Peter Neudeck Expositionsverfahren

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Inhaltsangabe zu „Expositionsverfahren“ von Peter Neudeck

Exposition bedeutet die bewusste Konfrontation mit angstbesetzten Situationen, wie das Besteigen eines Aussichtsturms bei Höhenangst. Vor allem in der Behandlung von Angst- und Zwangserkrankten gehört die Exposition zu den wichtigsten Methoden der Verhaltenstherapie. Peter Neudeck vermittelt Schritt für Schritt sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die konkrete Anwendung.§§Die einzelnen Expositionsverfahren werden zunächst störungsübergreifend eingeführt. Im Zentrum steht die Vermittlung des nötigen Handwerkszeugs, um verantwortungsbewusst und umsichtig mit jedem Patienten die individuell passende Expositionstherapie herauszufinden, zu planen und durchzuführen. Dabei spielen genaue Absprachen mit dem Patienten und seine Psychoedukation eine wichtige Rolle, aber auch praktische Fragestellungen, die in der Vorbereitung bedacht werden wollen. Ethische Aspekte werden ebenso beleuchtet wie die mögliche Einbindung der Angehörigen als "Co-Therapeuten". Prüfungsfragen am Ende des Buches sowie kurze Lern-Videos, die online angesehen werden können, erleichtern das Lernen und verstärken den Lerneffekt.

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  • Übersichtlich und praxisorientiert

    Expositionsverfahren
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    08. May 2015 um 13:31

    Übersichtlich und praxisorientiert Das Implosionsverfahren, die systematische Desensibilisierung, das Angstbewältigungstraining und die dazugehörenden Techniken der interozeptiven Exposition und der imaginativen Exposition, das sind die Grundverfahren, die Peter Neudeck in diesem sehr übersichtlich und verständlich gehaltenem Buch (erweitert durch Arbeits- und onlinematerialen) als Nachschlagwerk aus der Praxis für die Praxis vorlegt. Der im Bereich bereits Tätige wird keine unbedingt neuen Erkenntnisse oder Methoden oder einzelne therapeutische Instrumente unbedingt finden, wohl aber eine sachgerechte, geordnete und in ihrer Darlegung von der Diagnostik über die Psychoedukation und kognitive Vorbereitung bis zur Durchführung und Anwendung der Techniken in sich klar strukturierte Darlegung. Diese Elemente werden zunächst grundlegend beschrieben (und mit Fallbeispielen verdeutlicht), bevor Neudeck dazu übergeht, die Arbeit mit konkreten Störungen (soziale Ängste, excessive Sorgen, ortsgezogene Ängste u.v.m.) mit den jeweils darauf abgestimmten Interventions- und Therapiemöglichkeiten darzustellen. Dabei legt Neudeck Wert darauf, kein „Behandlungsmanual“ zur Verfügung zu stellen (und dennoch sind einige Elemente des Buches durchaus als solches zumindest nutzbar), sondern vor allem einen gesammelten Überblick über die „Anwendungsmöglichkeiten von Expositionsverfahren“ zu geben. Insofern ist es durchaus verständlich, dass Neudeck nicht in detaillierter Breite einzelne Schritte der Expositionen beschreibt, sondern vor allem den Blick auf die „Beschreibung von allgemeinen Grundlagen von Expositionsverfahren“ lenkt. Zusammen mit den am Ende des Buches zusammengestellten Prüfungsfragen und Antwortmöglichkeiten fasst Neudeck einerseits seine Ausführungen noch einmal zusammen und bietet andererseits einen guten Einstieg in die Vorbereitung der staatlichen Prüfung und Approbation. Alles in allem eine verständliche und gut geordnete Einführung und Darstellung der klassischen und weitgehend gängigen Expositionsverfahren, das zum Erlernen derselben und zum sich wieder versichernden reflektieren derselben einlädt (auch was die beiden Grundkompetenzen Vertrauen und Geduld angeht), ohne unbedingt neue Impulse für diesen Bereich der therapeutischen Arbeit zu setzen oder neue Wege der Expositionstechniken nicht unbedingt benennt oder gar vertiefen würde. Was unter Umständen der Konzentration auch auf prüfungsrelevanten Stoff zu schulden ist. Für die „klassischen Expositionsverfahren“ dennoch eine zwar etwas trockene, aber verständliche und übersichtliche Darstellung.

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