Peter Nathschläger Der Mitternachtsdom

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Inhaltsangabe zu „Der Mitternachtsdom“ von Peter Nathschläger

Bei einer Jahrhundertfeier auf dem Dachsteingletscher kommt es zu einer Katastrophe. Ein abstürzender Hubschrauber reißt mehrere Bergführer in den Tod. Der jüngste Teilnehmer der Feier, der Sportschüler Martin Thaler, ist danach spurlos verschwunden. Sein bester Freund Andreas Seiler und ihr gemeinsamer Mentor, Mario Sonnleitner, leiten die intensive Suche nach dem Achtzehnjährigen, können ihn aber erst im Morgengrauen aus der Mammuthöhle bergen. Wie und warum Martin Thaler schwer verletzt den Dachstein querte, erweist sich als eine geradezu biblische Tragödie ...

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  • Rezension zu "Der Mitternachtsdom" von Peter Nathschläger

    Der Mitternachtsdom
    richard_saganowski

    richard_saganowski

    11. July 2011 um 13:05

    Während einer Jahrhundertfeier im Hochalpinen kommt es zu einer Katastrophe: ein Hubschrauber mit Journalisten stürzt ab und reißt mehrere Teilnehmer einer Gratbeleuchtung in die Tiefe. Der jüngste Teilnehmer, der Sportschüler Martin Thaler verschwindet spurlos. Sein bester Freund und ihr gemeinsamer Mentor machen sich mit Bergführern aus der Region auf die Suche nach Martin. Das Verschwinden des Jungen erweist sich als geradezu biblische Tragödie. Die Katastrophe selbst ist nur das (taugliche) Vehikel des Romans, um die eigentliche Handlung in Gang zu bringen und parallele Geschehen zu beschreiben. Die Rettungsaktion, die Suche nach dem vermissten Sportstudenten ist das actiongeladene Gegengewicht für die eher tiefgründige und esoterische Handlung, die sich auf Martin Thaler konzentriert und beschreibt, wieso und wie er das Hochgebirge des österreichischen Dachsteins überquert. Die Freundschaft zwischen Martin Thaler und Andreas Seiler ist - weil man als Leser spürt, dass sie unvollendet bleiben wird - herzzerreißend und tragisch, die Gründe für Martin Thalers Gebirgsüberquerung als Schwerverletzter balancieren zwischen religiöser Besessenheit und Hoffnung. Der Roman ist rund, geradezu monolithisch dicht, die kalte, windige Stimmung der Bergnacht nachvollziehbar, der Schmerz des Verletzten geht mir als Leser nahe, fast zu nahe. Der Schluss des Romans ist mir persönlich dann zu tragisch, drückt etwas zu stark auf die Tränendrüse, deshalb ziehe ich einen Stern ab. Ansonsten ist der Roman großes Kino, eine geschichte, die ich mir durchaus verfilmt vorstellen könnte, mit all den Bergrettern und Schneestürmen und aufsteigenden Helikoptern ...

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