Peter May Moorbruch

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Inhaltsangabe zu „Moorbruch“ von Peter May

Siebzehn Jahre sind vergangen, seit Roddy Mackenzie, Leader der Band Amran, mit seinem Flugzeug verunglückte und verschollen blieb. Ein halbes Leben später ist Fin Macleod, früher Roadie der Band, zurück auf der Hebrideninsel Lewis. Im Auftrag eines Gutsbesitzers bekämpft er Wilderer. Doch der Erste, den Fin zur Strecke bringen soll, ist ausgerechnet sein alter Freund Whistler. Die beiden werden Zeugen eines Moorbruchs, der das Wrack von Roddys Flugzeug zu Tage befördert. Fin erkennt an Whistlers Reaktion sofort, dass etwas nicht stimmt. Dabei ahnt er noch nicht, dass es gar nicht Roddys Leiche ist, die sie gefunden haben ... Ein packender literarischer Krimi aus Schottland.

Eine absolut stimmige (Kriminal-)Geschichte mit authentischen Figuren vor der großartigen Kulisse der Hebriden-Insel Lewis.

— Gulan

Ich bin restlos begeistert!

— Mira20

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  • Atmosphärischer Inselkrimi

    Moorbruch

    sapperlot

    16. June 2017 um 15:45

    Dieser 3. Teil der Lewis Trilogie (Lewis bezeichnet die äusserste Insel der Hebriden nordwestlich von Schottland im Atlantik gelegen) von Peter May ist ein struktureller Mix aus dem 1. und 2. Band. Die beiden ersten Bücher unterscheiden sich in ihrer Ausstrahlung oder Wirkung auf den Leser. "Blackhouse" war mehr ein ruhig erzählter Roman mit kriminalistischen Spannungselementen. "Beim Leben deines Bruders" fand ich einen tadellosen Krimi der in zwei Zeitebenen spielt. Dieser Dritte Band verbindet die Stärken der beiden vorherigen Bücher.Wieder ist Fin Macleod der Protagonist und der rätselhafte Fall dreht sich um eine Zeitspanne in seiner Vergangenheit. Ein Moorbruch bringt ein verschollenes Kleinflugzeug ans Tageslicht und Fin sieht sich mit längst vergangenen aber nicht vergessenen Ereignissen aus seinem Leben konfrontiert. Wieder spielen Stränge in der Gegenwart und Vergangenheit gleichermassen wichtige Komponenten für die Gesamthandlung.Peter May steht in deutschsprachigen Gefilden nicht in der ersten Reihe der Krimiautoren. Eigentlich schade, da er einen sehr gepflegten Schreibstil hat und seine Geschichten ruhig aber atmosphärisch Dicht erzählt. Definitiv kein Buch für Thriller-Leser die kurze aber harte Schnitte und Szenen brauchen die die Nervenfasern triezen. Es bereitet aber dennoch Lesespass, wenn es ein talentierter Autor im Genre der Krimis versteht, die ruhigen Saiten der Gefühlsklaviatur anzuschlagen und trotzdem ein "ich will weiterlesen" Gefühl erzeugen kann. Und bei 336 Seiten ist man als Lesern dennoch ratzfatz am Schluss angelangt. Und Inselkrimis mag ich wegen dem be- und eingegrenzten Raum sowieso. Irgendwo vom tosenden Meerwasser umgeben liegt die Rätsels Lösung begraben. Macht euch auf die Suche nach der Wahrheit!

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  • Vergangenes wird lebendig!

    Moorbruch

    Mira20

    25. February 2017 um 18:14

    Als ich diese Neuerscheinung in meinen Händen hielt, da gab es nur eins: Aufschlagen und Lesen!  Wie die vorangegangen Bücher rund um den ehemaligen Polizisten Fin Macleod handelt ein grosser Teil der Geschichte im Vergangenen. Perfekt verschmelzen die Handlungsstränge ineinander und Stück um Stück löst sich auch der Kriminalfall auf.  Als Fin mit seinem Jugendfreund Whistler von einem Unwetter in der Wildnis überrascht wird, kommt es zu einem Naturphänomen – dem Moorbruch. Dabei entleert sich ein See und gibt ein Flugzeug frei, das vor 17 Jahren spurlos verschwand.  Darin der verschollene Roddy, Fin und Whistlers Freund aus der Jugendzeit. Was aber geschah vor 17 Jahren und weshalb zieht sich Whistler komplett zurück und weigert sich mit Fin über das Vergangene zu sprechen? Als die Obduktion ergibt, dass Roddy ermordet wurde, wird Fin noch neugieriger. Er will um jeden Preis wissen, was damals geschah… Die Rückblenden werden von Fin in der ICH-Form erzählt. Dagegen tritt Finn in der Gegenwart als ER- Erzähler auf. Diese Erzählweise fand ich sehr gelungen. Auch der Wechsel zwischen Erinnern und Nachforschen machen die Handlung sehr abwechslungsreich und spannend. Überhaupt ist das Buch farbig und lebendig erzählt. Naturschauspiele verstärken die Atmosphäre zusätzlich.  Aber das Panorama, das der Autor aus frühere Zeiten entwirft, ist einfach nur grandios. Das Leben des jungen Finn auf den Hebriden wird farbig und wir tauchen mit all unseren Sinnen in eine noch gar nicht so lange vergangene Zeit ein.  Nicht historische Hintergründe stehen dabei im Vordergrund, sondern das Alltägliche. Der Roman erzählt von Jugendfreundschaften und vom sich Verlieben, von Konkurrenz und Eifersucht und schmerzlichen Einsichten einer ersten zerbrochenen Liebe. Auch vom sprachlichen Stil des Autors bin ich begeistert. Der Autor weiss wie man Worte lebendig macht, ihnen Leben einhaucht. Das Buch hat mich stilistisch wie auch inhaltlich vorbehaltslos überzeugt. Alle drei Teile können unabhängig voneinander gelesen werden.  Von mir eine absolute Leseempfehlung!

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