Peter Mayle Ein diebisches Vergnügen

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Inhaltsangabe zu „Ein diebisches Vergnügen“ von Peter Mayle

Raffinierte Diebe entwenden Bordeauxweine im Wert von über zwei Millionen Dollar aus dem Keller eines Erfolgsanwaltes in L.A. Die Versicherungsgesellschaft will den Schaden nicht begleichen, bevor das Verbrechen aufgeklärt wird. Sam Levitt, ein frankophiler Ex-Jurist, der zwischenzeitlich selbst auf der schiefen Bahn war, sucht die Täter in Frankreich. Die Spur führt zu einem eben so sympathischen wie selbstherrlichen Industriellen aus Marseille.

Angenehm zu lesender Roman mit Kriminalfall, der französische Spitzen-Weine hofiert und gut zu einem Frankreichurlaub passt!

— sommerlese
sommerlese

Ganz nett, wenn man nichts Anderes zu lesen hat, aber Geld und Zeit sind in einem Weinführer oder einem guten Tropfen besser angelegt.

— JuliaB
JuliaB

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    Ein diebisches Vergnügen
    sommerlese

    sommerlese

    04. May 2016 um 18:27

    "*Peter Mayle*" liebt Frankreich und das wird in seinen Romanen deutlich. "*Ein diebisches Vergnügen*" erschien 2010 und wird im "*Heyne Verlag*" aufgelegt. Ein reicher Amerikaner sammelt seit Jahren Spitzenweine, leider macht er den großen Fehler, in einer Fachzeitschrift einen hofierenden Artikel über sich lesen zu wollen. Raffinierte Diebe stehlen daraufhin mehrere Hundert Flaschen seltenster französischer Weine im Wert von drei Millionen Dollar aus seinem Weinkeller. Da die Versicherung natürlich versucht, die Schadenssummer nicht begleichen zu müssen, wird ein Ermittler eingeschaltet. Der unkonventionelle Sam Levitt, früherer Liebhaber der Versicherungsagentin Elena, kennt sich mit Weinen aus und übernimmt den Fall. Die Spur der Weine führt ihn nach Marseille. Dieses Buch ist ein Genußbuch mit krimineller Note, für Weinkenner französischer Spitzenweine allerdings ein echter Leckerbissen. Mir schmecken Winzerweine und Tropfen aus dem Supermarkt, daher haben die Namen der berühmten Weine auch nur einen frankophilen Charme hinterlassen. Die Dekadenz der Superreichen, Sammler und "Folie des grandeurs" sind nicht meine Welt. Wer vor lauter Reichtum eine Art Großmannssucht ausleben muss, die durch exzentrische Vorlieben und überkandidelten Ideen geleitet wird, ist mir echt suspekt. Doch die Ermittler, Journalist Philippe, Sophie und Sam, sind nicht ganz so abgehoben. Die Charaktere sind etwas farblos, sie kommen mir nicht nahe. Auch sie leben einen gewissen Lebensstil: Austern, Kaviar und Champagner! Man gönnt sich ja sonst nichts! Der Roman liest sich leicht, eine richtige Poollektüre, die Spannung hält sich in Grenzen. Eher unterhalten die stimmungsvoll gezeichneten Bilder der südfranzösischen Lebensart und kulturellen Örtlichkeiten von Marseille und Umgebung. Interessant ist die Art, wie Sam Levitt seine Informationen erhält und welche Kanäle er für welche Arbeitsaufträge bemüht. Ein angenehm zu lesender Roman mit Kriminalfall, der französische Spitzen-Weine hofiert und gut zu einem Frankreichurlaub passt! Als Urlaubslektüre gerade richtig, vielleicht noch ein Glas Wein dazu!

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  • Ganz nett, aber für Peter Mayle enttäuschend

    Ein diebisches Vergnügen
    JuliaB

    JuliaB

    09. May 2014 um 11:31

    Ein Diebstahl der besonderen Art: Als Sanitäter getarnte Diebe plündern den Weinkeller eines reichen Amerikaners aus und verschwinden mit 600 Flaschen Spitzenweine im Wert von etwa drei Millionen Dollar in ihrem Krankenwagen. Die Aufklärung des dreisten Diebstahls kommt nur schleppend voran, also heuert die Versicherungsagentin Elena Morales ihren Ex-Geliebten Sam Levitt an, um den Fall zu klären, denn im Gegensatz zur örtlichen Polizei versteht dieser einiges von guten Tropfen und schreckt auch vor unkonventionellen Methoden nicht zurück. Da es die Diebe nur auf französische Weine abgesehen hatten, beginnt Sam seine Ermittlungen in Paris, von wo aus ihn die Spur bald in den sonnigen Süden Frankreichs führt... Eigentlich mag ich die Bücher von Peter Mayle sehr gerne, aber dieser Roman konnte mich nicht wirklich begeistern. Klar, der Mann schreibt nett und ansprechend, und wer gutes Essen und vor allem gute Tropfen mag und sich von entsprechender Fachsimpelei nicht abschrecken lässt, wird dem Buch unterhaltsame Seiten abgewinnen können. Ansonsten sollte man aber die Finger davon lassen, denn im Gegensatz zu den ausführlich beschriebenen Weinen fehlt es den Protagonisten an Substanz und Tiefe, sie sind fast durchgängig relativ oberflächlich und schwarz-weiß gezeichnet. Die Geschichte (Krimi kann man das mit gutem Gewissen eigentlich nicht nennen) ist sehr einfach gestrickt und entsprechend vorhersehbar, Spannung kommt da selten auf. Sorry, Peter Mayle, das könnten Sie definitiv besser!

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  • Rezension zu "Ein diebisches Vergnügen" von Peter Mayle

    Ein diebisches Vergnügen
    Totti2

    Totti2

    25. April 2011 um 14:55

    Peter Mayle strickt mit seinem andersartigen "Kriminalfall" eine Geschichte, die er mit viel kulinarischer Poesie, sowie dem gesunden Schuss Humor schmückt. Seine Liebe zu Frankreich spiegelt sich auch in dem Buch wieder. Jedoch ist das Buch meiner Meinung nach nur etwas für Leser, die auch Interessen für Kulinarische Genüsse hegen und ein Quäntchen an Wissen über das Thema Wein besitzen. Ansonsten kann dieser nämlich nichts mit den Namen des Diebesgutes in diesem Werk anfangen. Wer einen spannenden Krimi mit einer komplexen Mord- und Ermittlungsserie erwartet, der wird leider enttäuscht. Trotzdem muss ich sagenm, dass ich dieses Buch wirklich gerne gelesen habe. Der Humor, teils auch erst bei nochmaligem Lesen zu erkennen, ist wirklich genial. Außerdem muss ich eingestehen, dass ich ab und an auch aus Versehen mal ein Gläschen so nebenbei trinken musste...

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  • Rezension zu "Ein diebisches Vergnügen" von Peter Mayle

    Ein diebisches Vergnügen
    Birkhenne

    Birkhenne

    Ein leicht zu lesendes, unterhaltsames Genußbuch, bei dem ein Glas Wein getrunken werden darf oder unbedingt bereit stehen sollte. Wer jetzt einen Krimi erwartet, bei dem wird sich ein schaler Nachgeschmack breit machen, dagegen für den Weinliebhaber ist es das non plus ultra. Eine Geschichte mit ausgeprägter Struktur, um sich zu einem Cresendo aus Rafinesse, Buket,und Tiefe des Lesergeschmacks zu steigern, kombiniert mit Eleganz, übergreifendem Charakter und Rasse, die sich hervorragend beim Leser entfaltet, um in einem lustvollen Höhepunkt zu enden. Der Skala der höheren Weinpoesie sind hier keine Grenzen gesetzt. Mille mercis an Peter Mayle

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  • Rezension zu "Ein diebisches Vergnügen" von Peter Mayle

    Ein diebisches Vergnügen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. July 2010 um 20:10

    Peter Mayle gelingt es in "Ein diebisches Vergnügen", glaubwürdige und interessante Charaktere zu erschaffen, sowohl sympathische als auch unsympathische. In diesem Krimi geht es bemerkenswerterweise mal nicht um einen Mord, obwohl ich in einem Roman daran nichts auszusetzen habe, sondern um den Diebstahl einer teuren Weinsammlung. Genau diese Thematik liegt mir und ist in "Ein diebisches Vergnügen" tatsächlich vergnüglich aufbereitet. Stilistisch durchaus solide und angenehm verpackt würde einem wirklich guten Buch nun nichts mehr im Wege stehen, doch leider bleibt die Handlung hinter allen genannten Vorzügen etwas zurück, ist der Kriminalfall doch etwas zu simpel gestrickt. So haben zwar Freunde eines guten Tropfens und französischem Essens ihre Freude an diesem Roman, andere Krimifans jedoch dürfte er etwas fade bekommen.

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