Peter Mayle

 3.8 Sterne bei 238 Bewertungen
Autor von Mein Jahr in der Provence, Hotel Pastis und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Peter Mayle

Ganz untypisch begann Peter Mayle seine Erwerbstätigkeiten als Kellner und Busfahrer und landete erst nachdem er in der Werbebranche gearbeitet hat als Autor. Zunächst schrieb er nur Erziehungs- und Aufklärungsbücher. 1987 zog er in die Provence, baute ein Bauernhaus um und begann über Erlebnisse dort zu berichten. Seine Werke wurden berühmt. Seine Berühmtheit ging sogar soweit, dass er 1997 in die USA, nach Long Island ziehen musste, da er sein Haus beschrieben hatte und dies nun eine Pilgerstätte für Touristen wurde. Seine Sehnsucht nach Südfrankreich war allerdings so groß, dass er nach kurzer Zeit wieder zurück ging. Allerdings verrät er heute niemenaden seine Adresse.

Alle Bücher von Peter Mayle

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Hotel Pastis

Hotel Pastis

 (38)
Erschienen am 01.03.2006
Ein guter Jahrgang

Ein guter Jahrgang

 (22)
Erschienen am 19.06.2006
Ein diebisches Vergnügen

Ein diebisches Vergnügen

 (13)
Erschienen am 11.11.2013
Trüffelträume

Trüffelträume

 (12)
Erschienen am 10.04.2000
Cezanne gesucht!

Cezanne gesucht!

 (12)
Erschienen am 01.03.2001
Ein gutes Jahr

Ein gutes Jahr

 (8)
Erschienen am 30.10.2006
Der Coup von Marseille

Der Coup von Marseille

 (7)
Erschienen am 16.09.2013
Vive la fête!

Vive la fête!

 (5)
Erschienen am 23.07.2007

Neue Rezensionen zu Peter Mayle

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fredhels avatar

Rezension zu "Eine korsische Gaunerei" von Peter Mayle

langweilig
fredhelvor einem Jahr

Ich habe schon einige sehr, sehr schöne Romane von Peter Mayle gelesen. Ich mag es, die Provence mit seinen Augen zu betrachten. Mir gefallen seine Figuren in den Büchern. Aber "Eine korsische Gaunerei" hat mich schwer enttäuscht. Eine lieblos zusammengeschusterte, dazu völlig unglaubwürdige Handlung wird um einige ausufernde Essensbeschreibungen bereichert, wohl um die Seitenzahl noch etwas zu pushen. Die Hauptpersonen bedienen alle Klischees, allen voran der russische Oligarch, der über Leichen gehen will, nur um ein bestimmtes Haus erwerben zu können. Von Anfang bis Ende kommt keine Spannung auf. Absolut keine Leseempfehlung!

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M

Rezension zu "Die Diamanten von Nizza" von Peter Mayle

Luftig leichte Krimi-Unterhaltung
michael_lehmann-papevor 2 Jahren

Luftig leichte Krimi-Unterhaltung

Dass da dieser Raub von wertvollen Diamant-Schmuckstücken aus dem privaten Haus an der Promenade in Nizza das Eingreifen von Elena Morales nötig macht, ist für diese zugleich Anlass für eine ganze Reihe von auch privaten Entscheidungen.

Dies soll ihr letzter Auftrag für den Versicherungskonzern sein. Elena spürt, dass es Zeit wird, mit ihrem Geliebten (und Hobby-Detektiv) Sam andere Lebensumstände einzuläuten.

Da trifft es sich gut, dass das Traumhaus der beiden an der Cot d´Azur nach langen, zähen Verhandlungen nun endlich erworben werden kann.

Während Elena somit zum einen sich diesem nahezu perfekten Raub ohne eine Zurücklassung einer verwertbaren Spur zuwendet und dabei tief in die inneren Verhältnisse des Lebens der Familie Castellaci eindringt (inklusive des „Tür und Kellermeisters“ der Familie), reist Sam ebenfalls an und genießt mit Elena zunächst hauptsächlich die (im Buch intensiv ausgeführten) kulinarischen Genüsse der Region.

Beide vertiefen ihre schon vorhandenen Freundschaften (Sam auch in Verbindung mit seiner unstillbaren Neugier in Richtung der Hintergründe der Raubzüge, denn dieser konkrete Raub ist nicht der einzige nach gleichem Muster), genießen die Gestaltung ihres Hauses mit der neuen „Freundin“ Elenas, der Innenarchitektin Coco und nähern sich einander noch einmal weiter an.

In dieser, von Mayle bunt geschilderten, Gemengelage lässt der Autor in Nebenfäden der Erzählung in aller Ruhe den nächsten Raub schon vorbereitend im Raume schwingen, vertieft den Einblick in die Welt der vor allem Reichen und deren familiärer Verhältnisse hinter den äußeren Fassaden und, nicht zuletzt, führt den Leser ebenso in die Landschaft, die Atmosphäre, die kulinarischen Köstlichkeiten der Region wieder einmal intensiv ein.

Seine Schilderung eines Marktbesuches mit detaillierten Erläuterungen von Besonderheiten und Qualitäten mancher Produkte aus der Region, die Wandlung Sams hin zum „liebenden Hobbykoch“, die brodelnden Verhältnisse in Marseille, all dies ergibt, mit leichter Hand erzählt, einen plastischen, bildlichen Rahmen für den Kriminalfall (der allerdings ein um das andere Mal ob der breiten Nebenerzählungen fast in Vergessenheit geraten könnte).

Dass letztlich auch diese Aufklärung am Ende ein stückweit zu glatt verläuft, dass trotz aller Hintergründe, die Mayle schildert, manche der Personen eher stereotyp gezeichnet sind (bis in die klassisch-sommerliche Kleidung auch mancher Männer hinein), wie einfach Sam an polizeilich vertrauliche Informationen gelangt, das, natürlich, Sam und Elena je als Mann und Frau hoch attraktiv im Raume stehen, all das lässt das Geschehen allerdings ein stückweit zu einfach letztlich auch für den Leser verlaufen.

Dennoch gelingt Mayle auch in diesem neuen Fall von Elena Morales und Sam Levitt mit leichter Hand einen anregenden und unterhaltsamen Mittelmeerkrimi vorzulegen, der vor allem eines in sich trägt: Viel mediterrane Atmosphäre. Und eine doch überraschende Wendung in der Aufklärung der Raube, bei der so mancher, lange Zeit verdächtig geschildeter, Protagonist unverhofft aus dem Schneider ist.

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sommerleses avatar

Rezension zu "Ein diebisches Vergnügen" von Peter Mayle

Weindieben auf der Spur
sommerlesevor 3 Jahren

"*Peter Mayle*" liebt Frankreich und das wird in seinen Romanen deutlich. "*Ein diebisches Vergnügen*" erschien 2010 und wird im "*Heyne Verlag*" aufgelegt.

Ein reicher Amerikaner sammelt seit Jahren Spitzenweine, leider macht er den großen Fehler, in einer Fachzeitschrift einen hofierenden Artikel über sich lesen zu wollen. Raffinierte Diebe stehlen daraufhin mehrere Hundert Flaschen seltenster französischer Weine im Wert von drei Millionen Dollar aus seinem Weinkeller. Da die Versicherung natürlich versucht, die Schadenssummer nicht begleichen zu müssen, wird ein Ermittler eingeschaltet. Der unkonventionelle Sam Levitt, früherer Liebhaber der Versicherungsagentin Elena, kennt sich mit Weinen aus und übernimmt den Fall. Die Spur der Weine führt ihn nach Marseille.
 
Dieses Buch ist ein Genußbuch mit krimineller Note, für Weinkenner französischer Spitzenweine allerdings ein echter Leckerbissen. Mir schmecken Winzerweine und Tropfen aus dem Supermarkt, daher haben die Namen der berühmten Weine auch nur einen frankophilen Charme hinterlassen.
Die Dekadenz der Superreichen, Sammler und "Folie des grandeurs" sind nicht meine Welt. Wer vor lauter Reichtum eine Art Großmannssucht ausleben muss, die durch exzentrische Vorlieben und überkandidelten Ideen geleitet wird, ist mir echt suspekt.

Doch die Ermittler, Journalist Philippe, Sophie und Sam, sind nicht ganz so abgehoben. Die Charaktere sind etwas farblos, sie kommen mir nicht nahe. Auch sie leben einen gewissen Lebensstil: Austern, Kaviar und Champagner! Man gönnt sich ja sonst nichts!
 
Der Roman liest sich leicht, eine richtige Poollektüre, die Spannung hält sich in Grenzen. Eher unterhalten die stimmungsvoll gezeichneten Bilder der südfranzösischen Lebensart und kulturellen Örtlichkeiten von Marseille und Umgebung.
Interessant ist die Art, wie Sam Levitt seine Informationen erhält und welche Kanäle er für welche Arbeitsaufträge bemüht.
 
Ein angenehm zu lesender Roman mit Kriminalfall, der französische Spitzen-Weine hofiert und gut zu einem Frankreichurlaub passt!
Als Urlaubslektüre gerade richtig, vielleicht noch ein Glas Wein dazu!

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Zusätzliche Informationen

Peter Mayle wurde am 14. Juni 1939 in Brighton (Vereinigtes Königreich) geboren.

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