Peter O'Donnell Modesty Blaise - Die Goldfalle

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Inhaltsangabe zu „Modesty Blaise - Die Goldfalle“ von Peter O'Donnell

Modesty Blaise zieht die Gefahr an wie das Licht die Motten. Obwohl ihr Partner Willie Garvin und sie sich aus der Organisation »Das Netz« zurückgezogen haben, werden beide immer wieder in Verbrechen verwickelt. Diesmal tappen sie in die »Goldfalle«, als ein russischer Fachmann für Satellitenfotografie in Afrika ermordet wird. Modesty Blaise kommt bei ihren Nachforschungen dem skrupellosen Gangsterboss Brunel in die Quere und ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt. »Mit Modesty wird es nie langweilig, höchstens einmal lebensgefährlich.« Michael Kleeberg, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung »Die Abenteuer der Modesty Blaise glitzern mit ihrem subtilen Humor und ihren guten Plots. O’Donnell hat mit seiner sexy intelligenten Heldin schon vor vierzig Jahren eine Frau geschaffen, die dem heutigen postfeministischen Ideal entspricht.« Andrea Fischer, Tagesspiegel, Berlin

Die Dame macht Spaß!

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  • Rezension zu "Modesty Blaise" von Peter O'Donnell

    Modesty Blaise - Die Goldfalle
    Graf Zahl

    Graf Zahl

    22. September 2011 um 12:45

    Bevor ich auf das Buch eingehe, möchte ich ein paar Zeilen über Modety-Blaise-Historie schreiben. Modesty Blaise war ursprünglich eine vonj Peter O'Donnell erdachte Comic-Figur. Der erste Comic mit ihr erschien 1963 im „Evening Standard“ und bis zum Jahr 2001 gab es jeden Tag einen neuen Strip. 1965 wagte sich Joseph Losey dann an eine Verfilmung des Themas. Den ersten Drehbuchentwurf schrieb PeterO'Donnell. Der fertige Film hatte mit diesem ersten Entwurf wohl nicht mehr viel zu tun und floppte auch. Als Folge dieser Verfilmung und des ersten Drehbuchentwurfs entstand der erste Modesty-Blaise-Roman von Peter O'Donnell. Es folgten 10 weitere Romane und zwei Story-Sammlungen, die, bis auf die letzte Sammlung „Cobra Trap“, auch alle auf Deutsch erschienen sind. Wer sich näher mit Modesty Blaise beschäftigen will, dem sei die Website www.sayyide.de ans Herz gelegt. Da werden sämtlich Comics, Romane und Verfilmungen aufgeführt. „Modesty Blaise – Die Goldfalle“ ist der fünfte Roman mit Modesty, der ehemaligen Chefin einer Verbrecherorganisation. Seit ihrem Rückzug ins Privatleben passieren ihr aber immer noch die wildesten Abenteuer. Zu erwähnen ist auch, dass sie nicht nur reich und klug ist, sondern auch noch überaus attraktiv. An ihrer Seite ist immer noch ihre rechte Hand aus Verbrecherzeiten Willie Garvin. Der Roman erschien im Original 1971. Die deutsche Erstveröffentlichung war 1973 bei Zsolnay.Gelesen habe ich die überarbeitete Neuübersetzung von 2005, erschienen beim Unionsverlag in der von Thomas Wörtche herausgegebenen Reihe UT metro. Ein sowjetischer KGB-Mitarbeiter findet auf einem Sattelitenaufklärungsfoto eine Goldader und flieht aus der UdSSR. Er wendet sich aber, im Westen angekommen, an die falschen Helfer( nämlich einen Mann namens Brunel) und landet gefoltert und halbtot in einem afrikanischen Missionarshospital, wo er schließlich stirbt. Nun landet dort zufällig auch zwei Wochen später Modesty Blaise mit einer Flugzeugpanne. Sie assistiert dem dort arbeitenden Arzt Gilles Pennyfeather. Als nun die Schergen Brunels den Versuch starten in Erfahrung zu bringen, ob und was für Informationen Dr. Pennyfeather vom sterbenden Russen erhalten hat, ist Modesty Blaise mittendrin in der Geschichte. Sie schlägt die Schergen zwar in die Flucht, trifft aber in London auf Brunel, der versucht ihren Freund und zeitweisen Auftraggeber Sir Gerald Tarrant zu erpressen. Nun hat sie einen doppelten Grund sich mit Brunel richtig anzulegen. Der Kampf kann beginnen... Abgerndet wird diese Ausgabe noch von einem Nachwort des Autors Michael Kleeberg („Karlmann“, Das amerikanische Hospital“) und einer Kurzbiographie Peter O'Donnells Das ganze ist ein recht amüsanter Action-Krimi mit einer sympathischen Heldin und einem ihr zu Seite stehenden genauso sympathischen Sidekick (Willie Garvin), richtig fiesen Schurken und auch sonst allerlei interessanter Nebenfiguren. Das ganze ist heute noch politisch unkorrekter als es vor 40 Jahren wahrscheinlich schon war. Ein, zwei kleine Hänger sind in der Geschichte zwar drin( darum nur 4 Sterne), die den Spaß, den ich beim Lesen hatte, aber nur geringfügig geschadet haben. Ich hab auf jeden Fall Bock gekriegt, noch mehr Modesty-Blaise-Romane zu lesen und mir vielleicht auch mal einen der Comics zu Gemüte zu führen. Absolute Leseempfehlung

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