Peter Ostwald Ich bin Gott

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Inhaltsangabe zu „Ich bin Gott“ von Peter Ostwald

Waslaw Nijinski war eine der außergewönlichtsten künstlerischen Erscheinungen, einer der größten Tänzer des 20. Jahrhunderts, von dem gesagt wurde, er habe den männlichen Tänzer unserer Zeit "erfunden", und dessen Choreographien Ausdrucksformen vorführen, wie sie nie zuvor auf dem Theater gesehen worden waren. In der Kraft und Anmut seines Körpers wirkte "der Atem Gottes", der Zauber seiner Bewegungen, die Sprünge, in denen er die Schwerkraft überwand, die sinnliche Ausstrahlung machen ihn selbst zum "Gott des Tanzes", dem Männer und Frauen verfielen. Dem Genie folgte der Wahnsinn, dem Glanz die Finsternis, die 30 Jahre währte, bis zu seinem Tod im Jahr 1950. Diese Biographie erzählt beides: die Geschichte des Wunderkindses und Genies, die Stationen seiner Karriere von den Anfängen an der Kaiserlichen Ballettschule in Sankt Petersburg zum Star von Diaghilews "Balletts Russes" und zu den Triumpfen in der ganzen westlichen Welt. Von den eigenen Choreographien zu Musik von Debussy und Strawinski, mit denen die Zeitrechnung des modernen Tanzes beginnt, bis hin zu den späten Arbeiten nach Musik von Richard Strauss. Dieses Buch erzählt aber noch mehr, und zum ersten Male überhaupt: die Geschichte der Krankheit Nijinskis und die Stationen seines psychischen und physischen Verfalls. Der Autor, selbst Professor für Psychiatrie, befragte die Töchter, Kyra und Tamara, und Zeitgenossen und Wegbegleiter, er hatte Zugang zu vertraulichen, bisher niemals zugänglichen Dokumenten, sowohl aus der Familienkorrespondenz, aus Nijinskis unzensierten Notitzbüchern als auch aus der Krankengeschichte in den verschiedenen psychiatrischen Kliniken, in denen Nijinski von so berühmten Ärzten wie Bleuler, Binswanger, Adler und Sakel behandelt wurde. Dennoch gibt es keinen Zweifel, daß Nijinski, wie Schönberg in der Musik, Joyce in der Literatur, Picasso in der Malerei, die Grenzen des menschlichen Bewußtseins erweiterte.

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