Vagant-Trilogie 1: Vagant

von Peter Newman 
3,7 Sterne bei16 Bewertungen
Vagant-Trilogie 1: Vagant
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Mein absolutes Monatshighlight!

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Viel Potential, schwacher Schreibstil

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Inhaltsangabe zu "Vagant-Trilogie 1: Vagant"

Ein einsamer Wanderer. Ein Schwert. Ein Kind.

In einer postapokalyptischen Fantasy-Welt macht sich der namenlose Vagant mit einem Säugling im Arm auf die Reise. Sein Ziel: die letzte Zuflucht der Menschheit. Dorthin soll er ein mächtiges Schwert bringen. Die einzige Waffe, die den dämonische Ursupator vernichten kann.

Für (aber nicht ausschließlich) Fans von Joe Abercrombie und Mark Lawrence ein Muss!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959814959
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:420 Seiten
Verlag:Cross Cult
Erscheinungsdatum:02.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Maddinliests avatar
    Maddinliestvor 4 Monaten
    Außergewöhnlicher Schreibstil

    Der Vagant schreitet mit einem Schwert bewaffnet und einem Baby unter dem Mantel durch eine düstere Welt. Er hat eine geheime Mission und muss sich auf seinem Weg vielem üblen Gesindel stellen, nachdem die Essenz dunkler Gewalten und Mächte die Herrschaft über die Welt errungen hat. Eine abenteuerliche und ereignisreiche Reise steht dem Hauptprotagonisten bevor...

    "Vagant" ist ein außergewöhnlicher postapokalyptischer Roman, der seine Sonderstellung Zweifels ohne durch den Schreibstil des Autors erlangt. Er arbeitet mit vielen kurzen Sätzen und beschreibt Situationen sehr kryptisch. Es erfordert die volle Aufmerksamkeit, der Handlung zu folgen und zumindest mir entging dadurch vieles aus einer scheinbar gut durchdachten dystopischen Welt. Dieser Schreibstil passt zwar auch sehr gut zur äußerst düsteren Atmosphäre im Roman, aber ich fühlte mich ständig "im Nebel" und musste mir viele Zusammenhänge mühevoll erarbeiten. Die Grundidee der Geschichte hat mir richtig gut gefallen, aber aufgrund des besonderen Schreibstils litten für mich die Protagonisten und die Spannung, so dass der Lesefluss auch deutlich ins Stocken geriet. Für mich ist es daher fraglich, ob ich mich den folgenden zwei Bänden der Trilogie noch widmen soll.

    Insgesamt ist "Vagant" sicherlich ein dystopischer Roman, der seine Berechtigung hat und auch Anhänger finden wird, bei denen er durchaus Kult-Status erreichen kann, mir war der Schreibstil allerdings zu anstrengend, so dass ich das Buch lediglich mit drei von fünf Sternen bewerte.

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    Traubenbaers avatar
    Traubenbaervor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr ungewöhnlich
    Rezension für "Vagant"

    "Vagant" von Peter Newman ist eine Dystopie und der erste Band einer Trilogie.

    Der Roman ist nach dem Hauptprotagonisten, Vagant, benannt. Dieser wandert stumm durch eine düstere, öde und unwirtliche Welt. Wobei er sowohl ein Schwert, als auch ein Baby mit sich trägt. Auf seinem Weg begegnet er viel Gesindel, die ihn ausrauben und schlimmeres von ihm wollen. Kann er seinen geheimen Auftrag trotzdem erfüllen???
    Der Schreibstil ist wirklich ungewöhnlich. Er ist sehr minimalistisch, fast abgehackt. Ich musste zuerst einige Seiten lesen, bevor ich mich daran gewöhnt habe. Danach hat er mir aber gut gefallen: er passt zu dem trostlosen Setting, in dem der Roman spielt. 
    Auch die Handlung habe ich so oder so ähnlich noch nie in Büchern oder Filmen gesehen: Vagant hat zwar einen Auftrag und somit ein Ziel; Trotzdem bleibt es für den Leser über eine lange Strecke offen, wohin es geht. der Weg wird dabei sozusagen zum Ziel. Da der Hauptprotagonist stumm ist, gibt es nur wenige Dialoge in diesem Buch; Diese sind jedoch sehr gelungen und tiefgründig.
    Die Protagonisten, insbesondere Vagant, sind zuerst unnahbar und können kaum eingeschätzt werden. Erst im Verlauf des Romans lernt man sie näher kennen, indem man bspw. den Umgang miteinander betrachtet. Zudem wurden immer wieder Sequenzen eingestreut, die erklären, warum diese Welt so zerstört ist und auch Vagants Vergangenheit andeuten. Trotzdem bleibt Vagant bis zum Schluss ein Mysterium.
    Der Roman ist der erste Teil einer Dystopie, endet jedoch nicht mit einem Cliffhanger.

    "Vagant" ist ein wirklich außergewöhnliches Buch, in vielerlei Hinsicht. Deswegen ist es wie geschaffen für Personen, die eine Lektüre außerhalb des Mainstreams suchen und das Ungewöhnliche lieben. 

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    Nessa_Davyvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Viel Potential, schwacher Schreibstil
    Eine schwierige Reise

    Ein namenloser Vagant zieht mit einem Baby und einem magischen Schwert durch eine postapokalyptische Wüste.
    Er folgt einem Auftrag, von dem keiner weiß und begegnet auf seiner Reise missgestalteten, gequälten Menschen, erbarmungslosen Dämonen und nur wenigen Freunden...

    Inhalt:
    Die Welt dieses Buches erschien mir zuerst genau das richtige für mich zu sein: eine Verschmelzung von Fantasy und Dystopie, meinen beiden Lieblingsgenres. Vielleicht habe ich daher etwas zu hohe Erwartungen an das Buch gestellt.
    Die Spannung wird meines Erachtens vor allem von Neugierde des Lesers angetrieben, der versucht, mehr über diese mysteriöse Welt und die Vergangenheit des Vaganten herauszufinden. Die Reise selbst hat zwar auch ihre Höhepunkte, aber da man ja das Ziel des Vaganten erst gegen Ende des Buches erfährt ist sie selbst nicht unbedingt der "Spannungsträger". Ich muss aber sagen, dass mir die Rückblicke in die Vergangenheit gut gefallen haben, sie sorgen für Neugierde und man will das Buch schnell lesen; langweilig wird es nicht.

    Figuren und Schreibstil:
    Da der Inhalt und Hintergrund des Buches wirklich eine neue Idee und sehr vielversprechen war, bin ich ehrlich enttäuscht, dass ich mich mit dem Schreibstil so schwer getan habe. Die Sätze waren abgehackt und vieles wird sehr passiv geschrieben, selten hatte ich wirklich ein Bild vor Augen.
    Mit den Figuren verhält es sich genauso, für mich bleiben sie flach und wachsen einem - mit Ausnahme der Ziege - leider gar nicht ans Herz.

    Fazit:
    Eine gute Idee, die allerdings für mich schlecht umgesetzt war. Das lag vor allem an dem sehr eigenen Schreibstil. Wer sich über die Anschaffung dieses Buches unsicher ist, sollte sich vielleicht eine Leseprobe besorgen - vielleicht sagt einem ja genau dieser Schreibstil zu. Für mich war er eben leider nichts.


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    Blintschiks avatar
    Blintschikvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Mein absolutes Monatshighlight!
    Ein ungewöhnliches Highlight

    In einer Welt in der die Sonne zerbrochen ist und die Verderbnis Menschen und andere Wesen verunstaltet, gelten keine Gesetze. Jeder versucht irgendwie zu überleben. In dieser Welt wandert ein Mann allein umher. Unter seinem Mantel, gut versteckt, ist ein Säugling und ein Schwert, das das Schicksal der Welt ändern kann.

    Was den Schreibstil des Buches angeht bin ich geteilter Meinung. Er ist durch die etwas abgehackten und rohen Sätze, etwas anstrengend zu lesen und ich brauchte etwas Zeit bis ich mich daran gewöhnt habe. Dann hat es mich aber irgendwie nicht mehr gestört, denn der Stil passt andererseits auch perfekt zu der Geschichte.
     Denn die Welt, in der das Buch spielt, ist sehr rau und grausam. Die Menschen handeln mit allem was sie finden, sogar Organe, Körperteile oder den kompletten Menschen. Und nicht nur durch den Stil, sondern auch anhand der Beschreibungen kann man sich gut in diese postapokalyptische Welt reinfühlen und dadurch kommt auch eine bestimmte Stimmung auf.
    Aber die Welt ist keine, wie man sie aus anderen Büchern kennt und bei der Vorstellungskraft des Autors dachte ich mir nur: WOW! Das Buch ist sehr fantasievoll und diese neue Welt ist total kreativ und interessant kennenzulernen. Mir hat rs riesig Spaß gemacht alles Stück für Stück über diese Welt zu erfahren.
    Aber auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Am Anfang scheinen sie vielleicht undurchsichtig und oberflächig, aber es wird schnell klar, dass sie mehr als das sind und spätestens wenn man sich die Beziehungen der einzelnen Personen anguckt, merkt man, dass auch diese, genaus wie die Kulisse gut ausgearbeitet wurden.
    Was mir besonders an den Charakteren gefallrn hat, war der Unterschied zu der harten Welt. Eine enge Freundschaft oder die Art wie der Vagant das kleine Kind großzieh und mit ihm spielt, will garnicht so recht in so eine grausame Geschichte passen. Doch genau das  ist es, was der Geschichte einen gewissen Reiz gibt und mich total in seinen Bann gezogen hat.

    Zusammengefasst ist das Buch mein Monatshighlight. Ich habe etwas ganz anderes erwartet und wurde vielleicht gerade deswegen total umgehauen von der Geschichte. Und auch wenn der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig ist, so hat mir die Geschichte trotzdem so sehr gefallen, dass ich darüber hinwegsehen kann und dem Buch alle Sterne gebe.

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    Ciri_von_Rivas avatar
    Ciri_von_Rivavor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Mein Jahreshighlight!
    Ein stummer Streuner, ein Baby und eine Ziege...


    Wow! Also also Vagant, sein Baby und seine Ziege hatten mich von Anfang an!

    Der Schreibstil des Autors ist anders, als alles, was ich zuvor gelesen habe und ich fand ihn unheimlich toll. Er ist sehr ausschweifend, episch. 
    Dadurch, dass der Vagant nicht spricht, wird viel mit Mimik und Gestik gearbeitet und als Leser hat man das sofort vor Augen. 

    Starke, originelle Charaktere und eine noch originellere Welt in der sie sich bewegen, machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem. Mehr als einmal musste ich schmunzeln, war aber auch mehr als einmal traurig. Eine tolle Geschichte wird hier erzählt. 

    Ab und an springen wir in die Vergangenheit und so nach und nach wird deutlich, wer der Vagant ist und warum er so ist. 

    Was super gut rüber kommt ist die düstere Welt. Von Anfang an ist die Stimmung drückend, was das alles unfassbar glaubwürdig erscheinen lässt.

    Es muss nicht immer die epische Queste mit gutaussehenden, makellosen Helden sein.

    Kleiner Kritkpunkt, man hätte nicht alles übersetzen müssen. Neu-Horizont zum Beispiel. Da hätte man den Originalnamen (sicher Neo-horizon oder New-horizon) schon beibehalten können.

    Ich kann auch durchaus verstehen, dass das Buch nicht jedermanns Sache ist. Viele werden über den schwülstigen Schreibstil des Autors stolpern.

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    JessicaLiests avatar
    JessicaLiestvor 5 Monaten
    interessantes und ungewöhnliches Buch

    Inhalt:
    Ein einsamer Wanderer. Ein Schwert. Ein Kind.
    In einer postapokalyptischen Fantasy-Welt macht sich der namenlose Vagant mit einem Säugling im Arm auf die Reise. Sein Ziel: die letzte Zuflucht der Menschheit. Dorthin soll er ein mächtiges Schwert bringen. Die einzige Waffe, die den dämonische Ursupator vernichten kann.

    Meine Meinung:

    Der Schreibstil war für mich mal etwas Anderes, interessant bzw. man muss sich darauf einlassen. Nach einer kleinen Einlesezeit gut zu lesen. Ich kann dieses Buch mit keinem anderen vergleichen, bis jetzt habe ich noch kein Buch dergleichen gelesen.

    Die Charaktere waren eine gute Mischung. Der Vagant selbst hat mir beim Lesen ein paar Probleme bereitet. Er wirkte auf mich meistens „kalt“, er ist halt aber auch ein eigenwilliger Charakter. Ein wandelndes Geheimnis das man während der Handlung über unbedingt lösen möchte. Der Rest der Gruppe hat mir wirklich gefallen, sie haben die Handlung auch immer wieder schön aufgelockert.

    Die Handlung an sich ist wirklich etwas Besonderes und nimmt immer wieder an Fahrt auf. Ganz durchblicken konnte ich bei der Handlung nicht immer. Längere Lesepausen sollte man hier vermeiden, man tut sich leichter wenn man zeitnah dran bleibt. Davon abgesehen spannend zu verfolgen. Gerade auch die Einblicke zu den vergangenen Ereignissen.

    Am Ende blieben noch einige Fragen offen, da es aber auch der erste Band ist bin ich umso gespannter was der nächste Band bringt. Ein Ende was sich anders entpuppt hat als erwartet, aber okay. Abwarten und den nächsten Band.

    Ein wirklich interessantes und ungewöhnliches Buch.

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    TamiraSs avatar
    TamiraSvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Eine spannende Grundidee - aber der Schreibstil verhinderte mir bis zum Ende den Zugang zur Geschichte
    Eine spannende Grundidee, ein außergewöhnliches Setting - und ein anstrengender Schreibstil

    "Rette mich, beschütze mich, erlöse mich."


    Der namenlose Vagant befindet sich mit einem zu Beginn der Geschichte ebenfalls noch namenslosen Baby auf einer Reise durch eine postapokalyptische Fantasy-Welt in Richtung eines unbekannten Ziels im Norden, von dem sich alle – sowohl Leser als auch Protagonisten – eine Ruhestätte des Friedens und eine Flucht aus der von Monstrositäten bevölkerten Welt erhoffen. Woher das Baby kommt, wer der Vagant ist und wohin genau sie fliehen bleibt ungewiss.

    Doch acht Jahre vor Beginn der Geschichte haben Höllenwesen die Oberfläche des Kontinents betreten und in einem grausamen Kampf die Menschheit unterjocht und zudem eine Art Seuche – die Verderbtheit – über die Menschen gebracht. Und durch ebendiese Welt zieht unser Protagonist, nur begleitet von einem Baby und einer Ziege …

     

    Die Grundidee klingt spannend. Eine postapokalyptische Fantasywelt, voller Höllenwesen, Verbrechern und einem kampferprobten Seraphritter? Eigentlich genau meins. Doch leider hat der Autor einen – für mich! – unerträglichen Schreibstil. Die ganze Geschichte besteht fast ausschließlich aus Metaphern und Vergleichen und doch wird nichts erklärt. Die Welt und Charaktere bleiben blass – und das bis zum Ende. Dabei zeigt der Autor zwischendurch auch, dass er die Charakterisierung von Personen grundsätzlich beherrscht, denn einige Nebencharakter (z. B. ein zwielichtiger Händler namens Ezze oder ein älterer Mann auf einem kleinen Boot) werden dem Leser auf Anhieb sehr sympathisch und plastisch – doch der eigentliche Protagonist, der Vagant, bleibt den ganzen Roman über ein Schatten.

     

    Was mir dagegen gut gefallen hat, ist, dass der Autor durch zeitlich voran schreitende Rückblicke die Ereignisse in der Welt – den Angriff der Dämonen und die Veränderungen, die sie auslösten – beschreibt. Hier entsteht zwischendurch sogar Spannung – trotz des Schreibstils, der mich teilweise richtig gehend aufgeregt hat.

     

    Insgesamt muss ich daher sagen, dass mir Vagant nicht gefallen hat, da der Autor und ich nicht auf derselben Wellenlänge waren; regelrecht musste ich mich quälen weiter zu lesen (mehrfach wollte ich selber rufen: Rette mich, beschütze mich, und, vor allem, erlöse mich!). Wer jedoch eine ungewöhnliche Art des Schreibens mag, sollte sich das Buch einmal ansehen, vorher allerdings anhand einer Leseprobe.

    Für mich gibt es im phantastischen Genre viel bessere Literatur, denn auch hier gibt es Autoren, die sprachlich herausstechen (Clive Barker, Neil Gaiman); nicht immer müssen Geschichten auf Teufel komm raus außergewöhnlich sein. Leider, leider eine Enttäuschung – zumindest für mich.

     

    Ich bedanke mich trotzdem bei dem CrossCult-Verlag, der mir das Exemplar für eine Leserunde zur Verfügung gestellt hat und bedaure, dass ich nichts Besseres dazu sagen konnte.

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    Lia_Lunas avatar
    Lia_Lunavor 5 Monaten
    Ein außergewöhnliches Team auf der Reise durch eine postapokalyptische Welt.

    In einem nicht näher benannten Universum, macht sich der Namenlose und augenscheinlich letzte Seraphritter "Vagant" samt einem Baby unter dem Arm, dem Schwert "Arglist" und einer sehr störrischen Ziege, auf die Suche nach der letzten menschlichen Zivilisation auf dem Planeten.

    Um dort Arglist abzuliefern - die einzige Waffe, die fähig dazu ist, den mächtigen Widersacher Ursupator vernichten zu können.

    Wir begleiten ihn und seinen Anhang durch eine staubige, postapokalyptische Welt, die 8 Jahre zuvor vom Ursupator und seinen Dämonen, durch einen entstanden Bruch in der Welt, überfallen wurde und seitdem von ihm geknechtet wird.

    Auf seine Mission trifft er auf die ein ums andere Gefahr, die er mit weiteren Wegbegleitern meistern muss, die sich ihm während seiner Reise anschließen.

     ------------

    Peter Newman beschert uns mit dem ersten Teil "Vagant" der Vagant-Trilogie einen sauberen Einstieg in die Geschichte um den namenlosen Vagant, dessen Lebensgeschichte und seiner Mission.

    Wir treffen hier auf einen vermeintlich stummen Hauptprotagonisten, der sich (mMn.) nicht sonderlich sympathisch verhält, da er sehr reduziert agiert und reagiert.

    Begleitet wird er von einem Baby, das lustig vorsichhin brabbelt, einer störrischen Ziege (die wohl ein bisschen Witz in die Geschichte bringen soll) und weiteren Weggefährten, die sich ihm im Laufe der Zeit anschließen.

    Zwischendurch werden einem Häppchenweise die Geschehnisse von vor 8 Jahren erzählt, als der Ursupator in die Welt einfiel.

    All dies spielt sich in einem Universum ab, das sich nicht so recht zwischen Fantasy & Sci-Fi entscheiden kann.

    Mich persl. erinnert diese Geschichte an ein düsteres postapokalyptisches Road Movie, in dessen die Protagonisten heute an einem abgestürzten Raumschiff vorbeilaufen, weiter durch eine staubige Wüste schlurfen, um dann am darauffolgenden Morgen in der nächsten Stadt, auf einem orientalisch anmutenden Markt Gemüse einkaufen zu gehen.

    Zwischenzeitlich werden sie von einer machtbessenen und gewalthungrigen Dämonen Armee, die nur so vor grün-siffiger Essenz trieft, verfolgt.

    Alles im Allem etwas durchgeknallt - aber in gut.

     

    Vagant-Trilogie

    Band 1: Vagant

    Band 2: Arglist

    Band 3: Sieben (erscheint vorausstl. am 01.10.2018)

     

    Fazit:

    Wer eine Melange aus Fantasy & Sci-Fi mit einem außergewöhnlichen Schreibstil voller Metaphern mag, der ist mit dem ersten Band "Vagant" der Vagant-Trilogie von Peter Newman gut bedient.

    Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig - teils rotzig, roh und reduziert, aber dann liest er sich zwischenzeitlich wieder sehr flüssig dahin.

    Auch die eine ums andere Länge findet sich im Buch, die jedoch im Gesamtpaket zu verschmerzen sind.

    Mir hat der Einstieg in diese Trilogie gefallen und ich werde die weiteren Bände im Auge behalten - daher gibt es von mir 3 Sterne.

     

    Ein ganz herzlicher Dank geht selbstredend an den Cross Cult Verlag, der mir ein kostenfreies Exemplar zur Verfügung gestellt hat.

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    annlus avatar
    annluvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Mischung aus dark fantasy und Dystopie - mit einem eigenen Schreibstil, der bei mir gut ankam
    Reise durch eine düstere Zukunftswelt

    *Es ist ein kurzer und brutaler Weg. Die beiden Männer überwinden den Aufstieg mit ächzender Leichtigkeit, tragen abwechselnd das Baby, das über Himmel und Sonnen und andere, nicht näher bestimmbare Dinge nachdenkt. Sie ziehen die Ziege an einem Seil hoch. Sie schaukelt langsam hin und her und gibt vereinzelte Kommentare von sich. Ihre dunklen Augen sprühen vor Zorn, sie plant ihre Rache.*


    Der Vagant 1


    In einer postapokalyptischen Welt zieht der schweigende Vagant nach Norden. Begleitet wird er nur von seinem Schwert und einem Baby. Sein Weg durch eine Welt, in der die Herrschaft der Ausgeburten des Schlunds die wenigen überlebenden Menschen zu Egoismus und Verrat zwingt wird vom Bösen überwacht. So muss er sich nicht nur mit verschlagenen Menschen und der unbarmherzigen, zerstörten Natur herumschlagen, sondern sich seinen Weg immer wieder erkämpfen.



    Der Leser wird mitten in die Geschichte geworfen. Der Schreibstil, der sich durch knappe Sätze und eine Distanz zu den Handlenden auszeichnet, ist eigen, zeichnet aber ein passendes düsteres Bild der Welt. Beschreibungen der Umgebung gibt es zwar, Erklärungen dazu aber wenige. So wird der Leser gleich einmal mit den Auswirkungen, die das Böse in einer sowieso schon vom Menschen durch Kriege zerstörten Welt ausrichtet konfrontiert. Halbblüter und andere als abartig bezeichnete Kreaturen werden erwähnt, aber erst im Laufe der Geschichte erschließt sich ihre Herkunft und ihr Aussehen.


    Zusammen mit dem Schweigen des Protagonisten wird eine besondere Atmosphäre geschaffen, die durch die Handlungen der wenigen Menschen, denen er begegnet beeinflusst wird. Diese übernehmen zwar die Dialoge für ihn, dafür sind sie selten vertrauenswürdig. Jede Begegnung mit Menschen scheint ebenso gefahrvoll zu sein, wie jene mit monströseren Kreaturen.


    Einzelne Abschnitte widmen sich den Ereignissen, die acht Jahre zurück liegen und den Beginn der Herrschaft des Usurpators bilden. Dieser tritt als Gegenspieler auch selbst und über seine Schergen in Aktion. Dabei erschließt sich, dass der Vagant – oder besser, etwas das er mit sich führt – für die Gegner von äußerster Wichtigkeit ist.


    Besonders fand ich die wortlose Kommunikation, die der schweigende Vagant mit dem lange namenlosen Baby aufbaut. Dem Baby werden dabei Wissen und Reaktionen zugeschrieben, von denen ich nie wusste, ob sie noch von größerer Bedeutung sein werden. Zusammen mit der manchmal mit vermenschlichten Hintergedanken versehenen Ziege bilden die Beiden eine sehr besondere Reisegruppe.


    Fazit: Ein Einstieg der es mir angetan hat. Der Schreibstil hat es geschafft mich an die düstere Atmosphäre zu fesseln und mich begierig auf neue Details zu machen.

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    AdamBlues avatar
    AdamBluevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungene futuristische Fantasy. Ein etwas unterschätztes Buch.
    Ein stummer Held, ein Baby und eine Ziege

    Klappentext:


    „Ein einsamer Wanderer.

    Ein Schwert.

    Ein Kind.



    In einer postapokalyptischen Fantasywelt macht sich der namenlose Vagant mit einem Säugling im Arm auf die Reise. Sein Ziel: die letzte Zuflucht der Menschheit. Dorthin soll er ein mächtiges Schwert bringen. Die einzige Waffe, die den dämonischen Ursurpator vernichten kann."



    Peter Newmans Debüt lag schon viel zu lange auf meinem SuB. Als Fan von Mark Lawrence bin ich einst auf seine Rezension zu „The Vagrant" gestoßen (https://www.goodreads.com/review/show/1549036253?book_show_action=true&from_review_page=1) und war sehr erfreut darüber, dass der Crosskult Verlag das Buch letztes Jahr als „Vagant" auf deutsch veröffentlicht hat.



    Cover:



    Eine absolute Wucht. Eins der schönsten Fantasybuchcover überhaupt. Der Künstler Jaime Jones wurde schon oft für das Cover gelobt. Zurecht. Es ist sehr atmosphärisch und ein Hingucker. Der Vagant, durch seine Kapuze verhüllt, hält in einer Hand ein Schwert und in der anderen ein Baby fest. Es fehlt eigentlich nur noch die Ziege ;-).



    Inhalt:



    „Er runzelt die Stirn und macht sich auf den Weg nach Neu Horizont. Ein gebrochener Mann ohne Stimme, ohne Freunde und ohne Heimat. Ein Vagant." (S.397)



    Diese kurzen Zeilen beschreiben die Handlung und die Atmosphäre meiner Meinung nach sehr gut. Zwei Besonderheiten werden direkt deutlich:



    Das ganze Buch nutzt den Präsens als Zeitform. Man gewöhnt sich jedoch extrem schnell daran und die Zeitform war in meinen Augen die richtige Entscheidung, da alles „lebendiger" wirkt. Mir hat Peter Newmans Schreibstil sehr zugesagt. Er schreibt sehr gute Prosa und erinnert mich etwas an Mark Lawrence (nicht umsonst wird er im Klappentext mit ihm verglichen)



    Der Vagrant ist stumm. Er spricht kein einziges Wort. Auch seine Gedanken bleiben uns verborgen. Es ist das erste Mal, dass ich eine Geschichte mit einem stummen Protagonisten lese. Der Vagant ist ein Mann der Taten. Einzig durch seine Mimik können wir die Gefühle des Vaganten deuten. In einem Interview verriet Peter Newman, dass er früher oft dazu neigte, viele Dialoge zu schreiben. Dies hat er mit seinem stummen Vaganten vermieden.



    Vagant spielt in einer postapokalyptischen Welt, die technisch deutlich weiter ist als z.B die Welt in The Road oder Mad Max. Es gibt Himmelsschiffe, Augmentationen und singende Schwerter. Zudem hat die Welt nun zwei Sonnen und wird von Dämonen bevölkert. Teilweise erlebt der Leser die Geschichte auch aus der Sicht der Dämonen.



    Die Geschichte lässt sich in zwei Teile splitten:



    Gegenwartsabschnitt: Der Vagant läuft zunächst einsam mit einem Baby und einem Schwert in der Hand Neu Horizont entlang. Er kauft sich eine Ziege (die auch ihren eigenen Charakter hat und extrem bockig ist), um das Baby mit Milch zu versorgen. Was die Mission des Vaganten ist, erfahren wir erst später. Er ist einer der letzten Seraphritter und bekommt später Unterstützung von Harm, welcher ihm hilft auf das Baby aufzupassen, und Hammer (Eine Frau, die halb Mensch halb Dämon und die Tochter des Ursurpators ist). Die Charaktere agieren gut miteinander und Harm nimmt die Rolle der Stimme des Vaganten ein. Mir hat es sehr gut gefallen, wie die Charaktere auf das Baby aufgepasst und ihr später einen Namen gegeben. Der Vagant hat mir als Charakter sehr gut gefallen, da er einer der wenigen Lichtblicke in einer hoffnungslosen Welt ist. Er erinnert an einen barmherzigen Ritter. Zudem ist er auch ein guter Kämpfer, auch wenn er nicht das ist, was man zunächst vermuten könnte und einige Überraschungen parat hält ...In einigen Kapiteln erleben wir die Geschichte auch aus der Sicht der Dämonen, die von Menschen Besitz ergreifen können. Ihre Geschichte wird auch im zweiten Teil vertieft



    Vergangenheitsabschnitt: Diese Abschnitte spielen acht Jahre vor den Gegenwartsabschnitten. Hier erfahren wir mehr über die Welt, den Ursurpator, den Dämonen und dem Vaganten. Je näher man dem Ende des Buches kommt, desto näher rücken die Vergangenheitsabschnitte den Gegenwartsabschnitten, bis sie nur noch ein Jahr trennt.



    Stellenweise ist das Ganze sehr verwirrend, da man Informationen erhält, die erst später Sinn ergeben. Es ist eins dieser Bücher, die man eigentlich zwei Mal lesen müsste, um sie vollends genießen zu können. Dies ist mein Hauptkritikpunkt am Buch, da der Leser sich irgendwie durch die Geschichte durchkämpfen muss, bevor er alles begreifen kann. Doch durchhalten lohnt sich, da am Ende die meisten Fragen geklärt werden. Obwohl Vagant der Auftakt einer Trilogie ist, kann es auch als Einzelband gelesen werden. Der Nachfolger „Arglist" wird am 2. April beim Cross Cult Verlag erscheinen.

    Spoiler: [Meines Wissens nach wird man hier die Geschichte der erwachsenen Vesper erleben. Darauf freue ich mich schon sehr]

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Cross-Cult_Verlags avatar
    Eine Reise durch eine postapokalyptische Welt 
- auf der Suche nach der letzten Zuflucht der Menschheit

    Fantasy meets Postapokalypse: Vagant“ vereint zwei Genres und entführt seine Leserinnen und Leser auf eine Reise in eine postapokalyptische Welt, bevölkert von mittelalterlichen Rittern, gefallenen Himmelsschiffen und einer geheimnisumwitterten Gestalt.

    Spannend-phantastische Unterhaltung bietet „Vagant“, der Auftakt der „Vagant-Trilogie“!

    „The Road trifft auf Mad Max.“ - Black Gate

    Über den Autor Peter Newman:
    Peter Newman lebt mit seiner Familie in der Nähe von London. „Vagant“ ist sein Debütroman, für den er den Gemmell-Award erhielt. Außerdem ist er Co-Autor des „Tea and Jeopardy“-Podcast. 
    Band 2 der Vagant-Trilogie „Arglist“ ist ebenfalls auf Deutsch bei Cross Cult erschienen.

    Und darum geht’s genau in „Vagant“:

    Ein einsamer Wanderer. Ein Schwert. Ein Kind.

    In einer postapokalyptischen Fantasy-Welt macht sich der namenlose Vagant mit einem Säugling im Arm auf die Reise. Sein Ziel: die letzte Zuflucht der Menschheit. Dorthin soll er ein mächtiges Schwert bringen. Die einzige Waffe, die den dämonische Ursupator vernichten kann.

    Für (aber nicht ausschließlich) Fans von Joe Abercrombie und Mark Lawrence ein Muss!


    Und so könnt ihr teilnehmen:

    Beantwortet uns bis einschließlich 21. April 2018 die folgende Frage und gewinnt eines von 10 Exemplaren:

    Was macht für euch die Faszination einer postapokalyptischen Welt aus?

    * Bitte denkt dran, die Teilnahme an der Leserunde beinhaltet selbstverständlich einen Austausch innerhalb der Leseabschnitte sowie eine Rezension zum Comic. Wir freuen uns auf eine tolle Diskussion!
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