Peter Orontes

 4.2 Sterne bei 36 Bewertungen
Autor von Der Seelenhändler, Tochter der Inquisition und weiteren Büchern.
Autorenbild von Peter Orontes (©Peter Orontes)

Lebenslauf von Peter Orontes

Peter Orontes ist das Pseudonym des Autors Peter Glowotz, er wurde in Venezuela geboren und wuchs in der Nähe des Bodensees auf. Nach einem Grafikdesign-Studium, arbeitete er in diversen Agenturen als Artdirektor. Seit vielen Jahren ist er als freier Kommunikationsdesigner und Texter tätig. Sein Interesse gilt fremden Kulturen sowie der Literatur und der Geschichte. 2009 veröffentlichte er seinen ersten historischen Kriminalroman »Der Seelenhändler«. 2015 folgte sein erster Thriller »Die Stunde des Kraken«, den er unter seinem richtigen Namen im Gmeiner- Verlag veröffentlichte. »Tochter der Inquisition«, Orontes’ zweiter Historischer Roman, ist ebenfalls im Gmeiner- Verlag erschienen.

Alle Bücher von Peter Orontes

Cover des Buches Der Seelenhändler (ISBN: 9783426503867)

Der Seelenhändler

 (23)
Erschienen am 07.02.2011
Cover des Buches Tochter der Inquisition (ISBN: 9783839219065)

Tochter der Inquisition

 (13)
Erschienen am 03.08.2016
Cover des Buches Der weiße Abt: Historischer Kriminalroman (ISBN: B083V1JPL8)

Der weiße Abt: Historischer Kriminalroman

 (0)
Erschienen am 14.01.2020

Neue Rezensionen zu Peter Orontes

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Rezension zu "Der Seelenhändler" von Peter Orontes

Toller Mittelalter-Krimi!
Michael_Grayvor 3 Monaten

Wolf von der Klause hat es mit einem Mordfall an einer Familie und mit einer Räuberbande zu tun. Dachte er erst das der Mord mit der Bande zu tun hat, stellt er später fest das es sich um verschiedene Täter handelt. Die Geschichte wird sehr spannend und plausibel erzählt. Auch wie das damalige Leben im Jahr 1385 beschrieben wird ist sehr authentisch. Historische Personen kommen in dem Roman auch vor. Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gefallen und man könnte das Buch sehr gut lesen.Das einzige was mir nicht so gefallen hat war die Liebelei mit Katharina von Klingfurth. Ich bin nun mal kein Fan von Liebesgeschichten! Was bleibt ist eine sehr spannende Geschichte aus dem Mittelalter die mir sehr gefallen hat.

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Rezension zu "Tochter der Inquisition" von Peter Orontes

Unbedingt lesen!
mabuerelevor 3 Jahren

„...Der Glaube ist schließlich eine Sache der inneren Überzeugung und nicht etwas, das mit Gewalt von außen erzwungen werden kann. Wer das Evangelium mit den Mitteln der Angst und der Willkür zu verteidigen sucht..., macht aus der Botschaft des Heils eine Botschaft des Schreckens...“


Wir schreiben das Jahr 1388. In Steyr im Ennstal zieht der Fischer Hermann Luger einen Toten aus dem Fluss. Keine drei Wochen später sind die Gerichtsknechte Bodo und Siegbert im Auftrag des Stadtrichters unterwegs. Da sehen sie am Waldrand eine Tote. Es ist Klara von Ternberg, die Frau Wernher von Ternbergs, Kaufmann und Magistrat der Stadt Steyr.

Da die Ermittlungen vom Burggrafen und vom Stadtrichter ins Leere laufen, ruft Wernher Falk von Falkenstein und seine Frau Christine zur Hilfe. Falk soll den Fall übernehmen. Gleichzeitig aber ist der Inquisitor Petrus Zwicker auf den Weg nach Steyr. Dem aber möchte Falk ungern begegnen.

Der Autor hat einen spannenden und sehr gut recherchierten historischen Roman geschrieben. Er verknüpft gekonnt mehrere Kriminalfälle mit dem Schicksal der Waldenser, die von der katholischen Kirche als Abtrünnige und Kerzer behandelt werden.

Das Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Der Schriftstil lässt sich gut lesen.

Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Das geschieht weniger durch Worte, mehr durch ihre Taten. Außerdem lässt mich der Autor an ihren Gedanken teilhaben.

Falk ist ein Adliger aus Salerno. Allerdings liegt ein Teil seiner Vergangenheit lange Zeit im Dunkeln. Selbst seiner Frau hat er dies verschwiegen. Ab und an aber zeigen seine Reaktionen, dass die Inquisition und ihre Folgen ihn mehr berühren, als er zugeben will. Christine ist die starke Frau an seiner Seite. Sie hat in Salerno Medizin studiert, verfügt über ein logisches Denkvermögen, kann Situationen gekonnt analysieren und setzt sich für Gerechtigkeit ein.

Paulus Zwicker ist ein sehr widersprüchlicher Charakter. Einerseits nutzt er die grausamen Methoden der Inquisition, um die Waldenser zu bekämpfen, andererseits kommt ab und an seine menschliche Seite durch. Außerdem belastet ihn ein Fehlurteil aus seiner Vergangenheit. Als begabter Redner vermag er Menschen zu manipulieren.

Der Autor beherrscht das Spiel mit Worten. Das zeigt sich unter anderen an kurzen romantischen

Naturbeschreibungen, die für einen Moment der Ruhe in der sonst rasanten und fesselnden Handlung sorgen. Das folgende Zitat ist ein Beispiel dafür.


„...Das erzene Leuchten des Mondes lässt den Horizont schmelzen; wie flüssiges Silber ergießt sich sein Licht in die glatte, ruhige See...“


Zu den stilistischen Höhepunkten gehören fein ausgearbeitete Dialoge. Im Verhör von Mohr durch Zwicker stimmt jedes Wort. Mohr kontert geschickt. Das Gespräch zwischen Falk und Christine über die Freiheit der Gedanken und den Wert des Glaubens dagegen geht in die Tiefe. Daraus stammt das Eingangszitat. Beide wissen, wovon sie reden und sehen die Schattenseiten, die durch den Machtanspruch der Kirche entstehen. Ein drittes Beispiel ist die Aussprache unter den Meistern der Waldenser. Es gibt erste Stimmen, die auf Gewalt mit Gewalt reagieren wollen.

Sehr detailliert werden die Ermittlungen von Falk und Christine geschildert. Als Leser bin ich immer auf den gleichen Stand wie die beiden und darf oder muss mit ihnen in die dunklen Tiefen der menschlichen Psyche blicken, denn der Fall weitet sich erschreckend aus.

Auch die Einblicke in die Gerichtsbarkeit der damaligen Zeit und den Glauben der Waldenser fand ich spannend. Erstaunt war ich über deren umfassende Kenntnisse der Bibel. Der Autor lässt mich dabei nicht im Ungewissen, wie es dazu kam. Das folgende Zitat des Augustus wird thematisiert, als sich Christine um einen verletzten Waldenser kümmert:


„...Irren ist menschlich. Aber aus Leidenschaft im Irrtum zu verharren, ist teuflisch...“


Die Geistlichkeit der Zeit wird vielschichtig dargestellt. Zu Zwicker habe ich schon genug geschrieben. Bodo von Schachnitz, Prior des Klosters Melk, sieht manches großzügiger. Er setzt nicht auf menschliche, sondern göttliche Gerechtigkeit. Über den Pfarrer von Steyr möge sich der zukünftige Leser selbst ein Urteil bilden.

Ein ausführliches Personenverzeichnis, ein informatives Nachwort des Autors, drei Glossare und ein Literaturverzeichnis ergänzen die Geschichte.

Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es enthält von mir eine unbedingte Leseempfehlung.


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Rezension zu "Tochter der Inquisition" von Peter Orontes

Dieses Buch hat alle Sterne verdient
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Rückentext:

Steyr, im Jahr des Herrn 1388. eine Serie grauenvoller Morde, renitente Ketzer und der fanatische Inquisitor Petrus Zwicker stürzen die Stadt in Angst und Schrecken. Angehörige der Waldenserbewegung werden als Ketzer gejagt und gefoltert, Scheiterhaufen lodern auf. Inmitten des rabenschwarzen Geschehens ermittelt ein unerschrockenes Paar: Falk von Falkenstein und seine Frau Christine. Dann aber gerät Falk, der selbst ein fruchtbares Geheimnis hütet, ins Visier des Inquisitors und damit in tödliche Gefahr.

Meinung:

Ein sehr fesselnder und gut recherchierter historischer Roman. Bereits von Anfang an ist die Spannung sehr hoch gehalten und lässt bis zum Ende nicht nach. Die knappen 550 Seiten fliegen nur so dahin und es kommt bei keiner Seite irgendwelche Langeweile auf. Die damalige Zeit wird sehr bildhaft wiedergegeben und man fühlt sich mittendrin. Einige Szenen sind etwas brutal, aber es wird hier nichts schön geredet. Die Charaktere sind facettenreich und authentisch dargestellt. Falk und Christine sind zwei mutige Charaktere, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Bei ihren Ermittlungen konnte ich regelrecht mitfiebern und ab und zu musste ich sogar mal vor lauter Spannung die Luft anhalten. Das Leben der Waldenser war sehr interessant und ich finde es klasse, wenn ich mir beim lesen einiges Wissen aneignen kann.

Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen und kann ich nur weiterempfehlen kann. Top!

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Tochter der InquisitionO

Grauenvolle Morde, renitente Ketzer
und ein fanatischer Inquisitor …

Hallo liebe Community!

Ich freue mich sehr, auf diesem Weg eine Leserunde zu meinem Roman „Tochter der Inquisition“ starten zu können. Der Roman wurde vor drei Monaten mit dem Literaturpreis „Goldener Homer 2017“ in der Sparte »Historischer Krimi/Thriller« ausgezeichnet.

Hier, eine kurze Zusammenfassung der Handlung:
Steyr, Oberösterreich, im Jahr des Herrn 1388. Eine Serie grauenvoller Morde, renitente Ketzer und der fanatische Inquisitor Petrus Zwicker, (ein Mitglied des Cölestinerordens), stürzen die Stadt in Angst und Schrecken. Angehörige der Waldenserbewegung werden als Ketzer gejagt und gefoltert, Scheiterhaufen brennen, ein Brandanschlag auf das Haus des Pfarrers erhitzt die Gemüter, eine junge Frau verschwindet auf rätselhafte Weise. Inmitten des raben-schwarzen Geschehens, zwei unerschrockene „Ermittler“: Falkmar von Falkenstein und seine Frau Christine. Und ein gefährliches Labyrinth mysteriöser Hinweise und Spuren, von denen einige tief ins Ketzermilieu zu weisen scheinen. In einem unterirdischen Gewölbe stoßen Falk und Christine auf einen grausigen Fund: mehrere mumifizierte Mädchenleichen lassen auf ein vor vielen Jahren verübtes, unfassbares Verbrechen schließen. Verstörende Parallelen zu den jüngsten Mordfällen tun sich auf. Für Falk und Christine beginnt eine mörderische Jagd nach den Tätern. Dann aber gerät Falk, der selbst ein furchtbares Geheimnis hütet, ins Visier des Inquisitors und damit in tödliche Gefahr …

Interessiert? 

Dann macht doch bei der Leserunde mit! 

In Zusammenarbeit mit dem Gmeiner-Verlag verlose ich im Rahmen dieser Runde 15 Bücher. Wer mitmachen möchte, kann sich gerne bis einschließlich 23. Januar 2018 bewerben. 

Jetzt bewerben*

Wenn ihr euch für die Teilnahme bewerben möchtet, teilt mir doch mit ein paar Worten mit, weshalb euch das Thema „Inquisition“ interessiert.
* Wer gewinnt, verpflichtet sich zur zeitnahen, aktiven Teilnahme an der Leserunde und zum Schreiben einer Rezension auf LovelyBooks und/oder Amazon.

Leserunde mit Autor
Ich werde an der Leserunde teilnehmen und mich während der Dauer der Runde zwei bis drei Mal in der Woche zuschalten. Gerne beantworte und diskutiere ich Fragen, die euch bewegen.

Leseprobe gefällig? 

https://www.amazon.de/Tochter-Inquisition-Historischer-Historische-GMEINER-Verlag/dp/383921906X    



"GOLDENER HOMER 2017" – Begründung der Jury:

„Mit flüssigem Schreibstil zieht der Autor den Leser von Beginn an in die Geschichte hinein … Die Jury der Kategorie historischer Krimi/Thriller entschied sich für ‚Tochter der Inquisition’, weil in diesem Werk einfach alles stimmte: historische Fakten wurden exzellent in eine intelligente Story integriert. Die Figuren besitzen ein hohes Identifikationspotenzial, die Protagonisten sind sympathisch, die Handlung entblättert sich Stück für Stück, wobei niemals der belehrende Zeigefinger auftaucht … Peter Orontes ist mit ‚Tochter der Inquisition’ eine überzeugende Verquickung von Kriminalgeschichte und Historie gelungen.“    


284 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Peter Orontes wurde am 20. Juni 1951 in Valencia (Venezuela) geboren.

Community-Statistik

in 74 Bibliotheken

auf 7 Wunschzettel

von 2 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

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