Peter Mayle

 3,8 Sterne bei 263 Bewertungen
Autor von Mein Jahr in der Provence, Hotel Pastis und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Peter Mayle

Ganz untypisch begann Peter Mayle seine Erwerbstätigkeiten als Kellner und Busfahrer und landete erst nachdem er in der Werbebranche gearbeitet hat als Autor. Zunächst schrieb er nur Erziehungs- und Aufklärungsbücher. 1987 zog er in die Provence, baute ein Bauernhaus um und begann über Erlebnisse dort zu berichten. Seine Werke wurden berühmt. Seine Berühmtheit ging sogar soweit, dass er 1997 in die USA, nach Long Island ziehen musste, da er sein Haus beschrieben hatte und dies nun eine Pilgerstätte für Touristen wurde. Seine Sehnsucht nach Südfrankreich war allerdings so groß, dass er nach kurzer Zeit wieder zurück ging. Allerdings verrät er heute niemenaden seine Adresse.

Alle Bücher von Peter Mayle

Cover des Buches Hotel Pastis (ISBN: 9783426633236)

Hotel Pastis

 (40)
Erschienen am 01.03.2006
Cover des Buches Ein guter Jahrgang (ISBN: 9783442461875)

Ein guter Jahrgang

 (25)
Erschienen am 19.06.2006
Cover des Buches Toujours Provence (ISBN: 9783426420034)

Toujours Provence

 (17)
Erschienen am 04.01.2013
Cover des Buches Ein diebisches Vergnügen (ISBN: 9783453417595)

Ein diebisches Vergnügen

 (15)
Erschienen am 11.11.2013
Cover des Buches Cezanne gesucht! (ISBN: 9783442449385)

Cezanne gesucht!

 (13)
Erschienen am 01.03.2001
Cover des Buches Trüffelträume (ISBN: 9783426617434)

Trüffelträume

 (12)
Erschienen am 10.04.2000
Cover des Buches Ein gutes Jahr (ISBN: 9783442464043)

Ein gutes Jahr

 (9)
Erschienen am 30.10.2006
Cover des Buches Der Coup von Marseille (ISBN: 9783453418103)

Der Coup von Marseille

 (10)
Erschienen am 09.02.2015

Neue Rezensionen zu Peter Mayle

Cover des Buches Mein Jahr in der Provence (ISBN: 9783426617441)Eleonoras avatar

Rezension zu "Mein Jahr in der Provence" von Peter Mayle

Leben im wunderschönen Südfrankreich🇲🇫
Eleonoravor 5 Monaten

Peter Mayle hat sich ein Haus gekauft in einer der schönsten Gegenden Frankreichs, der Provence. Und mit dieser freudigen Errungenschaft kommen so einige Hindernisse und Erkenntnisse über seine neue Wahlheimat und deren Bewohner auf ihn zu. So stellt sich der provenzalische Dialekt doch als etwas schwerer verständlich dar als gedacht, der Winter kälter als erwartet, der Umbau der Küche wird zu einem lauten Dauerakt und ein Autokauf komplizierter als geahnt. Dazu kommen Bekannte aus der alten Heimat, die sich pünktlich zur Saison allzu gerne ins Haus einquartieren und es als kostenlose Urlaubsunterkunft ansehen. Auch wenn nicht immer alles auf Anhieb rund läuft und manchmal etwas länger braucht wächst Peter Mayle in seine neue Heimat hinein. Er liebt die Gegend, die Menschen und vorallem auch das gute Essen. Mit Witz, Charme und Bewunderung schildert er in diesem Buch seine Erlebnisse in seinem ersten Jahr in der Provence📖 


Dieses Buch hat zwar bereits ein paar Jährchen auf dem Buckel, genau genommen wurde es bereits 1989 geschrieben, dennoch ist es ein wunderbarer Erlebnisbericht, der einen sofort mitnimmt in die Provence. Es ist kein reiseführerartiges Buch über die Provence und ihre Sehenswürdigkeiten an sich, sondern eine ganz persönliche Beschreibung seiner Erfahrungen in Südfrankreich und deren Bewohner. Die meiste Zeit erzählte er von den Renovierungsarbeiten an seinem alten Haus, wie er und seine Frau wochenlang geradezu auf einer Baustelle wohnten. Und oftmals führte ein kleines Problemchen schon zum nächsten. Jedoch fanden die provenzalischen Handwerker immer eine Lösung und waren stets guten Mutes. Mit ihrer freundlichen Art wuchsen sie den Mayles sogar ans Herz. Genauso wie Faustin, der sich um ihren Wein kümmerte. Immer etwas pessimistisch eingestellt was das Wetter betraf, war er jemand, der den Mayles half sich in ihrer neuen Heimat einzufinden. Nicht zu vergessen auch der raubeinige Nachbar Massot, der mit seinen Hunden und der Flinte immer über den Arm gerne Touristen verscheuchte, die seinem Häuschen zu nahe kamen.
In der Zeit, die die Mayles nicht auf ihrer Dauerbaustelle verbrachten, gingen sie gerne essen. Längere Wege zu guten Restaurants wurden da gerne in Kauf genommen. Ich weiß gar nicht, wie oft sie in diesem Buch essen gingen, es müssen unzählige Male gewesen sein. Man merkte einfach welch wichtige Stellung eine gute Nahrungsaufnahme dort hat. Es wurde erzählt von der Trüffeljagd, der Wildschweinjagd, vom normalem Pilze sammeln, von den verschiedenen Brotsorten, zu welcher Mahlzeit man sie aß und von gutem Olivenöl. Ich fand es durchaus interessant und lehrreich auch wenn ich mit den Mengen selbst eher weniger etwas anfangen konnte. Andere Unternehmungen waren etwas rarer gesät, kamen aber auch vor. Besonders amüsant fand ich dort die Beschreibung des Ziegenrennens.
Die Herzlichkeit der Menschen in der Provence und die Bewunderung Peter Mayles für sie schwang auf jeder Seite mit und gefiel mir sehr.
Jedes Kapitel behandelte einen Monat von seinem Jahr und war mit einer kleinen Zeichnung am Anfang versehen. Es wurden immer wieder einige französische Worte und Sätze eingestreut, was gut passte und mich an mein etwas eingerostetes Französisch erinnerte. Der unterhaltsame Erzählstil brachte mich einige Male zum Schmunzeln und auch Träumen.
Peter Mayle hat noch einige weitere Romane und auch Erfahrungsberichte, die in der Provence spielen, veröffentlicht. Diese habe ich mir auch schon einmal gemerkt.
Empfehlenswert für alle Südfrankreich Liebhaber.

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Cover des Buches Eine korsische Gaunerei (ISBN: 9783453420014)fredhels avatar

Rezension zu "Eine korsische Gaunerei" von Peter Mayle

langweilig
fredhelvor 5 Jahren

Ich habe schon einige sehr, sehr schöne Romane von Peter Mayle gelesen. Ich mag es, die Provence mit seinen Augen zu betrachten. Mir gefallen seine Figuren in den Büchern. Aber "Eine korsische Gaunerei" hat mich schwer enttäuscht. Eine lieblos zusammengeschusterte, dazu völlig unglaubwürdige Handlung wird um einige ausufernde Essensbeschreibungen bereichert, wohl um die Seitenzahl noch etwas zu pushen. Die Hauptpersonen bedienen alle Klischees, allen voran der russische Oligarch, der über Leichen gehen will, nur um ein bestimmtes Haus erwerben zu können. Von Anfang bis Ende kommt keine Spannung auf. Absolut keine Leseempfehlung!

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Cover des Buches Die Diamanten von Nizza (ISBN: 9783896675705)L

Rezension zu "Die Diamanten von Nizza" von Peter Mayle

Luftig leichte Krimi-Unterhaltung
Lesefreund6203vor 6 Jahren

Luftig leichte Krimi-Unterhaltung

Dass da dieser Raub von wertvollen Diamant-Schmuckstücken aus dem privaten Haus an der Promenade in Nizza das Eingreifen von Elena Morales nötig macht, ist für diese zugleich Anlass für eine ganze Reihe von auch privaten Entscheidungen.

Dies soll ihr letzter Auftrag für den Versicherungskonzern sein. Elena spürt, dass es Zeit wird, mit ihrem Geliebten (und Hobby-Detektiv) Sam andere Lebensumstände einzuläuten.

Da trifft es sich gut, dass das Traumhaus der beiden an der Cot d´Azur nach langen, zähen Verhandlungen nun endlich erworben werden kann.

Während Elena somit zum einen sich diesem nahezu perfekten Raub ohne eine Zurücklassung einer verwertbaren Spur zuwendet und dabei tief in die inneren Verhältnisse des Lebens der Familie Castellaci eindringt (inklusive des „Tür und Kellermeisters“ der Familie), reist Sam ebenfalls an und genießt mit Elena zunächst hauptsächlich die (im Buch intensiv ausgeführten) kulinarischen Genüsse der Region.

Beide vertiefen ihre schon vorhandenen Freundschaften (Sam auch in Verbindung mit seiner unstillbaren Neugier in Richtung der Hintergründe der Raubzüge, denn dieser konkrete Raub ist nicht der einzige nach gleichem Muster), genießen die Gestaltung ihres Hauses mit der neuen „Freundin“ Elenas, der Innenarchitektin Coco und nähern sich einander noch einmal weiter an.

In dieser, von Mayle bunt geschilderten, Gemengelage lässt der Autor in Nebenfäden der Erzählung in aller Ruhe den nächsten Raub schon vorbereitend im Raume schwingen, vertieft den Einblick in die Welt der vor allem Reichen und deren familiärer Verhältnisse hinter den äußeren Fassaden und, nicht zuletzt, führt den Leser ebenso in die Landschaft, die Atmosphäre, die kulinarischen Köstlichkeiten der Region wieder einmal intensiv ein.

Seine Schilderung eines Marktbesuches mit detaillierten Erläuterungen von Besonderheiten und Qualitäten mancher Produkte aus der Region, die Wandlung Sams hin zum „liebenden Hobbykoch“, die brodelnden Verhältnisse in Marseille, all dies ergibt, mit leichter Hand erzählt, einen plastischen, bildlichen Rahmen für den Kriminalfall (der allerdings ein um das andere Mal ob der breiten Nebenerzählungen fast in Vergessenheit geraten könnte).

Dass letztlich auch diese Aufklärung am Ende ein stückweit zu glatt verläuft, dass trotz aller Hintergründe, die Mayle schildert, manche der Personen eher stereotyp gezeichnet sind (bis in die klassisch-sommerliche Kleidung auch mancher Männer hinein), wie einfach Sam an polizeilich vertrauliche Informationen gelangt, das, natürlich, Sam und Elena je als Mann und Frau hoch attraktiv im Raume stehen, all das lässt das Geschehen allerdings ein stückweit zu einfach letztlich auch für den Leser verlaufen.

Dennoch gelingt Mayle auch in diesem neuen Fall von Elena Morales und Sam Levitt mit leichter Hand einen anregenden und unterhaltsamen Mittelmeerkrimi vorzulegen, der vor allem eines in sich trägt: Viel mediterrane Atmosphäre. Und eine doch überraschende Wendung in der Aufklärung der Raube, bei der so mancher, lange Zeit verdächtig geschildeter, Protagonist unverhofft aus dem Schneider ist.

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Zusätzliche Informationen

Peter Mayle wurde am 14. Juni 1939 in Brighton (Vereinigtes Königreich) geboren.

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