Peter Merten Alles auf Anfang: (Seitenwelten)

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Inhaltsangabe zu „Alles auf Anfang: (Seitenwelten)“ von Peter Merten

Die Zukunft der Menschen von Muceport ist düster. Die Kraft der Sonne schwindet und schon in wenigen Tagen wird sie für immer verlöschen. Nur der Einsatz eines außergewöhnlichen Artefakts kann den Vorgang aufhalten und umkehren. Zu dumm nur, dass dieser Gegenstand ausgerechnet im Besitz des Diebes und Frauenhelden Reeycot Varda ist. Aber wie lange noch? Denn außer ihm interessieren sich die geheimnisvolle Schiffskapitänin Can Fade, die junge Gelehrte Famela, der zwielichtige Student Sandhack, ein hinterhältiges Computerprogramm namens Jane, sowie zwei Vertreter der ‚Dienerschaft des Lichts‘ für das Artefakt und nur die wenigsten von ihnen schrecken nicht vor Mord zurück, um es in ihren Besitz zu bringen. (Covergestaltung: http://tobies-art.jimdo.com/)

Schwierig zu beurteilen - leider keine klare Leseempfehlung von mir.

— BlackTeaBooks
BlackTeaBooks
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    Alles auf Anfang: (Seitenwelten)
    BlackTeaBooks

    BlackTeaBooks

    19. September 2016 um 21:00

    Das Konzept von Alles auf Anfang war vielversprechend, aber nicht so verarbeitet wie ich mir das gewünscht hätte. Einige Handlungen, Persönlichkeiten und Details wirkten inkonsistent und konnten mich leider nicht vollständig überzeugen. Davon abgesehen wollte ich trotzdem wissen, wie die Geschichte endet, habe unerwartete, aber angenehme Bekanntschaften mit stärkeren Charakteren gemacht und vor allem gemerkt, dass hinter diesem Buch viel Zeit, Mühen und Arbeit steckt.Mehr lesen?Zur kompletten Rezension geht's hier entlang

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  • Wild, schräg, bunt. Eine rasante Rettet-die-Welt Geschichte mit Tiefgang

    Alles auf Anfang: (Seitenwelten)
    loralee

    loralee

    21. June 2016 um 22:09

    Ich sitze nach zwei Tagen immer noch mit offenem Mund vor dem eReader und kann die Auflösung zu dieser Geschichte nicht fassen. Sie hat mich eiskalt erwischt und ich staune immer noch über die geniale Konstruktion des Romans. Hinweise auf diesen Schluss gibt es genug, sie sind sehr geschickt in die Geschichte eingestreut. Ich habe sie nicht erkannt, aber im Nachhinein fallen sie auf und tauchen die Story in ein ganz anderes Licht. Abgesehen von dem genialen Ende des Romans, hat mich der Rest der Geschichte auch sehr begeistert. Es ist für mich ein Fantasy-Roadtrip-Thriller und bietet alles, was dieser Genre-Mix im Angebot hat. Die Figuren kämpfen gegen einander, mit sich selbst und gegen die Zeit. Mit Pistolen, Schwertern, Äxten und Magie. Sie haben Charakter und Tiefe. Es gibt leise Zwischentöne. Einige Protagonisten sind überzeichnet und so bunt beschrieben, dass der Autor knapp an die Grenze zum Kitsch entlangschrammt. Aber nur fast. Manga-Style. Dieser Wechsel zwischen knapp Zweidimensionalem und schon fast Philosophischem macht die Geschichte interessant und die Figuren spannend. Es zaubert mir ein Schmunzeln unter die Nase. Mir gefällt der Humor, der mitten in der Action kurz aufblitzt oder auch danach Seitenlang. Er hat etwas britisch Herzliches. Ich stelle mir vor, wie der Autor grinsend am Bildschirm sitzt, während er diese Geschichte spinnt. Man könnte aus jeder seiner Protagonisten mit Leichtigkeit eine Comicfigur entstehen lassen. Ich bin überzeugt, er liebt jede einzelne von ihnen. Luftschiffe, Tandem-Fahrräder, Tretboote, Einkaufswagen und ganz normale Autos sind die schnell wechselnden Transportmittel der Helden. Aber nicht nur die fahrbaren Untersetzer wechseln sich rasant ab. Can, die Hauptprotagonistin und Kapitänin eines nicht mehr seetüchtigen Luftschiffes, passt sich an ihre Umgebung an wie ein Chamäleon. Das direkte Nebeneinander von Unmöglichem und sehr realem irritiert ein bisschen, aber gibt der Geschichte Pfeffer.Abschließend bleibt mir nur zu sagen: Lies dieses Buch, wenn du dich für surreale Geschichten interessierst, wenn du dich gerne überraschen lässt und eine gehörige Portion Humor vertragen kannst.

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  • Pyres droht der Untergang!

    Alles auf Anfang: (Seitenwelten)
    Kerry

    Kerry

    31. May 2016 um 22:06

    Die Welt Pyres ist dem Untergang geweiht, denn die eigentlich friedfertige Welt, in der Wissenschaft und Magie nebeneinander existieren steht kurz vor ihrem Ende. Die Sonne, der Grundstein des Lebens, weist immer mehr schwarze Flecken auf und weder Wissenschaftlern noch Magiern ist es gelungen herauszufinden, warum dies der Fall ist oder gar diesen Zustand aufzuhalten bzw. umzukehren. Lediglich der Leiter der Akademie der förderlichen Wissenschaften, Bovart Seitenfärber, hat eine Idee, wie die drohende Sonnenfinsternis abgewendet werden kann. In der Akademie entdeckte er eine Maschine, welche seit Angedenken der Zeiten dort befindlich sein muss, doch diese könnte die Lösung für den drohenden Untergang darstellen. Bedauerlicherweise fehlt ein entscheidendes Teil, doch Bovart hat Hoffnung, denn er weiß, dass das Teil bereits gefunden wurde und auf dem Weg zu ihm ist. Famola, Bovarts Nichte und Assistentin, ist da weniger optimistisch, vor allem als sie erfährt, das ausgerechnet Reeycot Varda das fehlende Teil gefunden hat und es zu Bovart bringen will. Generell hat Famola keine besonders hohe Meinung von Reeycot, schmuggelt er sich doch bereits Zeit seines Lebens durchs Leben, hat keine anständige Arbeit und sichert sich seinen Lebensunterhalt durch diverse Gaunereien. Noch dazu ist er träge und über alle Maßen von sich selbst eingenommen - Famola hat also allen Grund, Reeycot zu misstrauen. Zu allem Unglück wird die Akademie, genauer gesagt deren Bibliothek, von Mangold Dunk, einem Lichtmeister der Vereinigung der Diener des Lichts, überfallen. Zwar kann er weder Bovart, noch Famola stellen, doch durch eine Notiz weiß er, was sich in Reeycots Besitz befindet. Das Reeycot sein Ziel nicht erreichend darf, steht außer Frage. Derweil plant Tab Valniwow mit einem Luxusmodell der Luftschifffahrtsindustrie eine gemächliche Reise nach Muceport, der Stadt, in der sich auch die Akademie befindet. Obwohl Tab niemanden etwas getan hat, wird er noch auf dem Flugfeld von Lichtbringern gejagt, doch ihm gelingt die Flucht. Allerdings verpasst er seine Passage, sodass er sich als blinder Passagier auf die Pryde schmuggelt, ein Luftschiff, das allerdings eher für Warentransporte geeignet ist, aber in die selbe Richtung fliegt, in der sein Ziel liegt. Tatsächlich bleibt er unentdeckt, zumindest so lange, bis die Lichtbringer die Pryde angreifen und er sich bekennen muss. Es gelingt ihm, die Kapitänin des Schiffes, Candrine Ogrem Fade, zu erweichen, ihn zu retten. Nur den beiden gelingt die Flucht, das Schiff und seine Mannschaft sind verloren. Tab gelingt es Fade zu überzeugen, ihn auf seiner Reise zu begleiten, doch die Lichtbringer sind weiter hinter ihnen her, denn Tab ist eigentlich gar nicht Tab Valniwow, sondern Reeycot Varda ... Pyres droht der Untergang! Der Plot wurde spannend und fantastisch erarbeitet. Besonders gut hat mir die Harmonie von Wissenschaft und Magie in der Welt von Pyres gefallen, denn eigentlich sollte man ja davon ausgehen, dass diese sich ausschließt, aber es funktioniert und zwar ganz hervorragend. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Ans Herz gewachsen ist mir natürlich die Figur des Reeycot, der wirklich alles verkörpert, was man von einem Anti-Helden erwartet und dennoch schaffte er es immer wieder, mich zu überraschen und tatsächlich kristallisierten sich im Laufe des Buches eine Menge positive Eigenschaften bei diesem Lebemann heraus. Die Interaktion der Figuren des Reeycot und der Fade empfand ich faszinierend zu lesen, denn sie ist ihm gegenüber von Beginn an eher unwirsch eingestellt, während er auf den ersten Blick erkennt, dass diese Frau so viel mehr ist, als es auf den ersten Blick erscheint und er fühlt sich sofort zu ihr hingezogen - was sich auch nicht ändert, als er ihre Meinung zu seiner Person erfährt. Den Schreibstil fand ich fesselnd zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch hervorragende Lesestunden bereitet hat.

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