Peter Orullian

 3.8 Sterne bei 71 Bewertungen

Lebenslauf von Peter Orullian

Peter Orullian wurde 1969 in Salt Lake City, Utah, geboren. Seine Leidenschaft gilt der Musik und dem Schreiben von fantastischen Geschichten. Er fühlt sich in vielen Genres heimisch, doch einen Namen gemacht hat er sich mit der Fantasy-Saga „Das Gewölbe des Himmels“. Zusammen mit seiner Frau lebt er im Nordwesten der USA.

Alle Bücher von Peter Orullian

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Das Gewölbe des Himmels - Der Vergessene

Das Gewölbe des Himmels - Der Vergessene

 (36)
Erschienen am 16.12.2013
Das Gewölbe des Himmels - Der Unrechte

Das Gewölbe des Himmels - Der Unrechte

 (16)
Erschienen am 20.01.2014
Das Gewölbe des Himmels - Der Ausgestoßene

Das Gewölbe des Himmels - Der Ausgestoßene

 (11)
Erschienen am 14.09.2015
Das Gewölbe des Himmels - Die Verbündeten

Das Gewölbe des Himmels - Die Verbündeten

 (8)
Erschienen am 19.10.2015
Der Vergessene (Das Gewölbe des Himmels 1)

Der Vergessene (Das Gewölbe des Himmels 1)

 (0)
Erschienen am 16.12.2013
Das Gewölbe des Himmels 2

Das Gewölbe des Himmels 2

 (0)
Erschienen am 20.01.2014
Das Gewölbe des Himmels 1

Das Gewölbe des Himmels 1

 (0)
Erschienen am 16.12.2013
Der Unrechte (Das Gewölbe des Himmels 2)

Der Unrechte (Das Gewölbe des Himmels 2)

 (0)
Erschienen am 17.01.2014

Neue Rezensionen zu Peter Orullian

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Rezension zu "Das Gewölbe des Himmels - Der Vergessene" von Peter Orullian

Das Gewölbe des Himmels
zwergundelfvor 4 Tagen

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Rezension zu "Das Gewölbe des Himmels - Der Unrechte" von Peter Orullian

Der Schatten Der Hand Lastet Auf Meinem Gemüt
Loki_Laufeysonvor 10 Monaten


EDIT: Ich war schlecht drauf und habe dem Buch unrecht getan als ich die Rezension geschrieben habe. Einiges wurde nun herausgekürzt. 
 
Die Rezension beschäftigt sich mit "Der Vergessene" sowie mit "Der Unrechte", da ein "Verkaufstrick" der aus dicken Seiten und großer Schrift besteht, uns vormachen möchte, dies wären zwei Bände. Eigentlich ist es im englischen Original nur ein Buch.

Die Covers von beiden Büchern sind typische Fantasy-Cover und  zeigen einen ähnlichen Aufbau, bloß aus etwas abgewandelter Perspektive. Denn wie viele  Vertreter von Deckblättern dieses Genres hat man nicht bereits gesehen? Sie alle beinhalten einen einsamen Wanderer, dessen Umhang sich dramatisch im Winde aufbauscht. Im Hintergrund ein sturmumtostes Naturresevat, welches zumeist aus einem Zerklüfteten Gebirge oder klippenartigen Gesteinsformationen besteht. 
Der Titel ist fein ausgeführt, wirkt verblasst und alt, wird umkränzt von Ranken, die ihn scheinen lassen wie ein auf altes Pergament gestempeltes Siegel.
Die offensichtliche Gewöhnlichkeit des Deckblattes, vermittelt leider: "Geschichten wie meine wurden bereits erzählt und zwar ungezählt", oder um den Autor zu zitieren was alle Nachmache angeht "Die Uebrigen sind wandelnde Erde, aufrechter Staub, unwissend vergeudeter Atem". 
Wird das Buch aber deshalb unlesenswert?

Erst zum Inhalt: Vor vielen Zeitaltern wurde die Welt von dem Tabernakel-Pantheon erschaffen. Es kam aber, dass einer der Götter Verderben sähte in Allem was geschaffen wurde -  seine Freude am Unfrieden wurde allzu groß, dass ihn die anderen Götter hinter einen Schleier verbannen mussten, um die volle Zerstörung der Welt abzuwenden.

Jahrtausende später, im Auenland, hier allerdings Helligtal genannt lebt der junge Jäger Tahn Junell sein beschauliches Leben. 
Als er während einem seiner Jagdausflüge eine lebensbedrohliche Begegnung hat und kurz darauf ein Ungeheuer das Kind seiner Schwester entführt, ist damit Schluss. Gandalf, hier aber Vendanji genannt, taucht zeitgleich im Dorf auf und zwingt Tahn, seine Schwester und zwei Freunde die unglücklicherweise zu viel mitgehört haben mit auf eine Reise ungewissen Ausgangs zu kommen. Denn der Schleier ist schwach geworden, finstere Geschöpfe dringen in das Land ein - und sie haben es auf Tahn abgesehen. 

Der Prolog des Buches ist einfach fabelhaft geschrieben! Man wird Zeuge der Verbannung Maldaeas  - die Argumentationen sind geistreich und intelligent. 
Der Schreibstil im ganzen Buch ist leicht verständlich und dennoch bildlich und von hoher Qualität - man liest sich schnell ein. Der Schreibstil trägt das Buch auch zum Großteil wenn  wie so oft nichts aufregendes passiert. Es ist kein Pageturner, aber doch ist das Buch trotz hoher Seitenzahl angenehm und schnell durchzulesen.
Die erschaffene Welt ist geprägt durch ihre weitreichende, verflochtene Geschichte, die sich durch ihre Landschaften und Völker zieht. Man möchte unheimlich gerne mehr über sie erfahren, wahrscheinlich sogar mehr als über den eigentlichen Handlungsstrang. 
Das ist schlecht. Der Handlungsstrang ist recht unverworren, gradlining, langweilig wenn nicht die Interessanten Orte, welche die Charaktere passieren. 
Oft geschehen Dinge ohne Grund, oder Erklärung, oder wenn es mal eine zu lange Wanderpassage gibt, werden die Reisenden zum dutzendsten Mal von den Bar'Dyn (das sind Orks) attackiert, einfach um etwas Action in die Sache zu bringen, weil sonst nichts passiert. Solche Dinge führen zu schlimmen Logikbrüchen.
Es werden ungemein viele Fragen aufgeworfen, aber meistens gibt es einfach keine Erklärung für die Fragen, weil der Plot anscheinend nicht wirklich durchdacht ist. Antworten erfolgen, wenn überhaupt, erst nach vielen hundert Seiten, und dann meist mangelhaft und zutiefst enttäuschend. Die Dinge und Nebenhandlungen sind einfach nicht miteinander verbunden; man hat das Gefühl der Autor selbst würde die Antworten nicht kennen, weil er einfach nach Lust und Laune drauflosgeschrieben hat, und ihm am Ende nur eine lasche Begründung eingefallen ist,
Das Ende war eine Zuspitzung genau dieser Schwächen anstatt der lang erwarteten Aufklärung. Das ist besonders traurig, da dass Buch wirklich eine farbreiche, hervorstechende Fantasygeschichte hätte erzählen können und anscheinend nur der Plot etwas überarbeitet hätte werden müssen - einige Dinge auszuführen und überflüssige zu streichen.

Die Charaktere sind recht durchschnittlich und wiederholen sich ständig. Tahn und Sutter belieben ständig miteinander zu scherzen, nicht immer auf besonders respektvolle Art und Weise, das wäre natürlich ein facettenreicher Charakterzug, wenn sie nicht ständig DEN SELBEN WITZ reißen würden und wenigstens Komik dabei wäre. Das Wort "Rübenbauer" kann ich nicht mehr lesen. 
Ein hervorstechender Charakter ist Wendra, die zu Beginn recht wenig zu Wort kommt, sich aber als viel stärker und menschlicher als die Hauptperson Tahn darstellt. Sie ist wortgewandt und klug; schade dass sie so wenig Raum in der eigentlichen Handlung erhält, abgesehen von einigen Kapiteln in einem Seitenstrang des Plots. 

Was aber höchst ärgerlich an den weiblichen Charakteren ist, dass sie alle nur daran denken "Mutter zu werden" und das von der Regentin, zur Elbenhaften Fernprinzessin und der sexuell missbrauchten Wendra. Das ist eine eigenartige Fehlkonzeption des Buches, dass es zwar einflussreiche, starke weibliche Charaktere gibt, sogar eine Regentin, die nicht von einem Ehemann bevormundet wird (nicht dass sie aber eine einzige Frau in ihrem Rat sitzen hätte), aber nur unter der Voraussetzung, dass sie ihre mütterlichen Wünsche an erste Stelle setzen. Und wenn nochmals eine Fehlgeburt bedauert wird - das einzige Motiv, welches hier eine "tragische Vergangenheit" für eine Frau bedeuten könnte - ich hoffe es lag einfach an Ideenlosigkeit und nicht an der tatsächlichen Ansicht des Autors über Frauen. Natürlich sind Fehlgeburten schrecklich, aber die Art wie das in "Das Gewölbe des Himmels" behandelt wird, ist falsch angebracht. Noch schlimmer das Thema einer Vergewaltigung, die in einer Schwangerschaft resultiert weshalb, "die Vergewaltigung ja nicht so schlimm war, schließlich kann man sich nun auf das Mutter werden freuen"
Es gibt einen Unterschied dazwischen starke Frauen in einer frauenfeindlichen Welt zu erschaffen oder eine frauenfeindliche Welt zu erschaffen, weil man nicht glaubt selbstbestimmte Frauen würden existieren. 

Fazit: "Der Vergessene/Unrechte" hätte ein solider Auftakt einer interessanten Fantasyreihe sein können, auch mit seiner unkreativen Handlungsschwäche. Der Schreibstil ist "episch", die Geschöpfe und Geschichte der erschaffenen Welt vielfältig. 
Das Frauenbild ist  grauenhaft rübergekommen und es fällt mir schwer einzuschätzen ob es Faulheit oder Absicht des Autors war.  Das Buch wirkt einfach unfertig; es ist nicht vollkommen schlecht, aber auch nicht umwerfend. Darum 3 Sterne.  

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Rezension zu "Das Gewölbe des Himmels - Der Ausgestoßene" von Peter Orullian

Eine äußerst gelungene Fortsetzung
AnnaSalvatorevor 2 Jahren


GANZE REZENSION: http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2017/05/high-fantasy-highlight-das-gewolbe-des.html


MEINUNG
Recht schnell habe ich mich wieder an alles erinnert; vor allem die Hauptcharaktere sind mir sehr gut in Erinnerung geblieben.


Der Schreibstil ist wieder toll. Obwohl es ab und an schöne Beschreibungen gibt, ufert es nicht aus und man kann flüssig lesen. D.h. der Autor findet klare Worte, kann aber auch in manchen Momenten einen verzaubern, wie z.B. wenn es um Musik geht.
Teils, vor allem in den politischen Angelegenheiten, werden ganz schön hochgestochene Worte benutzt. Ich bin damit gut klarkommen.
Lesen ließ es sich schnell, allein gestern las ich die letzten 400 Seiten praktisch am Stück.


Die Handlung ist dieses Mal actiongeladener, was ich sehr mag! Man bekommt auch endlich mal einen Einblick, wie es im Born so aussieht, sodass dies nicht so abstrakt bleibt.
Auch die Andeutungen anderer Gefahren aus anderen Ländern.
Da pro Kapitel immer andere Personen zur Sprache kommen, kam kaum Langeweile auf, jeder Erzählstrang hat etwas.
Sogar politische Angelegenheiten werden spannend.
Zudem passiert auch relativ viel, womit man jetzt nicht gerechnet hat. Außerdem merkt man, wie langsam alle Fäden zueinander finden.
Ich würde am liebsten direkt weiterlesen!


Tahn, Vendanji & Co. bleiben tolle Protagonisten, es gibt doch immer mehr Facetten von ihnen zu entdecken.
Vor allem Sutter und Mira habe ich ja ins Leserherz geschlossen.
Besonders gern mag ich irgendwie Helaina, die Regentin. Ihre Kapitel habe ich mit am liebsten gelesen.
Ein gewisser Roth ging mir ja sowas von auf den Sack. Doch das ist nicht schlecht: Er ist eher ein Bösewicht, und es wäre ja viel schlimmer, es würde mich nicht aufregen, was er tut.
Es gibt natürlich noch viel mehr, alle ergänzen gut die Geschichte.


Ich möchte noch sagen, dass mich die Danksagung, das Schlusswort sehr berührt hat. Dort erklärt er die lange Spanne (die ich ja nicht mitbekommen habe, da hier alle Bücher schon draußen waren), und man merkt, dass dies wirklich einen Einfluss auf die Story nahm.




FAZIT
Eine äußerst gelungene Fortsetzung. Definitiv eine meiner liebsten High Fantasy-Reihen.


- 4,5 von 5 Feenfaltern -




Vielen Dank an den blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar!


© Anna Salvatore's Bücherreich

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