Peter Natter

 3 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Mord unterm Hirschgweih, Inspektor Ibele und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Peter Natter

Peter Natter, geboren 1958 in Alberschwende, Vorarlberg. Studium der Romanistik und Philosophie. Vielseitige berufliche Tätigkeiten: Hilfsbuchhalter, Lehrer, Garçon d’hôtel, Lektor, Philosoph, Autor. Lebt in Dornbirn, träumt vom Burgund und von der Loire. Seit 2010 sind von ihm vier Kriminalfälle rund um den Bregenzer Inspektor Isidor Ibele erschienen.

Alle Bücher von Peter Natter

Cover des Buches Mord unterm Hirschgweih (ISBN: 9783709978061)

Mord unterm Hirschgweih

 (3)
Erschienen am 20.07.2015
Cover des Buches Die Tote im Cellokasten (ISBN: 9783852189529)

Die Tote im Cellokasten

 (2)
Erschienen am 18.04.2014
Cover des Buches Inspektor Ibele (ISBN: 9783709978368)

Inspektor Ibele

 (2)
Erschienen am 07.08.2015
Cover des Buches Die Axt im Wald (ISBN: 9783709936559)

Die Axt im Wald

 (1)
Erschienen am 11.08.2015
Cover des Buches Ibeles Feuer (ISBN: 9783709936566)

Ibeles Feuer

 (0)
Erschienen am 11.08.2015
Cover des Buches In Grund und Boden (ISBN: 9783709936573)

In Grund und Boden

 (0)
Erschienen am 11.08.2015
Cover des Buches Die Axt im Wald. Ibeles Feuer (ISBN: 9783990180945)

Die Axt im Wald. Ibeles Feuer

 (0)
Erschienen am 12.03.2012

Neue Rezensionen zu Peter Natter

Neu

Rezension zu "Die Tote im Cellokasten" von Peter Natter

Morde im Bregenzerwald beschäftigen Inspektor Ibele
Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Monaten

Alljährlich treffen sich Klassik-Begeistere zu einem Klassikfestival im Bregenzerwald in Vorarlberg. Wie jedes Jahr reist das älteres Ehepaar Olafson mit ihrer «Gesellschaftsdame» aus Schweden an. Kurze Zeit später wird die Gesellschaftsdame Violetta Lundgren erwürgt aufgefunden. Sie wurde nachts beim Spielen eines sehr wertvollen Cellos ermordet. Das wertvolle Cello ist spurlos verschwunden. Das Opfer hat anscheinend splitternackt gespielt und wurde vom Mörder in den Cello-Kasten gelegt.

Inspektor Ibele aus Bregenz fängt mit seinen Ermittlungen an und findet rasch heraus, dass das Opfer Verbindungen zu einem Schönheitschirurgen gehabt hat. Diese Verbindungen lassen sich nicht abstreiten, den Violetta Lundgren hatte selbst an sich Dinge «verschönern» lassen. Diese Spur führt Inspektor Ibele zu einem Bestechungsskandal und zu Doping im Sport. Aber ihm ist klar, dass dies nicht die Lösung zum Mordfall ist.

Inspektor Ibele ermittelt weiter in der Vorarlberger Gemeinde, in der die Konzerte stattfinden, denn dort findet die kulturelle Veranstaltung nicht nur Fürsprecher. Ziemlich schnell hat er eine Spur, kann aber nicht verhindern, dass es zu einem zweiten Mord kommt. Herr Olafson wird tot an einer historischen Stelle im Bregenzerwald gefunden – Frauen aus dem Bregenzerwald sollen hier im 30-jährigen Krieg die schwedischen Truppen vertrieben haben.

Dazwischen kommt es zu einem tödlichen Unfall, bei dem Inspektor Ibele sofort den Verdacht hat, dass etwas nachgeholfen wurde. Sein Verdacht bestätigt sich. Die Spuren führen zum Gleichen Verdächtigen. Der dritte Mord hat aber offensichtlich ein anderes Motiv.

Fazit

Dem Leser und auch dem Inspektor Ibele ist mehr oder weniger nach der Hälfte des Buches klar, wer wohl der Mörder ist. Somit kann man nicht von einem Krimi sprechen, der bis zur letzten Seite spannend ist.

Vielmehr stellt Peter Natter zeitweise die Menschen und Orte im Bregenzerwald in den Vordergrund. Unzweifelhaft lernt man, dass das leibliche Wohl dem «Wäldler», wie die Einwohner des Bregenzerwaldes genannt werden am Herzen liegt. Es werden Gasthäuser und Kulinarisches ausführlich vorgestellt – was aus eigener Erfahrung authentisch ist.

Auch authentisch sind die handelnden Charaktere. Allen voran Inspektor Ibele. Clever, aufgeweckt, aber nicht hektisch und aufgeregt. Dies Unaufgeregtheit legen (fast) alle Protagonisten an den Tag. Und auch dies kann ich aus eigener Erfahrung über Menschen aus dem Bregenzerwald bestätigen.

Der Schreibstil von Peter Natter in «Die Tote im Cello-Kasten» fällt für mich aus dem Rahmen des Üblichen, was von Krimis kennt. Ich würde den Sprachstil als ausladend bezeichnen. Vielleicht auch etwas unmodern – aber mir persönlich gefällt dies.

Zitat: Das dunkelbraune Instrument fest zwischen die Knie gepresst, den Kopf leicht schräg haltend, die Augen geschlossen, den Mund mit vollen kirschroten Lippen halb geöffnet, die Zungenspitze sichtbar, die langen Haare zu einem Zopf geflochten. Über ihre Kleindung ist nichts zu sagen. Sie trägt keine. Sie spielt so nackt, wie Gott sie schuf. Doch nicht nur Gott, zumindest nicht der sogenannte liebe Gott, sondern auch andre Hände waren am Werk.

Was ebenfalls auffällt, sind die Namen der Protagonisten: Imelda, Paulina und Giselbrecht sind Beispiele. Inspektor Ibele trägt den schönen Vornamen Isidor. Ob dies typische Namen im Bregenzerwald sind, kann ich nicht beurteilen.

«Die Tote im Cello-Kasten» von Peter Natter würde ich als «cosy» Krimi einordnen mit starkem Lokalbezug zum Bregenzerwald. Wie oft in solchen Krimis, erfährt man viel von den Menschen und Orten, so dass der eigentliche Mordfall etwas in den Hintergrund tritt. Wer solche Krimis mag und auch noch etwas mit dem ungewöhnlichen Schreibstil anfangen kann, wird sicherlich an diesem Buch seine Freude haben.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung – aber bin aber sicher mehr als subjektiv, denn ich bin oft im Bregenzerwald und hatte beim Lesen die entsprechenden Bilder im Kopf. Einige der beschriebenen Gasthäuser kenne ich von innen.

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Rezension zu "Mord unterm Hirschgweih" von Peter Natter

Urwüchsiger Krimi
Carol-Graysonvor 5 Jahren


Ein urwüchsiger Krimi mit urwüchsiger Sprache erwartet den Leser. Was ihm an Spannung fehlt, macht er durch Lokalkolorit und einen sympathischen Kommissar wieder wett. Mich hat er unwillkürlich an die alten Heimatfilme aus den 50iger-Jahren erinnert. 
Ein heimtückischer Mord an dem angesehenen Bauern Vonderleu, intrigante Bergbauern im Vorarlberger Land und regionale Streitigkeiten geben Kommissar Ibele eine harte Nuss zu knacken. Der zweite Mord an einem ehemaligen Banker macht es nicht einfacher für ihn und erst langsam kann er die Fäden miteinander verknüpfen. 

Leider ist das Buch an einigen Stellen schon etwas langatmig geschrieben und man wünscht sich als Leser etwas mehr Tempo. Alles in allem ein ruhiger aber trotzdem unterhaltsamer Krimi. 

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Rezension zu "Die Axt im Wald" von Peter Natter

Rezension zu "Die Axt im Wald" von Peter Natter
Monivor 9 Jahren

Eine Mordgeschichte aus dem Bregenzerwald, die nur so strotzt vor Lokalkolorit. Ein Senn liegt mit gespaltenem Kopf im Sennkessel und Inspektor Ibele, der dank seines begnadeten Eheweibes meistens ans Essen denkt, ermittelt. Die Handlung ist nicht immer ganz schlüssig und die Busenfixiertheit des Inspektors nervt spätestens in Bizau. Trotzdem ist die Geschichte amüsant und kurzweilig und man erfährt allerhand Interessantes aus der Region. Besonders gefallen hat mir der Leitsatz, der dem Buch vorangestellt ist: "... ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns." (Franz Kafka)

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