Peter Orzechowski Am Vorabend des Dritten Weltkriegs

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Inhaltsangabe zu „Am Vorabend des Dritten Weltkriegs“ von Peter Orzechowski

Politische Fakten bestätigen düstere Prophezeiungen Weltkrieg? Für die meisten Mitteleuropäer ist das eine dunkle Erinnerung, die Generationen weit zurückliegt. Mit der Gegenwart scheint dieses Schreckenswort nichts zu tun zu haben. Aber ist das wirklich so? Dieses Buch beweist das Gegenteil: Die Menschheit befindet sich am Vorabend des Dritten Weltkriegs. Anzeichen für einen bevorstehenden Weltenbrand gibt es genug: von der Weltwirtschaftskrise über den Niedergang der USA und die gleichzeitige russische und chinesische Aufrüstung bis hin zum Pulverfass Nahost. Und es gibt die warnenden Prophezeiungen von weit mehr als 100 Sehern, die einen derartigen Krieg – auch für Mitteleuropa – vorhersagen: beginnend bei der biblischen Apokalypse über die mittelalterlich-christlichen Propheten oder die zeitgenössischen Volksseher bis hin zu den Schamanen der amerikanischen Ureinwohner. Um das wahre Ausmaß der drohenden Gefahr zu erkennen, muss man die aktuelle politische Lage und die sich daraus ergebenden Szenarien mit den Visionen der Seher vergleichen. Genau diesen Vergleich leistet dieses Buch. Es stellt die geostrategischen und politischen Vordenker wie Samuel Huntington, Henry Kissinger oder Zbigniew Brzezinski den prophetischen Medien wie Nostradamus, Alois Irlmaier oder Sun Bear gegenüber. Daraus ergibt sich ein atemberaubendes Bild: Realpolitik und Prophetie liegen eng beieinander. - Was sind die Vorboten des Dritten Weltkriegs? - Warum wird es zum Konflikt kommen? - Wer sind die Hauptbeteiligten? - Wie und wo wird der Krieg ausbrechen? - Wann wird Mitteleuropa hineingezogen? - Wie wird Deutschland davon betroffen sein? Nimmt man die Möglichkeit eines Dritten Weltkriegs ernst, wie er von vielen Sehern beschrieben wird, dann bietet Ihnen dieses Buch einen praktischen Leitfaden. Es beschreibt, auf welche Alarmzeichen Sie unbedingt achten sollten und dokumentiert besonders bedrohte Gebiete. Es zeigt aber auch, an welchen Orten in Deutschland, Österreich und der Schweiz Sie sicher sind. Die Benennung der Orte, an denen die drei großen prophezeiten Entscheidungsschlachten stattfinden sollen, vervollständigen das Bild.

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    Am Vorabend des Dritten Weltkriegs
    R_Manthey

    R_Manthey

    31. July 2015 um 14:29

    Selbsternannte Hellseher arbeiten gewöhnlich mit dem sogenannten Cold Reading. Dabei konfrontieren sie ihre Kunden mit möglichst allgemein gehaltenen Aussagen, die auf viele Menschen zutreffen. Dann lesen sie aus den bewussten und unbewussten Reaktionen des Betreffenden, ob die Aussagen stimmen oder nicht. Auf diese Weise verbreiten sie geschickt das Gefühl, dass sie Gedanken lesen können und Dinge wissen, die sie eigentlich nicht wissen dürften. So ähnlich machen das auch die Seher, um die es in diesem Buch geht. Sie selbst oder interessierte Kreise schaffen zunächst eine möglichst mystische Aura. Dazu passend werden merkwürdig unverständliche, aber hinreichend allgemeine Formulierungen abgesondert, in die man später alles Mögliche hineininterpretieren kann. Der Autor dieses Buches ergänzt diese Methode durch eine vorangestellte Gehirnwäsche, bei der der ahnungslose, aber sowieso schon etwas verängstigte Leser erst so richtig in Angst und Schrecken versetzt wird. Auf diesen fruchtbaren Boden werfen dann zahlreiche vom Autor gefundene Seher den Samen ihrer Prognosen. Ist man dann mit dem Buch fertig, dann packt man schnellstens seinen Notfallrucksack und sieht besser mal nach, ob die Russen oder gar die gelbe Gefahr schon vor der Tür stehen. Man weiß ja nie ... Auf der anderen Seite ist es natürlich ziemlich lustig, zu beobachten, wie der Autor vorgeht, wenn man weiß, nach welchem Muster solche Bücher gemacht werden. Zunächst schmeißt er alle Konfliktherde dieser Welt zusammen und vermischt sie auch noch. Dabei suggeriert er auch Zusammenhänge, die so gar nicht existieren. Allein durch die Aufzählung der zahlreichen Bedrohungen, die darüber hinaus auch noch möglichst einseitig dargestellt werden, soll ein unbestimmtes diffuses Angstgefühl erzeugt werden. Ich will gar nicht bestreiten, dass einige der aufgezählten Probleme tatsächlich ein beachtliches Konfliktpotential besitzen. Doch sie müssen nicht zwangsläufig auch in Kriege ausarten. An dieser Stelle soll auch nicht unerwähnt bleiben, dass der Autor insbesondere die Vorgänge im Nahen Osten richtig darstellt. Besonders die Einstufung des von den Mainstream-Medien bejubelten sogenannten Arabischen Frühlings als vom Westen gezielt erzeugtes Chaos trifft wohl zu. Man muss kein Hellseher sein, um zu begreifen, dass man durch die Schwächung von Staaten leichter an ihre Ressourcen kommt. Andere Einschätzungen, insbesondere die Russlands, sind wohl eher falsch. Russland befindet sich in der Defensive und ist wirtschaftlich gar nicht in der Lage, einen großen Krieg bis nach Zentraleuropa zu führen. Auch viele andere Faktoren sprechen gegen ein solches Szenario, etwa die Demoralisierung der Armee, die Korruption oder die Desorganisation des russischen Staatswesens. Wie auch immer - man muss dem Autor zugestehen, dass er im ersten Teil seines Buches relativ geschickt das Lied vom kommenden Untergang spielt. Dann treten die zahlreichen Seher auf und suggerieren zu wissen, was passiert. Die Masse dieser Vorhersagen macht auch hier den Eindruck, dass das einfach nicht falsch sein kann. Irgendwo im Buch nennt der Autor wohl aus Versehen Zahlen über die Treffsicherheit solcher Prognosen. Sie liegen im einstelligen Prozentbereich. Wenn man also sein Vermögen bei einer solchen Wette einsetzen müsste, auf welche Seite würde man wohl setzen? Komischerweise neigen aber dennoch viele Zeitgenossen zur offensichtlich falschen Seite, wenn es nicht um die eigene Kohle geht. Warum das so ist, bleibt ein Rätsel. Vielleicht liegt es einfach an einer unbewussten Angst, die mit solchen Prognosen zielgerichtet geschürt wird. Angst war jedoch noch nie ein guter Ratgeber.

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