Peter Mayle Eine korsische Gaunerei

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Inhaltsangabe zu „Eine korsische Gaunerei“ von Peter Mayle

Ein Oligarch namens Oleg Vronsky ist in der Bucht von Marseille mit seiner Luxusjacht vor Anker gegangen und observiert das Palais von Reboul. Immer dreister werden seine Versuche, den Franzosen zum Verkauf des historischen Gebäudes zu bewegen, er schaltet sogar die korsische Mafia ein. Doch Rebouls Freund, der Anwalt Sam Levitt, heckt einen Gegenplan aus, der es in sich hat … Farbig und charmant entführt Peter Mayle uns in ein Marseille und ein Korsika zum Erschrecken und zum Verlieben.

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  • Eine korsische Gaunerei von Peter Mayle

    Eine korsische Gaunerei

    Helli

    15. December 2015 um 00:28

    Eine korsische Gaunerei von Peter Mayle Buch:     Die Russen kommen! Doch haben sie eine Chance gegen Peter Mayles Charme?   In seinem luxuriösen Palais auf einem Hügel über der Bucht von Marseille wartet Francis Reboul auf Sam Levitt. Als der Rechtsanwalt mit dem ausgeprägten detektivischen Spürsinn und dem Hang zu unkonventionellen Ermittlungen zusammen mit seiner Freundin Elena Morales aus Kalifornien endlich eintrifft, wartet Arbeit auf ihn. Denn ein Oligarch namens Oleg Vronsky ist in der Bucht mit seiner Luxusjacht vor Anker gegangen und observiert das Palais von Reboul. Immer dreister werden seine Versuche, den Franzosen zum Verkauf des historischen Gebäudes zu bewegen: Er schaltet sogar die korsische Mafia ein. Offenbar würde er auch vor einem Auftragsmord nicht zurückschrecken. Doch Sam Levitt heckt einen Gegenplan aus, der es in sich hat ... Farbig und charmant beschwört Peter Mayle den Zauber der mediterranen Welt und entführt uns in ein Marseille und ein Korsika zum Erschrecken und zum Verlieben.   Autor:     Peter Mayle wurde 1939 in Brighton/England geboren. Er war Kellner, Busfahrer und erfolgreicher Werbetexter, bevor er 1975 in die Provence zog und Schriftsteller wurde. Seine Bücher "Mein Jahr in der Provence" und "Toujours Provence" wurden Millionenbestseller und lösten einen so gewaltigen Besucheransturm auf die Provence im Allgemeinen und Mayles Wohnsitz im Besonderen aus, dass der Autor 1997 nach Long Island, USA, übersiedelte. Aber schon wenige Jahre später kehrte er reumütig in sein geliebtes Frankreich zurück. Auch sein erfolgreich verfilmter Romane "Ein guter Jahrgang" (Blessing, 2004) wurde ein Bestseller. Mit "Ein diebisches Vergnügen" (Blessing, 2010) begann Peter Mayle eine neue Serie um den mit detektivischen Fähigkeiten ausgestatteten Anwalt Sam Levitt und seine Freundin Elena Morales, die es beide immer wieder zu einem spendablen Unternehmer in Marseille zieht, den sie vor kriminelle Widersachern schützen müssen. Quelle: http://www.randomhouse.de/Autor/Peter-Mayle/p49937.rhd   Meinung:     Peter Mayle und sein neues Buch, Eine korsische Gaunerei, beschreibt  Marseille und unmittelbare Umgebung. Dem Autor ist es gelungen die Ortschaften wahrheitsgetreu zu beschreiben. Die Protagonisten sind bildhaft dargestellt.   Ich kam sehr schleppend in die Geschichte rein, wobei ich sagen muss, es lässt sich sehr flüssig lesen. Von Mayle war das das erste Buch, was ich gelesen habe, und für mich ist das kein Krimi, sondern eher ein kulinarischer Ratgeber der Region um Marseille. Die Krimi-Ausschnitte überwiegen nicht in diesem Buch, eher geraten sie am Rande, da die Besuche der Restaurants, die so bildhaft dargestellt wurden, verdrängen sie.   Der Spanungsbogen, nun ja, den hab ich in diesem Buch fast gänzlich vermisst, so wirkt die Geschichte nach einer Zeit schon langweilig wie spannend.   Fazit:    Eine kulinarische Reise durch Marseille und Umgebung, gespickt mit ein wenig Krimi.     Meine Bewertung:   Ich vergebe           ★★★ ©Helli's Bücher-Land

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  • Reichen-Rangeln

    Eine korsische Gaunerei

    michael_lehmann-pape

    05. November 2015 um 14:39

    Reichen-Rangeln Ähnlich wie in den „Dupin-Kriminalromanen“ (dort was die Bretagne angeht), entfaltet Peter Mayle, auch in diesem neuen Band, die Landschaft und Lebensart der Umgebung (hier des Mittelmeers bei Marseille) als sozusagen eine der „Hauptfiguren“ des Buches stark. Der Leser erfährt so wie nebenbei durchaus interessante Einzelheiten über das Hinterland in der Provence, das aktuelle Leben in Marseille, streift Korsika und erhält so einen lebendigen Eindruck von Land und Leuten. Auch wenn die Zahl und die detaillierten Beschreibungen von Restaurants und kulinarischen „Geheimtipps“ in bestimmten Bereichen des Buches in der Gefahr steht, deutlich überhand zu nehmen und eher dann in die Form eines gastronomischen Führers oder einer Restaurantwerbung abzuschweifen, bildreich und prägnant vermag es Mayle, Eindrücke, Ambiente und Lokalkolorit dem Leser nahe zu bringen. Allerdings, dies muss einschränkend gesagt werden, das gilt auch in diesem Buch für eine bestimmte Art von „Land und Leuten“, eine nicht unbedingt alltägliche Art. Die Reichen vor allem sind es, welche Mayle zu Hauptfiguren entfaltet. Sei es Francis Reboul, der auch ein 50 Millionen Euro Angebot für sein extravagantes Palais oberhalb des Mittelmeers gar nicht erst in Erwägung zieht (reich genug ist er allemal). Sei es der „Gegenspieler“, der natürlich mit einer der größten Yachten auf dem Mittelmeer versehen sich in jenes Palais „verliebt“. Selbst Sam Levitt, der kriminalistisch interessierte (und erfahrene) Rechtsanwalt, der Reboul mit seiner Lebensgefährtin Elena einen freundschaftlichen Besuch abstattet, ist immer noch finanziell so gut situiert, dass sich auf die Suche nach einem Ferienhaus im Hinterland oder ebene eine Stadtwohnung in Marseille gemacht werden kann. Es versteht sich fast von selbst, dass Mayle immer wieder am Rande natürlich auch die Restaurantbesuche seiner Protagonisten „Menü-getreu“ beschreibt. Und hier deutlich mehr Breite nutzt, als es in den Romanen um Inspektor Dupin der Fall wäre. So ergibt sich fast zwangsläufig, dass „der Fall“ fast ein wenig ins Hintertreffen gerät und, wenn man diesen ehrlich betrachtet, auch nicht unbedingt einen hohen Realitätsgrad in sich trägt. Natürlich mögen russische Oligarchen kompakte Ellbogen besitzen und wissen, wie man diese einsetzt. Und natürlich kann man große Lust entfalten, sich für ein konkretes Haus zu interessieren. Dies aber als Ursache für Einbruch, Mordversuche und rabiate Einschüchterung so selbstverständlich zu setzen, wie Mayle dies tut, das ist dann doch übertrieben und lässt den Spannungsfunken auch nicht so recht auf den Leser überspringen. Dennoch verbleibt eine lockere, leicht und flüssig zu lesende Lektüre, die einen breiten Einblick in die (kulinarische) Atmosphäre dieser besonderen Gegend Frankreichs ermöglicht, in ihren ebenso flüssig agierenden Personen das Tempo hoch hält und zudem den Reichen (und Schönen) über die Schulter schaut. Mit einigen Stereotypen versehen ein dennoch unterhaltsamer, leichter Kriminalroman.

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