Peter Orner Die Wiederkehr der Mavala Shikongo

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Inhaltsangabe zu „Die Wiederkehr der Mavala Shikongo“ von Peter Orner

Ein versprengter Haufen einsamer Männer vertreibt sich in der Halbwüste von Namibia das Alleinsein mit phantastischen Geschichten. Mavala Shikongo ist viel zu schön und viel zu selbständig, um es dort auszuhalten, und verlässt den trostlosen Ort. Dann aber kehrt sie wieder, ohne ein Wort der Erklärung. Man weiß nur, dass sie im Befreiungskrieg mitgekämpft hat und die Schwägerin des Schuldirektors ist, der wie alle Männer in sie verliebt ist. Am schlimmsten hat es Larry Kaplanski erwischt, einen Freiwilligen aus Amerika, der sich immerhin heimlich mit ihr trifft. Das aufsehenerregende Debüt des jungen amerikanischen Autors Peter Orner schildert mit trockenem Witz und in poetischen Bildern eine fremde Welt, die uns doch überraschend nahegeht.

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  • Rezension zu "Die Wiederkehr der Mavala Shikongo" von Henning Ahrens

    Die Wiederkehr der Mavala Shikongo

    anushka

    09. January 2009 um 17:32

    Larry Kaplanski, amerikanischer Jude aus Cincinnati, geht 1991 als Freiwilliger nach Namibia in die Halbwüste, um dort in einer Schule Englisch und Geschichte zu unterrichten. Namibia ist erst seit zwei Jahren unabhängig und das Land versucht noch, zu sich selbst zu finden und eine eigene Identität aufzubauen. Davon bekommen die Lehrer und Schüler in Goas jedoch nur wenig mit. Und wenn, dann nur durch die eine Woche alte Zeitung, durch Gerüchte oder durch Geschichten. Überhaupt bestreiten vor allem die Lehrer ihre einsamen Tage in der Halbwüste mit dem Erzählen von Geschichten aus der Geschichte der Schule, Namibias, über die Dürre, über einander und über alles, was das Leben hergibt - vor allem aber über Mavala Shikongo. Denn sie ist allen ein Rätsel. Und als sie plötzlich verschwindet und Monate später mit einem Kind zurückkehrt, ist sie auf Grund der Schande diesen Geschichten schutzlos ausgeliefert. Die Lehrer reden aber vor allem deswegen gern über Mavala, weil sie eigentlich alle mehr oder weniger - und manchmal auch heimlich - in sie verliebt sind. Doch was ist Mavalas Geheimnis? War sie früher eine Unabhängigkeitskämpferin? Und wer ist der Vater von Mavalas Kind? Peter Orners Roman ist in vier Teile untergliedert, wobei der vierte Teil elf Jahre nach dem eigentlichen Geschehen nur einen kurzen Epilog darstellt. Die Kapitel sind alle sehr kurz gehalten und keines ist länger als vier oder fünf Seiten. Jedes stellt eine Anekdote oder Episode aus dem Leben in der Schule dar und die Kapitelüberschriften wiederholen sich, sodass sie kurze Inhaltsangaben liefern oder den Leser - nach einiger Zeit des Lesens - an bekannte Orte zurückführen. Leider findet sich außer den Charakteren, dem Handlungsort und dem Wetter kein wirklich roter Faden in der Geschichte. Die einzelnen Kapitel stellen eher eigenständige Kurzgeschichten dar und der übergeordnete Zusammenhang fehlt ebenso wie an einigen Stellen dringend notwendige Aufklärungen. So bleibt Mavalas Geheimnis unklar und der Leser kennt lediglich die Spekulationen der Männer. Es bleiben viele offene Enden unverknüpft. Dem Autor ist es jedoch wunderbar gelungen, die Langweile in der Halbwüste für den Leser greifbar zu machen und zwingt den Leser teilweise durch den fehlenden roten Faden, diese nachzufühlen. Dafür ist die Sprache allerdings wunderschön blumig und auch die Charaktere sind sehr überzeugend, sodass dem Autor sprachlich ein gutes Werk gelungen ist. Die Charaktere sind bewunderswert bodenständig und pragmatisch und betrachten ihre Situation mit ihrem ganz eigenen Humor. Dazu dieses Zitat, was mir sehr gut in Erinnerung geblieben ist: "Da die Dürre aber eine Negation ist, ein Nichtereignis, bietet sie keinen interessanten Stoff. [...] Kann es auf Erden eine langweiligere Katastrophe geben?" Über den Krieg, den Unabhängigkeitskampf und die Kolonialgeschichte von Namibia erfährt der Leser nur wenig Konkretes, obwohl das Leben und der Alltag der Charaktere davon durchdrungen ist. Insgesamt erhält der Leser in schöner Sprache einen querschnittlichen Einblick in das Leben der beteiligten Charaktere, das bereits vor dem Leser existierte und auch ohne den Leser weitergehen wird. Ich hätte mir eine zusammenhängendere und stärker abgerundete Geschichte gewünscht, sodass ich das Buch am Ende hätte mit einer gewissen Lesebefriedigung schließen können. So erschließt sich mir der Sinn, dieses Buch zu lesen, nicht so recht. Fazit: dieses Buch ist einfach Geschmackssache, meinen hat es nicht ganz getroffen.

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