Peter Orullian Das Gewölbe des Himmels - Die Verbündeten

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Inhaltsangabe zu „Das Gewölbe des Himmels - Die Verbündeten“ von Peter Orullian

Tahn Junnell reist nach Estem Salo, um den Magierorden der Sheson davon zu überzeugen, sich dem Kampf gegen den Vergessenen anzuschließen. Doch diese Aufgabe ist weit komplizierter als erwartet, denn der Orden ist tief gespalten, und ihr Anführer ist in eine alte Fehde mit Tahns Mentor Vedanji verstrickt. Da erfährt Tahn von einer zweiten Prophezeiung, die sich auf ihn beziehen könnte. Ist er gar nicht derjenige, der die Welt von dem Vergessenen befreien soll? Wird er ihr vielmehr den Untergang bringen?

Eine sehr wissenschafts-lastige Fantasy mit vergleichweise wenig proaktivem Vorgehen.

— BettinaR87
BettinaR87

Hat mir wieder etwas besser gefallen als der Vorgänger.

— RueSar
RueSar

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    Das Gewölbe des Himmels - Die Verbündeten
    BettinaR87

    BettinaR87

    25. February 2016 um 14:54

    Da sie eine Leiholan ist, befindet sich Wendra immer noch in Decalam, um dort in der Discantus-Kathedrale das Leidenslied zu erlernen. So wankelmütig wie sie ist, hilft es allerdings nicht sehr, dass ein Sänger nach dem anderen aufgeben muss. Das heißt nichts anderes, als dass der Schleier immer dünner wird und die Wesen des Born bald ihre Welt überfluten werden. Doch der Gedanke an Penit beherrscht sie immer noch und so macht sie sich natürlich auf die Suche nach ihm – und trifft auf allerlei Menschenhändler, an denen sie ganz gut die Stärke ihres Gesangs testen kann… Die Regentin von Decalam, Helena, sieht sich derweil immer größerem Widerstand von Aszendent Roth ausgesetzt. Der glaubt nicht an die Schauermärchen von den bösen Sheson aus dem Born und Feinden wie den Bardy’n. Die Zweifel der Ratsmitglieder von Decalam nutzt er also für seine Intrigen, um Helena vom herrschaftlichen Thron zu stoßen – und sein Gefolge wächst stetig an. Stehen alle Sheson bald vor dem Tod? Doch wo ist der wichtigste Sheson der Geschichte? Verdanji ist für die anderen quasi wie vom Erdboden verschluckt, denn nach ein bisschen Action kommt er erst mal ins Gefängnis von Decalam. Damit steht sein Sodale, der Autorensohn Braethen erst mal allein da. Dann wird der oberste Sodale ermordet und in seinen Händen ein Buch von Braethens Vater gefunden – mit einer Widmung an seinen Sohn. Damit wäre klar, dass es auch um Braethen ein Schicksal geben muss, von dem bisher nicht einmal er selbst wusste … Die Kritik Es gibt nach wie vor sehr sehr viele Entwicklungen, beziehungsweise Verwicklungen, die rein politischer und strategischer Natur sind. So richtig zur Sache geht es also weiterhin nicht und das macht aus dem Fantasyepos eine Geschichte, die zu sehr auf Logik und Überlegungen beruht. Die Charaktere denken zu viel und handeln zu wenig. Insgesamt gibt es ein prominentes Beispiel dafür: Tahn. Er hat eine wissenschaftliche Theorie, die er gerne beweisen würde. Vielleicht gibt es auch Leser, die total darauf abfahren – es ist ja auch nicht schlecht gemacht oder grundsätzlich uninteressant. Aber für mich ufert der Beweis für die Theorie etwas aus. Wie die Schlachtenbeschreibungen bei Tolstoi! Interessanter ist da schon die Idee rund um Wendras Gesang. Ihr Charakter wird zwar zunehmend unsympathisch, weil ihre Schuld rund um die Opfer der Fern in der letzten Schlacht eher wenig authentisch rüber kommt. Sollte sie nicht vor Schuld zerfressen sein? Nein, lieber lässt sie sich so richtig in die Dunkelheit ziehen und nutzt ihre Lieder, um weiter zu töten. Wobei sie sich ja auch weiterentwickelt und heilen lernt – trotzdem greift ihre Handlung nicht so richtig. Trotzdem ist Band 4 besser als Band 3, denn der Umfang dieser verkopften Geschichten ist zurückgegangen, diesmal kommt öfters mal wieder eine Hieb- oder Stichwaffe zum Einsatz. Was Orullian auch gut hinbekommt ist, dass man plötzlich Mitleid mit denen hat, die man verachten sollte. Dass auch die Geschöpfe aus dem Born eigentlich normale Lebewesen sind und keine hohlen Tiere, die einfach bösartig sind. Zwischen ihnen und anderen Charakteren können sich sogar echte Freundschaften entwickeln. Es menschelt also noch etwas stärker bei denen, die eigentlich als Gegenseite zu Tahn und seinen Kumpanen vorgestellt waren. Gleich geblieben ist der Wechsel der Kapitel zwischen den einzelnen Protagonisten, das erleichtert das Lesen durchaus, denn auch der vierte Band ist wieder sehr umfangreich geworden. Fazit: Ein starkes Beispiel für Wissenschaft-getriebene Fantasy, in der es wenig Raum für Romantik, Spaß und Schlachtenepos gibt.

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  • Das Gewölbe des Himmels - Die Verbündeten von Peter Orullian

    Das Gewölbe des Himmels - Die Verbündeten
    RueSar

    RueSar

    14. February 2016 um 09:21

    Nachdem ich ja mit dem dritten Band (Der Ausgestoßene) meine Probleme hatte, hoffte ich auf einen wieder stärkeren vierten Teil. Im vorherigen Band der Serie bemängelte ich vor allem, dass zuviel Politik, Gerede und Intrigen vorkommen, welche nicht sonderlich spannend sind. Doch hat sich dies im nächsten Buch geändert? Leider nur zum Teil. Nach wie vor kommt noch sehr viel Politik vor, jedoch wird ein Konflikt wieder öfters mit einem Schwert, Gesang oder ähnlichem beendet, was für mich doch um einiges spannender ist als nur durch reden. Allerdings gefallen mir dafür die Passagen von Tahn nicht mehr so wirklich, da er ein wissenschaftliches Problem beweisen will und seine Geschichte somit fast nur mehr davon handelt. Was ich allerdings, trotz teilweise eher langatmigen Abschnitten, immer mehr interessant finde, ist die Idee mit dem Gesang. Ich habe bisher in keinem anderen Roman eine ähnliche Form von Gesang als Angriff, Heilung, etc. gelesen. Der Schreibstil von Peter Orullian ist auch in diesem Band wieder gewöhnt bildhaft geschrieben und sehr flüssig zu lesen. Auch wird wieder pro Kapitel eine andere Sicht von den verschiedenen Protagonisten beschrieben. Obwohl mir dieser Band grundsätzlich wieder besser gefallen hat und ich ihn auch spannender empfand, habe ich das Gefühl, dass etwas “fehlt”. Die vielen unterschiedlichen Sichten, welche meist zeitgleich sind, lassen die Story nur sehr langsam voranschreiten und die Geschichte kommt dadurch nicht wirklich in Fahrt. Hier hätte ich mir wirklich gewünscht, wenn es zumindest mal einen größeren Fortschritt mit dem Born geben würde.Fazit Die Verbündeten, der vierte Teil von “Das Gewölbe des Himmels” von Peter Orullian, hat mir wieder besser gefallen als der Vorgänger. Da mir aber an der Story einfach etwas fehlt vergebe ich 3 von 5 Sternen.

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  • Eine erfolgreiche Weiterführung

    Das Gewölbe des Himmels - Die Verbündeten
    Fuchsiah

    Fuchsiah

    16. December 2015 um 19:00

    Nachdem wir "lange Zeit" auf Band 3 haben warten müssen, folgte Band 4 nun direkt im Anschluss. So schnell konnte ich gar nicht lesen.Zum Cover. Ich habe damals die Reihe angefangen zu lesen, weil ich das Cover so super ansprechend fand. Kreativ, liebevoll und detailliert. Ich war sofort verliebt.Auch heute noch würde ich jeder Zeit wieder diese Reihe anfangen (und das nicht nur, weil ich das Cover so ansprechend finde). Vor allem das Zusammenspiel der Farben hat mir hier sehr gut gefallen (und ja, ich bin ein FAN solcher Kleidung...).Die Figuren sind alte Bekannte und neue Gesichter. Wir begleiten weiterhin Tahn auf seiner Reise durch alte Fehden und neue Wege (oder neue Prophezeiungen?). Besonders gut hat mir die weiterhin detaillierte Beschreibung der Personen und Orte oder auch Handlungen gefallen. Ich finde es schön, wenn der Autor seinem Stil treu bleibt und nicht einfach mitten drin voraussetzt, die Welt zu kennen.Auch hier kann ich wiedereinmal betonen: Die Stimmung wird mehr als nur gut rüber gebracht.Man taucht von der Freud ein in die Bedrohung. Von der Gefahr hin zur Überlegenheit und auch Mitgefühl. Teilweise hatte ich sogar Mitleid mit denjenigen, die man eigentlich "verachten sollte.Eine Gradwanderung, die mehr als gelungen ist.Dementsprechend ist auch der Schreibstil von kurzen und langen Sätzen geprägt. Von detaillierten Beschreibungen bis hin zu kurzen Phasen, die die Angst und auch Ausweglosigkeit sehr schön verdeutlichen. Ich kann dieses Buch all denen empfehlen, die sich in einer gewissen Historie (es gibt Schiffe...also keine neuartigen, sondern Schöne...) einer alten Prophezeiung nachjagen wollen und sich dabei in das Eine oder Andere verstricken.Wer jedoch viel Liebe, Romantik oder ähnliches erwartet, der wird vermutlich enttäuscht werden. Für mich gibt es dafür (eine solide Leistung und gerne für Zwischendurch geeignet).

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  • Eine wirklich tolle Buchreihe

    Das Gewölbe des Himmels - Die Verbündeten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. October 2015 um 11:11

    576 Seiten die ich an einem Tag durchgelesen habe. Wieso? Ich konnte das Buch gar nicht aus den Händen legen. Der letzte Teil deutete schon einiges an und in diesem Band wurde es weitergeführt. Wendra ist noch immer in der Ausbildung zur Leiholan um ihre Gabe zu begreifen und zu beherrschen und auch um die Hoffnungen zu erfüllen, das Leidenslied das den Schleier vor dem Born aufrecht erhält, weiterzusingen. Ungeachtet dessen trägt sie noch immer den Wunsch Penit zu befreien tief in ihrem Herzen. Unterdessen wird die Lage in Decalam immer schwieriger für die Regentin. Hatte sie bei der ersten Sitzung zum Großen Mandat noch knapp das schlimmste verhindern können, so sieht sie sich jetzt direkt mit den hinterhältigen Machenschaften von Aszendent Roth konfrontiert. Wie schlimm und tief seine Intrigen reichen offenbaren sich einem beim Lesen mehr und mehr. Es passiert unfassbares als er durch eine List erwirkt das alle Sheson zum Tode verurteilt werden sollen. Die Regentin steht jedoch nicht ganz machtlos da, zur Hilfe kommt ihr unter anderem Grant und einige ihrer Freunde. Doch selbst diese scheinen kaum mehr eine Chance gegen den macht-besessenen Roth zu haben. Während Verdanji in diesem Band alles mögliche unternimmt um seinem Weg zu folgen wächst Braethen als Sodale immer mehr über sich hinaus. Ich bin noch immer begeistert was er für eine Veränderung durchgemacht hat. Anfangs war er ja nicht unbedingt stark. Jetzt kann sich  Verdanji vollkommen auf ihn verlassen. Ein wenig schwerer waren für mich immer die Kapitel mit Tahn zu lesen, da wurde es mir dann hin und wieder stellenweise zu astronomisch und ich hatte Mühe beim Lesen bei der "Stange zu bleiben" und nicht weiterzublättern. Er nähert sich jedoch immer mehr eine Lösung an, die wir sicher in den noch folgenden Bänden lesen können. Leider gibt es aber für diese langatmigen Phasen einen Punkt Abzug. Ich liebe diese Buchreihe. Vorallem wegen der tollen und vielseitigen Charakter die mir inzwischen echt ans Herz gewachsen sind. Zu Tahn fühle ich mich im Moment weniger hingezogen weil mir sein "Studium" nicht so gefällt, aber da sind noch Wendra die für mich immer mehr eine sehr starke Frau wird, oder Mira die sich tapfer immer wieder auf die Seite ihrer Freunde stellt. Aber auch die Handlung die gerade mit weniger Action auskommt aber trotzdem genauso spannend ist. Die Fehde zwischen der Regentin und ihrem Azendenten ist spannend und gut ausgeklügelt. Wer auf Fantasy mit Intrigen und guten Charakteren steht wird hier sicher nicht enttäuscht. Das Gewölbe des Himmels (4) - die Verbündeten erhält 4 von 5 Sternen

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