Peter Neumann

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Autor von Jena 1800, IRA: Langer Weg zum Frieden und weiteren Büchern.

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Jena 1800

Jena 1800

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Erschienen am 24.09.2018
DGzRS 140 Jahre - 140 Gedanken

DGzRS 140 Jahre - 140 Gedanken

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Erschienen am 14.04.2005
TWINS SK 36 SK 37

TWINS SK 36 SK 37

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Erschienen am 18.12.2017
geheuer

geheuer

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Erschienen am 13.03.2014
Wo war was?

Wo war was?

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Erschienen am 29.07.2015
Faszination Frisbee

Faszination Frisbee

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Erschienen am 01.09.2014

Neue Rezensionen zu Peter Neumann

Neu

Rezension zu "Jena 1800" von Peter Neumann

Jena war mal Weltstadt...
GAIAvor 8 Tagen

... und zwar universitäre Dichter- und Denkerstadt. In diesem Buch von B. Neumann hat man die Chance als Nicht-Philosophie-Insider einen Einblick darin zu bekommen, was die Denker um 1800 umtrieb. Hauptaugenmerk wird auf die zu diesem Zeitpunkt in Jena aufeinandertreffenden Lebenswege von verschiedenen Perönlichkeiten des universitären Umfelds gelegt. Goethe und Schiller spielen hier nur Nebenrollen, was sehr angenehm ist. Personen, die ich nur vom Namen her kannte und grob zuordnen konnte, werden hier in Verbindung gebracht. Dies erweitert den Wissenshorizont. Besonders eindrücklich: dass damals Dichter, Wissenschaftler und Philosophen noch in Personalunion existierten. Die Sprache des Buches variiert von altmodischen Ausdrücken hin zu saloppen Redewendungen von heute. Somit wird es nie langweilig. Die Gestaltung des Buches ist gelungen, allein das Seitenlayout bzw. die Entscheidung keine Fußnoten zu setzen, behindert das Verständnis. Im Anhang gibt es viele Seiten mit Anmerkungen, nur dass im Fließtext keinerlei Hinweise darauf geben werden, zu welchen Inhalten es hinten im Buch erläuternde Anmerkungen geben wird. Die Idee zum Abschnitt „Lebenswege: Was aus ihnen wurde“ im Anhang finde ich gut, nur wäre mir hier die Angabe zumindest eines Geburts- und Sterbejahres lieb gewesen. Insgesamt aber ein gelungenes Buch, welches auch Nicht-Philosophen gefallen wird.

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Rezension zu "Jena 1800" von Peter Neumann

Schwere Kost
Kristin84vor 3 Monaten

Zum Inhalt:

"Jena 1800: Mit den Ideen der Französischen Revolution geraten nicht nur die politischen Verhältnisse in Europa ins Wanken. Eine ganze Generation von jungen Dichtern und Philosophen beschließt, die Welt neu zu denken. Die führenden Köpfe – darunter die Brüder Schlegel mit ihren Frauen, der Philosoph Schelling und der Dichter Novalis – treffen sich in der thüringischen Universitätsstadt an der Saale, um eine „Republik der freien Geister“ zu errichten. Sie stellen nicht nur gesellschaftliche Traditionen in Frage, sie revolutionieren mit ihrem Blick auf das Individuum und die Natur zugleich auch unser Verständnis von Freiheit und Wirklichkeit – bis heute. Farbig und leidenschaftlich erzählt Peter Neumann von dieser ungewöhnlichen Denkerkommune, die nicht weniger vorbereitete als den geistigen Aufbruch in die Moderne." (Text: Siedler Verlag)


Meine Meinung:

Auf dieses Buch bin ich im Internet aufmerksam geworden. Gerade der Titel hat mich total angesprochen, da ich ursprünglich aus Jena bin und ich einfach auch mal etwas mehr über meine Heimatstadt erfahren wollte.

Leider beschäftigt sich dieses Buch aber eher weniger mit der Stadt selbst, als mit ihren Bewohnern im Jahr 1800. Goethe und Schiller sind auch mir als Nicht-Philosoph geläufige Namen, bei den weiteren Protagonisten wie z.B. Schelling und Schlegel musste ich leider passen.  Natürlich habe ich auch bei diesem Buch erwartet, dass der Autor den "unerfahrenen Leser" ein wenig an die Hand nimmt und ihn in das Thema Philosophie kurz einführt und ihm die Charaktere ein wenig näher bringt. Doch dem war leider nicht so. Der Autor verlangt einfach vom Leser, dass er sich schon vorher über alles informiert und weiß, was bis kurz vor dem Jahr 1800 alles im Leben der Charaktere passiert ist und schließt mit seinem Buch nahtlos daran an. Am Ende des Buches erklärt er noch kurz, wie es mit der einen oder anderen im Buch erwähnten Person weitergeht, was mir persönlich jetzt nichts gebracht hat, da ich ja die Vorgeschichte und somit die Personen nicht kannte.

Das es in diesem Buch auch über die Philosophie geht, lässt die Kurzbeschreibung natürlich schon erahnen, jedoch bin ich davon ausgegangen, das der historische Anteil, was die Ereignisse zur damaligen Zeit in Jena und Europa angeht, in diesem Buch höher ist. Ich hätte gerne auch mehr über das Leben zu der damaligen Zeit in Jena erfahren, da es so viele historische Brennpunkte gab - gerne auch aus der Sicht der Dichter und Denker. Leider standen aber die Werke der Künstler, ihre vielschichtigen Gedanken und ihr Verhältnis untereinander - alles erzählt aus der Sicht der Philosophie - im Vordergrund.

Auch wenn das Buch nicht das beinhaltet hat, was ich mir gewünscht habe, hätte es mir vielleicht trotzdem zugesagt, wenn der Schreibstil des Autors mehr meinen Geschmackssinn getroffen hätte. Ich persönlich fand seine Art des Erzählens einfach unheimlich anstrengend. Ich habe nichts dagegen, wenn jemand gebildet ist und vielleicht mehr Fremdwörter kennt als der Durchschnittsmensch, aber wenn ich dem breiten Publikum ein Buch in die Hand gebe, damit es vielleicht nach dem Lesen der Lektüre ein wenig schlauer ist als vorher, dann sollte ich auch daran denken, dass vielleicht nicht jeder Leser Philosophie studiert hat und vielleicht auch keine Lust hat, jedes zweite Wort nachzuschlagen, weil er es nicht kennt. So macht lesen einfach keinen Spaß. Ich habe auch bewusst die vom Verlag veröffentliche Kurzbeschreibung als Inhaltsangabe zu meiner Rezension genommen. Diese Text war für mich noch verständlich. Das Buch selbst war es nicht mehr. 

 

Mein Fazit:

Für mich als Nicht-Philosoph keine leichte Kost. Als Einstiegsbuch für dieses Thema ist dieses Buch meiner Meinung nach nicht geeignet. 

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K

Rezension zu "Jena 1800" von Peter Neumann

Mikrokosmos des Deutschen Idealismus
Krimileserattevor 4 Monaten

Peter Neumanns "Jena 1800" beschäftigt sich mit der Entwicklung des Deutschen Idealismus (Philosophie) und der Frühromantik (Literatur). Ein Kulminationspunkt dieser wegweisenden Epoche war eben Jena um 1800. Der Ansatz ist originell, bietet aber auch Ansatz für Kritik: Summierend und pauschal berichtet Neumann über die drei Bereiche Philosophie, Realpolitik und biografische Apercus über die Protagonisten der damaligen Epoche (Schelling, Hegel, Kant, Fichte, Tieck, Gebrüder Schlegel, Goethe, Schiller ...). Für sich genommen wäre die jeweilige Perspektive suboptimal und vor allem nur skizzenhaft angedeutet. So aber entsteht ein gut zu lesendes Panoptikum über diese faszinierende Epoche deutscher Geistesgröße und ihre realpolitischen Umbrüche. Die Philosophen und Dichter als Menschen in dieser Epoche Fleisch und Blut werden zu lassen, darf wohl als die größte Errungenschaft Neumanns angesehen werden.
"Jena 1800" wendet sich insofern weniger an ein fachkundiges Publikum, da diesem die oft kryptischen Ausführungen im Bereich Philosophie und Literatur wenig Neues bieten dürften. Aber es bietet eine fesselnde Lektüre für alle, die noch nicht allzu viel über diese Epoche und ihre philosophischen Systeme und die damalige Literatur wissen. Insofern an dieser Stelle eine klare Leseempfehlung.

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