Peter Paradeiser

 3.9 Sterne bei 7 Bewertungen

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Himmelreich und Höllental

Himmelreich und Höllental

 (7)
Erschienen am 07.02.2011

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Bluesky_13s avatar

Rezension zu "Himmelreich und Höllental" von Peter Paradeiser

Selbst Gott macht, was er sonst nicht macht
Bluesky_13vor einem Jahr

INHALT

Erwin Knautscke wachte am Morgen auf und war erst mal überrascht. Diese Stille und das aufgeräumte Zimmer, dass war er nicht gewohnt.

Außerdem zwickte ihn irgendwas am großen Zeh und dann kam auch noch ein Typ namens Johannes am frühen Morgen in sein Zimmer.

Was war hier los?


Erwin fing an sich mit diesem Johannes fast zu streiten und er verstand nicht, wie dieser Typ einfach in sein Zimmer kam.

Johannes fragte Erwin, ob dieser sich bewusst sei, wo er denn mit samt seinem Zimmer überhaupt war. Erwin dachte immer noch, dass er sich in Freiburg befand. Doch Johannes teilte ihm dann mit, dass er im Himmelreich war und hieß ihn nun auch willkommen.

Langsam dämmerte es Erwin, dass wenn er im Himmelreich ist, das er dann ja wohl tot ist.


Was war passiert?

Er konnte sich nicht erinnern und Johannes konnte sich das Verhalten von Erwin auch nicht erklären. Er hatte ja schon viele im Himmelreich aufgenommen, aber so einen wie Erwin nicht.

Erwin fluchte, hatte Kopfschmerzen und wusste nicht mal dass er gestorben war.

Seltsam, alles sehr seltsam.


Es muss wohl beim Transport irgendwas schief gelaufen sein, anders konnte sich Johannes das nicht erklären.


Erwin lernte dann als erstes Marlene kennen und die lud ihn gleich zu sich ein. Gemeinsam machten sie dann einen Spaziergang, wo auch Johannes anwesend war. Er meinte, dass bei Erwin alles okay war und dass es nur eine Verkrampfung war. Das würde alles vergehen und er würde sich dann auch wohlfühlen.



MEINE MEINUNG

Dieses Buch ist echt der Knaller, das soll ein Schwarzwald Krimi sein.

Also ich habe nur gelacht, zu Beginn des Buches.

Da kommt Erwin in den Himmel, er zweifelt alles an und bringt alles durcheinander.

Sogar Gott lässt sich zu Handlungen hinreisen, die er sonst nicht macht.


Erwin ist ja von Berufswegen neugierig und will alles wissen und geklärt haben.

Unsere Hauptperson in diesem Buch, nämlich Erwin, ist der Meinung man hat ihn ermordet und das gilt es nun aufzuklären. Nur ist das aus dem Himmel nicht ganz leicht und keiner versteht ihn und will ihm helfen. Oder doch?


Das ist ein sehr witziges Buch und man kann schon ein wenig mit Erwin mitfühlen. Er will doch nur wissen, wie und warum er gestorben ist. Es hat sehr viel Ähnlichkeit mit dem Münchner im Himmel, der war auch aufmüpfig in den Himmel angekommen und wehrte sich, das zu tun, was im Himmel so erwartet wurde.


Bis etwa zur Hälfte konnte ich jetzt nicht feststellen, dass dieses Buch ein Krimi sein soll. Unter Krimi verstehe ich etwas anderes, da muss Spannung sein, Mord und Totschlag. Doch das hier ist eine sehr lockere und lustige Geschichte.


Ab der Hälfte etwa scheint es dann doch etwas spannend zu werden.

Erwin findet heraus, dass man ihn brutal ermordet hat. Nun will er es aber genau wissen und da beginnt die leichte Spannung. Es wechselt immer wieder zwischen Spannung und lustig, zwischen Wahrheit und Kuriosität.

Klar versucht Erwin seinen Mord irgendwie zu verstehen und zu beweisen, doch für mich ist dieses Buch nach wie vor kein Krimi.

Allenfalls eine Krimikomödie, die ich mit auch sehr gut als Film vorstellen könnte.

Für Krimifans würde ich dieses Buch nicht empfehlen, wohl aber für Leute, die gerne eine lockere, leichte und witzige Lektüre lesen wollen.

Ich fand das Buch sehr witzig und ich war sehr schnell mit dem Werk durch, weil es sich einfach locker lesen lässt.



Eure Bluesky_13

Rosi  

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manu1983s avatar

Rezension zu "Himmelreich und Höllental" von Peter Paradeiser

Rezension zu "Himmelreich und Höllental" von Peter Paradeiser
manu1983vor 8 Jahren

Meine Meinung:

Dies war das erste Werk von Peter Paradeiser. Unter dem Pseudonym Marcus Imbsweiler gibt es von ihm mehrere Bücher zu lesen, die ich leider noch nicht kenne.
Der Titel und der Klappentext haben mich sehr neugierig gemacht auf die Geschichte. Und dann war da noch die Tatsache, dass die Handlung ganz in der Nähe meines Heimatortes stattfindet.
Das Cover zeigt eine hügelige Waldlandschaft mit strahlend blauem Himmel und im Vordergrund ein rosafarbenes Fernglas, wie man es oft auf Aussichtsplattformen findet.

Die Geschichte handelt von Erwin Knautschke, einem Privatdetektiv aus Freiburg. Er erwacht eines Morgens im Himmelreich und stellt fest, dass er tot ist. Er setzt nun alles daran, herauszufinden, wie er zu Tode gekommen ist. Im Himmelreich fühlt er sich nicht sehr wohl und kann nicht verstehen, dass die anderen Bewohner alle einen friedlichen Tod hatten und es ihnen gut geht, dort wo sie nun sind. Wird er wohl herausfinden, wie er gestorben ist?

Die Handlung wird aus der Sicht eines Erzählers geschildert. Der Schreibstil konnte mich nicht mitreißen.
Unter einem Krimi habe ich mir etwas anderes vorgestellt. Es kam nicht viel Spannung auf und viele Szenen wurden viel zu ausführlich beschrieben.
Die Landschaft und die Charaktere waren sehr detailliert dargestellt. Da ich die Gegend gut kenne, in der die Geschichte spielt, sah ich immer vor Augen, wo sich Erwin Knautschke gerade befand.
Die Abschnitte, in denen Knautschke die Erde besuchte, haben mich etwas verwirrt, da nicht immer gleich ganz klar war, ob er sich im Himmelreich oder auf der Erde aufhielt.

Fazit:

Ein Krimi, bei dem mir etwas Spannung gefehlt hat. Leider konnte er mich nicht überzeugen.

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stephanie_bauerfeinds avatar

Rezension zu "Himmelreich und Höllental" von Peter Paradeiser

Rezension zu "Himmelreich und Höllental" von Peter Paradeiser
stephanie_bauerfeindvor 8 Jahren

Monty Python trifft Reinhard Mey - eine Krimifarce mit Kultcharakter!
... das wurde versprochen.

Liebe ich doch Monty Phyton und auch die Texte von Reinhard Mey, so freute ich mich mächtig auf dieses Buch.

Der Privatdetektiv Erwin Knautschke aus Freiburg findet sich mit einer Höllen-Migräne im Himmelreich wieder. Bis er allerdings versteht, wo er ist, vergeht ein wenig Zeit. Um zu verstehen warum er da ist noch viel mehr. Um die Umstände seines eigenen Todes aufzuklären, kehrt er dreimal zu verschiedenen Zeitpunkten wieder auf die Erde zurück. Dort muss er unter anderem feststellen, dass sein "Erden-Ich" ein ziemlicher Unsympath war und dass er obwohl mehrfach vor dem Eingreifen in das Schicksal gewarnt, dieses auch mit einiger Anstrengung nicht wesentlich verändern kann.

Leider ist die Geschichte nicht Krimi nicht Komödie. Witzige Passagen wechseln sich mit Längen ab, bei denen man gerne 1-2 Seiten vorblättern möchte. Der rote Faden teils eher Knäuel als Leitfaden. Monty Phyton und Reinhard Mey fand ich leider nicht wieder ...
Trotzdem war das Buch unterhaltsam und angenehm zu lesen.
... der Tod einmal anders beleuchtet.

Am Ende bleibt dem Leser vor allem die Frage: wenn im Paradies Nektar, Ambrosia, Wissenslücken und ewige Gleichförmigkeit warten, möchte man selbst dann nicht erstmal nachgucken, ob es einem bei der Gegenpartei möglicherweise besser gefällt?

Einschränkend muss ich sagen, dass ich die Region um Freiburg selbst nicht kenne und daher nicht beurteilen kann, wie viel Lesevergnügen mir entging durch die fehlenden "aha"-Erlebnisse und "kenne ich auch"-Orte. Beides ist natürlich ein wichtiger Bestandteil von Regionalkrimis, daher halte ich es für durchaus möglich, dass der ortskundige Leser mehr Vergnügen empfindet als ich.

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