Peter Nowotny

 3.6 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor von Grünten-Mord, Ifenfeuer und weiteren Büchern.

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Cover des Buches Grünten-Mord (ISBN:9783548283098)

Grünten-Mord

 (6)
Erschienen am 10.06.2011
Cover des Buches Klausentreiben (ISBN:9783888810534)

Klausentreiben

 (4)
Erschienen am 01.02.2008
Cover des Buches Ifenfeuer (ISBN:9783548284262)

Ifenfeuer

 (4)
Erschienen am 08.06.2012
Cover des Buches Grünten-Mord (ISBN:9783888810480)

Grünten-Mord

 (1)
Erschienen am 15.07.2004
Cover des Buches Höllenschlucht (ISBN:9783888810749)

Höllenschlucht

 (1)
Erschienen am 20.11.2014
Cover des Buches Leichtes Wandern für jung und alt (ISBN:9783944321073)

Leichtes Wandern für jung und alt

 (0)
Erschienen am 01.01.2013
Cover des Buches Bergtouren im Allgäu (ISBN:9783944321110)

Bergtouren im Allgäu

 (0)
Erschienen am 01.06.2013

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Rezension zu "Ifenfeuer" von Peter Nowotny

Rezension zu "Ifenfeuer" von Peter Nowotny
horrorbienevor 7 Jahren

Ifenfeuer ist der vierte Fall des Allgäuer Kommissars Wanner.
Ich habe schon allerlei Krimis gelesen, die im Allgäu spielen. Immer mit dem Hintergedanken, dass doch der eine oder andere Blick im Buch auf die Orte und Berge geworfen wird, in denen man schon einmal oder im Falle der Berge, die man gesehen oder bereits bewandert hat. Über jedes klitzekleine Wörtchen habe ich mich immer riesieg gefreut – doch als ich diesen Klappentext gelesen habe, war alles anders. Klar, der Kommissar Wanner ermittelt aus Kempten aus – sonst wäre es ja wohl kein Allgäu-Krimi – doch hier kooperiert er mit seinem Kollegen aus dem Kleinwalsertal, Österreich. Denn neben der Leiche auf dem Gottesackerplateau, die auf deutschem Gelände liegt, wurde auch eine Leiche im Schatten des Hohen Ifen gefunden. Zwei Fundorte in zwei Ländern – und doch so nah, dass die Ermittler einen Zusammenhang schnell vermuten…. Dieses Buch erwähnt nun nicht nur meinen Liebelingsurlaubsort, nein er spielt gar dort. Genau solch ein Buch wollte ich schon immer einmal lesen. Seltsam nur, dass ich nicht vorher darauf aufmerksam geworden bin…
Dies ist der vierte Teil der Krimi-Reihe um den Kommissar Paul Wanner, doch gelesen habe ich von der ersten Reihe bisher nur den ersten Band Grünten-Mord. Die anderen sind bisher noch nicht bei Ullstein erschienen, doch die Kenntnis des ersten Bandes reicht vollkommen, um diesen Band lesen zu können. Dies mag auch daran liegen, dass hier im Gegensatz zum ersten Band nicht viel persönlicher Hintergrund des Kommissars beschrieben wird. Es wird nur auf vergangene Ehe-Probleme verwiesen und dass nun alles wieder in Ordnung sei, das Ehepaar geht einmal erfolglos Shoppen und das war’s mit dem privaten Wanner. Schade eigentlich, sind doch gerade die privaten Momente, die die den Kommissar sympathischer machen und ihm dem Leser greifbarer und menschlicher werden lassen. Dies kommt hier ein klein wenig zu kurz. Dafür ist der Fall – bzw die Fälle – jedoch so undurchsichtig, dass ich lange Zeit keinen Ahnung hatte, wer der Mörder war oder wie die Fälle zsammenhängen.
Dennoch bin ich der Meinung könnte das Buch noch etwas an Spannung vertragen. Das liegt jedoch keinesfalls an der Geschichte an sich, sondern eher am Schreibstil des Autors, der manche Dinge lieber beschreibt, als den Leser diese Szenen durchleben zu lassen. Doch im Gegensatz zum Auftaktband der Serie hat sich der Schreibstil des Autors bereits gebessert: Die zeitliche Abfolge sprang innerhalb des Buches nicht mehr so häufig hin und her. Dies ist lediglich einmal der Fall, als der Mörder entlarvt wurde und der Leser einen Flashback aus Mörder-Perspektive zu lesen bekommt, wie denn der Mord genau abgelaufen ist. Ein eigenartiges Stilmittel, dass sich Nowotny zu eigen gemacht hat. Außerdem sprechen die Charaktere auch auffällig mehr Dialekt als im Auftaktband, ohne das dies zu viel wird. Im Gegenteil gekoppelt mit den gelungenen Landschafts- und Ortsbeschreibungen kommt mehr Charme und Lokalcholorit auf – doch auch hier gibt es im Grunde noch Steigerungspotential.

Fazit: Und obwohl ich schon so lange nach einem Buch gesucht habe, das genau dort spielt, wo ich Urlaub mache und es endlich in diesem Buch gefunden habe, überzeugt die Umsetzung noch nicht zur Gänze. Es gibt noch viel Potential was mehr Hintergrundszenen des Kommissars und Atmosphärenaufbau im Allgemeinen betrifft, doch der Fall ist gut komstruiert und spanned und was noch viel wichtiger ist, der Ermittler ist sehr sympathisch. Dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich würde mich sehr freuen, wenn die anderen Teile auch noch bei Ullstein erscheinen würden – denn da ist noch ein Fall dabei, bei dem Wanner mit Berger aus dem Kleinwalsertal zusammenarbeitet.

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Rezension zu "Grünten-Mord" von Peter Nowotny

Rezension zu "Grünten-Mord" von Peter Nowotny
horrorbienevor 7 Jahren

Grünten-Mord ist der erste Fall des Allgäuer Kommissars Wanner.
Peter Nowotny hat neben seiner Allgäu-Krimi-Reihe jede Menge Wander- und Bergtourenführer und Landschaftsbände über das Allgäu veröffentlicht und kennt sich in diesem Landstrich sehr gut aus. Dies und dass er selbst sehr gern wandert und Bergtouren durchführt, merkt man diesem Buch an. Unter anderem an den sehr ausführlichen Landschafts-, Weg- und Ortsbeschreibungen und an seinem Kommissar, der ebenso gern wandert wie der Autor und auch ähnlich außergewöhnliche Berge bereits bestiegen hat. Mir persönlich hat dies sehr gut gefallen und wenn ich ehrlich bin, habe ich auch genau so etwas gesucht, schließlich ist genau dieses Gebiet in dem die Krimis von Nowotny spielen, mein favorisiertes Urlaubsziel um eben zu wandern. Die Abschnitte sind so detailliert beschrieben, dass man gut die Orte in einer Karte wiederfinden kann.
Leider kam der Krimi nur etwas spät in Schwung. Dies hat meiner Erkenntnis nach zwei Gründe. Erstens ist zu Beginn der Focus zu sehr auf die Beschreibungen gelegt. Zweitens ist der Erzählstil etwas gewöhnungsbedürfigt. So sprang die Zeit, in der die einzelnen Abschnitte erzählt wurden wirr hin und her. Durch diese Rückblenden hat der Leser mehr über die Hintergünde der Tat erfahren und sie so nachträglich miterlebt. Dies ist zwar eigentlich gut gedacht, doch so war die Lösung des Falles dem Leser schon klar. Durch durch die Zeitsprünge war das Lesen mitunter etwas bizarr, erlebte man Szenen aus der Sicht eines Mannes, von dem der Leser ganz offensichtlich schon wusste, dass er tot war. Das ist im Grunde eigentlich auch nicht schlimm. Ungeschickt ist nur, dass die Zeiten dem Leser nicht kenntlich gemacht wurden, indem man einfach die Datumsangabe in eine Überschrift über dem Kapitel setzt oder dergleichen. Die Handlung war so nicht linear und demnach war ihr schwer zu folgen. Des Weiteren wurden manche Nebenhandlungen aufgeführt, manche stark zusammengefasst. Dies schmälert das Lesevergüngen etwas, obwohl mir der Fall an sich sehr gut gefallen hat, denn es gab immer wieder Kleinigkeiten, die auch für den Leser unbekannt waren.
Nichtsdestotrotz – oder vielleicht gerade wegen der vielen bekannten Details aus den Rückblenden – legt das Buch gegen Ende ordentlich an Spannung zu, so dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Auch ist mir Kommissar Wanner sehr sympathisch, zwar hat er wie so viele andere Krimi-Ermittler auch die obligatorischen Probleme mit dem anderen Geschlecht, doch statt ungebändigtem Alkoholkonsum genehmigt sich Wanner lieber einen Apfel aus der Schublade, um den Griebsch zum Leidwesen seiner Reinigungskraft im Papiereimer zu entsorgen. Sportlich ist er wie bereits geschrieben auch – er verliert sich gern in die Aufnahmen von Gipfeln, die er selbst bereits bestiegen hat.

Fazit: Grünten-Mord kommt recht schleppend in Fahrt und der Lesefluss leidet etwas unter der eigensinnigen Erzählweise, doch hat das Buch erst einmal Fahrt aufgenommen, möchte man schnellstmöglich wissen, wie es ausgeht. Zwar kann das Buch im humoristischen Bereich den Kluftinger-Romanen von Volker Klüpfel und Michael Kobr nicht mithalten, doch dafür bekommt man hier noch mehr Allgäu, ohne viel Dialekt lesen zu müssen. Doch vor allem hat mir gefallen, dass die Krimi-Reihe wirklich dort spielt, wo ich am liebsten Urlaub mache. Ich bin schon gespannt, ob in einem Nachfolgeband auch mal eine Strecke abgewandert wird, die ich auch schon mal gegangen bin.

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Rezension zu "Grünten-Mord" von Peter Nowotny

Rezension zu "Grünten-Mord" von Peter Nowotny
simonfunvor 8 Jahren

"Thriller" ist hier maßlos übertrieben. Es ist ein netter, vorhersehbarer und durchschnittlicher Krimi. Die Protagonisten sind gut dargestellt, der Held eine Memme, die am "Doppelt-Erzähl-Syndrom" leidet und die Umgebungsbeschreibungen sind für Nicht-Allgäuer fast ein Alptraum. Dennoch hat diese Geschichte einen gewissen Charme, der zum Weiterlesen festhält. Für ein Erstlingswerk nicht verkehrt, aber der Autor sollte bei seinen Leisten bleiben. Dennoch drei Sterne, weil ich selbst ein drittel Allgäuer bin und bestimmte Passagen gut nachvollziehen konnte. Wie auch immer - für Nicht-Allgäuer nur bedingt lesenswert!

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