei seiner Arbeit begleiten und durch dessen Recherchen wir mehr über das Friedmannhaus erfahren. Er ist ein recht analytischer und ruhiger Mensch, der emotionale Aspekt bleibt leider ein wenig auf der Strecke. Ich konnte ihn als Leser bei dem beobachten, was er tat, aber nicht mit ihm fühlen und in seine Gefühlswelt eintauchen. Ein bisschen mehr über seine Gedanken erfährt man in der zweiten Erzählart, bei der es sich im Bloggeinträge von Jan handelt. Zudem erfahren wir im Prolog, was mit Carl Kowalski passiert, sodass wir Leser Jan gegenüber einen gewissen Wissensvorsprung haben. Eine gut gelungene Kombination, für meinen Geschmack könnten es sogar noch mehr Bloggeinträge sein. "Als würde eine unsichtbare Kraft ihn in der Mitte auseinanderreißen! Die Haut begann zu brennen, die Haare auf dem Kopf, Brust und Rücken fühlten sich an wie Nadelns in seinem Fleisch. [...] Licht, auf einmal überall quälend helles Licht. [...] Als er die Lider öffnete, blickte er direkt in einen alles überstrahlenden Stern. Die Hölle? Der Himmel?" (Position 97-98 von 3235) Bei seinen Recherchen kommt Jan unvermeidlich in Kontakt mit den anderen Bewohnern des Friedmannhauses. Was haben sie gesehen, was wissen sie, was erzählt man sich über das Haus, was haben sie dort schon erlebt. Allerdings begegnet Jan dort ahuptsächlich ziemlich durchgeknallten Gestalten, was ab einem gewissen Punkt etwas unglaubwürdig wurde. Lebt in diesem Haus wirklich kein normaler Mensch, abgesehen von Jan? Andererseits treffen wir durchaus auch sympathische Figuren in dieser Geschichte, wie den stotternden, Actionfilme liebenden Ivo, oder Jans andere Freunde Nadja und Henning. Das wirklich Reizvolle an Das Friedmann-Haus war jedoch die ewige Frage, die sich sowohl Jan wie auch ich die ganze Zeit über gestellt haben: sind die drei Verschwunden einem Verbrechen zum Opfer gefallen oder spukt es in dem alten Haus? Haben wir es mit einem Irren oder mit einem Geist zu tun? Ist das Verschwinden der drei Leute rational oder nur übernantürlich erklärbar? Diese ständige Ungewissheit, ob das Knarzen nun einfach Geräusche eines alten Hauses oder doch etwas anderes ist, hat für einen großartigen Nervenkitzel gesorgt. In seinen Blogbeiträgen stellt Jan selbst Theorien auf, die immer gewagter werden, angefangen bei Schwarzen Löcher über eine Verschwörung des Staates bis hin zu Dämonen. Doch was ist wohl wahrscheinlicher und was trifft letztendlich zu? Das Friedmann-Haus hätte für meine Geschmack noch deutlich gruseliger sein können, aber es hat mich gut unterhalten, und das war mir bei diesem Titel die Hauptsache. (c) Books and Biscuit

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  • Das Friedmann-Haus mit kurzem Shining Touch..

    Das Friedmann-Haus

    KiddoSeven

    29. April 2017 um 23:50

    Ihr findet die Rezension auch auf meinem Blog & meinem Goodreads :)Dieses Buch wurde mir freundlicherweise von Netgalley und beTHRILLED (be-ebooks) zur Verfügung gestellt.Das Buch "Das Friedmann-Haus" von Peter Martin spielt in Berlin. Der Protagonist Jan bekommt die Möglichkeit in das Denkmalgeschützte Friedmann Haus einzuziehen, in dem 3 Personen spurlos verschwunden sind, um darüber zu bloggen. Er begibt sich auf die Suche nach Informationen, was sich bei der unkooperativen Nachbarschaft als äußert schwierig herausstellt. Jan gibt nicht auf, liegt das Auflösen der Umstände doch nicht nur im Interesse des Onlineblogs... Ich habe dem Buch gute drei Sterne gegeben. Der Schreibstil war einfach gehalten, so dass man sich ohne Probleme einfinden konnte. Die Atmosphäre hat mich an manchen Stellen etwas an Shining erinnert, mit dem alten Aufzug und den Personen, die so schnell verschwinden, wie sie auftauchen.. hat mir gut gefallen, hätte man allerdings besser gestalten können.Die Story wurde mir gegen Ende etwas zu holprig und ich hätte mir eine genauere Ausführung gewünscht. Kam mir leider nach einem schnell geschriebenem Ende vor.Man hatte an vielen Stellen Fragen, die sich aufgebaut und die Spannung dadurch gesteigert haben, die auch gegen Ende alle geklärt wurden (sehr wichtig :D!).An manchen Stellen war es etwas langweilig und langatmig, im Großen und Ganzen fand ich das Buch aber ganz okay. Für zwischen durch als Thriller durchaus geeignet.

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  • Das Friedmann-Haus

    Das Friedmann-Haus

    Seehase1977

    22. April 2017 um 11:55

    Zum Inhalt:In Berlin-Schöneberg steht das wunderschöne, denkmalgeschützte und leicht heruntergekommene Friedmann-Haus. In den letzten Wochen sind aus diesem Schmuckstück drei Personen verschwunden, die junge Frau Lea, der Hausmeister sowie eine Geschäftsfrau. Es gibt keine Spuren eines Verbrechens, es scheint als wären die Personen mitten aus dem Leben gerissen worden, ja fast so, als hätten sie sich in Luft aufgelöst. Die Polizei hat keine Anzeichen und Hinweise, die auf ein Verbrechen schließen lassen, auch konnten keine Zusammenhänge zwischen den einzelnen Vermissten hergestellt werden, außer der Tatsache, dass alle drei im Friedmann-Haus lebten. Der junge Szenejournalist und Blogger Jan will dem Geheimnis um die verschwundenen Personen auf den Grund gehen und zieht in die Wohnung der vermissten Lea. Schon bald passieren Dinge, die Jan sich nicht erklären kann, unheimlich, übernatürlich und gefährlich…„Das Friedmann-Haus“ von Peter Martin hat mich angesprochen, weil der Klappentext einen etwas anderen Thriller verspricht und genau das habe ich auch bekommen. Zusammen mit dem Blogger und Szenejournalisten Jan zieht der Leser in das düstere Friedmann-Haus ein, um das Geheimnis um die dort verschwundenen Personen zu lüften. Der junge Mann befragt die Bewohner des Hauses, die fast alle äußerst verschlossen und abweisend reagieren und alle irgendwie einen an der Klatsche haben, so scheint es zumindest. Bald geschehen gruselige und nicht erklärbare Dinge in dem alten Haus und mit Jan, die mir durchaus die eine oder andere Gänsehaut über den Rücken gejagt haben. Der Autor hat den Plot in zwei Teile aufgeteilt, zum einen beschreibt er Jans Recherchen und Erlebnisse, zum anderen bekommt der Leser Einblick in die Blogeinträge des jungen Mannes und kann so an seinen Gedanken und Gefühlen teilhaben. Die Aufteilung hat mir gut gefallen, überhaupt hat mich der Thriller von Anfang an gefesselt, denn Peter Martin jagt den Leser förmlich durch das Buch, ständig passiert irgendetwas Neues auf das man sich einlassen muss. Das Ende und die Auflösung war schlüssig und wenn man sich vor Augen hält, dass es sich um keinen gewöhnlichen Thriller handelt, durchaus nachvollziehbar.„Das Friedmann-Haus“ von Peter Martin ist kein gewöhnlicher Thriller, ich würde ihn eher in das Genre Mystery/Horror“ einordnen, denn in diesem Buch geschehen Dinge, die den Leser in andere Dimensionen entführt. Der Autor hat ein spannendes, atmosphärisches und gruseliges Szenario geschaffen und zwar dort, wo der Mensch sich bekanntlich am wohlsten und am sichersten fühlen sollte, in seinem Zuhause. „Das Friedmann-Haus“ hat mich gedanklich noch eine Weile beschäftigt, vor allem dann beim Einschlafen. Auch wenn Peter Martin für meinen Geschmack manchmal etwas zu sehr in die Vollen ging, bekommt er von mir für seinen ungewöhnlichen und spannenden Thriller eine absolute Leseempfehlung.

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  • Mehr Mysterie als Thriller

    Das Friedmann-Haus

    -Anett-

    14. April 2017 um 14:15

    Das Buch ging gleich mal recht spannend und düster los.Wie im Klappentext schon geschrieben, macht sich der Blogger Jan auf ins Friedmann Haus, wo auuf unerklärliche Weise drei Menschen verschwunden sind.Ich selbst wußte nicht so richtig wohin das Buch geht. Ausgewiesen als Thriller, waren meine Ansprüche wahrscheinlich viel zu hoch. Denn meiner Meinung nach war das kein Thriller. Es war irgendwas zwischen Krimi und Mysterie. Aber da ich mich so gar nicht auf Mysterie eingestellt hatte, war mir das lesen ein bisschen fremd. Plötzlich tauchen die Menschen wieder auf, um wieder zu verschwinden, Jan fotografiert Geister, dann die etwas sehr eigenen anderen Bewohner des Hauses...das war ganz schön viel.Es war auf jeden Fall super geschrieben, auch immer wieder zwischendrin die Blogeinträge von Jan, mit einem Schmunzeln hingenommen, waren sehr gut. Am überraschtesten war ich wohl vom Ende, von der Auflösung all dessen und eigentlich wußte ich nicht, ob ich das als so gegeben hinnehmen konnte. Wie gesagt, für mich mehr Mysterie, nicht das, was ich erwartet habe.Wenn ich aber mal das außen vor lasse, was ich erwartet habe und mal ganz unbedarf an das Buch gehe, war es auf jeden Fall spannend geschrieben. Sehr auflockernd durch die anderen Bewohner des Hauses, die irgendwie alle ganz Besonders waren. Ein bisschen viel verrückte Menschen auf einmal, aber das frischte das alles auf und machte es entsprechend spannend, da man immer das Gefühl hatte, sie wissen etwas über die verschwundenen.Mein Fazit zum BuchSpannend und toll geschrieben, wenn auch anders, als erwartet.Von mir diesmal nur 3 Sterne, weil ich einfach aufgrund der Buchbeschreibung und des Themas Thriller etwas ganz anderes erwartet habe.

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  • Gruselpotential...

    Das Friedmann-Haus

    Tynes

    12. April 2017 um 12:40

    Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch, da mich der Klappentext sehr angesprochen hat.Allerdings muss ich sagen - im Nachhinein betrachtet, war es in meinen Augen kein Thriller, zumindest kein klassischer.Ich weiß aber auch nicht so recht, in welchen Bereich ich es eingliedern würde - wahrscheinlich eher Mystery.Für meinen Geschmack war es eher (gutes) Gruseln als Thriller.Erzählt wird durchweg aus der Sicht des Protagonisten Jan, welcher den Geschehnissen im Friedmann-Haus auf den Grund gehen will.Es dauert eine ganze Weile, bis man seine tatsächliche Absicht erfährt.Das tut dem ganzen aber keinen Abbruch - bis dahin passiert auch so mehr als genug.Man lernt die - durchweg verrückten - Nachbarn kennen, das Haus, die ersten gruseligen Momente...Zum Glück war es nicht so extrem, dass ich vor dem Schlafen gehen meine Wohnung durchsucht habe ;)Das Ende war so definitiv nicht absehbar, aber man konnte anhand der Geschehnisse zumindest die Richtung absehen.Die kurzen Kapitel, der angenehme Schreibstil und die nahezu permanent vorhandene Spannung sorgen dafür, dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann.Alles in allem eine spannende Story, die eben kein klassischer Thriller ist und besonders dadurch punkten konnte.* digitales Rezensionsexemplar von NetGalley & Be-eBooks

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