Peter Orontes Der Seelenhändler

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Inhaltsangabe zu „Der Seelenhändler“ von Peter Orontes

Das Herzogtum Steiermark im Jahre 1385: Eine Reihe mysteriöser Verbrechen versetzt die Bewohner einer abgelegenen Gebirgsregion in Angst und Schrecken. Als die Familie des Köhlers grausam abgeschlachtet wird, macht sich der geheimnisvolle Wolf, der die Toten gefunden hat, im Auftrag des Priors eines Benediktinerklosters auf die Suche nach den Tätern. Begleitet wird er von der schönen Katharina …

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  • Rezension zu "Der Seelenhändler" von Peter Orontes

    Der Seelenhändler
    mijou

    mijou

    06. August 2011 um 15:02

    Hochspannung pur. Keine Längen, keine belehrenden Historienkommentare, sprachlich und stilistisch hervorragend. Hat man mit dem Lesen angefangen, kann man nicht mehr aufhören. Starke, griffige Charaktere, psychologisch vielschichtig dargestellt, und eine vor dem Hintergrund der Zeit (Spätmittelalter) glaubhafte Handlung (wenn auch fiktiv). Im Mittelpunkt steht das dramatische Geschehen um ein Reihe mysteriöser Verbrechen und die Suche nach den mindestens genauso mysteriösen Tätern. Wolf von der Klause, ein geheimnisvoller, zurückgezogen in den Wäldern lebender Einzelgänger, und eine junge Frau, Katharina von Kingfurth, - schön, gebildet und selbstbewusst - widmen sich der Aufgabe, Licht ins Dunkel zu bringen, wobei sie auf ein viele Jahre zurückliegendes weiteres Verbrechen stoßen, das die Rätsel noch vermehrt. Aber sie ahnen nicht, welch tödliche Gefahren sie damit heraufbeschwören. Das Geschehen ist von einer atemberaubenden Dramatik erfüllt. Es führt den Leser sowohl in die mittelalterliche Welt des Klosters Admont sowie der Burgfeste Gallenstein und damit in einen abgelegen Hochgebirgswinkel des Herzogtums Steiermark, als auch in die wohlhabende Stadt Steyr. Der Roman enthält manch wissenswerten Hinweis auf die mittelalterliche Gesellschaftsordnung und die von ihr geprägten Menschen. Als besonders interessante Information am Rand habe ich die Inquisition gegen die Waldenser in der Steiermark des 14. Jahrhunderts vermerkt (die allerdings noch stärker hätte ausgebaut werden sollen, wie ich meine; trotzdem: verdiente fünf Sterne). Insgesamt: ein erstklassiges Debüt; absolut lesenswert!!!

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  • Rezension zu "Der Seelenhändler" von Peter Orontes

    Der Seelenhändler
    Solifera

    Solifera

    26. May 2011 um 11:48

    In seinem Debutroman entführt der Autor seine Leser in die Steiermark des Mittelalters 1385. Eine Bande von Wegelagerern versetzt das Herzogtum in schiere Panik. Den Höhepunkt erreicht die Welle der Angst, als die Familie des Köhlers auf ebenso bestialische wie heimtückische Weise ermordet wird. Als Wolf von der Klause die Familie besuchen will, entdeckt er die Leichen und verzweifelt. Wer sollte diesen Anschlag verübt haben? Sein detektivischer Spürsinn wird geweckt und er stellt Nachforschungen an. Der Leser begibt sich fortan mit Wolf auf Spurensuche. Bald findet er Unterstützung der schönen und gebildeten Katharina von Klingfurth. Immer tiefer kratzen die beiden an der Oberfläche von Ungereimtheiten und dunklen Geheimnissen, bis letzten Endes die Wahrheit ans Licht kommt. Doch diese Wahrheit birgt Gefahren, denn nicht alle wollen, dass sie bekannt wird und Wolf und Katharina müssen um ihr Leben bangen. Wird alles gut ausgehen? Der Leser darf sich auf spannende historisch recherchierte, gut durchdachte Ermittlungen freuen. „Spannend – geheimnisvoll – atmosphärisch“, so verspricht es der Klappentext und nicht zuviel. Von Anfang an fasziniert der einzigartige Schreibweise, die so detailliert wirkt, dass man sich alles genau vorstellen kann, aber dennoch nicht langweilig oder langatmig. Es wirkt fast, als wäre man selbst mitten im Geschehen und würde bei der Aufklärung des Falles mitwirken. Die Hauptfiguren, allen voran Wolf und Katharina, sind durchgehend sehr glaubwürdig dargestellt. Es wird nichts schön geredet, sondern authentisch dargestellt. Sicher gibt es auch, wie es für historische Romane üblich scheint, eine Liebesgeschichte, doch nur am Rande. Das Buch trieft nicht vor Schmalz, sonder erzählt vom Aufkeimen einer zarten Romanze. Daneben wird von Geheimbünden und dunklen Machenschaften berichtet, vielleicht ein Thema, von dem schon genug erzählt wurde, aber mit einer quälenden Spannung, die sich bis zum Schluss durchzieht. Man scheint zu Beginn zu ahnen, wie sich alles entwickelt, wird dann aber immer wieder aufs Neue wiederholt überrascht. Fazit: Ein starkes (immerhin 604 Seiten dickes) Buch eines viel versprechenden Autors, das Geschichte lebendig macht und den Leser gerade zu magnetisch in seinen Bann zieht. Für Krimifans, Leser der historischen Romane oder einfach für jeder Mann, ein tolles Werk!

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  • Rezension zu "Der Seelenhändler" von Peter Orontes

    Der Seelenhändler
    taciturus

    taciturus

    23. September 2009 um 14:31

    Peter Orontes schickt seine Leser in seinem Debütroman in die Obersteiermark. Wer schon einmal in der Gegend war, wird wissen, dass es sich dabei eher um einen Landstrich handelt, in dem sich Fuchs und Henne gute Nacht sagen. Aber Peter Orontes schafft es dort einen spannenden und unterhaltsamen historischen Roman anzusiedeln. Rund um das Stift Admont kommt es immer wieder zu Übergriffen von Wegelagerern. Nachdem die guten Freunde von Wolf von der Klause dabei in ihrem Heim überfallen und ermordet werden, beginnt sich dieser den Übeltätern auf die Fersen zu heften. Dabei bietet der Roman eine gute Mischung aus Ermittlungen, sowie Abenteuerromananteilen. Konstant wird die Spannung gehalten und vor allem in der Auflösung überraschte mich das Buch gewaltig, da Orontes nicht den Fehler macht ein vorhersehbares Ende zu schreiben, obwohl man an manchen Stellen zu wissen glaubt, dass es nur so weitergehen könne, aber Orontes überrascht, bringt kluge Wendungen ein, erhält die Spannung und präsentiert dabei eine logisch nachvollziehbare Aufklärung ohne dabei offene Fragen zu vergessen. Der historische Anteil dieses Krimis bezieht sich vor allem auf die Alltagsgeschichte. Anfangs war ich ein wenig enttäuscht, dass von größeren politischen Entwicklung im Buch kaum die Rede ist. Nachdem ich allerdings in der Geschichte der Steiermark nachgeschlagen habe, scheint für diese Zeit auch keine nennenswerte Entwicklung vorhanden zu sein. Nähere Betrachtung verdienen sich auch die beiden Hauptfiguren: Wolf von der Klause und Katharina von Klingfurth, die zuerst vom Opfer der Bande zur Co-Ermittlerin mutiert. Beide Figuren verfügen über eine Weltanschauung, die vom Großteil ihrer Zeitgenossen abweicht. In Bezug auf Glaubensfreiheit, Gleichheit von Mann und Frau wirkt sich dies Besonders aus. Auch wenn es für mich keinen besonderen Reiz darstellt, wenn derartig geprägte Figuren in historischen Romanen federführend agieren, so hat Orontes sie doch mit einer dies begründenden Vita versehen und thematisiert diese Unterschiede auch, so dass sie dem Roman nicht wesentlich schaden. Sprachlich leidet der Roman an einigen Schwachstellen. Er liest sich zwar äußerst flüssig, aber manche Elemente verhindern einen Hochgenuss. So wirken manche Dialoge zu gewollt, gelegentlich wirken Einflechtungen von Informationen etwas zu plakativ, die Reaktionen der Figuren bleiben oft eindimensional (so hüpft Wolf im Roman mehrmals auf, wenn er eine wichtige Information erhält). Alles in allem aber ein historischer Roman der mich gut unterhalten hat und dessen Fortsetzung ich sicher auch lesen werde.

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  • Rezension zu "Der Seelenhändler" von Peter Orontes

    Der Seelenhändler
    Leserrezension_2009

    Leserrezension_2009

    09. September 2009 um 16:17

    Eingereicht von Luis: Zwei mysteriöse Schachspiele des Verbrechens im Herzogtum Steiermark. Ein Überfall auf einen venezianischen Kaufmannszug und ein grauenvolles Massaker an einer Köhlerfamilie. Wer mögen die Täter sein? Der gewitzte Wolf von der Klause und die attraktive Katharina von Klingfurth machen sich auf die Suche nach den Verantwortlichen und stoßen dabei auf mysteriöse Werkzeuge des Teufels. Ein verbrecherischer Orden und ein schreckliches Geheimnis spielen dabei eine große Rolle. Wird es den Beiden und ihren helfenden Zeitgenossen gelingen, das Mysterienspiel zu lösen? Eigene Meinung Drei Wörter: Genial, spannend und fesselnd! Peter Orontes – ein neues Glied in der weltweiten Autorenwelt – debutiert mit seinem Kriminalroman “Der Seelenhändler” und katapultiert sich damit in meine Liste der Lieblingsschriftsteller. Nach der üblichen Vorbereitungs- und Einführphase des Romans wird der Leser ergreifend von der Spannung und der Genialität der Geschichte in den Bann gezogen. Mitzuerleben wie Wolf und Katharina auf immer neue Tatsachen und Geheimnisse stoßen, und dabei nicht nur einmal in tödliche Gefahr geraten, lässt einen das Buch kaum noch aus der Hand legen. Wie magnetisiert las ich stundenlang in dem Roman, immer auf der gespannten Suche nach den Tätern und der Lösung des Mysteriums. Lest das Buch! Nur selten stößt man auf solch’ wertvolle Schätze der Literatur.

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  • Rezension zu "Der Seelenhändler" von Peter Orontes

    Der Seelenhändler
    Luis

    Luis

    09. September 2009 um 10:03

    Zwei mysteriöse Schachspiele des Verbrechens im Herzogtum Steiermark. Ein Überfall auf einen venezianischen Kaufmannszug und ein grauenvolles Massaker an einer Köhlerfamilie. Wer mögen die Täter sein? Der gewitzte Wolf von der Klause und die attraktive Katharina von Klingfurth machen sich auf die Suche nach den Verantwortlichen und stoßen dabei auf mysteriöse Werkzeuge des Teufels. Ein verbrecherischer Orden und ein schreckliches Geheimnis spielen dabei eine große Rolle. Wird es den Beiden und ihren helfenden Zeitgenossen gelingen, das Mysterienspiel zu lösen? Eigene Meinung Drei Wörter: Genial, spannend und fesselnd! Peter Orontes – ein neues Glied in der weltweiten Autorenwelt – debutiert mit seinem Kriminalroman “Der Seelenhändler” und katapultiert sich damit in meine Liste der Lieblingsschriftsteller. Nach der üblichen Vorbereitungs- und Einführphase des Romans wird der Leser ergreifend von der Spannung und der Genialität der Geschichte in den Bann gezogen. Mitzuerleben wie Wolf und Katharina auf immer neue Tatsachen und Geheimnisse stoßen, und dabei nicht nur einmal in tödliche Gefahr geraten, lässt einen das Buch kaum noch aus der Hand legen. Wie magnetisiert las ich stundenlang in dem Roman, immer auf der gespannten Suche nach den Tätern und der Lösung des Mysteriums. Lest das Buch! Nur selten stößt man auf solch’ wertvolle Schätze der Literatur.

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