Peter Paradeiser Himmelreich und Höllental

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Inhaltsangabe zu „Himmelreich und Höllental“ von Peter Paradeiser

Der Himmel ist auch nicht mehr das, was er einmal war. Einzelzimmer, Roomservice, ewige Seligkeit - aber auch ein heftiger postmortaler Brummschädel. Zumindest bei Erwin Knautschke, dem Privatdetektiv aus Freiburg. Frisch verstorben, geht ihm das Gesäusel der Paradiesbewohner schon bald auf die Nerven, Nektar und Ambrosia sind auch nicht sein Fall. Wenn er wenigstens wüsste, wie er zu Tode gekommen ist! Und was soll dieser rätselhafte Zettel um seinen Zeh? Knautschkes Spürsinn ist geweckt. Und bald schon ahnt er: Antworten findet er nur auf der Erde …

Diese Geschichte erinnert einen beim Lesen doch sehr an den Münchner im Himmel

— Bluesky_13

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    Himmelreich und Höllental

    Bluesky_13

    28. November 2017 um 20:59

    INHALT Erwin Knautscke wachte am Morgen auf und war erst mal überrascht. Diese Stille und das aufgeräumte Zimmer, dass war er nicht gewohnt. Außerdem zwickte ihn irgendwas am großen Zeh und dann kam auch noch ein Typ namens Johannes am frühen Morgen in sein Zimmer. Was war hier los? Erwin fing an sich mit diesem Johannes fast zu streiten und er verstand nicht, wie dieser Typ einfach in sein Zimmer kam. Johannes fragte Erwin, ob dieser sich bewusst sei, wo er denn mit samt seinem Zimmer überhaupt war. Erwin dachte immer noch, dass er sich in Freiburg befand. Doch Johannes teilte ihm dann mit, dass er im Himmelreich war und hieß ihn nun auch willkommen. Langsam dämmerte es Erwin, dass wenn er im Himmelreich ist, das er dann ja wohl tot ist. Was war passiert? Er konnte sich nicht erinnern und Johannes konnte sich das Verhalten von Erwin auch nicht erklären. Er hatte ja schon viele im Himmelreich aufgenommen, aber so einen wie Erwin nicht. Erwin fluchte, hatte Kopfschmerzen und wusste nicht mal dass er gestorben war. Seltsam, alles sehr seltsam. Es muss wohl beim Transport irgendwas schief gelaufen sein, anders konnte sich Johannes das nicht erklären. Erwin lernte dann als erstes Marlene kennen und die lud ihn gleich zu sich ein. Gemeinsam machten sie dann einen Spaziergang, wo auch Johannes anwesend war. Er meinte, dass bei Erwin alles okay war und dass es nur eine Verkrampfung war. Das würde alles vergehen und er würde sich dann auch wohlfühlen. MEINE MEINUNG Dieses Buch ist echt der Knaller, das soll ein Schwarzwald Krimi sein. Also ich habe nur gelacht, zu Beginn des Buches. Da kommt Erwin in den Himmel, er zweifelt alles an und bringt alles durcheinander. Sogar Gott lässt sich zu Handlungen hinreisen, die er sonst nicht macht. Erwin ist ja von Berufswegen neugierig und will alles wissen und geklärt haben. Unsere Hauptperson in diesem Buch, nämlich Erwin, ist der Meinung man hat ihn ermordet und das gilt es nun aufzuklären. Nur ist das aus dem Himmel nicht ganz leicht und keiner versteht ihn und will ihm helfen. Oder doch? Das ist ein sehr witziges Buch und man kann schon ein wenig mit Erwin mitfühlen. Er will doch nur wissen, wie und warum er gestorben ist. Es hat sehr viel Ähnlichkeit mit dem Münchner im Himmel, der war auch aufmüpfig in den Himmel angekommen und wehrte sich, das zu tun, was im Himmel so erwartet wurde. Bis etwa zur Hälfte konnte ich jetzt nicht feststellen, dass dieses Buch ein Krimi sein soll. Unter Krimi verstehe ich etwas anderes, da muss Spannung sein, Mord und Totschlag. Doch das hier ist eine sehr lockere und lustige Geschichte. Ab der Hälfte etwa scheint es dann doch etwas spannend zu werden. Erwin findet heraus, dass man ihn brutal ermordet hat. Nun will er es aber genau wissen und da beginnt die leichte Spannung. Es wechselt immer wieder zwischen Spannung und lustig, zwischen Wahrheit und Kuriosität. Klar versucht Erwin seinen Mord irgendwie zu verstehen und zu beweisen, doch für mich ist dieses Buch nach wie vor kein Krimi. Allenfalls eine Krimikomödie, die ich mit auch sehr gut als Film vorstellen könnte. Für Krimifans würde ich dieses Buch nicht empfehlen, wohl aber für Leute, die gerne eine lockere, leichte und witzige Lektüre lesen wollen. Ich fand das Buch sehr witzig und ich war sehr schnell mit dem Werk durch, weil es sich einfach locker lesen lässt. Eure Bluesky_13 Rosi  

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  • Rezension zu "Himmelreich und Höllental" von Peter Paradeiser

    Himmelreich und Höllental

    manu1983

    27. April 2011 um 12:49

    Meine Meinung: Dies war das erste Werk von Peter Paradeiser. Unter dem Pseudonym Marcus Imbsweiler gibt es von ihm mehrere Bücher zu lesen, die ich leider noch nicht kenne. Der Titel und der Klappentext haben mich sehr neugierig gemacht auf die Geschichte. Und dann war da noch die Tatsache, dass die Handlung ganz in der Nähe meines Heimatortes stattfindet. Das Cover zeigt eine hügelige Waldlandschaft mit strahlend blauem Himmel und im Vordergrund ein rosafarbenes Fernglas, wie man es oft auf Aussichtsplattformen findet. Die Geschichte handelt von Erwin Knautschke, einem Privatdetektiv aus Freiburg. Er erwacht eines Morgens im Himmelreich und stellt fest, dass er tot ist. Er setzt nun alles daran, herauszufinden, wie er zu Tode gekommen ist. Im Himmelreich fühlt er sich nicht sehr wohl und kann nicht verstehen, dass die anderen Bewohner alle einen friedlichen Tod hatten und es ihnen gut geht, dort wo sie nun sind. Wird er wohl herausfinden, wie er gestorben ist? Die Handlung wird aus der Sicht eines Erzählers geschildert. Der Schreibstil konnte mich nicht mitreißen. Unter einem Krimi habe ich mir etwas anderes vorgestellt. Es kam nicht viel Spannung auf und viele Szenen wurden viel zu ausführlich beschrieben. Die Landschaft und die Charaktere waren sehr detailliert dargestellt. Da ich die Gegend gut kenne, in der die Geschichte spielt, sah ich immer vor Augen, wo sich Erwin Knautschke gerade befand. Die Abschnitte, in denen Knautschke die Erde besuchte, haben mich etwas verwirrt, da nicht immer gleich ganz klar war, ob er sich im Himmelreich oder auf der Erde aufhielt. Fazit: Ein Krimi, bei dem mir etwas Spannung gefehlt hat. Leider konnte er mich nicht überzeugen.

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  • Rezension zu "Himmelreich und Höllental" von Peter Paradeiser

    Himmelreich und Höllental

    stephanie_bauerfeind

    26. April 2011 um 21:26

    Monty Python trifft Reinhard Mey - eine Krimifarce mit Kultcharakter! ... das wurde versprochen. Liebe ich doch Monty Phyton und auch die Texte von Reinhard Mey, so freute ich mich mächtig auf dieses Buch. Der Privatdetektiv Erwin Knautschke aus Freiburg findet sich mit einer Höllen-Migräne im Himmelreich wieder. Bis er allerdings versteht, wo er ist, vergeht ein wenig Zeit. Um zu verstehen warum er da ist noch viel mehr. Um die Umstände seines eigenen Todes aufzuklären, kehrt er dreimal zu verschiedenen Zeitpunkten wieder auf die Erde zurück. Dort muss er unter anderem feststellen, dass sein "Erden-Ich" ein ziemlicher Unsympath war und dass er obwohl mehrfach vor dem Eingreifen in das Schicksal gewarnt, dieses auch mit einiger Anstrengung nicht wesentlich verändern kann. Leider ist die Geschichte nicht Krimi nicht Komödie. Witzige Passagen wechseln sich mit Längen ab, bei denen man gerne 1-2 Seiten vorblättern möchte. Der rote Faden teils eher Knäuel als Leitfaden. Monty Phyton und Reinhard Mey fand ich leider nicht wieder ... Trotzdem war das Buch unterhaltsam und angenehm zu lesen. ... der Tod einmal anders beleuchtet. Am Ende bleibt dem Leser vor allem die Frage: wenn im Paradies Nektar, Ambrosia, Wissenslücken und ewige Gleichförmigkeit warten, möchte man selbst dann nicht erstmal nachgucken, ob es einem bei der Gegenpartei möglicherweise besser gefällt? Einschränkend muss ich sagen, dass ich die Region um Freiburg selbst nicht kenne und daher nicht beurteilen kann, wie viel Lesevergnügen mir entging durch die fehlenden "aha"-Erlebnisse und "kenne ich auch"-Orte. Beides ist natürlich ein wichtiger Bestandteil von Regionalkrimis, daher halte ich es für durchaus möglich, dass der ortskundige Leser mehr Vergnügen empfindet als ich.

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  • Rezension zu "Himmelreich und Höllental" von Peter Paradeiser

    Himmelreich und Höllental

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. April 2011 um 14:24

    Dieser Regionalkrimi spielt an zwei Orten - einem himmlischen und einem irdischen. Der himmlische steckt voller skurriler Einfälle, wie das Sonnendeck oder die Eingewöhnung durch bekannte Umgebung. Auch die Sicht auf den personifizierten Gottvater ist geprägt von Humor, aber nicht so, dass die religiösen Gefühle von Gläubigen verletzt werden könnten. Der irdische Teil hat viel Lokalkolorit und auch hier kommt man aus dem Schmunzeln kaum heraus. Die Geschichte ist spannend erzählt, ich habe mitgerätselt, bin auch irgendwann zu der Auflösung gekommen, aber das wie war mir bis zum Ende unklar. Besonderen Spaß hatte ich bei den Passagen, die der Autor in Leipzig vorgelesen hat, da hatte ich dessen Stimme im Ohr und das hat noch ein Quäntchen Witz hinzugefügt. Sehr treffend auch die Personenbeschreibungen, Knautschke mochte ich gern, auch wenn er nicht immer ganz korrekt gearbeitet hat. Ich habe mich insgesamt gut unterhalten gefühlt, der Humor lag ganz auf meiner Wellenlänge und die ist manchmal etwas schwierig zu treffen.

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  • Rezension zu "Himmelreich und Höllental" von Peter Paradeiser

    Himmelreich und Höllental

    beowulf

    21. March 2011 um 22:33

    Krimi ist das im klassischen Siinne keiner, Humor auch nicht, eine Farce verspricht der Klappentext und das trifft es wohl auch. Eine Farce ist im Nahrungsmittelbereich eine Füllung, so ist das in diesem Buch umgesetzt eine Krimihandlung wird mit einer Skurrilität aufgefüllt. Der verstorbene Ermittler überredet im Himmelreich den lieben Gott und seinen Helfer Johannes herausfinden zu dürfen wie er ums Leben kam - aufgrund eines Versagens eines Hilfsarbeiters hat die Gehirnwäsche des friedlichen Todes bei dem seeligen Knautschke nicht funktioniert. So entfernt sich Erwin Knautschke aus der wunderschönen Ewigkeit und ermittelt in Freiburg und Umgebung, im Himmeltech und im Höllental und deckt ein fantastisches Komplott auf, ein Komplott um Macht und Mord, ein Komplott, dass die ganze Welt verändern soll. Sicher kein Buch, das Ewigkeitscharakter hat, aber ein vergnügliches Lesevergnügen alllemal.

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  • Rezension zu "Himmelreich und Höllental" von Peter Paradeiser

    Himmelreich und Höllental

    hproentgen

    19. March 2011 um 11:52

    Johannes schluckt. Mit einer Hand fährt er sich abwesend durchs gescheitelte Haar. „Wir fluchen nicht“, flüstert er schließlich. „Hä?“ „Du hast geflucht, Erwin.“ „Quatsch!“ „Doch. Du hast ‚verdammt noch mal’ gesagt. ‚Schwachsinn’ auch.“ „Kommt vor. Und?“ „Hier oben fluchen wir nicht. Keiner, verstehst du? [...]Solange ich denken kann, haben sich alle daran gehalten.“ Hattest du einen schönen Tod, damit begrüßen die Verstorbenen oben im Paradies einen Neuankömmling. Und paradiesisch ist es dort, Nektar und Ambrosia voll und der Lieblingsjünger des Herrn, Johannes, ist den Verstorbenen stets zu Diensten. Nur Fluchen geht nicht. Dabei möchte Knautschke das so gern. Denn er hat furchtbare Kopfschmerzen, als er im Jenseits aufwacht. Was Johannes schwere Sorgen macht, üblicherweise wachen die Seelen hier auf, sind aller Mühen und Lasten ledig und selig, dass sie endlich auf Wolke sieben schweben. Von der aus man direkt auf die Erde schauen kann mit all deren Mühen und Plagen. Doch Knautschke war Privatdetektiv. Und will seinen eigenen Tod aufklären. Was nicht so einfach ist, wenn man nicht mehr lebendig ist. Auch nicht, wenn der Tod im Höllental eintritt, kurz vor dem Freiburger Vorort Himmelreich. Peter Paradeiser alias Marcus Imbsweiler hat einen Regiokrimi vorgelegt, der im einzigen Ort spielt, der bisher keine Regiokrimis vorweisen konnte: Dem Paradies. Und nimmt den Leser mit auf eine sehr abgefahrene Tour zwischen Himmel und Erde. Sicher nicht der übliche Krimi, dafür aber sehr witzig, auch wenn das Buch im letzten Drittel dann etwas schwächelt. Ein Lesetipp für jeden, der den Tod einmal anders erleben möchte. Leseprobe: http://www.libreka.de/9783839211212/FC#X2ludGVybmFsX0ZsYXNoRmlkZWxpdHk/eG1saWQ9OTc4MzgzOTIxMTIxMiUyRkZDJmltYWdlcGFnZT1GQw== Himmelreich und Höllental, Krimi, Peter Paradeiser, Gmeiner, Februar 2011 ISBN-13: 978-3839211212, Tb, 324 Seiten, Euro 11,90

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