Peter Merten Der dritte Kontinent (Artesian 3)

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Inhaltsangabe zu „Der dritte Kontinent (Artesian 3)“ von Peter Merten

Dritter und vorerst letzter Teil der Artesian Reihe. Nach dem Anschlag auf sein Leben findet Hockster Beltrim sich in einem Labyrinth am anderen Ende der Welt wieder. Für ihn gibt es nur ein Ziel: So schnell wie möglich einen Ausgang finden und dann den langen Weg nach Hause antreten. Er muss zurück zu Madigan, bevor sie Artesian verlässt und ihr sagen, dass er sie liebt. Doch unversehens entdeckt er in einer der großen Kavernen des Labyrinths eine gläserne Armee, die nur darauf wartet, unter der Führung der grausamen Chetekken nach Norden zu marschieren und die Menschen zu vernichten. Hin und her gerissen zwischen Ehre und Liebe setzt er alles daran, die Menschen Heetlands zu warnen und Madigan doch noch rechtzeitig zu erreichen. Artesian ist eine Welt voller Magie und zauberhafter Orte. Sie wird bevölkert von Menschen und Tieren, von Zwergen, Trollen und den schlangengleichen Nat Chatkas, von wahrhaft ehrenhaften Drachen und von gläsernen Kriegern und einem Helden, der keiner sein will. Es ist eine Welt, in der die Liebe Leben retten kann und herausragende Kunst von Wesen geschaffen wird, deren Reputation kaum über der von Kriechtieren liegt. Der dritte Kontinent ist ein in sich abgeschlossener Roman. Er beendet darüber hinaus aber auch die in den beiden vorangegangenen Romanen Der falsche Auserwählte und Goldhand begonnenen Geschichten und die letzten Geheimnisse werden endlich aufgedeckt.

Ein Finale, wie man es sich nur wünschen kann!

— KristinSchoellkopf
KristinSchoellkopf
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  • Der dritte und letzte Teil

    Der dritte Kontinent (Artesian 3)
    KristinSchoellkopf

    KristinSchoellkopf

    12. February 2017 um 15:34

    Ich habe mein Exemplar des Romans von Peter Merten bekommen, vielen Dank an dieser Stelle! Eine Person scheint wie in einer anderen Welt zwischen Felsen zu schweben, trägt eine Maske und greift nach einem Felsvorsprung. Doch was hat dies zu bedeutet? Auch wenn nicht sofort zu erkennen ist, dass "Der dritte Kontinent" zur "Artesian"-Reihe gehört, so sind die fantastischen Elemente doch unverkennbar und scheinen sich immer mehr in die Surrealität und Fantasie zu bewegen. Der dritte - und letzte - Band der Reihe bringt die Handlung nochmals auf einen neuen Höhepunkt. An Geschehen mangelt es nicht und der Leser stürzt von einer actionreichen Situation in die nächste. Diese Steigerung in der Handlung empfand ich als sehr passend, da sie den Leser noch in das letzte Abenteuer hineinzieht, ohne dass es ein Entkommen gibt. Es fällt mir gerade sehr schwer, nichts zu verraten und muss Euch deshalb diese Reihe nochmals explizit ans Herz legen. Ich habe selten in einem Roman so viel erlebt  - actionreiches und emotionales.  Die Figuren sind sehr authentisch und bleiben ihrem Charakter treu. Leider überlagert das Geschehen in diesem Band deren Entwicklungen aus meiner Sicht zu stark, weswegen deren Dynamik kaum zur Geltung kommt, auch wenn sie - im Vergleich zu den vorigen Teilen - erwachsener werden. Dennoch habe ich, besonders mit Hockster, mitgefiebert und konnte kaum stillsitzen.  Peter Merten hat einen einzigartigen Stil, wie ich es schon öfters beschrieben habe. Aber in diesem Band zeigt er nochmals aufs Neue, wie er durch Worte eine fantastische Welt erschaffen und dem Leser vermitteln kann. Ich freue mich schon auf weitere Werke des Autors! Fazit "Der dritte Kontinent" ist ein mehr als gelungener letzter Roman der Reihe, welche den Leser - trotz kleiner Kritikpunkte - überzeugen kann.

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  • ... Der dritte Kontinent ...

    Der dritte Kontinent (Artesian 3)
    Levenya

    Levenya

    18. May 2014 um 18:33

    Der dritte Kontinent - Ein Artesian Roman - Peter Merten über sich: „Meine Großmutter väterlicherseits war tatsächlich eine talentierte Märchenerzählerin und mein Großvater mütterlicherseits ein ständiger Quell Antworten auf alle Fragen, die Kinder stellen. Ich will noch immer Geschichten erzählen, die den kalten Dingen ein Herz und den stummen Dingen eine Stimme geben. Das aktuelle Projekt trägt den Arbeitstitel ‚Sonnenflecke’.“ Viel Spaß auf Wigget.de!“ Quelle  Erster Satz: „Der Mann war unscheinbar aber talentiert.“ Klappentext: Nach dem Anschlag auf sein Leben findet Hockster Beltrim sich in einem Labyrinth am anderen Ende der Welt wieder. Für ihn gibt es nur ein Ziel: So schnell wie möglich zu entkommen und dann den langen Weg nach Hause antreten. Er muss zurück zu Madigan, bevor sie Artesian verlässt und ihr sagen, dass er sie liebt. Doch unversehens entdeckt er in einer der großen Kavernen des Labyrinths eine gläserne Armee, die nur darauf wartet, unter der Führung der grausamen Chetekken nach Norden zu marschieren und die Menschen zu vernichten. Hin und her gerissen zwischen Ehre und Liebe setzt er alles daran, die Menschen Heetlands zu warnen und Madigan doch noch rechtzeitig zu erreichen. Artesian ist eine Welt voller Magie und zauberhafter Orte. Sie wird bevölkert von Menschen und Tieren, von schlangengleichen Nat Chatkas und wahrhaft ehrenhaften Drachen, von gläsernen Kriegern und mutigen und stolzen Frauen, von einem herausragenden Heiler, einem Baumbehüter, und einem Mann, der auf der Suche nach seiner einzigen und wahren Liebe ist. Cover: Das Cover hat mich ehrlich gesagt, genau wie beim 3. Teil der Artesian-Reihe, leider nicht wirklich angesprochen und wäre auch ein Grund gewesen, das Buch nicht zu lesen. Es ist schon sehr schön gestaltet und auch passend zum Inhalt, spricht aber einfach mich persönlich so gar nicht an. Tut mir Leid :) Leseprobe Meinung: „Der dritte Kontinent“ ist der dritte Teil der „Artesian – Reihe“, den ich nach dem spannenden Ende des 2. Teils sofort lesen musste. „Der dritte Kontinent ist ein in sich abgeschlossener Roman. Gleichzeitig werden die in den beiden vorangegangenen Büchern ’Der falsche Auserwählte’ und ’Goldhand’ begonnenen Geschichten beendet und die letzten Geheimnisse endlich aufgedeckt.“ Quelle  Dieser Aussage kann ich nur zustimmen. Die Geschichte erfahren wir wieder aus verschiedenen Perspektiven der zahlreichen Protagonisten, die nach und nach aufeinander treffen, zu einer Gruppe werden und zusammen wachsen. Erneut erfahren wir die Geschichte von dem nun tot geglaubten Hockster Eltrim, der alles daran setzt, um zu seiner geliebten Maddy zurück zu kehren. Auch Maddy ist wieder dabei, die sich, von Trauer durchzogen, mit Alep, Kwin und Wigget, in die letzte alles entscheidende Schlacht stürzt. Alle Charaktere, die bereits im 2. Teil eine immense Entwicklung durchzogen haben, wachsen auch in diesem letzten Abenteuer wieder über sich hinaus und festigen endgültig ihre Rolle und ihre Position in der Geschichte. Auch in diesem Teil mochte ich alle Charaktere auf Anhieb und ich bin sehr gerne mit ihnen in das Abenteuer gezogen. Ich habe mitgefiebert und mitgelitten. Die Charaktere sind alle, ob sie mir nun sympathisch waren oder nicht, sehr individuell und passen sich perfekt in das Gesamtgefüge der Geschichte ein. Jeder hat eine wichtige Rolle inne, ohne die es nicht ganz rund werden würde. Man trifft auf alte und neue Feinde und, was ich ganz bezaubernd fand, wir treffen auch erneut auf Alep und Kwin, die mir aus dem ersten Teil sehr ans Herz gewachsen sind. Die Geschichte ist wieder klar strukturiert aufgebaut und sehr logisch nachvollziehbar. Für mich war es an manchen Stellen etwas zu logisch und zu strukturiert. Auch in diesem Buch hätte ich mich über mehr Überraschungseffekte sehr gefreut. Aber das ist, wie schon beim ersten Teil, wirklich „meckern“ auf Hohem Niveau. Das Tempo der Geschichte war für mich dieses Mal genau richtig. Von der ersten bis zur letzten Seite war es durchweg spannend, sodass man das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Das Thema der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Peter Merten baut viele tolle neue Ideen ein und erschafft eine wundervolle Fantasywelt, in der hinter jeder Ecke Magie, Fantasywesen und Abenteuer auf einen warten. Die Science-Fiction Elemente haben mich sehr überrascht, aber sie haben mir auch sehr gut gefallen. Es wird nie langweilig und wir erfahren immer mehr und tauchen immer tiefer in die Welt Artesian ein. Toll fand ich, endlich mehr über die Nat Chatkas zu erfahren. Wodurch vieles klarer wurde und die Zusammenhänge deutlicher wurden. Peter Merten schreibt sehr ausschmückend, detailliert und dennoch packend. Für meinen Geschmack waren es manchmal zu viele Ausschmückungen und zu lange Sätze. Ich bin allerdings auch ein Fan von „Weniger ist mehr“ – und „Kurz und Knackig“. Deswegen war es für mich persönlich eher anstrengend, was ein anderer aber durchaus als gelungen empfinden kann. Es ist trotz meiner Kritik ein sehr schönes Fantasyabenteuer, das mit seinen neuen und alten charmanten Charakteren, der Magie, den Wesen und der bezaubernden Welt von Artesian punkten kann. Alles in allem hat mir das dritte Buch sehr gut gefallen. Die Artesianwelt bietet auf jeden Fall noch viel mehr Potential, weswegen ich mich freuen würde, wenn man irgendwann wieder über Artesian lesen könnte. Die „Artesian-Trilogie“ lohnt sich wirklich! Lg Levenya http://levenyasbuchzeit.blogspot.de/ Vielen DANK für ein Rezensionsexemplar !

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  • Mein drittes Artesian-Abenteuer

    Der dritte Kontinent (Artesian 3)
    Kerry

    Kerry

    03. October 2013 um 21:43

    Hockster Beltrim ist tot, er starb in den Armen seiner Geliebten Madigan "Goldhand" DeVille, zumindest glauben das seine Freude. Doch Hockster starb nicht bei dem Angriff des Chetekkenmagiers Zyrc, sondern wurde fortgerissen und nun wandelt er durch Tazkys, dem Traumland am Ende der Welt auf dem dritten Kontinent von Artesian. Hockster hat jedoch nur ein Ziel: aus dem Tazkys zu entkommen und wieder zu Madigan zu gelangen, denn er weiß, sein weiteres Schicksal ist unaufhörlich an diese Frau gebunden. Die Hoffnung, dass sie sich nach wie vor auf Artesian aufhält und sie wieder zu sehen, ist das einzige, was ihn am Leben erhält. Hilfe findet er in diesem Labyrinth von ganz unerwarteter Seite. Er trifft auf das kleine Drachenmädchen Tippet, das bereit ist, ihn aus dem Tazkys zu führen. Doch noch während ihrer Flucht entdeckt Hockster, dass in einer der Höhlen Glaskrieger stehen und er weiß, dass diese eine weit größere Gefahr als die Nat Chatkas darstellen werden, wenn sie erwachen und angreifen. Wenn er es heil aus dem Tazkys schaffen wird, muss er zuerst seinen König informieren, bevor er zu Madigan zurückkehren kann. Tatsächlich gelingt es den Beiden, dem Tazkys zu entkommen. Sie müssen jedoch feststellen, dass sie sich auf Zatkan befinden, dem dritten Kontinent Artesians und der Heimat der Nat Chatkas, also mitten im Feindesland. Mit Tricks und List gelingt ihnen jedoch die endgültige Flucht aus Zatkan und sie treten gemeinsam die gefahrvolle Reise in die Heimat an. Derweil versucht Madigan sich ein Leben ohne Hockster aufzubauen. Sie ist tough und die kommandierende Befehlshaberin der Söldner und dennoch, es hat so viele Verluste auf ihrer Seite gegeben und ein Leben ohne Hockster ist für sie nur schwer vorstellbar, zumal sie ein Kind von ihm erwartet, eine Tatsache, die sie ihm vor seinem vermeintlichen Tod nicht mehr mitteilen konnte. Trotz allem ist Madigan nicht bereit aufzugeben, der Preis dafür wäre viel zu hoch. Wider erwartend gelingt es Hockster tatsächlich, wieder zu Madigan zu stoßen, was er jedoch nicht ahnte, die Glaskrieger sind ihnen schon dicht auf den Fersen. Zusammen mit Alep Dieron Elders, Kwin Bohnthal und dem Drachen Wigget machen sie sich auf, in die alles entscheidende Schlacht zu ziehen ... Mein drittes Artesian-Abenteuer! Der Plot wurde wieder wahnsinnig fesselnd und abwechslungsreich erarbeitet, ja es war sogar dermaßen schlimm, dass ich das gesamte Buch am Stück lesen musste, weil es mir einfach nicht möglich war, es auch nur kurzfristig aus der Hand zu legen. In diesem Band hat mir besonders gut die Geschichte der Nat Chatkas gefallen, denn nun ist endlich klar, warum sie die anderen Völker angegriffen haben und was die Ursache ihres Hasses gegen alle Lebewesen auf Artesian ist und ich muss sagen, ich hätte ja mit allem gerechnet, aber nicht damit. Die Figuren wurden wieder detailliert und facettenreich erarbeitet und ganz ehrlich, ich habe sie alle unheimlich ins Herz geschlossen und ja, ich kann sogar die Nat Chatkas verstehen, obwohl diese sehr weit von dem entfernt sind, was man allgemein als "menschliches Wesen" anerkennt. Den Schreibstil empfand ich wieder als ausgesprochen fesselnd und wie bereits in den vorherigen Bänden hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen und partout nicht mehr losgelassen. Bedauerlicherweise endet an dieser Stelle vorläufig das Abenteuer Artesian und dennoch möchte ich meine Hoffnung zum Ausdruck bringen, dass es vielleicht doch irgendwann noch weiter geht, denn ich bin fasziniert, fasziniert von dieser Welt, ihren Figuren, ihrer Geschichte und ja, auch der Schreibstil des Autoren faszinierte mich zum wiederholten Male durch seine klare und dennoch bildhafte Sprache.

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