Peter Michel

 4 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Kulturnation Deutschland?, Fische und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Peter Michel

Dr. Peter Michel, Studium der Philosophie, Literatur- und Religionswissenschaft in Freiburg und Bonn. Leiter des Aquamarin-Verlags und Autor des Buchs „Weltreligion“ das den Versuch einer spirituellen Synthese auf der Basis einer „Religion des Herzens“ unternimmt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Peter Michel

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Cover des Buches Kulturnation Deutschland?9783955140038

Kulturnation Deutschland?

 (3)
Erschienen am 16.12.2012
Cover des Buches Upanishaden9783865390905

Upanishaden

 (1)
Erschienen am 16.03.2006
Cover des Buches Die Chakra-Praxis-Karten9783894272999

Die Chakra-Praxis-Karten

 (1)
Erschienen am 15.07.2005
Cover des Buches Atlantis9783453700093

Atlantis

 (1)
Erschienen am 01.02.2005
Cover des Buches Karma und Gnade9783894271886

Karma und Gnade

 (1)
Erschienen am 01.01.2002
Cover des Buches Die Weisheitslehren des Buddha9783865392343

Die Weisheitslehren des Buddha

 (1)
Erschienen am 25.01.2010
Cover des Buches Fische9783854922834

Fische

 (1)

Neue Rezensionen zu Peter Michel

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Rezension zu "Karma und Gnade" von Peter Michel

Karma und Gnade
Sookie70vor 4 Jahren

Ist die Karma-Theorie lieblos? Ist die Gnaden-Lehre ungerecht?

So wenig neu wie diese Fragen sind wohl die Ansätze, die der Autor Peter Michel in seinem Buch aus dem Jahr 2002 präsentiert. Dennoch ist dieses hier irgendwie besonders: Weniger ein Ratgeber als ein Nachschlagwerk, gründet sich der Inhalt des Buches auf zahlreiche fundierte Quellen aus den Bereichen Religion, Philosophie, Medizin, Psychologie und Esoterik.

Facit: Es handelt sich um ein gut recherchiertes, bestens belegtes Buch, übersichtlich gestaltet, sprachlich gut verständlich - und, wenn man möchte, mit ein paar durchaus vorprogrammierten geistigen "Aha-Erlebnissen"!

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H

Rezension zu "Kulturnation Deutschland?" von Peter Michel

Rezension zu "Kulturnation Deutschland?" von Peter Michel
hans-kahlevor 7 Jahren

Worum es geht?
Die „Streitschrift wider die modernen Vandalen“ setzt sich erst einmal überhaupt damit auseinander, was man als Kultur-“Vandalismus“ verstehen sollte. Das Herumtrampeln der vermeintlichen „Sieger der Geschichte“ auf den Werte der Besiegten. Ob nun die alten Ägypter oder Römer die Monumente ihrer Vorgänger schleiften, um sich selbst zu erheben, ob die Nazis Bücher verbrannten, die DDR Schlösser und Kirchen und historische Stadtkerne entwertete oder vernichtete oder die heute Herrschenden die Aussagen der DDR-Kunst so bedrohlich erscheinen, dass die Kunstwerke verschwinden müssen – alles belegt die Menschheits-Unreife. Logischerweise kommen die aktuellen Schandtaten besonders schlimm vor, weil sie Werte einfach aus dem Grund politischer Delegitimation vernichten. Eine Kulturlandschaft wird zerschlagen. Nicht alle Beispiele finde ich stark. Es dürfte aber jeder die ihn besonders schockierenden finden. Wehren wir uns! Angeblich sind wir ein Land von Dichtern und Denkern …
Die Gliederungsüberschriften sprechen Bände:
Gegen den objektiv-realen Nebel
Eine Typologie des Vandalismus
Unbequeme Wahrheiten
Recht und Gesetz
Eine Spur der Schande
Dummheit entschuldigt nichts
Antisemitismus – maskiert, aber erkennbar
Beschlussgetreu und demokratisch in die falsche Richtung
Es geht auch anders
Kultur statt Gewalt

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Rezension zu "Kulturnation Deutschland?" von Peter Michel

Rezension zu "Kulturnation Deutschland?" von Peter Michel
slovvor 7 Jahren

Wer einen solchen Titel liest mit dem Untertitel „Streitschrift wider die modernen Vandalen“ erwartet Polemik, in der die Titelfrage mit einem klaren Nein beantwortet wird. Das Coverfoto verstärkt diese Erwartung noch, weil es einen geplagten Mann zu zeigen scheint.
Doch das kleine Büchlein verweigert sich einseitiger Parteilichkeit. Gerade das aber macht es so wertvoll.
Es zieht einen roten Faden von der Römerzeit über die Araber zu den Faschisten, der DDR ins Deutschland nach einem sogenannten Einigungsvertrag. Er verschont niemanden, der sich jeweils zum Sieger der Geschichte erkor und zur vermeintlichen Selbsterhöhung das Kulturschaffen der Vorigen zu vernichten sucht. Er versucht die Arten des Vandalentums zu Gruppieren und die Beweggründe dafür auch. Insofern kommt die DDR noch relativ gut davon. Bei ihr wirkte hauptsächlich eine Mischung aus geistiger Borniertheit der politisch Verantwortlichen und der langen Nachkriegsarmut, wo Anderes als der Erhalt von Kulturgütern wichtig schien.
Michel verliert sich im hinteren Mittelteil ein wenig in Details einzelner Beispiele, bei denen nicht alle gleich nachvollziehbar wesentlich erscheinen. Insgesamt gelingt ihm aber gerade dadurch der rote Faden, dass die geistige Tiefschlagleistung einer Bundeskanzlerin Merkel, dass in einer Diktatur wie der DDR gar keine Kunst entstehen konnte, ein Schlaglicht auf den bevorzugten Umgang mit DDR-Kunst wirft: Gerade die Künstler, die stets ein besonders individuelles und damit nuanciert kritisches Verhältnis zu den sie umgebenden Verhältnissen haben müssen, werden geopfert: Es muss alles, was zum Leben der DDR gehörte, „delegitimiert“, nuanciert schlecht gemacht werden. Politik vor Kultur.
Kaum denkt man, jetzt wird’s zur linken Polemik, zeigt Michel aber Beispiele, dass es eben in der deutschen Kulturwirklichkeit auch anders geht. Ich teile allerdings nichts die Meinung, dass sich dabei ein positiver Trend abzeichnet. Die politische Verbannung von DDR-Kultur weicht nur subtilerem ideologischem Bekämpfen. Und einer der Schwerpunkte, nämlich die Alltagskultur, ist bereits mit ihren Werken so weit vernichtet worden (siehe Palast der Republik), dass die verbliebenen Reste musealen Wert gewinnen.
Beinahe freundlich naiv wird das Buch, wenn es recht umfassend nachweist, wie viele Verhaltensweisen geschriebenem Recht, also Grundgesetz und „Einigungsvertrag“ widersprechen. Als ob sich die Machtverfestigung der herrschenden Klasse darum kümmerte, womit sie den anderen Staat einst eingekauft hatte.
Eine lesenswerte Verteidigungsrede für den Umgang mit überlieferten Schätzen aller Vergangenheit ist das Ganze allemal. Und eine für aktive Einmischung ohne Scheuklappen.

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